AUF – Hier ist sie … die neue christlich-konservative Partei!

Ich halte Dr. Walter Weiblen, den ehemaligen Vorsitzenden der Partei bibeltreuer Christen für einen der fähigsten politischen Köpfe der evangelikalen Bewegung im deutschsprachigen Raum. Ende letzten Jahres erlebten wir das Desaster der PBC, die sich putschartig von Weiblen trennte, der mit der Forcierung der Initiative Aufbruch 2009 das Ziel hatte aus den vielen christlichen Kleinparteien eine relevante und schlagkräftige politische Plattform für das Superwahljahr 2009 aufzubauen.
Nach der Demontage von Roland Koch und damit des konservativen Flügels der CDU mailte ich Weiblen an, um ihn zu einem Statement bzgl. dieser Plattform zu bewegen. Zu meiner Überraschung antwortete er postwendend:


wir haben die AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Untertitel „Christen für Deutschland“ am vergangenen Samstag in Berlin gegründet. In wenigen Tagen, vielleicht auch schon morgen, können Sie unsere Homepage besuchen und dort z.B. das Programm herunterladen. Wir freuen uns, wenn das Ihre politische Plattform werden kann. Wir nehmen Christen als Mitglieder auf, die das Apostolische Glaubensbekenntnis ihrem Christsein zugrunde legen.
Herzliche Grüße und Gottes Segen
Walter Weiblen

Idea Spektrum war auf der Gründungsveranstaltung am 26.01.08 in Berlin und berichtet wie folgt:
B e r l i n (idea) – Neben der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) und der Deutschen Zentrumspartei gibt es jetzt eine weitere christliche Kleinpartei. „AUF – Christen für Deutschland“ wurde am 26. Januar in Berlin gegründet. Die Buchstaben AUF stehen für Arbeit, Umwelt und Familie.
Auf diesen Feldern wolle sich die Partei besonders engagieren, sagte der Vorsitzende Walter Weiblen (Weissach bei Stuttgart) gegenüber idea. Man wolle einen möglichst breiten Kreis von Christen ansprechen und die Kräfte bündeln. Viele sehnten sich nach einer Partei, mit der sie sich identifizieren könnten. Weder der PBC, an deren Spitze Weiblen von Oktober 2005 bis Dezember 2007 stand, noch der Zentrumspartei sei es gelungen, diesen Menschen eine politische Heimat zu geben. Der stellvertretende Vorsitzende Peter Schneider (Volkenroda/Thüringen), geht davon aus, dass die Partei noch in diesem Jahr 3.000 Mitglieder haben werde. „Wir wollen deutlich über die Größe einer Splitterpartei hinauswachsen.“ An der Gründungsveranstaltung nahmen rund 140 Mitglieder teil.

Meves für Partei, „bei der Gott im Regiment sitzt“
Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves (Uelzen bei Hannover) kritisierte, dass der Werte-Begriff in der öffentlichen Debatte um die Kindererziehung zu abstrakt gebraucht werde. „Eine Werte-Erziehung ohne Anbindung an Gott ist leeres Geklingel“, sagte sie. „Wir brauchen eine neue Partei, bei der Gott im Regiment sitzt.“ Sie dankte der Partei, dass sie sich in ihrem Programm unter anderem dafür einsetze, die Mutterschaft als eigenständigen Beruf anzuerkennen. Außerdem forderte die Katholikin, den „destruktiven Feminismus“ zu überwinden.

Für traditionelle Rollen von Mann und Frau
Der Unternehmensberater und langjährige BASF-Manager Siegfried Buchholz (Baden bei Wien) sagte, wenn Deutschland zukunftsfähig sein wolle, müsse es sich zurückbesinnen auf zentrale Werte wie die Familie und das traditionelle Rollenverständnis von Mann und Frau. Außerdem müsse es sich vom Anspruchsdenken verabschieden. „Deutschland muss endlich aufwachen aus seiner wohlfahrtsstaatlichen Dauernarkose“, so Buchholz.

