Julian Assange = Obama 2.0

Die Stelle des charismatischen Weltführers ist wieder vakant. Pop-Star Obama erreicht keine Chartplazierungen mehr und die kreischenden antiautoritären „FührerbefiehlWirfolgenDir“-Groupies dieser Welt sind dabei der Charme-Offensive des neuen Welterlösers Julian Assange zu erliegen.
NextBigThing is WikiLeaks etc …
Julian Assange = Obama 2.0

Black Music – vom traurigen Niedergang einer Kultur

Ich liebe Clipinc … mit Clipinc kann ich drei Internet-Radios gleichzeitig aufnehmen … und das alles völlig legal. Allerdings entstehen große Mengen MP3-Songs, welche erst mühsam geschnitten, kategorisiert und bewertet werden wollen. Vor kurzem habe ich daher ca 450 Songs eines BlackMusic-Senders bearbeitet und war entsetzt …. Um es mal positiv auszudrücken: Unter hunderten schrecklichster Gangsta-Rap-Stücken fischte ich zwei absolute 5-SterneSongs heraus: Einmal American Boy von Estelle und dann das unglaublich fantastische „Good Day“ von den Nappy Roots, das jetzt bitte mal jeder gleich anhört, um einen richtig schönen Tag zu bekommen 🙂 Nappy Roots: Good Day! Liebe Kulturpessimisten, die Ihr das hier bis jetzt alles ein wenig zu überschwänglich positiv und belanglos findet … Hier geblieben! … Ihr solltet unbeding weiterlesen, denn Ihr werdet hier in diesem Posting genau das finden was Ihr sucht … Wir leben in Zeiten wo eine der großen Inovationsquellen der westlichen PopMusik qualitativ und moralisch im Sterben liegt … ich rede von Black Musik, verseucht von GanstaRappern, die nur noch von „Niggers“ [europäische POP-Kultur-Intellektuelle waren natürlich über alle Maßen begeistert von soviel Subversion] oder „Bitches“ reden, schwarze Kinder die ohne Väter aufwachsen … Jungs, die sich gegenseitig abknallen … Es wird immer schlimmer! Oh ich liebe Black Musik … Tamala Motown … oder OK heute z.B. auch noch bürgerlichen R&B á la Corinne Bailey Rae. Ich liebe Black Musik … aber man hat das Gefühl, dass dieser moralische Niedergang in den schwarzen Communities mit dem musikalischen parallel einhergeht. Schwarze waren in den USA immer schon vor allem in der Unterschicht zu finden. Unterschicht bedeutete damals aber nicht gleich moralischer Verfall, sondern war vor allem bei den Schwarzen geprägt von tiefgläubigen Communities, die über die Gemeinden christliche Werte an ihre Jugendlichen weitergab. Aber nicht nur Werteprägung auch musikalische Prägung lief dort. Viele Motown-Stars hatten ihre musikalische Grundausbildung beispielsweise in den Gospel-Chören ihrer Gemeinden. Kein in westlichen Werten verwurzelter Mensch wird das massive strukturelle Vorhandensein von weißem Rassismus bis tief in die Siebziger in den USA und die historische Notwendigkeit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung mit Ikonen wie Martin Luther King bestreiten. Allerdings vollzog sich mit dem politischen Aufstieg liberaler Schwarzenführer auch eine zunehmende Abkehr von der biblischen Orientierung ihrer Väter. Ende der Sechziger überschlugen sich die Ereignisse … kulturelle Befreiungs- und Enttabuisierungstendenzen wie die sexuelle Revolution, Promiskuität und Drogenexzesse auf der einen … und schwarzrassistische Radikalisierungen wie Black Panther oder Black Muslims in Verbindung mit geistiger Einkerkerung in Verschwörungsphantasien auf der anderen Seite führten zu Orientierungslosigkeit, Verrohung und Paranoia. Drogen- und vor allem Bandenkriminalität zerstört die schwarzen Communities seit den Siebzigern nun systematisch. Vaterlose verwilderte Jungs haben keine guten männlichen Vorbilder mehr – fast zwei Drittel aller schwarzen Kinder wachsen bei ihren vollkommen überforderten alleinerziehenden Müttern auf. Es herrscht ein Klima der Gewalt: Schwarze rotten sich selber aus … Schwarze erschießen Schwarze am hellichten Tag, Schwarze erschlagen Schwarze auf offener Straße. Eines der letzten Opfer war Derrion Albert, der als er am 24. September auf dem Heimweg von der Christian Fenger High Schoo.l in eine Schlägerei zweier verfeindeter Jugendbanden geriet, wo er mit Holzplanken erschlagen und mit Fußtritten zu Tode getreten wurde. Dem Ritual, die