The Great Trump

Im Präsidentschaftswahlkampf geht es nicht um Clinton oder Trump. Es geht auch nicht um Machogehabe und Emails, Fakten und Emotionen. Und nach meiner Einschätzung geht es in diesem Wahlkampf noch nicht einmal vor allem um rechts gegen links sondern um den Kampf zwischen Aristokratie und Proletariat. Mit dem Auftreten von Donald Trump ist der amerikanische Traum von einer egalitären Gesellschaft, in der jeder alles werden kann, auch offiziell zerplatzt.

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USA töten Osama Bin Laden in Pakistan

Römer 4 Denn die Regierung ist Gottes Dienerin, und du sollst durch sie Gutes empfangen. Wenn du jedoch Böses tust, hast du allen Grund, sie zu fürchten. Schließlich ist sie nicht umsonst Trägerin der richterlichen Gewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Indem sie den Schuldigen zur Verantwortung zieht, vollstreckt sie an ihm das Urteil des göttlichen Zorns. [Neue Genfer Übersetzung]
USA töten Osama Bin Laden in Pakistan

Obama im Krieg

Die USA beteiligen sich an einem Militärschlag gegen das Regime in Lybien. Unter George W. Bush haben sie sich auch mit Militärschlag gegen einen Diktator gewendet, aber der Einsatz wurde in Europa völlig anders bewertet. Am deutlichsten ist der Stimmungswandel in Frankreich zu sehen: dort herrschte unter Bush brüske Ablehnung und heute beteiligen sie sich aktiv an dem Einsatz. Aber auch die Grünen bedauern offensichtlich, dass Deutschland sich nicht am Krieg beteiligt – sorry, die neue Wortwahl ist jetzt „militärisches Engagement“. Wie dem auch sei: Deutschland hat sich enthalten, ist aber sehr um eine ausgewogene Stimmung bemüht – und unterstützt den Krieg indirekt, indem es sich in Afghanistan stärker engagiert. Sowohl in Lybien als auch im Irak wurden die Menschen von einem grausamen Despoten unterdrückt, wobei der Zustand im Irak sogar noch schlimmer gewesen sein soll. Darüber hinaus bestand die – von der Weltgemeinschaft anerkannte – Gefahr eines Angriffes durch Giftwaffen, die aber während der langen Vorphase des Krieges beseitigt wurden, so dass der letzte Nachweis bis heute fehlt. Wäre Deutschland mit in den Krieg gezogen, wenn die Menschen im Irak auf Demonstrationen beschossen worden wären? Warum nicht dann, wenn willkürlich Menschen erschossen werden – und ohne große öffentliche Aufmerksamkeit? War das wirklich der große Unterschied zur Obama-Regierung? Würde Europa einen Angriff auf den Iran oder Nord-Korea unter Obama ebenso scharf verurteilen, wie einen Krieg unter Bush? Das wird kaum jemand ernsthaft annehmen.

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Julian Assange = Obama 2.0

Die Stelle des charismatischen Weltführers ist wieder vakant. Pop-Star Obama erreicht keine Chartplazierungen mehr und die kreischenden antiautoritären „FührerbefiehlWirfolgenDir“-Groupies dieser Welt sind dabei der Charme-Offensive des neuen Welterlösers Julian Assange zu erliegen.
NextBigThing is WikiLeaks etc …
Julian Assange = Obama 2.0

InfoWar: USA gegen WikiLeaks-Medien

Alle reden vom infowar und beklatschen die „mutigen“ Attacken die von den WikiLeaks-Hackern gegen Palin, Amazon et al. geflogen werden … Wenn die US-Airforce jetzt mal gegen die WikiLeaks-Medien zurückschlagen, geilen sich die europäischen Communities, die jahrelang sicher unter dem US-Verteidigungschirm postmodern u…nd pazifistisch leben durften natürlich unter Hochgenuss daran auf :-))
InfoWar: USA gegen WikiLeaks-Medien

Studiengebühren sind nützlich, wenn sie klug bemessen werden

Die rot-grüne Regierung in NRW möchte die Studiengebühren abschaffen. Das war ein typisches Landesthema, mit dem SPD und Grüne auch in anderen Bundesländern punkten möchten. In der Debatte wird immer der Eindruck erweckt, man ermögliche durch eine kostenlose „Bildung für alle“ besonders gute Voraussetzungen für Chancengleichheit. Aber stimmt das wirklich?

