Konversionstherapien: verboten oder verpflichtend?

Paul ist schwul und lebt in einer festen Beziehung mit Peter. Wegen einer Depression wendet sich Paul an einen Therapeuten, der mit ihm heraus arbeitet, dass er den Verlust seines Vaters im Alter von 5 Jahren durch sexuelle Beziehungen zu Männern kompensiert. Erschwerend kommt für ihn hinzu, dass ein Onkel ihn kurz nach dem Tod seines Vaters begann, sexuell zu missbrauchen, weil Paul das neue Interesse seines Onkels zunächst zu schätzen und die Warnsignale nicht zu deuten wusste. Der Onkel konnte die Lücke, die Pauls Vater hinterlassen hat, nicht ausfüllen aber ausnutzen.

Im Verlauf der Therapie erkennt Paul diese Gefühle immer klarer – und entfremdet sich langsam von seinem Freund. Nach einem Jahr trennen die beiden sich. Nach zwei Jahren trifft Peter seinen Ex-Freund wieder, der jetzt allerdings eine Freundin hat, und ist wenig begeistert. Gegen den Therapeuten erstattet er Anzeige wegen einer unerlaubten Konversionstherapie. Dieser findet sich auf der Anklagebank wieder und muss um seine Approbation bangen, wenn ihm nicht sogar eine Geldstrafe oder mehr droht. Der Verlust der Approbation kommt für einen Therapeuten einem Berufsverbot gleich.

Der Fall ist fiktiv, könnte aber so oder ähnlich bald Realität werden, wenn der Gesetzesentwurf von Spahn angenommen wird, nach dem sog. „Konversionstherapien“ zukünftig verboten sein sollen. Welche Optionen hätte in dem Fall der Therapeut gehabt? Das Ziel der Therapie war die Behandlung einer Depression, aber am Ende war das Ergebnis das Ende einer homosexuellen Partnerschaft sowie der homosexuellen Empfindungen. Gilt das als Kunstfehler? Und wie hätte der Therapeut vorgehen sollen? Die einzige politisch korrekte Reaktion wäre gewesen, alles in seiner Macht stehende zu tun, um den Patienten zu ermutigen, weiter als Homosexueller zu leben. Aber welche Macht hat ein Therapeut schon, und vor allem: welche Nachweismöglichkeiten hätte er, wenn es tatsächlich zur Gerichtsverhandlung kommt? Belastbare Indizien wären nur möglich, wenn die Sitzungen mitgeschnitten würden, sonst steht Aussage gegen Aussage. Aber von den juristischen Schwierigkeiten abgesehen, würde das Verbot von Konversationstherapien letztlich auf eine Verpflichtung zur Konversionstherapie hinauslaufen, nämlich dann, wenn ein heterosexuell empfindender Patient wieder lernen soll, homosexuell zu empfinden. Eine Therapie, an deren Ende die Konversion von einem Heterosexuellen zu einem Homosexuellen steht, ist grundsätzlich nicht von dem Verbot betroffen, was insofern interessant ist, als man damit natürlich anerkennt, dass ein Wechsel der sexuellen Identität möglich ist. Und wer behauptet, dass Einflüsse in der Kindheit nur Homosexualität unterdrücken aber nie fördern können?

Bei dem Gesetzesentwurf handelt es sich offensichtlich wieder um einen typischen Spahn-Entwurf: begrifflich unklar und juristisch undurchdacht. Mit Rückenwind könnte es das Ziel trotzdem erreichen.

Medien und Jugendkultur

Der Spiegel spricht in seiner aktuellen Ausgabe von der neuen „APO“ und zeigt Bilder von Rezo und anderen Youtubern. Natürlich sind sie kein Teil des Parlamentes und damit irgendwie eine „Außerparlamentarische Opposition“, aber in einem wesentlichen Punkt unterscheiden sie sich von der alten APO: die stand nämlich nicht nur in Opposition zum Parlament sondern auch zu den Medien, während zeitgenössische Youtuber zwar mehr Mut bei der Wahl ihrer Frisur haben, inhaltlich aber ziemlich hart am Mainstream segeln. Die Karikatur dieses Mainstream-Protestes ist ja für mich nach wie vor Greta Thunberg.