PBC und Zentrum: Ethisch verwerfliche Parteigründung
Zum Teil scharfe Kritik an der Gründung der AUF-Partei übten PBC und Zentrumspartei. Sie sei „auf eine ethisch verwerfliche Art und Weise unter Ausnutzung der bestehenden Strukturen der Partei Bibeltreuer Christen und der Deutschen Zentrumspartei zustande gekommen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Die neue Partei führe „zu einer weiteren Zersplitterung des schon recht kleinen Lagers der politisch interessierten Christen in Deutschland“. Es fehle nicht an christlichen Parteien, sondern an der gegenseitigen Respektierung und an dialogbereiten Christen, die sich den geistigen, politischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen stellten. PBC und Zentrumspartei wollen stärker zusammenarbeiten. Die PBC hat rund 4.100 Mitglieder, die Zentrumspartei etwa 600.

Ich denke es lohnt sich diese junge christliche Partei kritisch-wohlwollend zu beobachten! Ich werde jedenfalls hier auf TheoKonservativ zeitnah über dieses hoffnungsvoll Projekt berichten.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
AUF – Hier ist sie … die neue christlich-konservative Partei!

22 Gedanken zu „AUF – Hier ist sie … die neue christlich-konservative Partei!“

  1. Ich halte es für eine ausgesprochen kluge Idee, das neuerwachte politische Interesse vieler Christen mit der Gründung einer neuen Partei zu bahnen. Bin sehr gespannt, was daraus wird.
    Auf meinem Stimmzettel ist derzeit noch kein Kreuz vergeben…

    Gruß
    Moorwackler

  2. Ich wuensche Herrn Weiblen und seinen Kollegen viel Erfolg beim Aufbau der AUF-Partei. Habe gerade einen kurzen Blick ins Parteiprogramm geworfen und muss mich in meiner Begeisterung regelrecht zurueckhalten: Gibt es in Deutschland und erst Recht in der EU eine andere Partei, die die Rueckkehr zu einem soliden Finanzsystem (stichwort: Goldstandard – http://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard) fordert?

    Die AUF-Partei will sich clevererweise nicht ins politische Spektrum einordnen lassen, dies erscheint bei diesen absolut kontraeren Standpunkten auch extrem schwer:

    * konsequente Haushaltsdisziplin
    * Subventionsabbau, um Einfluss des Staates zurueckzudraengen.

    und dann sowas:

    * staatliches Grundeinkommen fuer jeden Buerger???

    Was fuer einen Einfluss wird der Staat wohl haben, wenn er jeden ‚beduerftigen‘ Buerger subventioniert?

  3. Ich war in Berlin bei der Parteigründung dabei und bin Mitglied geworden.

    Ich denke, dass die Kombination aus realpolitischem, christlich-sozialen Ansatz mit dem klaren und eindeutigen Bekenntnis zum aktiven Christsein wirklich die Chance zur Bündelung der christlichen Kräfte Deutschlands in der Politik eröffnet.

    Leider hat die PBC einen solchen Weg abgelehnt und stößt viele mit dem exklusiven Anspruch einer „bibeltreuen“ Politik ab.

    Einige Personen in der neuen Führungsmannschaft der PBC sind leider zudem extrem pharisäisch. Man schaue sich nur mal die Kommentare unter http://www.idea.de/index.php?id=181&tx_ttnews%5Btt_news%5D=61227&cHash=d19f598cdf an, das ist teilweise haarsträubend.

    Ich hoffe, dass sich die neue Partei sehr bald etablieren kann und vielleicht schon bei der Bayern-Wahl im Herbst das erste Mal für das Superwahljahr 2009 „üben“ kann.

  4. Gefordert wird eine RÜCKBESINNUNG … gegründet wird aber eine NEUE Partei. Es gibt mit der Zentrumspartei eine christliche Partei, die seit 1870 Realpolitik betreibt, schon über Organisationsstrukturen verfügt und deren Name jedem, der Geschichtsunterricht hatte, bekannt sein sollte.

    Die Programmatik der neuen AUF Partei kommt aktuell noch etwas sparsam daher. Vor den Mitgliedern liegt wohl noch ein gehöriges Stück Arbeit …

    Es ist schade, daß gerade die Arbeit im Bereich Programmatik, PR/Werbung, Ausweitung der Mitgliederbasis jetzt auf eine weitere Splitterpartei verteilt wird.

