TIME: Neo-Calvinismus im Trend …

Aus dem TIME-Magazin wird hier auf TheoKonservativ ja gerne mal zitiert. Ich erinnere nur an die Wahl von G.W. Bush zum Mann des Jahres 2004 oder die Titelstory über die 25 einflußreichsten Evangelikalen in den USA. Das evangelikale Medienmagazin pro berichtet nun, über eine interessante Trendschau in der aktuellen TIME-Ausgabe. Es werden dort 10 Ideen vorgestellt, die gerade die Welt verändern. Auf Platz 3 findet sich nicht – wie man anhand der weltweiten Missionserfolge denken würde – die charismatisch-pfingstlerische Lehre, sonderen interessanterweise der Calvinismus. Als Begründung liefert TIME-Autor DAVID VAN BIEMA für mich nicht nachvollziehbar, an erster Stelle die Tatsache, dass in der christlichen Pop-Musik nicht mehr der Kumpel-Jesus der 80er im Vordergrund stehe, sondern der kleine unscheinbare Mensch im Gegensatz zum großen Allmächtigen.

Wer jetzt denkt, als nächstes müsse aber eine wasserdichte Begründung folgen, erhält im Anschluß leider nur ein paar Äußerungen von zwei Meinungsbildnern der us-evangelikalen Szene:
Ted Olsen, Chefredakteur von „Christianity Today“, etwa habe geschrieben: „Jeder weiß, wo die Energie und die Leidenschaft in der evangelikalen Welt steckt.“ Ähnliche Ansichten vertreten die „Pioniere“ des Neu-Calvinismus, John Piper aus Minneapolis, Mark Driscoll aus Seattle und Albert Mohler von der „Southern Baptist Convention“. Die Bibel, die Calvinisten bevorzugen, die „ESV Study Bible„, sei nach ihrem ersten Druck ausverkauft gewesen, und Weblogs von Reformierten wie „Between Two Worlds“ seien unter Christen sehr beliebt.
Collin Hansen, Autor des Buches „Young, Restless, Reformed: A Journalist’s Journey with the New Calvinists„, schrieb: „Viele junge Menschen wuchsen in einer Kultur von Zerbrochenheit, Scheidung, Drogen oder sexuellen Versuchungen auf. Sie haben viele Freunde: Was sie brauchen, ist Gott.“ Albert Mohler sage: „In dem Moment, wo jemand Gott biblisch definiert, kommt er zu Schlüssen, die traditionell calvinistisch sind.“

Ich gebe gerne zu, dass ich selber teilweise von calvinistischem Denken geprägt wurde und mich die reformierten Diskurse – vor allen in den USA – interessieren. Von einem neuen Megatrend bin ich jedoch noch nicht wirklich überzeugt. Ich muss jedoch zugeben, dass die Calvinisten in den USA sich zur Zeit sehr intensiv und konstruktiv mit dem Thema KULTUR und POSTMODERNE auseinandersetzen und trotzdem in der Diskussion mit dem „Lager“ der Emerging Church die entscheidenden Grenzen ziehen, ohne gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten. Diese souveräne und überlegene Diskussion mit den jungen Wilden der emerging-church-Bewegung könnte für eine weltweite Aufwertung mitverantwortlich sein. Let´s wait and see!

Die charismatische Bewegung ist meiner Meinung nach zur Zeit gemeinsam mit einigen ihrer angesehendsten Leiter wie z. B. Rick Joyner und Peter Wagner in einer Glaubwürdigkeitskrise: Hat man sich vom Todd-Bentley-Lakeland-Skandal aus dem letzten Sommer noch nicht richtig erholt … da gibt es schon wieder neue Nachrichten: Nach der Scheidung von seiner Frau Shonnah hat der umstrittene Erweckungsprediger jetzt wieder geheiratet, und zwar seine Mitarbeiterin Jessa Hasbrook, mit der er eine Affäre hatte.

