Die Opfer von Orlando und die Kanzlerin

Die tagesschau kritisiert als linkes Medium, dass Kanzlerin Merkel den Anschlag in Orlando nur als „Angriff auf die freiheitliche Zivilgesellschaft“ gewertet hat, aber nicht gleichzeitig von den zahlreichen sexuellen Neigungen der Opfer gesprochen und sie  „bedingungslos als Teil der Gesellschaft“ anerkannt hat.

Dass eine Personengruppe, wie die Mitglieder eines Nacht-Clubs in Orlando, Opfer eines Terror-Anschlags ist, zeigt ihre Schutzwürdigkeit, wertet aber ihre Lebensweise nicht auf. Wenn Abtreibungsgegner in den USA einen Abtreibungsarzt töten, ist das zwar falsch, es macht Abtreibungen aber nicht appetitlicher. Ebenso wird auch ein Anschlag auf Christen einen Atheisten nicht davon überzeugen, Christen gut zu finden – und das muss er auch nicht. Es würde schon genügen, wenn den christlichen Flüchtlingen der nötige Schutz zugestanden wird.
Es ist daher das Recht einer Kanzlerin in einer konservativ geführten Regierung, Sex zwischen Menschen desselben Geschlechtes trotz des Anschlags nicht offiziell als wichtigen Teil der Gesellschaft zu adeln.