  5. genau diese doppelte Arbeit wollten die Gründer von AUF ja vermeiden.

    Da aber ZENTRUM und PBC die Umsetzung von Einheit lediglich so verstanden, dass die jeweils anderen doch zu ihnen kommen sollten, blieb doch kein anderer Weg.

    Tatsache ist doch, dass ZENTRUM assoziiert wird mit „katholisch“ und PBC mit „evangelikal“. Das schreckt Wähler ab und davon versucht sich die neue Partei zu lösen.

    Warum nicht der neuen Partei bei den Wahlen, bei denen sie antreten wird, eine Chance geben? Wenn keiner mit seiner Stimmabgabe mutig ist und die sogenannte „verlorene Stimme“ wagt, wird sich nie etwas verändern

  6. Mittlerweile zeigt die PBC stellenweise erste Zerfallsprozesse.

    So berichtet Idea Spektrum im neuesten Heft (Nr. 13 vom 27. März 2008), dass alleine in Mecklenburg-Vorpommern 90% der dortigen Mitglieder zwischenzeitlich zur AUF-Partei gewechselt sind.

    Es steht zu erwarten, dass sich dieser Prozess auch in anderen Landesverbänden fortsetzen wird, sobald dort die Landesverbände von AUF gegründet werden.

  7. Die AUF-Partei macht sich doch lediglich die Politikverdrossenheit in diesem Land zunutze. Besonders die Tatsache, daß doch SPD, CDU, CSU, Grüne und FDP für immer mehr Menschen nicht mehr wählbar sind; und es auch für immer mehr (z.B. HartzIV-Opfer) nie wieder sein werden!Deshalb kupfert sie von den verschiedensten Parteien ab, was sie für ihr Konzept gebrauchen kann, um ein möglichst breites Wählerspektrum für sich zu gewinnen: A=Arbeit von den Linken, U=Umwelt von den Grünen und F=Familie von den Rechten. Dabei verzichtet sie in ihrem Namen ganz bewußt auf das C=christlich, um ihre wahren Ziele zu verschleiern, nämlich den sich in diesem Land immer mehr wie eine Seuche ausbreitenden evangelikalen christlichen Fundamentalismus US-amerikanischer Prägung voranzutreiben!

  8. Hallo Hartmut,

    deine Analyse, wie es zu der Bezeichnung der AUF-Partei kommt, finde ich leider plausibel – und sie schmeckt mir aus genau diesen Gründen nicht.
    Aber auch wenn sie ihre christlichen Ziele leider nicht im Titel trägt – im Untertitel taucht er dann doch auf -, handelt es sich keineswegs um eine evangelikale Partei, sondern eine, die wohl versucht, den christlichen Flügel der CDU, und damit zahlenmäßig wohl vor allem die Katholiken, ins Boot zu holen. Die Frage, ob sich eine Bewegung durch eine Partei stärken lässt oder das Gegenteil bewirkt, ist damit noch nicht beantwortet…

    An dem christlichen Evangelikalismus, der sich nach deinen Worten „seuchartig verbreitet“, hat sich m.W. in den letzten Jahrzehnten nicht sehr viel verändert, außer dass er wie immer mehr oder weniger stetig gewachsen ist. Das schließt nicht aus, dass es gerade im Osten gebietsweise zu regelrechten Erweckungsbewegungen gekommen sein soll – was mich als Christ naturgemäß mehr freut als dich.
    Aber ich glaube, ernsthafte Gefahren gehen für dich davon nicht aus 🙂
    Im besten Fall wirst du von dieser Seuche angesteckt und gehörst mit uns zu den Toren der Welt, die das ewige Leben erben.

