Der tägliche Terror

Drohen in deutschen Großstädten bald Zustände, wie in französischen Vorstädten. Ein Artikel im Tagesspiegel mit dem Titel „Der tägliche Terror„, der verstörenden Alltagserfahrung von Deutschen mit gewalttätigen arabisch- und türkischstämmigen Jugendlichen schildert und das Dilemma, was viele im Grundegenommen liberale, ausländerfreundliche Berliner zunehmend erleben, löste heute eine explosionsartig wachsende Lawine von ganz überwiegend zustimmenden Leserkommentaren aus.

Auch auf Jesus.de diskutiert man über diesen Artikel … Wir brauchen hier lebenspraktische Lösungen. In meinen Augen ist neben einem harten Durchgreifen der Polizei und Verschärfung der Abschiebepraxis, in der Präventionsarbeit vor allen Dingen die Einbeziehung der mehrheitlich friedliebenden türkisch-arabischen „bürgerlichen“ Community extrem wichtig …
… der Döner-Buden-Besitzer, die türkische Reisebüro-Angestellte, der große Bruder, der von Michael Kuhr trainiert wird … man muss sie mit einbeziehen und ihnen klar machen, dass sie eine Verantwortung für ihre kleinen Brüder haben …

Michael Kuhr: „Soll ich Deinem großen Bruder erzählen, was Du hier für abziehst?“
Ein Video zum nachdenken -> http://www.youtube.com/watch?v=EardQdvNL9Q

Dass ein Transportmedium dieser Gewalthaltungen natürlich auch in der Musik zu finden ist … Stichwort „Gangsta Rap“, darüber müsste man eigentlich einen eigenen Thread aufmachen … man muss ja nicht immer nur über Black Metal schimpfen …

Wenn es nicht gelingt, dieses Problem schnell in den Griff zu bekommen, drohen uns Szenarien wie in Frankreich und oder die Bewahrheitung eines Leserbriefs zu einem anderen Tagesspiegelartikel vom 23.01.2007 von Peter Fielding: „Als ehemaliger Sozialarbeiter (u.a. zwei Jahre „Koordinator für Ausländerfragen“ in einer Großstadt)kann ich nur kopfschüttlelnd mitteilen, daß alldies schon vor Jahrzehnten absehbar war. … Wohin diese Entwicklung führen wird, – in Anteilen ist das längst vollzogen -, ist offenkundig: zu wirtschaftlich und auch politisch mächtigen Organisationen und Strukturen der organsierten Kriminalität fremd-ethnischer Prägung. Legal chancenlose fremd-ethnische Jugendliche, speziell im Hinblick auf Beruf und soziale Integration, werden zur Verfügungsgruppe einer in keiner Weise mehr zu kontrolliernden oder etwa gar zu bekämpfenden Mafia: diese bietet gewissermaßen einen eigenen „Arbeitsmarkt“, inklusive (im Einzelfall) höchst lukrativer Aufstiegsschancen, – am Ende auch in der Politik. In einem hochkriminellen „Staat im Staate“. Die Mehrheit wird allerdings auch weiterhin das Fußvolk bilden; als Schläger und Erpresser, Drogendealer, Auftragskiller etc. Eine solche Masse der Elenden ist ja Voraussetzung für das weitere Funktionieren des Systems. …“
Der tägliche Terror

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