Charisma-Herausgeber Lee Grady schreibt dazu:
„…haben wir Charismatiker anscheinend immer noch die Angewohnheit, Gaben höher zu bewerten als den Charakter. Es ist fast so, als würde der Zweck die Mittel heiligen. (Wenn ein Prediger die eigene Ehe ruiniert, sich schnell scheiden lässt und eine Jüngere heiratet, dann ist das Wichtigste, ihn schnell wieder auf die Kanzel und zur Krankenheilung zurückzuholen). Das ist eine Perversion biblischer Integrität. Gott kann jedem Gaben des Heiligen Geistes geben, [vonnöten] sind ehrenhafte Gefäße, die diese Gaben in Würde, Demut und Reinheit tragen.“
Dem ist zunächst erst mal nichts weiter hinzuzufügen …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

TIME: Neo-Calvinismus im Trend …

J. Lee Grady [Charisma Magazine]: Das Leben nach Lakeland: Lektionen aus geistlicher Verwirrung

Viele wissen, dass ich Ältester in einer charismatischen Gemeinde innerhalb der EKD bin. Ich würde sagen, dass ich sehr gut in diese Gemeinde passe, denn dort beobachtet man sehr sehr kritisch die Charismatiker-Szene und versucht alles was da so an Strömungen reinkommt zu prüfen und nur das Gute zu behalten bzw. anzuerkennen. Die Erweckungsbewegung von Todd Bentley in Lakeland wurde von uns mit ziemlich skeptischen Blicken beobachtet und von meinem Pastor kann ich sagen, dass er von Anfang an dagegen war.
Mittlerweile sind die Eheprobleme Bentleys sehr in den Vordergrund getreten … hinterher sind wir ja nun alle klüger und sagen uns, dass wir ja von Anfang an skeptisch waren. Selbst der in charismatischen Kreisen sehr geachtete Pastor Kopfermann, der Bentley geprüft und für gut erachtet hatte, ist mittlerweile ein wenig zurückgerudert.
Wie so oft hat der in meinen Augen ausgesprochen nüchterne Leiter der charismatischen Gemeindeerneuerung Dr. Heinrich Christian Rust, die Situation von Anfang an sehr realistisch eingeschätzt.
Es steht die Frage im Raum: Ist die Charismatische Bewegung denn überhaupt noch in der Lage neue Strömungen geistlich zu prüfen? Ich erinnere mich gut an einen Lehrtext von Derek Prince, wo dieser die Meinung vertrat, dass die Charismatiker dem Antichristen in ihrer Gier nach Wundern und Zeichen in Schaaren hinterherlaufen würden.

