Islamstudie Teil 2: Das Märchen von der religionsneutralen Bildung

Es scheint eine negative Abhängigkeit zwischen dem Grad der Integration und der Religiosität zu geben, also je höher die Bildung, desto weniger Bedeutung wird dem Islam beigemessen. Da gleichzeitig auch die Demokratiedistanz und Gewaltbereitschaft zurückgeht, ist eine beliebte Deutung der Studie, dass man für mehr soziale Teilhabe und eine höhere Bildung der Muslime sorgen müsse, um sich vor gewaltsamen Übergriffen zu schützen.
Aber man muss ehrlicherweise dazu sagen, dass der Islam selbst dann Schaden leidet und keineswegs nur bestimmte politsche Ansichten. Und dass dies offenbar nichts mit der Frage der Bildung aber sehr viel mit weltanschaulichem Unterricht zu tun hat, belegt der Vergleich mit Muslimen, die zwar eine Schulbildung haben, aber eine Koranschule besuchten.

Man kann also kurz sagen: wer eine westliche Schule besucht, übernimmt tendenziell westliche Werte, wer eine Koranschule besucht, nimmt den Islam ernster.
Die Studie ist daher ein dringender Apell an den Staat, mehr religiöse Schulen und Universitäten zuzulassen und die Aufsicht über den Bildungsstand der Schüler stärker auf die passive Kontrolle von Leistungsstandards zu beschränken. Denn die Studie ist auch das Ende vom Märchen des religionsneutralen Unterrichtes an deutschen Schulen.

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