Schuld für die Gewaltepidemie allein beim angeblich weißrassistischen System oder in den unbestritten schwierigen saozialen Verhältnissen zu suchen widerstehen aber leider nur wenige schwarze Meinungsführer. Allerdings formieren sich in der schwarzen Community gegen Gangsta-Rapper langsam die Fronten. Einer der Auslöser hierfür war laut Süddeutscher Zeitung ironischwerweise eine Bemerkung des rechtskonservativen Radiomoderators Don Imus: „Don Imus hatte in seiner einflussreichen Sendung die schwarzen Basketballspielerinnen der Rutgers University als „krausköpfige Schlampen“ bezeichnet. Ein öffentlicher Aufschrei folgte: Reverend Sharpton und Jesse Jackson griffen Don Imus’ Sender an, die National Association Of Black Journalists rief zu Boykottmaßnahmen auf, und als auch noch viele Werbekunden abzuspringen drohten, feuerte NBC den lange unbehelligt schwulen-, schwarzen- und frauenfeindliche Witze reißenden Talkmaster. Imus aber streute keine Asche aufs Haupt, sondern präsentierte einen Sündenbock: Warum dürften Rapper ungestraft genau dieselben Vokabeln für schwarze Frauen benutzen?“ Ich weiß nicht ob Obama, Cosby und Co. Ihre Gangsta-Kinder mit ihren weltlichen Methoden wieder auf den rechten Weg führen können. Ich bin ein wenig erinnert an die naiven Versuche im Film „Grand Canyon„, wo ein liebenswerter schwarzer Gutmensch eine gewalttätige Jugendbande umpolen wollte, indem er sie mit der jahrtausendealten Erhabenheit und Majestät des Grand Canyons konfrontierte … OK ich will Euch aber auch noch ein wirklich hoffnungmachendes Beispiel von Shaun Bailey nicht vorenthalten. Bailey ist ein schwarzer Sozialarbeiter, der sich in London um Aussteiger gewalttätiger Jugendgangs kümmert und … man höre und staune … für die britischen Konservativen kandidiert. Selber vaterlos aufgewachsen, wurde er von seiner ehrgeizigen Mutter, von dem Befehlshaber der örtlichen Armeekadetten – einem pensionierten Oberstleutnant – und von einer Turnlehrerin großgezogen. Ohne die drei wäre er heute im Knast oder tot, sagt er selber über sich … Aus dem christlichen World Magazin von Marvin Olasky erfahren wir, dass Bailey durch den Alpha Kurs ein wiedergeborener Christ geworden ist: „My girlfriend said I should do Alpha,“ the evangelistic program that has been influential across England. Bailey says he went „to argue with the vicar, to show him how clever I was,“ but foun.d himself believing in the resurrection and other doctrines: „What got me the most is when the vicar said Christianity is not a religion, but a faith. . . . Then I started readin.g the Bible. It was almost like it was written for me. . . . I had been a self-control freak, so I prayed that God would take control of my life. And that’s what happened. . . . When I stopped having fear of failure I had more success.“ Damit haben wir den Bogen wieder geschlossen: Einen Ausweg aus der heutigen Gewalt- und Verelendungsmisere kann es aus meiner Sicht nur über starke moralisch integere christliche Identifikationsfiguren der lokalen Commuinities geben, die mit der Rückführung zu den fast schon vollkommen verschütteten christlichen Wurzeln der schwarzen Communities beginnen! Wir brauchen hierfür einen neuen Konservatismus mit einem Herz für die verlorenen Jugendlichen unserer Städte, mit dem Mut glaubensbasierte Initiativen zun fördern und zu initiieren … oder um es einfach zu machen … Wir brauchen Compassionate Conservatism!!! OK ich beende dieses Posting so positiv wie ich es begonnen habe … wieder mit Good Day von den Nappy Roots: We’re gonna have a good day and ain’t nobody gotta cry today … cause ain’t nobody gonna die today … you save that trouble for another day … Hoffen wir mal, dass Nappy Roots nicht auch nur ehemalige Gangsta-Rapper sind, die jetzt aus schlechtem Gewissen wegen ihrer eigenen großen Verantwortung für diese ganzen Probleme auf zahme Lämmlein machen und wie z.B. neuerdings Sido oder Bushido vor der Verwahrlosung, Alkohol- und Gewaltexzessen der Kids warnen … hier erwartet der geneigte christliche Kommentator zunächst tränenreichen Zerbruch und ehrliche Buße … Mit freundlichen Grüßen wanderprediger

