Zerstörte Gott das Sündenbabel New Orleans?

Ich muss Euch sagen, meine Einschätzung zur New-Orleans-Katastrophe unterzieht sich momentan einem Wandel.
Mit Entsetzen las ich von den abscheulichen Verbrechen, die sich im Chaos und der Anarchie des unergehenden New Orleans bis heute abspielen.

Heute morgen erzählte unser Pastor im Rahmen Predigt, wie er zunächst in der familiären Diskussion alle Argumente, für ein Gottesgericht an New Orleans als … ich glaube er sagte von übertriebener Gesetzlichlichkeit geprägt … nicht habe gelten lassen wollen. Jedoch für ihn überaschenderweise nach der Lektüre einer weltlichen Zeitung ziemlich überascht war, was für ein Sündenbabel New Orleans gewesen sei. Die Hochburg des Voodoo-Kultes [Hexerei] in Amerika, Big Easy, „Southern Decadence“ DAS jährliche Homosexuellen-Event der sonst so frommen Südstaaten.

New Orleans war also sehr viel anders als der restlichen Südstaaten … New Orleans war das Sündenbabel des Südens … Sünde führt zu Zerstörung und Verfall … Könnte es sein, dass die Zerstörung New Orleans mit dem betriebenen Sündenexzess zusammen hängt? Man kann dem zustimmen oder es vehement ablehnen … Ich neigen im Moment eher zur Zustimmung!!!
Das heisst nicht, dass ich damit sagen will, dass Gott die Zerstörung aktiv als Gericht ausgelöst hat. Nein, ich glaube, er hat sie zugelassen. Er hat seinen Schutz entzogen, weil die Sünde und vor allen die extreme Hexerei und homosexuelle Greuelsünden so überhand genommen haben … wo Sünde so exzessiv betrieben wird entfernt sich Gott …
Meine zentrale Aussage lautet: Sünde führt in unserer gefallenen Welt aus einer inneren Gesetzmäßigkeit heraus zu Zerstörung und Verfall.

Das kann man eins zu eins auf die Tsunami-Flutkatastrophe übertragen. In der Anlage zu diesem Posting kommt daher ein Auszug aus der Predigt meines Pastors zu diesem Thema, die mich damals sehr bewegt hat.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