Das Ganze ist natürlich ein Fest für die Charismatiker-Fresser, die wussten es ja schon immer. Allerdings hält es einige von ihnen nicht davon ab ins Deutsche übersetzte Artikel von gestandenen amerikanischen Charismatikern auf ihren anticharismatischen Server zu stellen [-> http://www.betanien.de/pdf/LifeAfterLakeland.pdf ].
In der Anlage erhaltet Ihr daher die gekürzte deutsche Übersetzung einer ausgezeichneten Selbstkritik aus dem charismatischen Lager Amerikas. Der Autor ist J. Lee Grady, er ist Redakteur der amerikanischen Zeitschrift Charisma Magazine.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Originaltitel: Life After Lakeland: Sorting out the Confusion
Zur Person: J. Lee Grady ist Charismatiker und Redakteur der amerikanischen Zeitschrift Charisma Magazine. Er hat sich mehrfach kritisch zu Themen wie dem Wohlstandsevangelium, Prophetie und Erweckung zu Wort gemeldet.
Quelle: http://fireinmybones.com/, 13. August, 2008
Übersetzer: Georg Walter
Hinweis: der Artikel wurde leicht gekürzt
Die Ankündigung, dass Todd Bentley sich von seiner Ehefrau trennen will, erschüttert unsere Bewegung (die pfingstlich-charismatische Bewegung, Anmerk. des Übersetzers) – und auf Fragen müssen Antworten gefunden werden.
So sollte das alles nicht enden.
Der Evangelist Todd Bentley hatte die Erweckung in Lakeland als die größte pfingstliche Ausgießung des Geistes seit der Azusa Street (in der Azusa Street, Los Angeles begann 1906 die Pfingstbewegung, Anmerk. des Übersetzers). Von der Rednertribüne eines riesigen Zeltes in Florida predigte Bentley zu Tausenden, so dass viele für Gebet nach vorne kamen. Viele behaupteten, von Taubheit, Blindheit, Herzproblemen, Depressionen und ein Dutzend weiterer Erkrankungen in den Gottesdiensten in Lakeland, die über 100 Abende ohne Unterbrechung abgehalten wurden, geheilt worden zu sein. Bentley verkündigte selbstsicher, dass Dutzende von Menschen während dieser Erweckung von den Toten auferstanden waren.
Aber in dieser Woche, einige Tage, nachdem der kanadische Prediger angekündigt hatte, nicht länger nach Lakeland kommen zu wollen, teilte er seinem Mitarbeiterstab mit, dass seine Ehe vor dem Aus stehe. Sein Leitungsteam gab eine öffentliche Bekanntmachung heraus, wonach er und seine Frau, Shonnah, sich trennen. Diese Nachricht schockierte alle Fans, die Bentley verehren und betrübte jene, die seine Glaubwürdigkeit schon seit dem Beginn der Lakeland Erweckung Anfang April in Frage stellten.
Ich bin traurig. Ich bin enttäuscht. Und ich bin zornig. Hier einige der vielen, vielen Fragen zu diesem Fiasko:
Warum pilgerten so viele Leute aus der ganzen Welt nach Lakeland, um einen Evangelisten zu sehen, der ernsthafte Glaubwürdigkeitsprobleme von Anfang an hatte?
Um es offen zu sagen: Wir sind einfach total leichtgläubig.
Von der ersten Woche der Erweckung in Lakeland an hielten viele Christen mit geistlichem Unterscheidungsvermögen die Lehren und Praktiken von Bentley für fragwürdig. Sie empfanden Unbehagen darüber, als er berichtete, wie er in seinem Hotelzimmer mit einem Engel redete. Sie spürten, dass etwas nicht stimmen konnte, als er ein T-Shirt mit einem Skelett trug. Sie fragten sich, warum ein Mann Gottes sich am ganzen Leib tätowieren ließ. Sie waren entsetzt, als er berichtete, wie er einen Mann stieß und ihm unter Gebet die Zähne ausschlug.
Aber denjenigen, die auf den Erweckungszug nach Lakeland aufgesprungen waren, wurde vom Prüfen abgeraten. Man erwartete von ihnen, dass sie alles schluckten und einfach folgten. Die Botschaft war klar: „Das ist Gott. Stelle keine Fragen.“
Ein Teil dieses Mangels an geistlichem Unterscheidungsvermögen geht zurück auf den Eifer für Gott. Wir sind geistlich hungrig – was etwas Gutes sein kann. Aber manchmal essen hungrige Menschen alles, was sie bekommen können.
Viele von uns ziehen die unüberhörbare Demonstration von Wundern und Zeichen dem Bibelstudium in der Stille vor. Dennoch müssen wir uns heute der traurigen Tatsache stellen, dass unser zügelloser Eifer
ein Zeichen geistlicher Unreife darstellt. Unsere kindlichen Gelüste nach dem Wilden und Verrückten führte uns dazu, dumme Dinge zu tun. Es ist schon zu viel Zeit verstrichen; wir sollten längst erwachsen sein.
Warum hat in Lakeland niemand Bentleys wohlwollende Kommentare über William Branham in Frage gestellt?