Das alles könnte nach Freundschaft zwischen Medien und linken Youtubern klingen. Leider ist die Freundschaft bestenfalls einseitig. Während Youtuber sich für Pressefreiheit stark machen, haben sich Medien wie die tagesschau kurz nach der Wahl für eine Beschränkung der Meinungsfreiheit im Internet stark gemacht – nur wenige Tage nachdem sie selbst dem Video von Rezo zu einer beispiellosen Öffentlichkeitswirksamkeit vor der Wahl verholfen haben. Erst durch die Berichterstattung wurde aus einem beliebten Youtube-Video ein Massen-Medium. Die Medien haben dabei formal nur über einen Trend berichtet, sich aber gleichzeitig an der polemischen -aber für Youtuber absolut zulässigen! – Einseitigkeit, die ihnen selbst nicht möglich ist, zu beteiligen, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Das sieht weniger nach einer Freundschaft aus als nach dem Verhältnis eines Bauern zu seiner Mast-Sau.

Ob sich die Youtuber diese Vereinnahmung gefallen lassen und möglicherweise sogar brav für eine Beschränkung ihrer eigenen Redefreiheit stark machen (!), wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen müssen. Dann erst zeigt sich, ob sie das Maul auch aufreißen können, wenn sie dafür kein Lob von den Medien bekommen.

Angstmacherei zahlt sich aus

Die Grünen hatten einen zwar nicht ganz überraschenden aber fulminanten Erfolg bei der Europa-Wahl 2019. Geworben haben sie u.a. mit einem Plakat, auf dem steht, dass eine starke Gesellschaft sich keine Angst machen lässt. Aber stimmt das? Liest man die wichtigsten Gründe der Grünen-Wähler für ihre Entscheidung, werden dort als Top-Themen Klima und Umweltschutz genannt. Angst-Themen. Gewählt wurden sie vor allem von jüngeren Wählern, also eben der Gruppe, die für Beeinflussung besonders empfänglich ist und oft auch noch nicht gelernt hat zu unterscheiden, dass Politik auf der Ersatzbank etwas anders funktioniert als Politik in der Praxis. Der einzige grüne Ministerpräsident in Baden Württemberg ist heute ein strammer Unterstützer der Auto-Industrie. Die Grünen haben von der Angst profitiert. Nach ihrem Wahl-Erfolg stehen sie unter dem Druck, den Temperatur-Anstieg zu verhindern. Immerhin ist es ein Wahlversprechen, dass sich gut messen lässt.

Greta und das Ende der Kindheit

Jede Protestbewegungen braucht ihre Ikonen. Mal sind sie laut, manchmal mutig, manchmal auch einfach telegen. Mit Greta Thunberg gibt es allerdings einen neuen Helden-Typ, denn sie macht – eigentlich nichts. Sie geht nicht zur Schule, und sagt im Fernsehen nur Dinge, die so auch alle anderen sagen. Keine großen neune Ideen, nichts! Schaltet man den Ton aus, wenn sie redet, sieht man ein kleines Mädchen, das für sein Alter erstaunlich kindlich und unreif wirkt, mit geflochtenen Zöpfen. Ein bisschen mollig vielleicht, mit einem ausdruckslosen Gesicht und Rehblick. Was ist hier los? Wäre sie keine Ikone, würde man sie einfach für ein Mädchen mit Zöpfen und Rehblick halten.

