Atombombe für den Iran – Kein Wasser für die „amerikanische Rechte“


Wasser auf die Kriegspropaganda-Mühlen“ so titulierte Ralph Sina vom WDR-Hörfunkstudio Washington seinen Kommentar zu einem NYT-Artikel vom 3.10.09, in dem dieses renomiertre Flagschiff der Liberalen resumiert, der Iran könne offenbar eine „funktionierende“ Atombombe bauen.

Sina beginnt: „Die nicht gerade als Kriegstreiberin bekannte „New York Times“ zündete einen nicht ungefährlichen Sprengsatz: Der Iran könne jederzeit die Atombombe bauen. Ausreichendes Wissen und Material seien vorhanden, meldet die Zeitung – und beruft sich auf einen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO).“
Anschließend zitiert er vor den neuen IAEO-Einschätzungen in sich stimmig klingende Aussagen „der amerikanischen Rechten“ um schließlich folgendermassen schwach und inkonsequent zu enden: „Reißerische New-York-Times-Aufmacher, die längst bekannte Fakten mit unbewiesenen Vermutungen kombinieren, leisten nicht nur in Tel Aviv der „Pro-Krieg“-Fraktion Vorschub.“
Hier findet Ihr den kompletten Kommentar:
http://www.tagesschau.de/kommentar/atomruestungiran100.html

Ich wusste nicht richtig, was das jetzt für eine Eigensubstanz sein sollte, die man ja von einem gut bezahlten deutschen in Washingtonm stationierten Journalisten erwarten dürfte und meldete mich auf dem Tagesschau-Server mit folgendem Kommentar zum Kommentar, der offensichtlichmittlerweile schon durch die ARD-Zensur gekommen ist:
http://meta.tagesschau.de/id/28358/wasser-auf-die-kriegspropaganda-muehlen#comment-1350

Sehr geehrter Herr Sina,
verstehe ich Sie richtig, dass der einzige Punkt, der Ihnen im Zusammenhang mit der New-York-Times-Meldung zur iranischen Atombombe Sorgen bereitet, die Tatsache ist, dass die „amerikanische Rechte“ nachträglich Recht behalten und in Ihrem Einfluß gestärkt werden könnte? Wie ideologisch hilflos kann man denn noch argumentieren?
Soweit ich es mitbekommen habe, werden iranische atombestückte Mittelstreckenraketen neben Israel auch deutsches Territorium bedrohen. Ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben … Ich habe welche und um die mache ich mir nun sehr große Sorgen und nicht darum, dass bitte bitte Bush und seine Neokonservativen nicht doch noch Recht behalten sollten … sie werden wahrscheinlich noch in einigen anderen Punkten Recht behalten!
Wenn Obama das Raketenschild über Osteuropa aus dem Grund abziehen wollte, dass Iran von der Produktion der Atombombe noch über 10 Jahre entfernt sei … dann müsste er es jetzt konsequenterweise um so stärker forcieren … und bitte schön gerne auch in Deutschland!
In der Hoffnung auf einen mutigen israelischen Präventivschlag verbleibe ich mit freundlichen Grüßen aus Brandenburg

Einen Nachtrag hätte ich mittlerweile für Herrn Kollegen Sina: Möge er doch mal folgenden Kommentar vom liberalen NYT-Chefkommentator Friedman lesen:
http://www.nytimes.com/2009/10/04/opinion/04friedman.html?
Fazit: Wir werden müde im Krieg gegen den Terror … die Bad Boys allerdings werden immer kreativer (inzwischen explodieren beispielsweise die ersten Bomben im Rektum der Jihad-Kämpfer!!). Wir brauchen daher nicht nur mehr Truppen, sondern auch mehr Überzeugung … und das gelte vor allen Dingen für Obama: „If he seems ambivalent, no one there will stand with us and we’ll have no chance. If he seems committed, maybe — maybe — we’ll find enough allies. Remember, the bad guys are totally committed — and they are not tired.

In diesem Sinne … bleibt wach und schreibt Kommentare!
Euer wanderprediger
Atombombe für den Iran – Kein Wasser für die „amerikanische Rechte“

Kein zweiter Holocaust … Gott schütze Israel!

Apologet von Jesus.de wies auf einen sehr aufrüttelnden Artikel mit dem Titel „Der zweite Holocaust“ in der Tageszeitung „Die Welt“ von heute hin. Benny Morris, früher Kopf der antizionistischen Linken in Israel schildert hier den kommenden zweiten Holocaust.

