idea spektrum empfiehlt G. W. Bushs „Compassionate Conservativism“ für die geschwächte Union …

Nach diesem sehr schwierigen Wahlergebnis sieht Marcus Mockler „Das Ende vieler Illusionen„: Daß Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel schlechter abgeschnitten hat als vor drei Jahren ihr Vorgänger Edmund Stoiber, hat zu völlig verworrenen Mehrheitsverhältnissen geführt. Ernüchternd für Christen: Die von ihnen eingeforderten Werte, insbesondere beim Lebensschutz, haben im Wahlkampf erneut keine Rolle gespielt.em>
Interessant finde ich, dass Mockler wie wir Theocons der geschwächten CDU/CSU ganz klar G. W. Bushs „Compassionate Conservativism“ ans Herz legt:
Wie die CDU Chancen hätte
Egal, wie die Farbenspiele um eine künftige Regierungskoalition ausgehen – Christen haben nicht viel zu erwarten. Einer wird immer bremsen, wenn es um die Umsetzung biblischer Werte geht. CDU und CSU gehen extrem geschwächt aus der Wahl hervor, und die Haftung dafür muß Angela Merkel übernehmen. Man darf gespannt sein, ob es der Union noch einmal gelingt, christliche Werte politisch ins Spiel zu bringen. Vielleicht muß man an dieser Stelle an den viel gescholtenen amerikanischen Präsidenten George W. Bush erinnern.
„Barmherzige Konservative“?
Er eroberte mit dem Schlagwort „barmherziger Konservativismus“ die Herzen vieler Wähler. Die Union könnte das in geeigneter Form aufgreifen und insbesondere auf das immer noch vernachlässigte Thema Fmilie anwenden. Sie könnte die demographische Katastrophe ungeschönt an die Wand zeichnen, sie könnte Kinder, Kinder, Kinder zeigen, und sie könnte das Christentum als positive Kraft darstellen, mit dem die Herausforderungen der Zukunft zu meistern sind. Denn eines haben der Wahlausgang und die Reaktionen darauf gezeigt: Der Glaube der Deutschen an eine eigene Zukunft ist noch einmal ein ganzes Stück geschrumpft.

Alles gut und sehr richtig Herr Mockler.
Eine auf Werten basierte Familienpolitik gehört sicher mit zum Konzept des „Compassionate Conservativism“. Ganz zentral ist jedoch das Konzept der glaubensbasierten „faith-based“ Initiativen. Also staaatliche Infrastruktur-Förderung z.B. für christliche Gruppen, die Suppenküchen anbieten oder missionarische Obdachlosenarbeit leisten. Der Staat wird in Zukunft vieles nicht mehr übernehmen können. Wir werden das bedauern, aber nicht ändern können. Wenn der Staat sich schon aus dem Sozialen Sektor immer mehr zurückziehen muss, was spricht eigentlich dagegen, dass er diese Arbeit denen übergibt, die sich seit jeher darum gekümmert haben … an die Christen … „Mitfühlender Kondservativismus“ … Wir werden an dieser Stelle weiter über dieses Konzept berichten …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

idea spektrum empfiehlt G. W. Bushs „Compassionate Conservativism“ für die geschwächte Union …

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