Christen in den Osten! Firmen und Gemeinden gründen

In Ost-Deutschland gibt es nach 40 Jahren verordneten Staatsatheismus kaum noch eine tragfähige christliche Basis. Trotz einiger Oasen … die geistliche Wüste wächst. Aber nicht nur geistliche Armut herrscht … Die schlimme materielle Armut, aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit (20%) führt zu immer stärkerer West-Abwanderung der Leute mit der besten Ausbildung. Mit Hartz4 wird die Gefahr größer, dass der Osten kippt! Deshalb:
-> West-Christen aus allen Branchen zieht gerade jetzt in den Osten und gründet Firmen, Gemeinden und soziale Stiftungen!
-> Ost-Christen bleibt im Osten und tut das gleiche!

Ich selber befinde mich gerade im letzten Drittel meiner Facharztprüfung und mache mir Gedanken, wie es weitergehen soll. Eine Option wäre es sich im warmen kuschligen West-Berlin niederzulassen … einige wesentliche Vorraussetzungen wären da.
Leider vernehme ich auf geistlichem Gebiet einen immer stärker werdenden Ruf mich als Arzt im Osten Deutschlands zu engagieren. Im angrenzenden Brandenburg bricht von den Rändern her die medizinische Versorgung langsam zusammen. Es finden sich zwar Ärzte, die als Missionare in Afrika arbeiten wollen, jedoch keine mehr die unter den bestehenden Umständen [u. a. 80 Stundenwoche durch Haubesuche bei niedrigster Bezahlung] bereit sind sich in den entlegenen Gebieten Ostdeutschlands niederzulassen.
Um es kurz zu machen: Ich suche zur Zeit Ärzte und medizinische Fachkräfte zum Gedankenaustausch, die sich vorstellen könnten mittelfristig dorthin mitzukommen (oder schon da sind) … Gläubige Christen, die die existenziellen Herausforderungen annehmen wollen und sich im Osten niederlassen wollen. Es geht dabei nicht nur um die Gründung einer Praxis, sondern auch um die Gründung neuer Gemeinden und den missionarischen Einsatz dort. Im Osten gibt es nach 40 Jahren verordneten Staatsatheismus kaum noch eine tragfähige christliche Basis. Aber nicht nur Christen aus dem Gesundheitswesen braucht der Osten. Christen aus allen Branchen sollten überlegen, ob sie nicht mit ihren Familien für Christus im Osten beruflich und geistlich aktiv werden sollten.
Um es nochmal zu betonen: Es geht nicht nur um berufliche Arbeit sondern auch um geistliches und soziales Engagement!
Mit Hartz4 wird die Gefahr größer, dass der Osten kippt! Wir Christen werden deshalb meiner Meinung in unserer Zeit nicht nur als Missionare in Afrika benötigt, sondern auch vor der eigenen Haustür. Die neu gegründeten christlichen Gemeinden müssten sich sehr stark sozial engagieren.
Was spräche dagegen, christliche Bürgerstiftungen [ http://www.buergerstiftungen.de ] zu gründen? Diese Bürgerstiftungen würden christliche Sozial-Projekte vor Ort unterstützen und eine Plattform für Christen sein, die sich engagieren wollen, durch Taten und Gelder [z.B durch steuerlich absetzbare finanzielle Zustiftungen]. Hier sollen sich nicht nur ortsansässige Finnanziers wie z.B. Firmen und Lokale Geldgeber sondern auch wohlhabende Christen aus dem Westen beteiligen. Ein kleines Aktionsbeispiel wäre z.b. die Organisation von Armenspeisungen. Freiwillige könnten Käse und Wurst kurz vor dem Ende der Haltbarkeit aus den Supermärkten abholen und an Obdachlose in den lokalen Projekten ausgeben …. das Material ist da und landet normalerweise im Schweine- oder schlimmer im Mülleimer, man braucht nur Leute die das organisieren und umsetzen.
Zum Abschluss sei noch gesagt: Es gibt natürlich sozial aktive Christen im Osten. Geschwister die sich aufopfern für ihr Heimat. Viele Osdeutsche reagieren empfindlich darauf, wenn Wessis in den Osten kommen und ihnen erstmal zeigen wollen, wo es lang geht. Darum soll es hier nicht gehen. An vielen Orten könnte an bestehende christliche initiativen angeknüpft werden. Tatsache ist aber, dass der Osten „entvölkert“ die gutausgebildeten Menschen ziehen fort. Gut wäre es, wenn an ihre Stelle engagierte Christen aus dem Westen nachrücken, die sich beruflich und missionarisch dort engagieren wollen. Ost-Christen bleibt im Osten und tut das gleiche!

Was haltet ihr davon? Gibt es ähnliche Initiativen/Gedanken auch in anderen Berfufsfeldern? Lässt sich da was gemeinsames aufbauen?

Mit brüderlichen Grüssen
wanderprediger

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