Der zweite Holocaust wird vollkommen anders sein. Eines schönen Morgens in fünf oder zehn Jahren – vielleicht während einer Krise in der Region, vielleicht aus heiterem Himmel -, einen Tag oder ein Jahr oder fünf Jahre, nachdem der Iran sich die Bombe beschafft hat, werden die Mullahs sich in Qom zu einer Geheimsitzung treffen, unter einem Porträt des stählern dreinblickenden Ajatollah Khomeini, und sie werden Präsident Ahmadinedschad, der dann in seiner zweiten oder dritten Amtszeit sein wird, ihr Placet geben. Die nötigen Befehle werden erteilt werden, und die Shihab-III oder IV-Raketen werden abheben in Richtung Tel Aviv, Beer Scheba, Haifa und Jerusalem und womöglich einiger militärischer Ziele, eingeschlossen das halbe Dutzend Militärflughäfen und der bekannten nuklearen Abschussrampen. Einige der Shihabs werden atomare Sprengköpfe tragen, vielleicht sogar Mehrfachsprengköpfe. Andere werden zur Ablenkung dienen und nur mit chemischen oder biologischen Kampfstoffen oder alten Zeitungen geladen sein, um die israelischen Antiraketen-Raketen und Heimatschutzverbände in die Irre zu führen.

Bei einem Land von der Größe und Gestalt Israels (8000 in die Länge gezogene Quadratmeilen) werden vermutlich vier oder fünf Treffer genügen: Kein Israel mehr. Eine Million Israelis in Tel Aviv, Haifa, Jerusalem und dem Umfeld dieser Städte, vielleicht sogar mehr, wird auf der Stelle tot sein. Zusätzliche Millionen werden ernsthaft radioaktiv verstrahlt werden. Israel hat ungefähr sieben Millionen Einwohner. Kein Iraner wird auch nur einen davon sehen oder berühren. Es wird völlig unpersönlich sein.

Morris zieht eine Parallele zur anschwellenden Nazi-Propaganda mit der die Deutschen über Jahre auf die beginnende Vernichtung vorbereitet wurden. Er sieht Parallelen zur heutigen Situation.

So wie dem ersten wird auch dem zweiten Holocaust ein Jahrzehnt vorangegangen sein, in dem die Herzen und Hirne auf ihn vorbereitet wurden. Verschiedene Botschaften haben verschiedene Publikumskreise erreicht, aber alle haben nur einem Ziel gedient, der Dämonisierung Israels. Muslimen auf der ganzen Welt wurde beigebracht, dass „Israel vernichtet werden“ muss. Die Leute im Westen wurden auf subtilere Art belehrt: „Israel ist ein rassistischer Unterdrückerstaat“ und „Israel ist im Zeitalter des Multikulturalismus ein überflüssiger Anachronismus“. Generationen von Muslimen und zumindest eine Generation von Leuten im Westen wurden nach solchen Glaubenssätzen erzogen.

Ich kann Ben Morris hier voll und ganz zustimmen und möchte jeden, dem dieser Artikel wie mir ganz klar macht, dass man JETZT für Irael aufstehen und Flagge zeigen muss, auffordern am Sonntag dem 28.1.07 um 15.00 am Alexanderplatz in Berlin an der Anti-Holocaust-Demonstration gegen den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad teilzunehmen! Gerade wir Deutschen dürfen zu dieser erneuten Holocaust-Drohung gegen das jüdische Volk nicht schweigen!

Gott schütze Israel!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Kein zweiter Holocaust … Gott schütze Israel!

Ein Brief aus Israel

Dov Ben-Meir
Vizepraesident der Knesset a.D.

An meine Freunde und Bekannten in der Bundesrepublik Deutschland
Seien Sie herzlich gegrüßt,

die jüngsten Ereignisse im Gazastreifen (die Entführung eines Soldaten und die Bombardierung von Wohngebieten) sowie im Libanon (auch hier die Entführung von Soldaten und Bombenterror in Dutzenden von Städten und Wohngebieten) erfordern eine ernste und gründliche Behandlung.
Diese Konfrontationen beinhalten Sprengstoff, der nicht nur im Nahen Osten, sondern auch inmitten der ganzen westlichen Welt explodieren kann.
Dies ist eine sich windende Schlange, die ihren Weg bei der palästinensischen Hamas beginnt, diesen über die militante Hisbollah nach Syrien und den Iran fortsetzt und sich dann irgendwo mit der Al Quaida Organisation in deren verschiedenen Quatieren (im Irak, in Afghanistan, Indonesien, Somalia und im Sudan) vereinigt, um mit moslemisch-fundamentalistischer Anstrengung ihr erklärtes Ziel, nämlich die Vorherrschaft über die „christlich-jüdische“ Welt, zu erreichen.
Bevor wir jedoch die bedrohliche Bedeutung dieser Realität analysieren, sollte man sich an einigen grundlegende Fakten orientieren, die ursächlich für die derzeitigen Konfrontationen sind:

1) Der Gazastreifen
Der schmerzliche Abzug Israels aus dem Gazastreifen (die Zerstörung von 17 Wohnsiedlungen hat 8,000 Israelis zu Flüchtlingen in ihrem eigenen Land verwandelt) sollte der ganzen Welt die Bereitschaft Israels beweisen, den Friedensplan „Road Map“ einzuleiten und die Errichtung eines friedlichen palästinensischen Staates an ihrer Seite zu ermöglichen. Man hätte erwarten können, dass sich die Palästinenser jetzt unter ihrer gewählten Regierung zusammentun und der ganzen Welt beweisen würden, dass sie in der Lage sind, ihren souveränen Staat zu gründen und zu führen.
Die Sympathie der ganzen Welt wäre ihnen sicher gewesen, zusammen mit großzügigen Unterstützungsmaßnahmen und vielversprechenden Investitionen, um diese Erwartung zu realisieren. Aber anstatt mit dem
Bau eines Seehafens und eines Flughafens sowie der Errichtung eines Wirtschafts- und Erziehungsapparates zu beginnen, wählte die palästinensische Regierung, Strassenbanden und „Hamas“-Anhängern zu
erlauben, die Angriffe auf die grenznahen jüdischen Wohngebiete fortzusetzen. Hierfür gab es keinerlei Rechtfertigung – außer dem Willen, das gesamt-moslemische Bestreben zu verwirklichen, nämlich die jüdischen „Ungläubigen“ von dem „heiligen“ Boden Palästina zu vertreiben. Hiermit hat die palästinensische Führung bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, ein Land zu führen und hat den Platz einer noch extremistischeren Bewegung – der „Hamas“ – geräumt .
Dieses Verhalten hat in erster Linie die Fortsetzung diplomatischer Bemühungen blockiert, Israel zum Rückzug aus der Westbank zu bewegen und die Aufteilung Jerusalems zwischen den beiden Ländern zu regeln. Es ließ den israelisch-palästinensischen Konflikt als brodelnden Kessel, ohne eine in absehbarer Zeit greifbare politische Lösung zurück.

2) Die Hisbollah im Libanon
Die 11.000 Raketen, die Iran über Syrien seit des Truppenabzuges Israels aus dem Libanon an die Hisbollah geliefert hat, dienen vor allem den Interessen dieser beiden Länder, die in den letzten Monaten unter schwerem internationalen Druck stehen: dem Iran – dass es den Galopp nach Kernwaffen beendet und Syrien, dass es aufhört wie ein aufgebrochenes Tor zu fungieren, durch das Kämpfer, Waffen und Gelder in den Irak gelangen.
Und tatsächlich, als der internationale Druck vor allem auf den Iran zunahm, hat der Iran seine Vasallen im Libanon angewiesen, die Frontlinie aufzuheizen. Das Resultat war die Entführung israelischer Soldaten aus israelischem Hoheitsgebiet einerseits und andererseits der Abschuss mehrerer Tausend Raketen auf israelische Wohngebiete tief im Landesinneren Israels.
Diese terroristische Aktion auf beiden Fronten soll in erster Linie moderate Kreise in der palästinensischen Autonomiebehörde (Präsident Mahmud Abbas) und in der libanesischen Regierung (Premierminister Siniora) davon abhalten, Verhandlungen zu beginnen, die folgende internationale Entscheidungen verwirklichen sollen: auf Seiten der Palästinenser die Fortsetzung der Bewegung in Richtung „Road Map“ und die Umsetzung der UN-Resolution Nr. 1559 durch die Entsendung der libanesischen Armee in das an israelisch-libanesische Grenzgebiet.
In Israel ist man heute der Auffassung, dass die Entführung des Soldaten neben dem Gazastreifen verhindern soll, dass sich Ministerpräsident Hanija (von Hamas) dem internationalen Druck ergibt und das Existenzrecht Israels sowie die in der Vergangenheit mit der palästinensischen Autonomiebehörde abgeschlossenen Vereinbarungen anerkennt!
Die Anweisungen zu dieser Aktion kamen auch aus Damaskus, aus Maschaals Büro, dem Führer der Hamas, der ohne jeden Zweifel unter dem Schutzschild des Präsidenten Baschar al Assad in Syrien sitzt.