Die 68er mussten sich gegen das Establishment noch wehren und nicht zuletzt gegen die Medien. Durch das Internet ist allerdings eine Kultur entstanden, in der sich eine Jugendkultur als Gegenbewegung überhaupt nicht mehr formieren, und das heißt eben auch „entwickeln“ kann, weil alles, was dort als Bewegung entsteht, in Echtzeit medial kommentiert wird. Der geschützte Raum der Peer-Group, in den Erwachsene keinen Zutritt hatten, war nicht nur ein Ort, in dem freundschaftliche Kontakte geknüpft, sondern in dem auch sehr politisch diskutiert wurde. Dieser Raum hat sich durch das Internet immer stärker in den öffentlichen Raum verlagert, wo Diskussionen von der Öffentlichkeit verfolgt werden können. Gegebenenfalls auch juristisch. Die Entstehung von Gruppen kann daher nicht mehr langsam wachsen, sondern muss sich auch in der Anfangsphase, also dann, wenn potentielle Anhänger noch unsicher sind und mit neuen Ideen vielleicht erst vertraut gemacht werden müssen, bereits der öffentlichen Kritik stellen. Es ist daher kein Wunder, dass jugendlicher Protest heute praktisch nur noch auf Bestellung funktioniert. Man regt sich nach Vorgabe auf. Youtuber haben vielleicht mal eine blaue Locke, bewegen sich und reden vielleicht anders als Menschen mit 50 oder 70, aber inhaltlich halten sie sich doch meistens an sehr bürgerliche Standards. Jugendkultur ist zur reinen Show verkommen, und das vielleicht um so mehr, je weniger eigenständig sie inhaltlich ist. Dass die wirkliche Ikone einer Jugendbewegung allerdings ein Mädchen mit geflochtenen Zöpfen ist und so harmlos wirkt wie man sich das kaum besser vorstellen kann, veranschaulicht diesen Mainstream-Protest schon fast grotesk gut.

Das Klima vor der Wahl

Ob die Temperatur steigt oder nicht, ist eigentlich keine Frage der politischen Einstellung. Und auch Größen wie die Durchschnittstemperatur im Laufe des Jahres oder über mehrere Jahre hinweg kann man gefahrlos messen. Wenn es um die Ursachen geht, ist Lage schon nicht mehr so einfach, denn auf der einen Seite hat praktisch alles, was auf der Welt passiert, auch Einfluss auf das Klima, wie das gerne strapazierte Beispiel mit dem Schmetterlingsflügel zeigt, andererseits macht genau diese Komplexität es auch so schwierig, klare Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu beschreiben. Und immer dann, wenn Zusammenhänge unklar werden, spielen politische Einstellungen auf einmal doch eine Rolle. Nur so ist zu erklären, dass die Antwort auf die Frage, ob sich das Klima vor allem durch den Einfluss des Menschen verändert, stark von der Parteizugehörigkeit abhängt (Quelle: tagesschau.de). Man wundert sich daher auch nicht mehr, dass es dem Klima gerade in Wahljahren immer ganz besonders schlecht zu gehen scheint. Wenn die Menschen die Grünen schon nicht freiwillig wählen, dann doch gefälligst aus Angst. Leider hat die Erfahrung mit den Grünen gezeigt, dass sie sich immer nur dann für Umwelt und Klima stark gemacht haben, wenn sie in der Oppositionsrolle waren. Der einzige grüne Ministerpräsident ist längst ein vehementer Automobil-Verteidiger geworden, und dort, wo die Grünen mitregieren durften, sind Themen wie Gendermainstreaming, Stärkung einer matriarchalen Familienkultur und Sexualisierung von Kleinkindern auf einmal viel wichtiger als der Umweltschutz. Die Grünen haben leider seit dem Beginn ihrer Geschichte zwei Seiten: ihre grüne Seite zeigen sie nur in der Opposition und im Wahlkampf. Ihre eigentlichen Absichten zeigen sie leider immer erst, wenn sie tatsächlich an Gesetzen mitwirken dürfen. Sie sind damit schlicht eine Mogelpackung.