    Gruß

    Moorwackler

  9. Seit dem 6. März steht es fest: In der Bundesgeschäftsstelle der PBC liegen 4324 amtlich beglaubigte Unterstützungsunterschriften vor und damit mehr als die gesetzlich geforderten 4000. Damit steht einer Teilnahme der PBC an der kommenden Europawahl nichts mehr im Wege. Der Bundeswahlausschuss wird in seiner Sitzung am 10. April offiziell über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge befinden. Zwischenzeitlich sah es etwas knapp aus, die PBC erfuhr dann aber viel Zuspruch an den Infoständen. Besonders bei den Israel-Kundgebungen der PBC wurden viele Unterschriften gegeben, sodass die PBC die gesetzlichen Hürden für die Wahlteilnahme nun doch mit Leichtigkeit überwinden konnte.
    Die AUF-Partei hat bisher ca. 2100 Unterschriften beisammen. Bis Ende März müssen es 4000 sein. Auch die Zentrumspartei und die „Christliche Mitte“ bemühen sich um eine Zulassung zur Europawahl.

  10. Hallo Andreas,
    vielen Dank für Deine Informationen. Bitte fühle Dich ermutigt auch andere Postings von uns gerne auch kritisch zu kommentieren. Ich muss sagen, ich hatte sehr viel Hoffnungen in die AUF-Partei gesetzt und bin inzwischen ziemlich enttäuscht …
    Die Präsenz der PBC bei den Pro-Israel-Veranstaltungen (ich war in Mannheim dabei) ist mir sehr positiv aufgefallen.
    Mit freundlichen Grüßen
    wanderprediger

  11. Da es in diesem Blog eigentlich um AUF geht, und der Kollege Schönberger hier die Anzahl der von der PBC gesammelten Unterstützungsunterschriften einbringt: AUF hat nicht 4324 Unterschriften gesammelt sondern über 5200 Mal eine entsprechende Unterstützung erhalten. Eine Reihe weiterer Unterschriftsblätter wurde dann nicht mehr bestätgt. Beim Einholen dieser Unterschriften gab es deutlich mehr Zuspruch als erwartet.

    Vorbehaltlich der Entscheidung des Wahlausschusses wird also AUF an der Europawahl 2009 teilnehmen. Der Flyer von AUF findet sich unter der o. g. URL

    AUF – zu einer werteorientierten Politik für Europa!

  12. Ich freue mich über die Gründung der neuen christlichen AUF Partei.
    Wenn wir Christen unsere Gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen wollen, ist es nicht effektiv, dass verschienene christliche Richtungen ihre eigene Partei gründen. Das Anliegen der AUF Partei, eine politische Stimme für alle Christen zu sein, kann ich nur befürworten.

  13. AUF erscheint mir die einzige werteorientierte Parteialternative zu sein, die mit realpolitischer Vision antritt. Alle etablierten Parteien haben meines Erachtens nach leider ihre christlichen Werte dem Zeitgeist preisgegeben und werden wohl bei den kommenden Wahlen erdrutschartige Verluste einfahren. Eine Partei allerdings, die offen dafür zu sein scheint, sich an die Spitze einer Bewegung christlicher Kräfte aus allen politischen Lagern zu setzen, erscheint mir von Haus aus schon interessant und verdient es, dass man sich mit ihr näher befasst. AUF könnte so eine neue politische Heimat für Christen werden, die in anderen Parteien kein Gehör (mehr) finden. AUF verdient es meiner Meinung nach, gewählt zu werden!

  14. WIESBADEN – Wie der Bundeswahlleiter mitteilt, hat der
    Bundeswahlausschuss am 10. April 2009 in öffentlicher Sitzung 30
    Parteien und sonstige politische Vereinigungen mit gemeinsamen Listen
    für alle Bundesländer zur Europawahl am 7. Juni 2009 zugelassen. Im
    Einzelnen handelt es sich um folgende Parteien und sonstige politische
    Vereinigungen (Reihenfolge bei Zulassung bereits zur letzten Europawahl
    2004 nach der dort bundesweit erzielten Stimmenanzahl, anschließend in
    alphabetischer Reihenfolge):

    – Sozialdemokratische Partei Deutschlands – SPD –

    – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – GRÜNE –

    – DIE LINKE – DIE LINKE –

    – Freie Demokratische Partei – FDP –

    – DIE REPUBLIKANER – REP –

    – Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –

    – Familien-Partei Deutschlands – FAMILIE –

    – Ökologisch-Demokratische Partei – ödp –

    – Feministische Partei DIE FRAUEN – DIE FRAUEN –

    – Ab jetzt…Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung
    – Volksabstimmung –