In den USA gibt es die höchsten Studiengebühren der Welt. An den Spitzenuniversitäten zahlt man hohe 5stellige Beiträge pro Semester! Trotzdem studieren gerade dort sehr viele Schwarze, und „sehr viele“ bedeutet in Relation zu ihrem Bevölkerungsanteil. Tatsächlich ist das Stipendiensystem dort so wirkungsvoll, dass man wirklich die Ärmsten Menschen aus aller Welt rekrutiert – wenn sie begabt genug sind – und so Vielfalt, Chancengleicheit und Qualität unter einen Hut bekommt. Die Universitäten in den USA sind der Ort, an dem Reichtum am wirkungsvollsten umverteilt wird, denn diejenigen, die es sich leisten können, zahlen horrende Beiträge. Wer es sich nicht leisten kann, erhält ein Stipendium – wie gesagt: Talent vorausgesetzt.
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Christen im Strudel von Verschwörungstheorien. Ein Beispiel: Pastor Matutis

Zwangsimpung: Paranoia-Bild aus der E-Mail von Pastor Matutis

„Obwohl Gesundheitsexperten vor Panikmache warnen, sehen manche Christen die Schweinegrippe und die damit verbundene Impfung als Zeichen für die Endzeit. So wurde im Internet die Vision eines charismatischen Theologen veröffentlicht. Johannes Matutis, Pastor der freien Nazarethkirche Berlin, warnt davor, sich impfen zu lassen. Ein Video auf der Internetplattform Youtube suggeriert, mit der Impfung bekomme man zugleich auch das im biblischen Buch der Offenbarung angekündigte Malzeichen injiziert, das für den Antichristen stehe.“ Dies meldete idea-spektrum trocken und nüchtern am 18.11.09. Hier kann man die Ketten-Mail von Pastor Matutis nachlesen [ 1,2,3]

Ich bin Allgemeinmediziner und Ältester in einer charismatischen Profilgemeinde der evangelischen Landeskirche und bekam diese „Endzeit-Prophetie“-Ketten-eMail gleich von mehreren verunsicherten Gemeinde-Mitgliedern zur Prüfung weitergeleitet und war gleich nach den ersten Zeilen fassungslos. Um es kurz zu machen: Wir bibelorientierten Christen haben oft ein Problem mit der hohen Kompatibilität von Endzeitbeschreibungen in der Bibel und den Angeboten aus dem New-Age-Supermarkt der Verschwörungstheorien. Am abschreckenden Beispiel von Herrn Pastor Matutis sieht man jedoch ganz dramatisch wohin es führt, wenn sich unsere Geschwister auf den nach unten führenden Strudel von Verschwörungstheorien einlassen und ihr gesamte Denken im Gefängnis eines geschlossenen Verschwörungs-Weltbild landet.
Gott informiert seine Herde über die Endzeit nicht aus den vergifteten Quellen des New-Age-geprägten Verschwörungstheoretikern und schon gar nicht aus antisemitischen Quellen!
Diese Botschaft von Herrn Pastor Matutis kann Menschenleben gefährden … unsere Geschwister sollten unbedingt davor gewarnt werden!
Ich habe Herrn Pastor Matutis per Mail vor den Konsequenzen seines Tun gewarnt (s. Anlage).

