Mennonitinnen in meiner Heimatstadt …

In meiner Stadt gibt es eine Menge tiefgläubiger Mennonitinnen, die alle sehr früh heiraten, sich schwerpunktmäßig um Kinder, Küche und Gemeinde kümmern und … um ihre Ehemänner kümmern … Um mal auf das vorhandene Frauenbild einzugehen was in den Köpfen dieser Menonnitinnen herrscht … dies würde einer deutschen Mainstream-Feministin sicherlich die Haare zu Berge stehen lassen. 🙂 Das fängt bei den Äusserlichkeiten wie das obligatorische Rock- und Kopftuchtragen an und endet bei der Unterordnung unter ihre Mennonitenmänner, die Paulus unter anderem in Epheser 5,22 empfiehlt und die auch bei den hier in Deutschland aufgewachsenen Mädchen anscheinend vollkommen selbstverständlich akzeptiert wird. Diese Mädchen wollen nur eines nicht: AUF KEINEN FALL DIESES VOLLKOMMEN UNMORALISCHE LEBEN IHRER GLEICHALTRIGEN DEUTSCHEN GESCHLECHTSGENOSSINNEN TEILEN!

Sie heiraten so ca. spätestens mit 20 haben dann 3-6 Kinder und sind vor allem: glücklich mit sich und ihrem Leben. Ich muss jetzt hier mal ein grosses Geheimnis verraten: Diese tiefgläubigen Menschen faszinieren mich … und es hat irgendwann mal Klick bei mir gemacht und ich habe entschlossen, dass ich auch so leben möchte … Sie führen das gute Leben nach Gottes Geboten und ich muss es nocheinmal sagen: Sie machen einen sehr sehr glücklichen Eindruck!!!
Diese Menschen haben unsere ganze Stadt verändert … normalerweise ist es so, dass neue Hausbesitzer hier in dieser Kleinstadt nur aus den Reihen des Mittelstands und der Oberschicht kommen. Seit wir die russlanddeutschen Mennoniten hier haben, hat sich das geändert: Fast jeder von denen baut ein Haus, sie unterstützen sich selber gegenseitig und sind fast alle in Handwerkerberufen hier untergekommen. Sie sind sehr begehrte Arbeiter udn fast nie arbeitslos, denn sie sind fleissig, pünktlich und ehrlich. Ein Haus nach dem anderen wird hier von denen hochgezogen … und die Mainstream-Spiesser fragen sich, wie diese Habenichtse, sich das leisten können? Wollt ihr es wissen?
Gott ist ihr Versorger …
Es gibt in dem Film „Der einzige Zeuge“ mit Harrison Ford eine Szene, wo alle Amishen des Dorfes einem frisch vermählten Brautpaar eine neue Scheune hochziehen. … Am Morgen wird begonnen .. die Männer hämmern und sägen und die Frauen bereiten die Mahlzeiten und machen Handarbeiten … Diese Menschen haben mein Weltbild ausgesprochen intensiv beeinflusst, sie versuchen ein Leben nach Gottes Wort zu führen und sie werden sehr sehr intensiv mit Wohlstand gesegnet.
OK sie gehen nicht in Diskos, wie ihre Schulkameradinnen, die von einem One-Night-Stand zum nächsten taumeln … Sie enden dafür aber auch nicht als ausgebrannte alleinerziehende Mütter … oder noch schlimmer, als pilleschluckende Karierresklavinnen, die mit 40 endlich ein Kind haben möchten und realisieren, dass sie nach jahrelangem Aufschieben ihr kostbarstes Gut, ihre Fruchtbarkeit auf dem Altar der hedonistischen Selbstbestimmung geopfert haben und nun trotz aller Fertilitätstechniken nie ein eigenes Kind wird haben können …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Mennonitinnen in meiner Heimatstadt …

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