Frankreich: Kritik an Homosexualität … Geldstrafe

Dass eine kritische Sichtweise der Homosexualität in Frankreich vor Gericht enden kann, das wird laut einem Bericht in kreuz.net als einer der ersten der französische UMP-Abgeordnete Christian Vanneste (59) zu spüren bekommen.
Im Januar 2005 erklärte dieser in der Tageszeitung ‘La Voix du Nord’: „Die Homosexualität ist eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit.“
In erster Instanz wurde Vanneste zu 3.000 Euro Strafe verurteilt. Jedem der drei Nebenkläger mußte er 2.000 Euro für deren Kampf gegen die Homophobie sowie 1.000 Euro Anwaltskosten bezahlen.
Außerdem mußte er seine Verurteilung auf eigene Kosten in mehreren großen Zeitungen veröffentlichen – darunter Le Monde, L’Express und La Voix du Nord.
Vanneste legte inzwischen Berufung ein. Wie es weitergeht kann man bei kreuz.net hier nachlesen.

Bezeichnend ist die letzte Passage …
Als Konsequenz des französischen Maulkorb-Gesetzes besteht der nächste Schritt darin, den Vertrieb von Schriften mit „homophoben“ Äußerungen zu verbieten.
So ein Buch wäre zum Beispiel die Bibel.

Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

Frankreich: Kritik an Homosexualität … Geldstrafe

5 Gedanken zu „Frankreich: Kritik an Homosexualität … Geldstrafe“

  1. Und was ist an der Geldstrafe falsch?

    „In den meisten Staaten wird es als eine der Grundaufgaben des Staates betrachtet, seine Bürger beziehungsweise Einwohner vor Diskriminierung zu schützen, weswegen Gesetze zur Vermeidung von Diskriminierung bestehen.“ Quelle: Wikipedia

    Meiner Meinung nach sollte man an die Strafe noch ein zwei Nullen hintendranhängen.

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