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Sehr geehrter Herr Pastor Matutis,

ich bin evangelikaler Christ, der als Hausarzt gegen Schweinegrippe impfen wird. Mir wurde Ihre E-Mail von mehreren besorgten Gemeindemitgliedern zugesendet. Ich habe sie nun endlich gelesen und frage mich fassungslos, wie können Sie Ihre Mitgeschwister nur so in die Irre führen?
Ihre Verschwörungstheorien sind absolut kompatibel mit hochesoterischen Gedankengut, weshalb Sie auch dort veröffentlicht werden. Wollen Sie Beispiele: http://www.xinos.net/kommentare/
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Black Music – vom traurigen Niedergang einer Kultur

Ich liebe Clipinc … mit Clipinc kann ich drei Internet-Radios gleichzeitig aufnehmen … und das alles völlig legal. Allerdings entstehen große Mengen MP3-Songs, welche erst mühsam geschnitten, kategorisiert und bewertet werden wollen. Vor kurzem habe ich daher ca 450 Songs eines BlackMusic-Senders bearbeitet und war entsetzt …. Um es mal positiv auszudrücken: Unter hunderten schrecklichster Gangsta-Rap-Stücken fischte ich zwei absolute 5-SterneSongs heraus: Einmal American Boy von Estelle und dann das unglaublich fantastische „Good Day“ von den Nappy Roots, das jetzt bitte mal jeder gleich anhört, um einen richtig schönen Tag zu bekommen 🙂 Nappy Roots: Good Day! Liebe Kulturpessimisten, die Ihr das hier bis jetzt alles ein wenig zu überschwänglich positiv und belanglos findet … Hier geblieben! … Ihr solltet unbeding weiterlesen, denn Ihr werdet hier in diesem Posting genau das finden was Ihr sucht … Wir leben in Zeiten wo eine der großen Inovationsquellen der westlichen PopMusik qualitativ und moralisch im Sterben liegt … ich rede von Black Musik, verseucht von GanstaRappern, die nur noch von „Niggers“ [europäische POP-Kultur-Intellektuelle waren natürlich über alle Maßen begeistert von soviel Subversion] oder „Bitches“ reden, schwarze Kinder die ohne Väter aufwachsen … Jungs, die sich gegenseitig abknallen … Es wird immer schlimmer! Oh ich liebe Black Musik … Tamala Motown … oder OK heute z.B. auch noch bürgerlichen R&B á la Corinne Bailey Rae. Ich liebe Black Musik … aber man hat das Gefühl, dass dieser moralische Niedergang in den schwarzen Communities mit dem musikalischen parallel einhergeht. Schwarze waren in den USA immer schon vor allem in der Unterschicht zu finden. Unterschicht bedeutete damals aber nicht gleich moralischer Verfall, sondern war vor allem bei den Schwarzen geprägt von tiefgläubigen Communities, die über die Gemeinden christliche Werte an ihre Jugendlichen weitergab. Aber nicht nur Werteprägung auch musikalische Prägung lief dort. Viele Motown-Stars hatten ihre musikalische Grundausbildung beispielsweise in den Gospel-Chören ihrer Gemeinden. Kein in westlichen Werten verwurzelter Mensch wird das massive strukturelle Vorhandensein von weißem Rassismus bis tief in die Siebziger in den USA und die historische Notwendigkeit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung mit Ikonen wie Martin Luther King bestreiten. Allerdings vollzog sich mit dem politischen Aufstieg liberaler Schwarzenführer auch eine zunehmende Abkehr von der biblischen Orientierung ihrer Väter. Ende der Sechziger überschlugen sich die Ereignisse … kulturelle Befreiungs- und Enttabuisierungstendenzen wie die sexuelle Revolution, Promiskuität und Drogenexzesse auf der einen … und schwarzrassistische Radikalisierungen wie Black Panther oder Black Muslims in Verbindung mit geistiger Einkerkerung in Verschwörungsphantasien auf der anderen Seite führten zu Orientierungslosigkeit, Verrohung und Paranoia. Drogen- und vor allem Bandenkriminalität zerstört die schwarzen Communities seit den Siebzigern nun systematisch. Vaterlose verwilderte Jungs haben keine guten männlichen Vorbilder mehr – fast zwei Drittel aller schwarzen Kinder wachsen bei ihren vollkommen überforderten alleinerziehenden Müttern auf. Es herrscht ein Klima der Gewalt: Schwarze rotten sich selber aus … Schwarze erschießen Schwarze am hellichten Tag, Schwarze erschlagen Schwarze auf offener Straße. Eines der letzten Opfer war Derrion Albert, der als er am 24. September auf dem Heimweg von der Christian Fenger High Schoo.l in eine Schlägerei zweier verfeindeter