    – Partei Bibeltreuer Christen – PBC –

    – CHRISTLICHE MITTE – Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten – CM –

    – Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit – AUFBRUCH –

    – Deutsche Kommunistische Partei – DKP –

    – Bayernpartei – BP –

    – Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale – PSG –

    – Bürgerrechtsbewegung Solidarität – BüSo –

    – 50Plus Das Generationen-Bündnis – 50Plus –


    AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland
    – AUF –

    – DEUTSCHE VOLKSUNION – DVU –

    – DIE GRAUEN – Generationspartei – DIE GRAUEN –

    – Die Violetten, für spirituelle Politik – DIE VIOLETTEN –

    – Europa-Demokratie-Esperanto – EDE –

    – Freie Bürger-Initiative – FBI –

    – FÜR VOLKSENTSCHEIDE (Wählergemeinschaft), Gerechtigkeit braucht
    Bürgerrechte – Wir danken für Ihr Vertrauen!

    – FW FREIE WÄHLER – FW FREIE WÄHLER –

    – Newropeans

    – Piratenpartei Deutschland – PIRATEN –

    – Rentnerinnen und Rentner Partei – RRP –

    – Rentner-Partei-Deutschland – RENTNER –

    Damit wurden nicht zugelassen:

    BÜRGER-BLOCK e. V.
    POGO-PARTEI, Die Pogo-Anarchisten! – POP –
    Allianz der Mitte – ADM –
    Bundeszentralrat der Schwarzen in Deutschland – ZRSD –
    Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und
    basisdemokratische Initiative – Die PARTEI –
    Allianz Graue Panther – AGP –
    Bürger Partei Deutschland – BPD –
    DEUTSCHE ZUKUNFT – DZ –

    Wahrscheinlich hatten sie nicht genug Unterschriften. Libertas und Humanwirtschaftspartei hatten auch nicht genug Unterschriften und haben offensichtlich deshalb ihre Listen zurückgezogen.

    In den einzelnen Bundesländern haben die Landeswahlausschüsse ebenfalls
    am heutigen Tag über die Listen der Parteien und sonstigen politischen
    Vereinigungen entschieden, die sich jeweils ausschließlich auf
    Landesebene an der Europawahl beteiligen. Danach wurde die Christlich
    Demokratische Union Deutschlands – CDU – in allen Bundesländern – mit
    Ausnahme Bayerns – mit jeweils einer Liste für ein Land zugelassen, die
    als Listenverbindung gelten. Der Landeswahlausschuss für Bayern hat für
    die Christlich-Soziale Union in Bayern – CSU – eine Liste für das Land
    Bayern zugelassen.

    Die Stimmzettel zur Europawahl werden deshalb in allen Bundesländern 31
    Wahlvorschläge enthalten.

  15. JA zum Grundgesetz! NEIN zum EU-Reformvertrag von Lissabon!
    Hiermit laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ein zu einer Kundgebung mit Schweigemarsch für unsere Freiheit

    Wann? Am Samstag, 18. April 2009, Beginn 11:00 Uhr
    Wo? In Karlsruhe, Marktplatz (Stadtmitte, Nähe Rathaus)
    Nach der Kundgebung wird es einen Schweigemarsch durch die Innenstadt zum Bundesverfassungsgericht geben.

    Redner:
    – Prof. dr. jur. K.A. Schachtschneider, Erlangen, Professor für öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht, Klageführer des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die EU-Verfassung (angefragt)
    – Dr. theol. Lothar Gassmann, Pforzheim, Publizist und Autor des Buches „Diktatur Europa“
    – Pastor Gerhard Heinzmann (Landau/Pfalz) u.a.

    Auf einem Platz in der Nähe des Bundesverfassungsgerichtes werden wir beten für…

    … die Bundesverfassungsrichter, dass diese in der anstehenden Entscheidung der Klage gegen den EU-Reformvertrag eine vor dem lebendigen GOTT des Himmels wohlgefällige Entscheidung treffen und nicht ihre eigene Entmachtung zugunsten der Eurokraten in Brüssel beschließen;

    … alle Politiker aller Parteien in Europa, im Bund, in den Ländern und Gemeinden;

    … die in diesem Jahr anstehende Wahl des Bundespräsidenten, des Europaparlamentes, die Bundestagswahl am 27. September 2009, die verschiedenen Landtags- und Kommunalwahlen;

    … alle geistlichen Leiter und alle Christen um Erkenntnis der Mitverantwortung für das politische Geschehen in Deutschland.