„Nun kann ich Euch nicht eine perfekte Antwort geben. Es wird sie kaum einer haben. Aber weil wir durch das Wort Gottes soviel Hintergrundwissen haben und weil der Herr uns in Hintergründe und Zusammenhänge hineinschauen lässt, die andere nicht haben, ist es schon richtig und angemessen so einige Hinweise darauf zu geben, die wir bräuchten, weil einfach das Verlangen das zu deuten in uns ist.
Es sind jetzt also einige ganz wenige Gedanken, die ich fast nur nebeneinander stelle, ohne eine wirklich abschliessende und total gültige Antwort zu geben. Die müsst ihr Euch dann selbst aus diesen einzelnen geistigen Modulen fertigen.
Also … wir gehen davon aus, dass wir in einer gefallenen Welt leben, die von einem gefallenen Engel dem Satan regiert wird, der nur eines im Sinn hat: zu zerstören. Und weil in der Tat diese Welt erstmal seine Welt ist, hat er Einfluss darauf und wirkt. Wirkt wo er kann zerstörerisch. Und dabei müsst Ihr bedenken, dass all das doch noch in einen übergeordneten Plan Gottes eingebettet ist, denn die Schrift sagt uns sehr deutlich, dass im eschatologischen (endzeitlichen) Kontext wir davon ausgehen müssen, dass in dem Maße wie die Gottlosigkeit überhand nimmt, immer mehr schlimme Naturzeichen unter anderem auch Erdbeben und damit auch diese Tsunami-Flut zustande kommen werden sollen. Es ist also eine in sich doch logische Entwicklung. Und dahinter Ihr Lieben steht nicht, wie manche Christen denken könnten das Gericht Gottes. Ich möchte Euch überraschen mit der Aussage – und da bin ich ziemlich deutlich – dass es nicht das Gericht Gottes über die Bosheit der Welt … ist es nicht … ist es nicht. Das Wort Gottes sagt uns sehr deutlich, dass der Herr nicht gekommen ist, nicht um Gericht zu bringen … es gibt einmal ein Gericht, ganz am Ende der Tage, aber das was wir jetzt erleben, ist nicht Gericht von Gottes Seite, sondern ist das Gericht, das in der Sünde selbst liegt. Das ist zweierlei, die Sünde hat ihre innewohnenden negativen Kräfte und wenn man sie ergreift und auslebt, dann kommt es dazu.
Und nun kommt ein nächster Gedanke, der in einem deutlichen Gegensatz zu stehen scheint … und doch dürfen wir nicht einfach sagen: „Aha, also haben die Menschen dort besonders gesündigt!“ Das trifft so allgemein nicht zu. Da haben wir eine Wort von unserm Herrn, der gesagt hat … im Hinblick auf irgendein Ereignis, das statt gefunden hat in seiner Zeit, nämlich als ein bedeutender Turm, „Turm von Siloah“ zusammengebrochen ist und viele Menschen unter sich erschlagen hat … Der Herr hat gesagt, in einer Frageform: „Glaubt Ihr etwa, dass die Menschen (die damals bei diesem Turmzusammenbruch …) dass sie sündhafter waren, als die anderen?“ und der Herr sagte: „Nein … mit nichten ist es nicht so!“
Und nun aber der nächte Punkt der ist wieder in einem spannungsvollen Gegensatz oder scheinbaren Gegensatz dazu … Es ist einfach nicht zu leugnen, wenn wir ganz scharf hinschauen, dass die Regionen, die getroffen worden sind in einer bestimmten Weise, sich besonders stark gegen Gottes Absichten gestellt haben. Das trifft zu für das Aceh-Gebiet, das über Jahre bis Jahrzehnte die Hochburg des Islamismus war. In einem so erschreckenden Ausmasse wie wir uns das nicht vorstellen können, weil es kaum Informationen darüber gab oder wenige. Es trifft auch zu, ziemlich markant geographisch so markiert … trifft auch zu für die Tamilen-Regionen, die über … wie Ihr wisst über Jahre und Jahrzehnte sich einen ziemlich grausamen Kampf gegen die Zentralregierung oder Regierungen, wenn es um den Kontinent geht in Indien erhoben hatten und die ziemlich brutal waren und keine Rücksicht genommen haben auf das Leben und die Bücher anderer Menschen, nur um ihre Philosophie oder ethnische Gesichtspunkte durchzubringen. Und das trifft auch zu für einige andere Gebiete.

Und wir haben jetzt von jemanden gehört, dass kann ich jetzt nicht von mir aus so selbst überprüfen, dass die Gebiete, die betroffen worden sind, auch eine ziemlich signifikante, verstärkte anti-israelische Haltung gehabt haben sollen oder haben. So sehen wir, dass in einem bizarren, schwer verstehbaren Zusammenhang, dennoch die Regionen besonders getroffen sind, die sich exponiert haben, im unguten Sinne.

Und nun kommt der nächste Gesichtspunkt: Und all das, was da geschehen ist, ist eine Katastrophe. Aber der Herr gebraucht das, er gebraucht das, um seine Barmherzigkeit doch durchzubringen, so hören wir … ich habe es gestern aus dem Mund von David vernommen. Dass sich jene Gegenden, die sich total versperrt haben gegen das Evangelium und ihren zerstörerischen Kurs gegangen sind. Dass sie jetzt erleben, dass die Christen aus aller Herren Ländern kommen, um ihnen zu helfen. Und sie merken mit Erstaunen und mit Fassungslosigkeit, etwa in Aceh, wie aus Asien, aus Korea und aus anderen Gegenden die Ärzte und andere Personen kommen im Namen Jesu … diskret erkennbar an ihren Fischen … wenn sie in OPs oder in Kliniken arbeiten. Und dass also ein beispielhafter Hilfseinsatz da ist aus dem Westen für diese Länder.
Und damit bin ich beim letzten Punkt: Egal, Ihr Lieben, wie im Einzelnen diese Mechanik des Bösen sein mag … ich habe wirklich nur diese einzelnen Punkte gesagt, ohne die letztlich zusammenzubringen zu einem abschliessenden Urteil. Egal wie das gewesen sein mag. Für uns gilt nur eins: Wir sollen genau das übernehmen und tun, was unser Herr tut. Unser Herr will, dass Barmherzigkeit reinfliesst. Ganz egal wie im Einzelnen die Schuldfragen davor oder dahinter sein mögen. Wir sollen Barmherzigkeit geben und dass ist unser Auftrag.“

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