Jugendbanden geriet, wo er mit Holzplanken erschlagen und mit Fußtritten zu Tode getreten wurde. Dem Ritual, die Schuld für die Gewaltepidemie allein beim angeblich weißrassistischen System oder in den unbestritten schwierigen saozialen Verhältnissen zu suchen widerstehen aber leider nur wenige schwarze Meinungsführer. Allerdings formieren sich in der schwarzen Community gegen Gangsta-Rapper langsam die Fronten. Einer der Auslöser hierfür war laut Süddeutscher Zeitung ironischwerweise eine Bemerkung des rechtskonservativen Radiomoderators Don Imus: „Don Imus hatte in seiner einflussreichen Sendung die schwarzen Basketballspielerinnen der Rutgers University als „krausköpfige Schlampen“ bezeichnet. Ein öffentlicher Aufschrei folgte: Reverend Sharpton und Jesse Jackson griffen Don Imus’ Sender an, die National Association Of Black Journalists rief zu Boykottmaßnahmen auf, und als auch noch viele Werbekunden abzuspringen drohten, feuerte NBC den lange unbehelligt schwulen-, schwarzen- und frauenfeindliche Witze reißenden Talkmaster. Imus aber streute keine Asche aufs Haupt, sondern präsentierte einen Sündenbock: Warum dürften Rapper ungestraft genau dieselben Vokabeln für schwarze Frauen benutzen?“ Ich weiß nicht ob Obama, Cosby und Co. Ihre Gangsta-Kinder mit ihren weltlichen Methoden wieder auf den rechten Weg führen können. Ich bin ein wenig erinnert an die naiven Versuche im Film „Grand Canyon„, wo ein liebenswerter schwarzer Gutmensch eine gewalttätige Jugendbande umpolen wollte, indem er sie mit der jahrtausendealten Erhabenheit und Majestät des Grand Canyons konfrontierte … OK ich will Euch aber auch noch ein wirklich hoffnungmachendes Beispiel von Shaun Bailey nicht vorenthalten. Bailey ist ein schwarzer Sozialarbeiter, der sich in London um Aussteiger gewalttätiger Jugendgangs kümmert und … man höre und staune … für die britischen Konservativen kandidiert. Selber vaterlos aufgewachsen, wurde er von seiner ehrgeizigen Mutter, von dem Befehlshaber der örtlichen Armeekadetten – einem pensionierten Oberstleutnant – und von einer Turnlehrerin großgezogen. Ohne die drei wäre er heute im Knast oder tot, sagt er selber über sich … Aus dem christlichen World Magazin von Marvin Olasky erfahren wir, dass Bailey durch den Alpha Kurs ein wiedergeborener Christ geworden ist: „My girlfriend said I should do Alpha,“ the evangelistic program that has been influential across England. Bailey says he went „to argue with the vicar, to show him how clever I was,“ but foun.d himself believing in the resurrection and other doctrines: „What got me the most is when the vicar said Christianity is not a religion, but a faith. . . . Then I started readin.g the Bible. It was almost like it was written for me. . . . I had been a self-control freak, so I prayed that God would take control of my life. And that’s what happened. . . . When I stopped having fear of failure I had more success.“ Damit haben wir den Bogen wieder geschlossen: Einen Ausweg aus der heutigen Gewalt- und Verelendungsmisere kann es aus meiner Sicht nur über starke moralisch integere christliche Identifikationsfiguren der lokalen Commuinities geben, die mit der Rückführung zu den fast schon vollkommen verschütteten christlichen Wurzeln der schwarzen Communities beginnen! Wir brauchen hierfür einen neuen Konservatismus mit einem Herz für die verlorenen Jugendlichen unserer Städte, mit dem Mut glaubensbasierte Initiativen zun fördern und zu initiieren … oder um es einfach zu machen … Wir brauchen Compassionate Conservatism!!! OK ich beende dieses Posting so positiv wie ich es begonnen habe … wieder mit Good Day von den Nappy Roots: We’re gonna have a good day and ain’t nobody gotta cry today … cause ain’t nobody gonna die today … you save that trouble for another day … Hoffen wir mal, dass Nappy Roots nicht auch nur ehemalige Gangsta-Rapper sind, die jetzt aus schlechtem Gewissen wegen ihrer eigenen großen Verantwortung für diese ganzen Probleme auf zahme Lämmlein machen und wie z.B. neuerdings Sido oder Bushido vor der Verwahrlosung, Alkohol- und Gewaltexzessen der Kids warnen … hier erwartet der geneigte christliche Kommentator zunächst tränenreichen Zerbruch und ehrliche Buße … Mit freundlichen Grüßen wanderprediger

