Der Kampf der Grünen gegen das Christentum

Die Grünen haben eine „Kleine Anfrage“ an den Bundestag eingereicht, in dem sie offenkundig bestrebt sind, bereits die These von der veränderlichen Homosexualität als verfassungsfeindlich einstufen zu lassen.

Die Antwort des Bundestages fällt zurückhaltend aus, weil man einerseits die Therapie Homosexueller ablehnt, andererseits aber nicht so weit gehen möchte, die von den Grünen namentlich genannten christlichen Vereinigungen als „extremistisch“ einzustufen.

Die entscheidende Frage, nämlich ob die Einstufung der Homosexualität als Sünde, verfassungsgemäß ist, wurde vom Bundestag nicht eindeutig geklärt. Aber die Grünen werden sich mit dieser Unklarheit nicht zufrieden geben.

Man könnte jetzt natürlich eine billige Retourkutsche fahren und untersuchen, wievielen Menschen es nach ihrer Abkehr vom Christentum jetzt schlechter geht als vorher und wieviele sogar in Verzweiflung und Selbstmordgedanken verfallen um analog für ein Verbot von atheistischen Konversionsversuchen zu plädieren (was ich sehr bedauern würde, weil ich sehr gerne mit Atheisten diskutiere).

Aber noch wichtiger als einem Homosexuellen Konversionstherapien anzubieten ist ohnehin, ihn auf die Möglichkeit zur Vergebung seiner Schuld hinzuweisen – auch solange er noch nicht geheilt ist. Christen würden Homosexuellen gegenüber eine große Schuld auf sich laden, wenn sie den Eindruck erweckten, man müsse erst frei von verderbten Gedanken sein, um Christ werden zu können. Nicht irgendwelchen therapeutischen Angebote sollten im Vordergrund stehen und das Evangelium vielleicht heimlich in die Therapie und Seelsorge einfließen, sondern umgekehrt sollten wir im Kontakt mit Homosexuellen – auch wenn sie den Kontakt eigentlich nur zum Provozieren suchen sollten – das Evangelium der freien Gnade Gottes und der Möglichkeit zur Buße vor uns hertragen und die therapeutische Begleitung als zweitrangig betrachten.

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