Black Music – vom traurigen Niedergang einer Kultur

Die große Ernüchterung

Obama sollte das Verhältnis zu Europa eigentlich wieder kitten und Amerika vor Alleingängen abhalten. Alle, die dies vielleicht hofften, dürften spätestens heute eine Enttäuschung erleben: Obama hat in den ersten Tagen seiner Amtszeit nicht nur versucht, die amerikanische Wirtschaft isoliert zu fördern, sondern seine Außenministerin hat zum ersten Mal ihre Antrittsbesuche in Asien begonnen und nicht wie üblich in Europa. Damit wird gleich zu Beginn von Obamas Amtszeit deutlich, deutlicher vielleicht als durch das böse Wort vom „alten Europa“, dass die Machtverhältnisse sich verändert haben. Europa wird zwar aus Höflichkeit „gehört“, so wie Obamas Regierung auch alle Parteien im Nah-Ost-Konflikt und auch Nordkorea hören will. Aber die politische Kraft Europas lebt von Nostalgie.

Obama machts möglich: Embryonenverbrauchende Stammzelltherapie beginnt

Weltweit zum ersten Mal werden jetzt in den USA embryonale Stammzellen im Menschenversuch eingesetzt. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat wenige Tage nach der Amtsübernahme von US-Präsident Barack Obama, den Antrag der kalifornischen Firma Geron dazu genehmigt. Forscher wollen die von Embryonen gewonnenen Stammzellen querschnittsgelähmten Menschen injizieren und hoffen dass diese sich in deren Rückenmark ansiedeln und die Funktion der zerstörten Zellen übernehmen. Die Folge wäre dann, dass Gelähmte wieder Laufen können.

Obama hatte bereits vor seinem Amtsantritt eine liberalere Haltung in der Stammzellenforschung angekündigt. Dazu wollte er die Blockierung der Forschungsgelder für die Stammzellforschung durch George W. Bush aufheben.

Auf den Zusammenhang zwischen dem Amtsantritt Obama´s und der FDA-Zulassung geht DIE WELT wie folgt ein:
„Die Firma Geron hatte ihren 21 000 Seiten starken Antrag für die klinische Studie im März 2008 eingereicht. Die US-Arzneimittelkontrolleure betonten jetzt zwar, dass es keinen Zusammenhang der Genehmigung mit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama gebe. Die „New York Times“ zitierte aber den Verantwortlichen des Forschungsprogramms in Kalifornien, Robert N. Klein, der die Entscheidung in eine „unmittelbare Beziehung zum Regierungswechsel“ stellte.“

„Change!“ – das gilt nun also auch für die Stammzelltherapie. Wir stehen also kurz vor dem Dammbruch! Obama bringt uns auf dem Weg zur industriellen Verwertung von Embryonen. Ich sehe einen massiven wirtschaftlichen Bedarf an Embryos am Horizont. Wo werden zur Zeit die meisten Embryos „freigesetzt“? Richtig: Bei Abtreibungen … Zyniker werden sagen, dass es vor diesem Hintergrund des steigenden Embryonenbedarfs Sinn mache, wenn Barak Obama gleichzeitig eine staatliche Abtreibungsförderung forciert.
Aber auch die Verwendung von sog. „überzähligen Embryonen“, das sind Embryonen, die im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation erzeugt wurden und nicht zur Herbeiführung einer Schwangerschaft verwendet wurden ist moralisch nicht weniger verwerflich. Wahrscheinlich wird diese Methode auf Dauer den Anforderungen der Forschung ebenfalls nicht mehr genügen. Wir treten also zwangsläufig ein in das Zeitalter, in dem Embryonen im Labor gezeugt, genetisch manipuliert, patentiert und geklont werden.