3) Die Verpflichtung einen unmöglichen Krieg zu führen
Der Staat Israel sieht sich einer fast unmöglichen Realität ausgesetzt, in der er einen Kampf gegen Terroristen führen muss, die ihre Zivilbevölkerung mitleidslos als kugelsichere Weste für ihre Aktionen benutzen:
Der Abschuss von Kassam-Raketen aus dem und Krankenhausgeländen und sogar aus dichtbesiedelten Straßen der palästinensischen Flüchtlingslager.
Das Verstecken von Raketen in Kellern von Wohnhäusern und in Wohnungen friedlicher Zivilisten im Südlibanon.

Wir waren Zeugen wie die Russen ein ähnliches Problem in Tschetschenien „lösten“, mit der Zerstörung eines ganzen Landes mit Hunderttausenden Zivilisten. Und wir sind Zeugen der Notlage, in der sich die amerikanische Armee im Irak befindet, weil sie gezwungen ist, unter ähnlichen Bedingungen gegen Guerillaangehörige zu kämpfen, die sich unter die Bevölkerung mischen und die man nicht aufzuspüren kann bevor sie in Aktion treten.
Der verständliche Widerstand, mit dem die ganze Welt in Kriegszeiten auf Angriffe auf die Zivilbevölkerung reagiert, spielt besonders den Terroristen im Nahen Osten in die Hände:
Sie haben keine Skrupel, arabische Zivilisten zu opfern, wie Hunderte Selbstmordattentäter, die mit einem Sprengstoffgürtel um ihre Hüften explodierten oder wie die Benutzung von Zivilisten als Schutz vor israelischen Vergeltungsmaßnahmen beweisen.
Parallel hierzu haben sie auch keinerlei Skrupel, die israelische Zivilbevölkerung, so massiv wie möglich anzugreifen. Sie versuchen ebenso, Widerstände innerhalb der israelischen Bevölkerung gegen Militäraktionen der israelischen Armee zu aktivieren, wodurch natürlich ihre eigene militärische Stärke zunimmt.
Zu meinem Bedauern gelang es der arabischen Propaganda auf der ganzen Welt ein öffentliches Bewusstsein zu entwickeln, das einen Terrorvergleich anstellt. Dieser Vergleich behauptet, dass der zionistische Staat als Reaktion auf die arabischen Terrorakte, die sie als „gerechten Kampf gegen den zionistischen Besatzer“ deklarieren, parallel auch Terror auf das palästinensische und libanesische Volk ausübt.
Es gibt keine größere Lüge als diese! Während der palästinensische und libanesische Terror wahllos die israelische Zivilbevölkerung attackiert, anfänglich mit Selbstmordattentätern und momentan mit Raketenbeschuss (den Beschuss arabischer Wohngebiete innerhalb Israels
eingeschlossen!), reagiert die israelische Armee auf „chirurgische“ Weise, indem sie versucht, mit einer Pinzette die Terroristen und Waffen, die sich inmitten der Zivilbevölkerung befinden, mit möglichst geringem Schaden aus dieser herauszuziehen.
Damit nicht genug: Die militärische Provokation der Terrororganisationen auf beiden Fronten dient unter anderem auch dazu, eine arabische Front aufzubauen, die diese Aktionen unterstützt. Hier gibt es nichts zu
verbergen, der Krieg löst sehr viel Leid unter der palästinensischen und libanesischen Bevölkerung aus und vermehrt angesichts der unvermeidbaren Angriffe auf die Zivilbevölkerung sowie zivile Einrichtungen den Hass auf Israel und den Drang nach Vergeltung.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass Israel vermeidet, die Infrastruktur zu beschädigen, es sei denn, diese dient dem Terror.
So wurden Straßen und Brücken auf der Strecke Damaskus-Beirut angegriffen, um die Versorgung mit Waffen und Freiwilligen aus Syrien in den Libanon zu unterbinden. Der Flughafen und der Seehafen wurden aus dem gleichen Grund neutralisiert. Das schiitische Wohnviertel in Südbeirut – die Kommandozentrale der Hisbollah – wurde zerstört, um die Organisation operationsunfähig zu machen und um nach Bunkern, die Raketen verbergen, zu suchen. Hierbei kann es mitunter auch zu Beschädigungen von Gebäuden und zur Verletzung der Zivilbevölkerung kommen.
Soweit versuchte ich, die Realität, wie sie auf den beiden Seiten der Gefechtslinien gesehen wird, darzustellen. Aber es verbietet sich, die Ursache dieses Krieges, genausowenig wie die der Kriege, die diesem vorausgegangen sind, zu vergessen:
Die Araber und die Mosleme sprechen Israel das Existenzrecht ab und streben seine Zerstörung an, entweder ganz offen (wie der iranische Präsident) oder unter Andeutungen (wie die palästinensische Forderung auf das Recht der Rückkehr von 3,5 Millionen Flüchtlingen in das souveräne Staatsgebiet Israels – eine Tatsache, die Israel von innen zerstören wird).