    Mit der Einführung des EU-Reformvertrages (Vertrag von Lissabon)…

    … wird unsere Demokratie und Freiheit bedroht! Viele Experten vergleichen den EU-Reformvertrag mit dem „Ermächtigungsgesetz“ von 1933, das den Nazis den Weg ebnete für die spätere Diktatur mit all ihren Verbrechen;

    … bekommt der Europäische Rat in Brüssel – eine Institution von nicht einmal 30 Personen, letztendlich die Macht ganz allmählich eine Diktatur in Europa aufzurichten und jedes deutsche Gesetz außer Kraft zu setzen;

    …büßt die Bundesrepublik Deutschland immer mehr von ihrer Souveränität ein, ebenso die anderen Staaten, die der EU angehören;

    …muss das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe – das höchste deutsche Gericht – seine entscheidenden Kompetenzen an den Europäischen Gerichtshof abtreten;

    …kommt es zu einer militärischen Aufrüstung in Europa und zu einer EU-Armee, die für Kampfeinsätze auch im Innern vorgesehen ist (Art. 42 und 43 des EU-Reformvertrages)

    …wird ganz allmählich mit der „Nichtdiskriminierungsklausel“ die Meinungs- und Glaubensfreiheit eingeschränkt und eine Verfolgung entschiedener Christen ermöglicht.
    Wir sagen NEIN zum EU-Reformvertrag und fordern eine Volksabstimmung!

    Liebe Geschwister,
    die EU-kritische Partei „Libertas“ des irischen Millionärs Ganley ist in Deutschland an der Unterschriftenhürde zur Europawahlzulassung gescheitert.
    Die PBC konnte diese Hürde deutlich überwinden und setzt sich nun im Europawahlkampf für ein Europa der freien Völker und gegen den neuen EU-Verfassungsvertrag ein. Gelingt es, zur Europawahl eine christliche Volksbewegung gegen den intransparenten und undemokratischen EU-Verfassungsvertrag zu entfachen?
    Kommt alle zur Kundgebung und Schweigemarsch am 18.04. nach Karlsruhe!