Interessant in diesem Zusammenhang fand ich ja schon immer die Haltung der GRUENEN: Sie sind ja lobenswerterweise mutige Streiter gegen Präimplantations-Diagnostik und Stammzelltherapie. Das Absurde ist nur: Wird das im Reagenzglas von den GRUENEN Löwenmüttern heftigst gegen die Reproduktionsindustrie verteidigte Embryo in den Uterus einer Frau eingepflanzt, ist es plötzlich zum Abschuß durch Abtreibung freigegeben, sofern sich die Frau dafür entscheidet … Zu diesem absurden Antagonismus gesellt sich nun auch noch die interessante Konstellation, dass deren Heilsbringer und Weltenretter der gute Barak Obama die böse Stammzelltherapie forciert!

Vielleicht sehnen sich sogar die GRUENEN in einiger Zeit nochmal nach dem guten alten George W. Bush zurück!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Obama machts möglich: Embryonenverbrauchende Stammzelltherapie beginnt

Obama setzt sich für staatliche Abtreibungsförderung ein

Obama hat gleich in den ersten Tagen seiner Amtszeit eine Verordnung seines Vorgängers außer Kraft gesetzt, nach der Organisationen, die Abtreibungen durchführen oder unterstützen keine staatliche Förderung erhalten sollen. Das ist nicht besonders erstaunlich, weil die Haltung zur Abtreibung in Amerika zu einem wichtigen Mittel der politischen Profilbildung geworden ist. Erstaunlich ist vielleicht, wie eilig Obama es mit diesem Thema hatte. Aber es wäre falsch, Obama jetzt als Hauptursache für das ganze Grauen anzusehen, dass durch dieses neue Gesetz für Millionen von Kindern entsteht, denn der Bedarf nach Kindestötungen besteht offensichtlich auch unabhängig von Obama und war schon vor seiner Wahl ein klarer Auftrag seiner Wähler. Mit Clinton überbot er sich regelrecht darin, wer die liberalere Abtreibungspolitik verfechten würde.

Wie kommt es eigentlich, dass gerade in den reichsten Nationen der Welt scheinbar so viele Frauen in Not sind, dass sie keine andere Lösung mehr sehen, als ihre eigenen Kinder zu töten? Die Entwicklungsländer haben hier traditionell eine viel konservativere Vorstellung. Und auch in den Industrienationen sind es nicht unbedingt die ärmsten Frauen, die sich für Abtreibung stark machen sondern die reiche bürgerliche Mittel- und Oberschicht. Die Armen treiben zwar auch viel ab, aber sie sind nicht die Gruppe, die sich laut dafür stark macht. Früher galt es als Zeichen der größten Verzweiflung, wenn Eltern ihre eigenen Kinder aufaßen, was z.B. in Zeiten der Belagerung durchaus vorkam. Heute scheint es ein Zeichen des Wohlstandes zu sein. Vielleicht stimmt es auch, dass größte Armut und größter Reichtum eine ähnlich starke Gier in den Menschen wecken. Damit könnte man zumindest auch erklären, weshalb sich die Grünen und die SPD in ihrer Regierungszeit so für eine Regelung stark gemacht hatten, die gerade die wohlhabenden Eltern finanziell stark für jedes Kind belohnt, während die Armen erheblich weniger Geld bekommen sollten. Vielleicht muss die Wirtschaft wirklich erst zusammenbrechen, bevor die Menschen im Westen sich wieder Kinder leisten können.

Good Bye Mr. President G. W. Bush!

Am Samstag kam auf BBC World News eine weitere Folge von „intelligence squared“. Thematisch diskutierte man diesmal die populäre These, Bush sei der schlechteste US-Präsident der letzten 50 Jahre gewesen. Als einer der letzten deutschen Bush-Freunde möchte ich vor allen Dingen auf die Reden seiner beiden namhaften Verteidiger William Kristol, dem Papst der amerikanischen Neokonservativen und Karl Rove, dem erfolgreichen Wahlkampfregisseur von G. W. Bush hinweisen.
Ich denke, dass unseren Kindern in 20 Jahren wesentlich mehr Hintergrundinformationen zur Amtszeit von G. W. Bush zur Verfügung stehen werden als uns heute und man seine Entscheidungen dann in einem anderen Licht sehen wird.