Die Araber versuchen mit Blut und Feuer die Erinnerung an ihre Demütigung, dass Israel aus allen Kriegen, die Israel aufgezwungen wurden, als militärischer Sieger hervorging, auszuradieren. Die aufgehetzte arabische Jugend, die noch heute den prachtvollen Sieg Saladins über die Kreuzritter vor tausend Jahren lebt, kann es nicht verdauen, dass sie ausgerechnet von den Juden, die gemäß Koran als minderwertig gelten und die sie über viele Jahre hinweg (bis 1948) als „die Sterblichen“ gehänselt hat, überwältigt wird.
Der fundamentalistische Islam, der von Zeit zu Zeit periodisch in der arabischen Geschichte ausbricht, strebt danach, in die
andalusischen Gebiete in Spanien und in die grünen Ebenen Europas vor den Toren Wiens zurückzukehren. Denn jedes Stück Erde, das irgendwann einmal von Arabern erobert wurde, muss arabisch bleiben. Daher kann es sicherlich auch nicht sein, dass sich im Herzen „der heiligen arabischen Erde“ ein Staat von Ungläubigen wie Israel als Nachbar niederlässt. Und wenn nicht hierfür, wofür sonst ausser zur Machtergreifung benötigt der Iran Kernwaffen?
Ich wage nicht zu denken, was geschehen wird, wenn es den Extremisten in Pakistan gelingt, die derzeitige Regierung zu vertreiben und sie über deren Kernwaffenarsenal verfügen können.
Der neue weltweite Terror, der nach dem Muster von Al Quaida in den letzten Jahren als weltweite Wirklichkeit ausbrach, gibt sich nicht mehr damit zufrieden „in den früheren Zustand zurückzukehren“, sondern will auch in die europäischen Gebiete zurückkehren, die früher unter moslemischer Herrschaft standen. Jetzt richtet er seinen Blick auf die Beherrschung der gesamten Welt und verspricht gemäß den Ausführungen Bin Ladens in seinem Brief an das amerikanische Volk ein Ende des Terrors, wenn es den islamischen Glauben annimmt……
Zu unserem Bedauern hält auch ein Teil der Millionen Mosleme, die in europäischen Ländern leben, an diesem Glauben fest und erwartet, dass Europa im Laufe der nächsten Jahrzehnte moslemisch wird. Eine erste solche Forderung wurde kürzlich dem dänischen Volk unterbreitet, das etwa 200.000 Mosleme bei sich zu Gast hat….
Ich habe all diese Punkte erwähnt, um ihnen zu zeigen, welche unangenehme aber notwendige Aufgabe dem kleinen Israel auf die Schultern geladen wird: es muß ganz vorne an der Front stehen und die neue weltweite Expansionsbewegung des fundamentalistischen Islams aufhalten.
Das ist keine Bewegung, die man durch Kompromisse nach dem Muster des „Münchner Abkommens“ oder durch die Aufgabe der Tschechoslowakei aufhalten kann. Das ist keine Bewegung mit der man einen „Modus Vivendi“ erzielen kann. Früher oder später wird die internationale Gemeinschaft gezwungen sein, gewaltsam gegen die drohende Gefahr vorzugehen, genauso wie sie es vor etwa 500 Jahren vor den Toren Wiens tat.
Ich weiss, dass es viele gibt, die denken werden und sogar sagen werden, dass der jüdische Staat ein weiteres Mal versucht, sie in einen Konflikt hineinzuziehen, der überhaupt nicht ihr Konflikt ist. Vielleicht ist es ihrer Meinung nach besser, der Zerstörung Israels zuzustimmen und „dieses Ärgernis von der weltweiten Tagesordnung zu entfernen“.
Es gibt keinen größeren chamberlainischen Fehler als diesen: Nehmen Sie bitte zur Kenntnis was auf den Philippinen und in Thailand geschieht – dort versuchen moslemische Untergrundorganisationen die rechtmäßige Regierung zu unterminieren (ohne jegliche Affinität mit der palästinensischen Problematik). Genauso die Explosionen auf der Insel Bali. Bitte vergessen Sie nicht, mit welcher Eile die Vereinigten Staaten von Amerika aus Somalia abgezogen sind und wie schnell sie die Marines
aus dem Libanon herausholten. Fragen sie den indischen Premierminister, warum sein Land unfreiwillig wegen Kaschmir mit Pakistan im atomaren Wettstreit liegt, und schauen Sie sich bitte die Hilflosigkeit riesiger Supermächte wie der Sowjetunion (in Afghanistan) und der Vereinigten Staaten von Amerika (im Irak) an.
Die westliche Welt hat in ihrem Bemühen, der moslemischen Welt, westliche und demokratische Werte zu vermachen, im großen Stil versagt. Die moslemische Welt steht heute mit 1 Milliarde Gläubigen als bedrohliche Kraft da; nicht nur aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit, sondern weil ihr Glaube und ihre Ideologie monolithisch sind. Den europäischen Ländern ist es verboten, diese Gefahr zu ignorieren. Es genügt schon, wenn wir uns an den Kampf der weiblichen moslemischen Jugendlichen um das Tragen von Kopftüchern in Frankreich erinnern oder an die Tatsache, dass auch 50 Jahre des Zusammenlebens bei den Moslemen in Deutschland zu keiner gesellschaftlichen Verschmelzung mit der deutschen Mehrheit geführt haben – Es empfiehlt sich einzugestehen, dass die Lösung der Aufgabe, eine friedliche Koexistenz mit dem fundamentalistischen Islam zu finden, sehr weit entfernt ist.