  16. Leider ist in den obenstehenden Beiträgen zum Thema „AUF-Partei“ manches nicht ganz korrekt dargestellt. Zunächst einmal ist festzustellen, dass die PBC die mit grossem Abstand mitgliederstärkste der sogenannten „christlichen Kleinparteien“ ist. Sie hat ca. 3750 Mitglieder, die AUF ca. 400, wie mir erst letzte Woche von einem AUF-Mitglied gesagt wurde. Im Jahre 2007 fanden Gespräche zwischen PBC, ödp und Zentrum auf informeller, inoffizieller Ebene statt, in denen die PBC erkennen liess, dass sie an einer Zusammenarbeit mit den anderen Parteien interessiert ist. Es zeigte sich jedoch schon im Frühjahr 2007, dass die Zentrumspartei zwar an einer punktuellen Zusammenarbeit mit der PBC interessiert war (und bis heute ist), nicht aber an einem Zusammenschluss. Die Partei Christliche Mitte ist stark katholisch geprägt und von vornherein zu keinerlei Zusammenarbeit mit der PBC bereit. Dies musste auch der damalige PBC-Vorsitzende Dr. Walter Weiblen erfahren, als er im Herbst 2007 versuchte, als Gast Zutritt und Rederecht auf einem Parteitag der CM zu bekommen, was ihm verwehrt wurde. Auch eine engere Zusammenarbeit mit der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) ist illusorisch, da es sich bei der ödp um eine zwar wertkonservative, aber nicht spezifisch christlich orientierte Partei handelt. Auch die ödp selbst schloss durch ihren Generalsekretär Claudius Moseler einen Zusammenschluss aus. Trotz dieser Sachlage trieb Dr. Weiblen im Winter 2007/2008 seine Bemühungen voran, eine weitere christliche Kleinpartei zu gründen. Dies geschah im Januar 2008, als die Gruppierung „AUF-Partei – Christen für Deutschland“ aus der Taufe gehoben wurde. Es ist wichtig zu betonen, dass nicht die PBC sich einer Zusammenarbeit mit anderen Parteien verschloss, sondern dass der von Walter Weiblen angestrebte Zusammenschluss mit diesen Parteien von vornherein unrealistisch war, auch wenn die PBC auf ihrem Parteitag Weiblen gefolgt wäre und so etwas beschlossen hätte. Das ist ja auch aus der heutigen Situation klar erkennbar, da sich eben ödp, CM und Zentrum nicht der neuen AUF-Partei angeschlossen haben sondern im Gegenteil diese Neugründung zu Recht als weitere Spaltung ablehnen. Aus heutiger Sicht der Dinge können dieser Partei keine realistischen Erfolgschancen eingeräumt werden, da die Neugründung einer weiteren Partei von Anfang an von vielen Christen als wenig sinnvoll angesehen wurde und diese Partei folglich auch nur wenige Menschen zu einer Mitgliedschaft bewegen konnte. Inzwischen hat sich die PBC stabilisiert. So deutet aus heutiger Sicht vieles darauf hin, dass die „AUF-Partei“ als substanzlos anzusehen ist und in einigen Monaten oder Jahren wieder von der politischen Bühne verschwunden sein wird. Wir reichen jeder Schwester, jedem Bruder in jeder dieser Parteien geschwisterlich die Hand. Da einerseits ein Zusammenschluss der christlichen Kleinparteien gegenwärtig unrealistisch ist, andererseits aber die PBC die mit Abstand grösste dieser Parteien ist, arbeiten wir geduldig und im Gehorsam gegenüber unserem HERRN weiter am Aufbau der PBC und laden Sie ein, zu prüfen, ob nicht auch Ihr Platz in unseren Reihen sein könnte.

  17. Es ist schon sehr erschüttert, dass sich die gesamte „Politische-Christliche- Welt“ die ja doch (zumindest hoffe ich es) ein Ziel hat …die christlichen Werte des Glaubens an den Auferstandenen Jesus Christus und seiner Lehre voll zuvertreten!
    Aber statt dessen, zerstreiten sich diese „Christen“ und machen genau das was die anderen (alle) politischen Parteien machen, den anderen schlecht.Es sollte nur eine „Christl.-Partei“ geben, die die Ziele der Bibel der Lehre unseres Herrn Jesus Christus vertreten und auf den 10 Geboten ihr Fundament haben. Aber es ist ein dummes “ christl.-politische-Machtspiel“ bei allen im Spiel!Man könnte heute nicht einmal mehr sagen, dass noch irgend eine Partei in Berlin oder Splitter-Parteien wie die „christl-Parteien“ man wählen könnte.
    Eigentlich bliebe nur eine “ Protest-Wahl“ übrig — die wenigstens etwas für die Familien, Älteren-Menschen-Rentner und die allein erziehenden macht oder machen möchte!
    Die Politiker in Berlin die das Maul so groß aufreisen und gegen das Nachbarland wettern ….und selber nie in den Spiel sehen …und auch den Alt-Kanzler Schröder der alle Vorteile des Nachbar-Landes in vollen Zügen geniesst in den Steuergünstigsten-Kanton „Zug“ beheimatet ist…und den Gr.-Mann in Russland als Freund auch noch ansieht–der Menschenleben auf den Buckel hat…. und eine Frau Merkel – die nichts rein gar nichts Zustande bringt–CDU–oder die CSU —was sollst–solche Parteien kann man doch auch nicht mehr wählen! Und dann wie einer hier einen Kommentar geschrieben hatte den auch so “ lieben Hr.Koch“ noch loben will.—wie kann man das nur mit sein Christsein vereinbaren? Der Herr Roland Koch hat genug auf sich geladen–aber es ist so wie jetzt auch in den USA–B.Obama der Blender und Lügner –er ist ein Moslem und unsere Brüder und Schwetsern in den USA und die Juden dort befüchten sehr sehr schlimme Zeiten. Und den Anfang vom baldigen Ende erleben wir jetzt schon.-
    Die sog. „Christenlichen-Parteien sollten alle an einen Strang ziehen damit zumindest die 5 % Hürde in den Bundestag nur mal reinzukommen wagen.Und nicht in törichten Diskussionen und Parteiausschlüssen sich beschäftigen ….arme Christen-Welt!