Black Music – vom traurigen Niedergang einer Kultur

Atombombe für den Iran – Kein Wasser für die „amerikanische Rechte“


Wasser auf die Kriegspropaganda-Mühlen“ so titulierte Ralph Sina vom WDR-Hörfunkstudio Washington seinen Kommentar zu einem NYT-Artikel vom 3.10.09, in dem dieses renomiertre Flagschiff der Liberalen resumiert, der Iran könne offenbar eine „funktionierende“ Atombombe bauen.

Sina beginnt: „Die nicht gerade als Kriegstreiberin bekannte „New York Times“ zündete einen nicht ungefährlichen Sprengsatz: Der Iran könne jederzeit die Atombombe bauen. Ausreichendes Wissen und Material seien vorhanden, meldet die Zeitung – und beruft sich auf einen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO).“
Anschließend zitiert er vor den neuen IAEO-Einschätzungen in sich stimmig klingende Aussagen „der amerikanischen Rechten“ um schließlich folgendermassen schwach und inkonsequent zu enden: „Reißerische New-York-Times-Aufmacher, die längst bekannte Fakten mit unbewiesenen Vermutungen kombinieren, leisten nicht nur in Tel Aviv der „Pro-Krieg“-Fraktion Vorschub.“
Hier findet Ihr den kompletten Kommentar:
http://www.tagesschau.de/kommentar/atomruestungiran100.html

Ich wusste nicht richtig, was das jetzt für eine Eigensubstanz sein sollte, die man ja von einem gut bezahlten deutschen in Washingtonm stationierten Journalisten erwarten dürfte und meldete mich auf dem Tagesschau-Server mit folgendem Kommentar zum Kommentar, der offensichtlichmittlerweile schon durch die ARD-Zensur gekommen ist:
http://meta.tagesschau.de/id/28358/wasser-auf-die-kriegspropaganda-muehlen#comment-1350

Sehr geehrter Herr Sina,
verstehe ich Sie richtig, dass der einzige Punkt, der Ihnen im Zusammenhang mit der New-York-Times-Meldung zur iranischen Atombombe Sorgen bereitet, die Tatsache ist, dass die „amerikanische Rechte“ nachträglich Recht behalten und in Ihrem Einfluß gestärkt werden könnte? Wie ideologisch hilflos kann man denn noch argumentieren?
Soweit ich es mitbekommen habe, werden iranische atombestückte Mittelstreckenraketen neben Israel auch deutsches Territorium bedrohen. Ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben … Ich habe welche und um die mache ich mir nun sehr große Sorgen und nicht darum, dass bitte bitte Bush und seine Neokonservativen nicht doch noch Recht behalten sollten … sie werden wahrscheinlich noch in einigen anderen Punkten Recht behalten!
Wenn Obama das Raketenschild über Osteuropa aus dem Grund abziehen wollte, dass Iran von der Produktion der Atombombe noch über 10 Jahre entfernt sei … dann müsste er es jetzt konsequenterweise um so stärker forcieren … und bitte schön gerne auch in Deutschland!
In der Hoffnung auf einen mutigen israelischen Präventivschlag verbleibe ich mit freundlichen Grüßen aus Brandenburg