Zusammenfassung:
Zu meinem Bedauern war ich gezwungen, die kurze und konkrete Zusammenfassung, mit der ich gewöhnlich meine Briefe an Sie beende, etwas auszuweiten.
Auch die Gruppe der Industrieländer, die sich in Sankt Petersburg versammelte, drückte die Notwendigkeit aus, es Israel ein für alle Mal zu ermöglichen, sich der terroristischen Gefahren zu entledigen, die das Land bedrohen. Ihre Staatsmänner verstehen auch, dass wir diese Arbeit stellvertretend für die ganze freie Welt verrichten.
Dennoch dürfen wir aber nicht vergessen, dass Israel nicht aus irgendwelchen globalen Gründen gegen die Hamas und die Hisbollah in den Krieg gezogen ist. Wir sind in den Krieg gezogen, weil sie uns dazu gezwungen haben:
Der 5jährige Junge Omer Fisachov musste sterben, nur weil er seine Großmutter am Shabbat besuchte; Frau Monika Adriane Lerer dachte, sie hätte das Recht, auf dem Balkon ihrer Wohnung zu sitzen und einen Kaffee zu trinken, ohne dass sie dadurch ihr Leben gefährden würde; 8 Techniker, die in gutem Glauben ihrer Arbeit in der Eisenbahnwerkstatt nachgingen, werden nie mehr zu ihren Familien zurückkehren – sie und Tausende Zivilisten, die in den letzten 10 Jahren durch den arabischen und moslemischen Fundamentalismus starben und Zivilisten, die ihnen weiterhin jeden Tag und jede Nacht als Zielscheibe dienen, zwingen uns zu kämpfen. Und wir werden nicht aufhören, bis Frieden in unsere Region
einkehrt, wir hier unser Leben in Ruhe aufbauen können und wir unseren Nachbarn Partner bei der Umgestaltung des Nahen Ostens in ein blühendes und aufstrebendes Gebiet zum Wohle aller seiner Bewohner sein werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dov Ben-Meir

Sollten Sie meiner Analyse zustimmen, leiten Sie diesen Brief bitte auch an Ihre Bekannten weiter.
Kommentare können unter der folgenden Adresse an mich geschickt werden:

Dov Ben-Meir
Beeri St. 12
Tel-Aviv 64682
Telefon: 00-972-505-277-444
E-mail: dbenmeir@netvision.net.il

