Björn Lomborg und die ökologische Mythenbildung um Hurrikan Kartarina

Wir haben hier auf theocons.de schon auf das ausgezeichnete Buch von Lomborg Apocalypse No! hingewiesen, welches sich mit den zum teil äusserst irrationalen apokalyptischen Szenarien der Umweltschutzorganisationen beschäftigt. In der heutigen Ausgabe der „WELT“ nimmt er in dem Kommentar „Deiche waren es, nicht das Klima“ zu der öklogischen Mythenbildung zu den Ursachen des Hurrikans Katrina Stellung.

Aber die wissenschaftlichen Annahmen sind falsch. Unter den Apologeten der Erderwärmung ist es Mode zu behaupten, daß die Stürme an Zahl und Intensität zunehmen werden. Tatsächlich läßt sich das bisher nicht beobachten. In den vergangenen 100 Jahren hat die Intensität der Hurrikans nicht zu-, sondern eher abgenommen. Die fundierteste Datenreihe für den Atlantik läßt erkennen, daß die durchschnittliche Windstärke tropischer Stürme in den letzten 50 Jahren zurückgegangen ist. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1899 hat sich die Zahl der auf das Festland gezogenen Hurrikans vermindert. Diese Daten stützt auch der UN-Klima-Ausschuß. In einer Hurrikan-Analyse konnten die Experten keine „klaren Langfristtrends“ ausmachen.
Die stärkste Ballung von Hurrikans der obersten Kategorien 3, 4 und 5 war demnach zwischen 1930 und 1960 zu beobachten, als im Schnitt acht derartige Stürme pro Dekade auftraten. In den vier Jahrzehnten seither ist die Zahl starker Hurrikans auf nur noch fünf pro Dekade gefallen. Gleichzeitig ist die Durchschnittstemperatur der Erdatmosphäre aber stetig angestiegen.

Zu dem in den zu fast 100% durchökologisierten deutschen Köpfen als Allheilmittel propagierten Kyoto-Protokoll meint Lomborg lapidar:
Alle meteorologischen Modelle legen nämlich nahe, daß ein solches Vorgehen nur minimale Auswirkungen auf das Weltklima hätte – selbst dann, wenn alle Industrienationen ihren Ausstoß an Treibhausgasen bis zum Jahr 2010 um rund 30 Prozent zurückfahren und sich für den Rest des Jahrhunderts an das Abkommen halten. Bis zum Jahr 2050 wäre der Effekt nicht einmal meßbar, im Jahr 2100 hätte die Emissionsreduzierung die Erwärmung der Atmosphäre gerade einmal um sechs Jahre hinausgezögert. Darüber hinaus wären die Kosten dieser Drosselung immens.
Kyoto ist jedoch schon jahrelang Mainstream im bundesdutschen Denken, daran wird auch ein einsamer skandinavischer Rufer in der Wüste so schnell nichts ändern …
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger
Björn Lomborg und die ökologische Mythenbildung um Hurrikan Kartarina

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