Kurzer Exkurs: Im 20. Jahrhundert wurde die Welt von zwei großen Totalitarismen in Geiselhaft genommen: 1. Faschismus und 2. Kommunismus. Die Welt wurde massgeblich durch den Einfluss der USA von diesen beiden Totalitarismen befreit. Zur Zeit hat ein dritter Totalitarismus der freien Welt den Krieg erklärt: Der Islamo-Faschismus. Diese Ideologie strebt nach der Weltherrschaft. Ich glaube nicht, dass wir ohne die Führung der USA gegen diese Macht irgendeine Chance haben. Ich bin G. W. Bush dankbar, dass er gegen alle Apeasement-Stimmen wie kein anderer dem Islamofaschismus mutig die Stirn geboten hat!

1. G. W. Bush hat die Welt von einem der gefährlichsten Dikatatoren aller Zeiten befreit: Saddam Hussein: Er tötete ca. 500.000 Menschen (u.a. mit chemischen Massenvernichtungswaffen), ließ sich als Reinkarnation Nebukadnezars feiern und wollte Israel vernichten. … Übrigens Massenvernichtungswaffen, 2002 waren wir doch alle überzeugt, dass Saddam diese Waffen hatte. Der Irak-Krieg wurde übrigens aufgrund eines BND-Berichtes über Saddams Massenvernichtungswaffen begonnen! Ich möchte ausserdem daran erinnern, dass der libysche Staatschef Gaddafi durch die harte und konsequente Haltung des amerikanischen Präsidenten dem Terrorismus abgeschworen hat.
2. G. W. Bush hat durch den War against Terror in Afghanistan und im Irak die riesigen Scharen islamofaschistischer Heißsporne, hunderte von Millionen junger Männer in der Arabischen Welt (und den Migrationsghettos Europas!), die nichts besitzen als ihren Zorn [s. Sloterdijk in Cicero 0806] fern von den USA gehalten … Dass es Bush gelang, einen weiteren großen Anschlag auf die USA zu verhindern grenzt doch an ein Wunder! Es sind unter G. W. hunderte Anschlagpläne in den USA rechtzeitig vereitelt worden … Meine Prognose: unter Obama kommt der Super-Anschlag … dann werden die Amerikaner vielleicht erkennen, wie sicher sie unter G. W. Bush lebten!
3. G. W. Bush konnte mit der Auswahl des begnadeten Generals David Petraeus (US-Präsidentschaftskandidat 20016?) und der Konzeption der Truppenaufstockung im Irak (The Surge) den schon verloren geglaubten Sieg im Irak gegen massiven Widerstand der Demokraten sichern … Übrigens: Woran erkennt man, dass es für die USA gut läuft im Irak? -> In den deutschen Medien gibt es keine Irak-Meldungen mehr … Ausser irgenwelche Irre werfen mit Schuhen auf den US-Präsidenten und befriedigen unbewusste deutsche Bush-Attentatsehnsüchte …
3. G. W. Bush verweigerte eine Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls, welches die USA zum Hauptzahlmeister gemacht hätte und deren Hauptglobalisierungskonkurenten China und Indien kostenlos durchgewinkt hätte … ein wirtschaftliches Selbstmordprogramm für die USA … Auf das Thema Klimaschwindel muß ich in diesem Zusammenhang ja nicht extra eingehen …
4. Bush war ein starker Freund Israels.
5. No Child Left Behind Act (NCLB) ist ein Bildungsgesetz, mit der G. W. Bush die Qualität der öffentlichen Schulen der Vereinigten Staaten deutlich verbessert hat.
6. Indem G.W. Bush John Roberts und Sam Alito im Supreme Court installiert hat und Roberts zum Obersten Richter ernannt hat, hat er es auf Jahrzehnte hinaus konservativ geprägt … dies machen sich Obama-Fans nicht wirklich klar!
7. G. W. Bush ist ein wiedergeborener Christ, „Ein Mann des Glaubens

Mr. President, ich danke Ihnen für Ihren Mut!
Mit brüderlichen Grüßen
wanderprediger
Good Bye Mr. President G. W. Bush!

Dear Mr. Obama

In the next weeks many people have much to say about american politics. But only one thing ist important:

„Fear God, and keep his commandments: for this is the whole duty of man. For God shall bring every work into judgment, with every secret thing, whether it be good, or whether it be evil.“
(Ecclesiastes 12,13b-14)

Please remember this.

