Formulierungskünste der Medien

Der Begriff „Abtreibung“ ist bereits sehr technisch. Es gibt weder einen Akteur noch ein Opfer. Nur ein Geschehen. Es ist eine ärztliche Technik, bei der etws sprachlich in Fluss gebracht wird. Aber natürlich kann man nicht ganz ohne Kopfkino diesen Begriff verwenden, so dass auch er kaum noch verwendet wird. Heute wird eher davon gesprochen, dass „Frauen in Notsituationen behandelt werden“ oder „medizinische Unterstützung“ erhalten.

In dieser flauschigen Begriffswelt war es natürlich unerträglich, von dem Oberhaupt der Katholischen Kirche Worte wie „Auftragsmord“ zu hören.

Als ersten Schritt für eine ehrliche Auseinandersetzung fordere ich daher Klarheit: sagt was ihr meint und versteckt eure Ansichten nicht hinter Floskeln. Und hebt endlich das Verbot auf, Bilder der Opfer zu zeigen!

Dürfen Eltern ihre Kinder töten?

Der Linken scheinen die sinnvollen Themen auszugehen, deswegen diskutieren wir jetzt eben auch diese Frage: Dürfen Eltern ohne Angabe von Gründen auf Kosten der Krankenkasse ihre Kinder töten lassen?

Die derzeitige Rechtslage sieht vor, dass das möglich ist, die Eltern sollten sich allerdings nicht länger als 3 Monate Zeit mit der Entscheidung lassen. Im römischen Reich war es der Pater familias, der über das Leben seiner Kinder gleich nach der Geburt entschied und ein Kind, dass keine Gnade fand, wurde kurzerhand geötet oder ausgesetzt, wo es den sicheren Tod durch Unterkühlung ausgesetzt war.

Heute ist es die Mutter, die formal die Entscheidung trifft, wobei es genug Fälle gibt, in denen Frauen vor allem von den Vätern des Kindes massiv unter Druck gesetzt werden, um ihre Kinder abtreiben zu lassen. Bei einer Spätabtreibung ist das Kind oft bereits voll überlebensfähig und wird entweder vom Arzt erwürgt oder einfach schreiend liegen gelassen, bis es an Unterkühlung stirbt. Genau wie im römischen Reich, nur dass es jetzt formal die Mater familias ist, von der die Entscheidung juristisch ausgehen muss.