Heuchelei der Friedensbewegung

In meinem Krankenhaus liegen an einigen strategisch wichtigen Punkten die neuesten Verlautbarungen der Ärzte gegen den Atomkrieg aus. Eine der letzten Hefte behandelten den Iran-Konflikt. Da ich die kompromisslos antiamerikanische Haltung dieser Gruppierung im Laufe der Jahre kennenlernen konnte, war ich nun sehr gespannt, wie diese Organisation auf das offensichtliche Streben des Irans nach Atomwaffen vor dem Hintergrund der Vernichtungsdrohungen gegen Israel reagieren würde. Und ich musse sagen, ich bin geschockt … nach einer minnikleinen Passage, die den Iran verhalten kritisierte war der absolute Schwerpunkt des Artikels die Verurteilung eines US-amerikkanischen Atomangriffs auf Iran. Sogar eine Studie über das Ausmass eines solchen Angriffs wurde von dieser Organisation schon veröffentlicht. Unglaublich diese Einseitigkeit. Dass dies kein Einzelfall in der streng antiamerikanisch orientierten Friedensbewegung ist beschreibt Jeff Gedmin in der Tageszeitung Die Welt am 21.07.2006: „Wirklich amüsant ist aber nicht die offensichtliche Doppelmoral, welche die Untätigkeit der Friedensbewegung im Fall des Iran (aber auch des Sudan, Nordkoreas oder Syriens) an den Tag legt, sondern was manche dieser Gruppen zur Zeit von sich geben. Das Netzwerk Friedenskooperative ist besorgt, daß im Iran eine „prowestliche“ Regierung an die Macht kommen könnte. Auf der Website der AG Friedensforschung der Universität Kassel findet sich ein Papier von Professor Meggle von der Universität Leipzig, der schreibt, daß der „Iran blöd wäre“, wenn er keine Bombe bauen würde. Die Deutsche Friedensgesellschaft erklärt, der Iran brauche die Bombe, um sich gegen Amerika und Israel zu verteidigen.“
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf Jesus.de
Heuchelei der Friedensbewegung

Tag 12: Beziehung zu Israel [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Die Bundesrepublik macht bis heute eine betont Israel-freundliche Politik. Christen haben vor Gott und Menschen Buße für die Schuld unseres Landes an den Juden getan. Es wurden Wege der Begegnung und Versöhnung gesucht. Dennoch nimmt der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft wieder stark zu und es kommt zu tätlichen Übergriffen auf Juden und jüdische Einrichtungen. Hier sind politische Lösungen, aber auch die Aufdeckung der Wurzeln des Antisemitismus nötig.
Wir beten:
• dass auf persönlicher und politischer Ebene Verbindungen zwischen Deutschen und Juden in Deutschland und Israel entstehen und wachsen
• dass der Antisemitismus in unserem Land abnimmt
Tipp: Wissen Sie um die Verwicklung ihrer Familie oder Region in antisemitische Haltungen oder Handlungen? Haben Sie vielleicht schon Gott um Vergebung gebeten?

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
http://www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 12: Beziehung zu Israel [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Kampf der Kulturen -> Deutschland in Angst …

gerade geht Sabine Christiansen zu Ende … Die Gäste: Friedbert Pflüger (CDU) Hans-Christian Ströbele (GRÜNE), Ralph Giordano (Publizist), Richard Perle (neokonservativer Sicherheitsexperte / USA), Bahman Nirumand (Publizist/Exil-Iraner) Die Themen: Iran/Atombombe/Karikaturenstreit … zu Beginn ein Kampf-der-Kulturen-Intro [-> http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen ]