Yours sincerely

Moorwackler

Obamanie

Die Deutschen lieben Obama so, wie sie Bush hassen. Gerade jetzt zum Ende von Bushs Amtszeit, scheint die Verachtung selbst in renommierten Medien keine Grenzen zu kennen…Beispiele spare ich mir, weil sie ohnehin allgegenwärtig sind.
Man hat den Eindruck, der ganze Konflikt zwischen Amerika und Europa werde jetzt noch einmal und demonstrativ auf die Person George W. Bushs zugespitzt und der Wunsch, den Konflikt zu beenden, konzentriert sich jetzt auf die Person Obamas.

Dabei dürfte jedem klar sein, dass dieses Verhalten zwar menschlich plausibel aber nicht besonders klug ist. Denn Bush war ein demokratisch gewählter Präsident, dessen Wahl ein beredtes Zeugnis dafür ablegte, dass die amerikanische Gesellschaft anders strukturiert ist als die der meisten europäischen Staaten, und daran hat sich bislang nichts geändert und es würde sich auch nach einer Wahl von Obama nichts ändern – der übrigens selbst einer Kirchengemeinde angehörte. Obama wäre schon aus diesem Grund in Deutschland praktisch ein chancenloser Kandidat. Davon abgesehen ist auch er für die Führungsrolle der USA in der Welt, statt im Irak will er das Truppenkontingent in Afghanistan erhöhen (wobei er in dieser Position aus strategischen Gründen noch wankt), er hat nichts gegen das Recht auf freien Waffenbesitz einzuwenden und hat schon seine Unterstützung für eine Erweiterung des Abhörgesetzes signalisiert. Von Deutschland erwartet er militärisches Engagement in Afghanistan und könnte Deutschlands Politiker vor erheblich schwierigere Entscheidungen stellen, als dies unter Bush der Fall war!

Und selbst wenn er gewählt wird, was in Amerika längst nicht so sicher ist, wie es sich hierzulande viele hoffen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder eine konservative Regierung gibt, denn Demokraten und Republikaner wechseln sich in Amerika mit schöner Regelmäßigkeit ab.
Was bedeutet das nun für uns? Zunächst wohl vor allem, dass Amerika anders ist und anders bleibt und alles, was an Bush kritisiert wurde, auch weiterhin kritisiert werden wird. Die einzige sinnvolle Frage ist daher nicht, „Wer wird Präsident?“, sondern „Wie geht Europa damit um, dass es andere Weltanschauungen in der Welt gibt 🙂 ?“.

McCain oder Obama? Wen werden die Deutschen wählen?

Ganz so weit ist es sicher noch nicht, aber es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass langsam aber sicher auch Wahlkämpfe global werden. Das hat zum Einen ganz naheliegende Gründe: die im Ausland lebenden Bürger müssen überzeugt werden und die außenpolitische Reputation des Staatsoberhauptes hängt (leider) mit dem Ruf des ganzen Landes in der Welt zusammen.
Das alles erklärt aber noch nicht, weshalb sich auch das Ausland so engagiert am Wahlkampf beteiligt, und dass es das tatsächlich tut, konnte man spätestens seit der Diskussion in Deutschland über die geplante Rede Obamas vor dem Brandenburger Tor erkennen. Die Argumente, die für und gegen diesen Ort ins Feld geführt wurden, waren an sich alle unverdächtig. Interessant war aber, dass vor allem linke Politiker für und konservative Politiker gegen dieses Setting plädierten. Und das riecht schon sehr nach deutschem Wahlkampf. Die Medien waren hier noch weniger zurückhaltend und haben schon längst Ms. Clinton zur Lieblingskandidatin gekürt. Aber jetzt kämpfen sie treu und tapfer für Obama. Die Berliner – also nicht nur die in Berlin lebenden Amerikaner – freuen sich auf die Rede Obamas und würden ihn mit klarer Mehrheit wählen: 70% der Stimmen bekäme Obama – wenn jemand die Deutschen fragen würde (lt. einem Bericht der FTD).
Und wenn man sich das Gekeife über George W. Bush anhörte, mochte man kaum glauben, dass es hierbei um das Staatsoberhauptes eines anderen Landes ging.

Die Frage ist nur: was soll das eigentlich? Wieso setzen sich Deutsche so für oder gegen einen amerikanischen Präsidenten ein?
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