Die Diesel-Werbe-Affäre

Eigentlich ist die Affäre um manipulierte Abgaseinrichtungen bei VW und anderen Konzernen jetzt erst in die entscheidende und interessanteste Phase gekommen, denn jetzt geht es um die Frage der Entschädigungen. Eigentlich gäbe es Grund, darüber zu berichten. Eigentlich. Aber für die Medien ging es von Anfang an um etwas anderes, denn ins Rollen kam die Affäre genau dann, als VW sich entschloss, seine Werbeausgaben von den traditionellen Kanälen wie Fernsehen und Zeitschrift ins Internet zu verlegen. Das konnten die großen Medienkonzerne natürlich nicht hinnehmen und wärmten ein Thema auf, dass jedem Eingeweihten schon seit Jahrzehnten bekannt war – auch den Medien. Mittlerweile hat VW wieder zurück gerudert und wirbt fast im Dauereinsatz im Fernsehen. Kein Wunder also, dass das Thema wieder sehr schnell zur Ruhe gekommen ist. Für die Medien ist das Thema damit abgehandelt.

Daten und Fakten

Kaum etwas scheint die Deutschen so zu beunruhigen wie die Sicherheit ihrer Daten und die Sorge vor Fake-News. In diesem Beitrag geht es um die Bedeutung dieser beiden Begriffe in der Naturmystik, denn ohne sie lässt sich kaum erklären, weshalb über ihren Missbrauch so leidenschaftlich debattiert wird.

In der Naturmystik gilt der menschliche Geist als die Größe in der Natur, die fehlgeleitet werden kann und dadurch den Kontakt zur Natur verliert. Der Mensch ist dann fremdbestimmt und benimmt sich daneben, fühlt sich aber auch irgendwie gespalten. Für den Umgang mit anderen Menschen ist diese Sichtweise natürlich eine Bürde, weil jede Aussage eines Menschen potentiell vom natürlichen Weg ablenkt. Eine naturmystische Gesellschaft benötigt daher einen Weg, um menschliche Aussagen in einen Stand zu erheben, in dem sie den Wert einer Naturtatsache haben, und genau das sind die sog. „Fakten“. Als Fakten werden in der Naturmystik Aussagen klassifiziert, die für einen anderen Menschen zur Natur werden (sollen).

Bei dem Begriff Daten ist es genau anders herum: Während bei Fakten der menschliche Geist zur Natur wird, machen Daten Natur zu Geist. Wenn Daten über Menschen gesammelt werden, steht dahinter die Beobachtungsposition eines Naturwissenschaftlers, der mit stochastischen Mitteln arbeitet. Das Verhalten eines Menschen wird dann nicht als Ergebnis eines geistigen Prozesses gedeutet sondern als natürliches Geschehen, auch wenn dieses sich für den einzelnen so anfühlen mag, als habe er eine Entscheidung frei getroffen. Dass man z.B. eine bestimmte Partei wählt, liegt nicht an weltanschaulichen Gründen sondern z.B. an dem Hormon-Coctail im Blut des Wählers (z.B. ob es mehr männliche oder weibliche Sexualhormone enthält). Es scheint eine Funktion des Geistes zu sein, dahinter steckt aber ein rein natürliches Geschehen, und dieser Glaube drückt sich im Begriff der „Daten“ aus.

In beiden Begriffen geht es also um das Persönlichste eines Menschen, nämlich das Menschsein selbst und die Frage nach der Freiheit des Menschen. Beide Begriffe kennzeichnen den Übergang zwischen menschlicher Freiheit und Naturnotwendigkeit. Daher ist die Sorge um den Missbrauch an diesen empfindlichen Stellen auch so verständlich. Wenn jemand Daten sammelt, kann er sie auch nach den Regeln eines entfremdeten und damit böswilligen Geist missbrauchen und zur Manipulation und Beherrschung der Menschen einsetzen. Und wenn man Fakten fälschen kann oder gar die Möglichkeit einer alternativen Sichtweise nur denkbar macht, dann steht am Ende der Vertrauensverlust in jede Debatte und die völlig Isolation des Menschen, der jeden Versuch einer verbindlichen Aussage aufgegeben hat.