  18. 300 Christen betetn und demonstrierten vor Bundesverfassungsgericht gegen neue EU-Verfassung:
    Trotz nasskalten Wetters mit Dauerregen kamen ca. 300 Teilnehmer zu der Veranstaltung der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) nach Karlsruhe. Zu Beginn der Veranstaltung ergriff der Ehrenvorsitzende der PBC, Pastor Gerhard Heinzmann, auf dem Marktplatz in Karlsruhe das Wort. Hauptredner der Veranstaltung war der Theologe Dr. Lothar Gassmann, der sich als Kenner der der ganzen Entwicklung um den Vertrag von Lissabon erwies. Beide Redner wiesen in ihren Beiträgen darauf hin, dass eine Inkraftsetzung der neuen EU-Verfassung zu erheblichen Verschlechterungen in den Bereichen Demokratie und Freiheitsrechte der Bürger führen würde und belegten dies mit ausführlichen Zitaten aus dem Vertragstext. Es sei kaum abzuschätzen, welch weitreichende Folgen etwa die Aushöhlung der Kompetenzen des Bundesverfassungsgerichtes zugunsten des Europäischen Gerichtshofes mit sich brächten.
    Letztlich würde diese Verfassung zu einem Ende der Eigenstaatlichkeit Deutschlands zugunsten eines EU-Superstaates führen.
    Nach der Kundgebung auf dem Marktplatz in Karlsruhe ging es in einem Schweigemarsch zum Bundesverfassungsgericht. Dort wurde gezielt für die Verfassungsrichter gebetet, dass diese mit ihrer anstehenden Entscheidung der Verfassungsklage gegen den EU-Reformvertrag eine vor Gott und für unser Land wohlgefällige Entscheidung treffen.

  19. Info! – Christen und Politik –

    Im Rahmen des Europa Wahlkampfes veranstaltet der Landesverband NRW der
    AUF Partei-Christen für Deutschland
    folgende Veranstaltung:

    Michael Kotsch, Buchautor und Bibelschullehrer spricht zu dem Thema:
    Christ und Politik – Verantwortung für Wirtschaft, Gerechtigkeit und Umwelt.

    Die Veranstaltung findet am 19. Mai 2009 um 19.30 Uhr in der Aula des Schulzentrums Werreanger in Lage, Breite Straße 30, statt.

    Musikalisch wirkt das Musikcollege OWL mit.

  20. Deshalb trete ich für AUF-Partei an, weil hier eine Partei für ALLE Christen Platz hat. Es gibt nur einen Gott. Er hat uns alles gegeben was wir brauchen, um christliche Werte in unseren Familien, Berufen, Hobbys und der Politik zu bringen. Wir brauchen echte Realpolitik, die sich im kleinen Ort einsetzt für unsere Senioren, Kranken, Schwachen, Familien, die Infrastruktur. Auch bei den Unternehmen. Einfach dort wo es wirklich gebraucht wird.
    Die AUF-Partei ist die Antwort auf viele Gebete, die nicht im Lauten stattfanden, sondern von Gebeten die im stillen Kämmerlein ausgerufen wurden. Ich darf sehen, wie Menschen dank AUF-Partei wieder Licht am politischen Horizont erkennen.
    Was kommen soll, wird kommen !

  21. Ich sehe in der Auf-Partei eine Partei die nicht christliche Werte vermittelt sonder nur eine sogenannte Protestpartei.
    Wenn schon auf rechtsradikalen Internetseiten für so eine Partei gemacht wird ist sie für mich nicht wählbar und mit sehr großer Vorsicht zubetrachten.

  22. @prayboy
    auf welcher rechtsradikalen Seite wurde denn Werbung für die AUF Werbung gemacht? (musst keinen Link setzen)
    Und welche Positionen machen die AUF für Rechtsradikale interessant und sind für dich damit problematisch?

    Gruß
    Moorwackler

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