Einen Nachtrag hätte ich mittlerweile für Herrn Kollegen Sina: Möge er doch mal folgenden Kommentar vom liberalen NYT-Chefkommentator Friedman lesen:
http://www.nytimes.com/2009/10/04/opinion/04friedman.html?
Fazit: Wir werden müde im Krieg gegen den Terror … die Bad Boys allerdings werden immer kreativer (inzwischen explodieren beispielsweise die ersten Bomben im Rektum der Jihad-Kämpfer!!). Wir brauchen daher nicht nur mehr Truppen, sondern auch mehr Überzeugung … und das gelte vor allen Dingen für Obama: „If he seems ambivalent, no one there will stand with us and we’ll have no chance. If he seems committed, maybe — maybe — we’ll find enough allies. Remember, the bad guys are totally committed — and they are not tired.

In diesem Sinne … bleibt wach und schreibt Kommentare!
Euer wanderprediger
Atombombe für den Iran – Kein Wasser für die „amerikanische Rechte“

Norman Rockwell’s Faith of America

Norman Rockwell's Faith of America
Weißt Du noch vor 30 Jahren … als die Welt für uns noch in Ordnung war? Unendlich lange Sommer … Bonanzarad-Rennen am Waldrand … regelmässige Invasionen in die dortigen Molchbiotope … Ganze Tage wurden im Schwimmbad verbracht. Köpper vom 3er, Chlorgeruch in der Nase … Mädchen, die ständig nassgespritzt .. geduckt oder sonstwie geärgert werden wollten. Dann mit 50 Pfennig zum Kiosk … Ahoi-Brause … Lakritzschnecken … Kirschlutscher … alles wurde mit Begeisterung verschlungen … und wenn es auf dem Heimweg trotzdem ne Unterzuckerung gab, wurde sich auf Sauerampfer und wilde Erdbeeren gestürzt. Zuhause ging es dann weiter mit amerikanischen 50er/60er-Jahre Serien wie Flipper, Lassie … selbst Hochokkultes wie Bezaubernde Jeany wurde genossen … und natürlich Die Waltons … Womit wir bei der Mutter aller heilen Welten angekommen wären … den Vereinigten Staaten von Amerika vor der 68er-Revolte und ihrer zuckersüßen Apologeten.
Ich möchte Euch einen der bekanntesten Vermittler dieser Welt vorstellen: Norman Rockwell … Er war ein amerikanischer Maler und Illustrator des frühen 20. Jahrhunderts. Rockwells Arbeiten sind einerseits oft ausgesprochen konservativ-patriotisch im besten Sinne [wie z.B. auch „Ist das Leben nicht schön“ von Frank Capra ], bieten andererseits aber einen reichen Schatz an sehr schönen Bildern aus den Bereichen Familie, Kindheit und Alltag. Gelegentlich zeigen sie auch gesellschaftlich relevante Probleme aus einer unaufgeregt bürgerlichen Sicht. Typischerweise werden bei Rockwell menschliche Schwächen karrikierend und teilweise ausgesprochen ironisch dargestellt …

Viele seiner religiösen Motive , können zwar aus heutiger Sicht unseren hohen evangelikal-fundamentalistischen Anforderungen nach jeglicher Vermeidung von interreligiösen Dialog in keinster Weise genügen … 😉
Trotzdem: Uns Konservativen zeigt Norman Rockwell „Die gute alte heile Welt“ …

Hey hat da einer „Kitsch!“ gerufen??? 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Norman Rockwell’s Faith of America