… man mag ja über das Niveau der SC-Talkrunden meinen was man will, aber sie kristallisieren doch sehr oft das aktuelle Lebensgefühl der politischen Intelligenz in Deutschland wieder. Und da hat sich jetzt in den letzten Tagen interessanterweise einiges geändert. Die Karikaturen-Riots machen den deutschen Gutmenschen, die sich immer für Toleranz und Dialog eingesetzt haben schlagartig klar, dass man sie hasst! Man hasst sie, obwohl sie den Frieden und das Gute wollen, einfach nur weil sie Europäer sind, weil sie zum Westen gehören … und diesmal kann man leider argumentativ nicht wieder reflexartig die Amerikaner und speziell George W. Bush als die in Wirklichkeit Verantwortlichen vorschieben … nein im Gegenteil: Die Bush-Administration kritisierte die blasphemische Darstellung der Karikaturen sogar noch ausdrücklich … Dies ist ein Konflikt Europa vs. Islamische Welt … und man hat Angst!
Also jetzt wirds ernst … wir Europäer stehen Auge in Auge mit den Islamisten … und …. haben Angst, Angst, Angst … wir werden erinnert an die Riots der Pariser Vorstädte. Da sind Jugendliche mit Hass auf den Westen, das sind gar keine Islamisten, sie gehören sogar selber zum Westen … Sex& Drugs& Banlieue-HipHop [-> http://www.frenchrap.de/ ] … Kluge Feuilletonisten der großen deutschsprachigen Zeitungen beruhigen uns mit Beschwichtigungsformen, dass es soetwas in Deutschland niemals geben wird, weil wir hier in Deutschland wieder mal alles richtig gemacht haben … Ich denke, wir werden auch hier noch sehr sehr böse Überaschungen erleben.
Gerade gibt der Zeit-Chefredakteur im „Kulturweltspiegel“ zu bedenken, dass „wir“ offensichtlich den Kampf der Kulturen bisher immer „verleugnet haben“ … Vor den Bildern von fanatisierten Moslems, die in Beirut christliche Kirchen, dänische Flaggen (auf rotem Untergrud bezeichnenderweise ein weisses Kreuz!) und Autos von Christen in Brand stecken … Aus dem Off die besorgte Stimme eines Kulurweltspiegel-Redakteurs „DER WESTEN steht unter Druck….“ „… schon deshalb sollte DER WESTEN keine Selbstzensur üben und seine Ideale verteidigen!“ … Aus dessen Mund man ansonsten nur extremst überzogene US-Kritik hört … man spürt die neue Angst … und die USA erscheinen den Europäern vor diesem Hintergrund zunehmend in einem anderen Licht.
Man konnte es bei Sabine Christiansen förmlich spüren, mit welchem Respekt und Hochachtung Richard Perle, ein Vordenker der amerikanischen Neokonservativen und Rumsfield-Beratger behandelt wurde. Es fielen Sätze, die ich im deutschen Fernsehn lange nicht mehr gehört hatte: „Wo wären wir hier in Berlin denn ohne den Einsatz der USA für die Freiheit“ … Ströbele: „Bush hat den Iran doch als einen Schurkenstaat bezeichnet“ … Giordano: „Ja was ist denn da so falsch daran?“ … Insgesamt war mein Eindruck, dass sich die antiamerikanische Multi-Kulti-Linke (Ströbele/Nirumand) extremst ins Abseits manövriert hat. Das Volk applaudierte ihnen, als es noch nicht um die eigene Haut ging, aber jetzt spürt man richtig, wie die Luft brennt und da wirken diese Antiamerikanismen seltsam überholt.
Es geht hier um soetwas wie gefühlte Bedrohung: Und wahrscheinlich wird man die Amerikaner in unseren Breiten irgendwann wieder sehr gut verstehen …
Es könnte sein, dass die Situation in Europa und speziell in Deutschland noch viel gefährlicher wird, denn wir haben hier ein sehr bedrohliches demographisches Problem … wir haben hier einen wachsenden Anteil von jungen Muslimen, der sich absolut nicht integrieren lassen will in die deutsche Gesellschaft und in den Schlüsselstellen der deutschen Institutionen arrivierte Alt-68er, die bei Themen wie „Leitkultur“ eine extreme Gänsehaut und schwer unterdrückbare Übelkeit bekommen. … Unsere Angst ist also berechtigt …
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

http://www.netzeitung.de/ausland/380711.html

Kampf der Kulturen -> Deutschland in Angst …

Papst warnt vor Clash of Civilizations

Eigentlich mag ich den Kurier aus Wien wegen seinen ätzenden Bush-Artikeln überhaupt nicht, aber die Kombination Papst/Huntington [bzw. CfC] wirkt bei mir offensichtlich wie ein Pawlov´scher Reflex 😉
Es ist wichtig, dass in einem Multi-Kulti-Europa, jemand der so einen großen Einfluss im weltlichen wie auch im geistlichen Bereich hat wie der der Papst die wirklichen Gefahren offen ausspricht und keine Angst vor politischer Korrektness hat.
Erfreulich auch der Hinweis auf das Existenzrecht Israels durch den Papst auf diesem Neujahrsempfang für das beim Heiligen Stuhl akkreditierte diplomatische Corps.
Papst warnt vor Clash of Civilizations

Gaza-Siedlungen: Bulldozer reißen Häuser ein

Die Räumung der jüdischen Siedlungen durch israelische Soldaten auf dem Gaza-Streifen geht dem Ende entgegen. Der journalistische Mainstream, in Deutschland in der Regel antiisraelisch eingestellt weigert sich standhaft Scharon für die Räumung etwas freundlicher zu beurteilen als sonst. Die Gaza-Räumung wird als längst überfällig bezeichnet und ungeduldig wird auf weitere Räumungsnotwendigkeiten im Westjordanland hingewiesen …
Ich will heute mal nicht auf die Schwierigkeiten von uns Evangelikalen eingehen mit Nicht-Christen über dem Abzug zu diskutieren, vor dem theologischen Hintergrund, dass Gott dem Jüdischen Volk eben dieses Land geschenkt hat.
Nein, heute soll es um eine Position von in Deutschland lebender Juden zur Räumung der Siedlungen gehen. Wenden wir uns daher hagalil.com, einer jüdischen Publikation zu, die ein eigenes Dossier zum Thema Gaza-Abzug anbietet.
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