Das Tragische ist dabei, dass die Naturmystik nicht ohne diese Begriffe auskommt, so umkämpft der Umgang mit ihnen auch sein mag. Die Sorge um den Datenmissbrauch spricht nämlich nicht grundsätzlich dagegen, dass Daten erhoben werden. Möchte der Mensch sich nämlich wirklich und konsequent als Teil der Natur sehen, kann er auch wie jeder andere Bereich der Natur nach naturwissenschaftlichen und daher auch stochastischen Methoden erforscht werden. Er muss also einerseits dem Blick auf sich selbst als Teil der Natur zustimmen, und möchte aber doch gleichzeitig die Kontrolle darüber haben, welche Daten denn in die Untersuchung einfließen dürfen. Das ist aus wissenschaftlicher Sicht natürlich nicht zulässig, und spätestens hier zeigt sich, dass die Naturmystik letztlich in einem Widerspruch gefangen ist, der sich vielleicht an kaum einer anderen Stelle so klar zeigen lässt: Gerade der Umstand, dass der Mensch bewusst eine bestimmte Form des Verhaltens zu seiner Umwelt wählen kann, macht ihn zu einer Größe, die eben nicht nur Teil der Natur ist sondern die geeignet ist, die Natur zu beherrschen. Eben diese Fähigkeit gehört zu seiner Natur. Will der Naturmystiker aber aus der Position des Herrschers heraus kommen und nur Teil der Natur sein, wird er aber zum Beherrschten, was er ebenfalls nicht möchte. Die Lösung könnte nur darin bestehen, die Naturwissenschaften selbst aufzugeben, also das Herrschen selbst zu unterbinden, aber sie sind die einzige Zugangsform zur Natur, die nicht unter dem Generalverdacht steht, dass der menschliche Geist auch schon den Zugang zur Natur versperrt. Die Naturwissenschaften bieten ja gerade vermeintlich intersubjektive Werkzeug eder Naturbetrachtung an und spielen daher in der Naturmystik als Korrektiv gegen die Einflüsterungen des menschlichen Geistes eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund bleibt der Naturmystiker gefangen in seiner Angst vor Kontrolle und der Ergebenheit in sein Schicksal als beherrschter Natur.

Design News

Als Konzernchef weiß man heute, dass man nicht gleichzeitig positive Quartalsergebnisse und Entlassungen von Mitarbeitern verkünden darf. Selbst wenn es dem Konzern gut geht, muss man entweder auf den globalen Konkurrenzdruck verweisen oder die Herausforderungen der technischen Entwicklung usw. Warum? Weil zwei Informationen bei dem Leser zu einer Argumentationskette verknüpft werden. Der Leser/Hörer denkt in diesem Moment nicht über „Design News“ nach, also über die Möglichkeit, aus der Fülle an Nachrichten eine beliebige Informationskette anzulegen, sondern begnügt sich mit der Frage „Stimmt die Information?“ Kann er die Frage bejahen, akzeptiert er auch die Argumentationskette.

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Moderne Diktaturen unter dem Deckmantel des Umweltschutzes

Ich erinnere mich noch dunkel an die ersten Erfahrungen der Menschen mit den Grünen: sie fühlten sich irgendwie betrogen. Gewählt hatten sie eine Partei, die sich für den Wald einsetzt, bekommen haben sie eine Partei im Parlament, die offenbar gegen alles ist, was Menschen als Familie kannten. Darüber hinaus bot sie einen Schutzraum für Pädophile und viele hielten wohl aus weltanschaulichen Gründen offenbar auch nicht viel von Körperpflege. Und jetzt? Treten sie wieder als Schützer von Walen und Delphinen auf und als Retter des Welt-Klimas. Ich will ihnen gar nicht absprechen, dass ihnen diese Themen auch wichtig sind – wer will schon eine Überfischung der Meere? Bisher, und das heißt eben auch in der Zeit, als sie mitregieren konnten, hatten allerdings gesellschafts- und  familienpolitische  Themen immer den Vorrang. Wer sich darüber wundert, hat die politische Seite der Naturmystik nicht verstanden:

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