Das erstaunt mich. Branham geriet in eine fürchterliche Verführung am Ende seines Dienstes, bevor er im Jahre 1965 starb. Er behauptete von sich, er sei die Reinkarnation von Elia – und bis heute gibt es Nachfolger von ihm in einer sektenartigen Gruppierung. Als Bentley der Welt ankündigte, dass derselbe Engel, der die Heilungserweckung (unter Branham) in den 1950er Jahren brachte, nun auch in Lakeland erschienen war, wäre es für seine gesamte Zuhörerschaft an der Zeit gewesen, den Raum fluchtartig zu verlassen.
Warum korrigierte niemand diese Verirrung von der Kanzel? Gottesfürchtige Leiter sollten die Schafe vor Irrlehre bewahren und ihnen nicht löffelweise die Verführung zur Speise geben. Nur Gott weiß, wie sehr sich dieses Gift von Lakeland ausgebreitet hat, um andernorts Wurzeln zu fassen. Möge Gott uns vergeben, dass wir es zugelassen haben, dass Gottes Wort so leichtfertig beschmutzt wurde.
Ein bekannter pfingstlicher Evangelist… sagte zu mir: „Jetzt bin ich davon überzeugt, dass ein großer Teil der charismatischen Bewegung dem Antichristen folgen wird, wenn er auftreten sollte, denn sie haben kein geistliches Unterscheidungsvermögen.“ Aua. Hoffentlich lernen wir dieses Mal unsere Lektion und begegnen dem nächsten Schwindler mit größerer Vorsicht. (Der bekannte pfingstlich-charismatische Bibellehrer Derek Prince warnte schon in den 1990er Jahren vor dem Mangel an Bibelkenntnis und Unterscheidungsvermögen unter Charismatikern und kam ebenso zu dem Schluss, dass viele wundersüchtige Charismatiker leichte Beute für den kommenden Antichristen sein werden. Anmerk. des Übersetzers)
Warum sagte God TV den Menschen, dass „jede Kritik an Todd Bentley dämonisch“ ist?
Diese lächerlich Aussage wurde in der Tat in einer Vorankündigung auf God TV (TV-Sender, der die Veranstaltungen in Lakeland live übertrug, Anmerk. des Übersetzers) gemacht. Tatsächlich wurde auch die Warnung ausgesprochen, dass jeder, der auf Kritik an Bentley hören würde, seine Heilung verlieren könne.
Dies ist sektiererische Manipulation in schlimmster Form. Die Bibel sagt uns, dass die Beröer edle Gläubige waren, weil sie die Schrift untersuchten, „ob es sich auch so verhielte“ (Apg.17:11). Doch im Falle von Lakeland wurde ein aufrichtiges Prüfen mit dem Verstand als ein Zeichen der Schwäche gedeutet. Man erwartete von den Leuten, zuerst zu springen und dann die Augen zu öffnen.
Nur weil wir an die Kraft des Heiligen Geistes glauben, bedeutet dies nicht, dass wir unser Gehirn am Eingang zur Gemeinde abgeben. Es ist uns geboten, die Geister zu prüfen. Jesus will, dass wir Ihn mit unserem Herz und unserem Verstand lieben.
Aufgrund des Skandals in Lakeland… werden einige vielleicht der Gemeinde den Rücken zukehren und sich einer wachsenden Zahl verbitterter Christen anschließen. Andere werden vielleicht totalen Schiffbruch im Glauben erfahren. Das hätte man vermeiden können, wenn Leiter sich deutlicher mit ihren Einwänden zu Wort gemeldet hätten und die Menschen dazu gedrängt hätten, ihre geistlichen Erfahrungen an Gottes Wort zu prüfen.
Warum legte eine Gruppe von anerkannten geistlichen Leiter am 23. Juni öffentlich die Hände im Sinne einer Ordination zum Dienst auf? Wussten Sie um seine persönlichen Probleme?
Diese kontroverse Zeremonie wurde von Peter Wagner organisiert, der den Eindruck hatte, dass Bentleys größter Mangel darin bestand, keinen geistlichen Schutz (engl. spiritual covering) zu haben. Er bat die kalifornischen Pastoren Che Ahn und Bill Johnson zusammen mit dem kanadischen Pastor John Arnott darum, Bentley die Hände aufzulegen, um ihn unter ihre geistliche Obhut zu bringen.
Bentley hat solch einen geistlichen Schutz sicherlich dringend nötig. Kein Dienst sollte heute alleine agieren, ohne dass geprüft wird, auf Ausgewogenheit geachtet wird und weiser Ratschlag vorhanden ist… Dennoch bleibt die Frage bestehen, ob es weise war, Bentley vor laufender Kamera in einem Aussendungsgottesdienst zu bestätigen, der teilweise eher einer Krönungszeremonie glich.1
Im Nachhinein gilt, es wäre es besser gewesen, mit Bentley in einem Hinterzimmer über seine persönlichen Probleme zu sprechen.
Ich glaube, dass Wagner, Ahn, Johnson und Arnott nichts von Bentleys Problemen wussten, bevor sie ihn ordinierten… Aber ich glaube auch, dass sie sich ebenso wie Bentley und die Verantwortlichen von God TV mit einer klaren öffentlichen Entschuldigung an den Leib Christi wenden sollten, weil sie Bentleys Dienst zu früh ins Rampenlicht stellten.
Kann irgend etwas Gutes daraus entstehen?
… wir müssen nach dem Echten trachten, nicht nach der Imitation. Wahre Erweckung wird von Zerbruch, Demut, Gottesfurcht und Buße begleitet sein – und nicht von Arroganz, Selbstdarstellung, Effekthascherei und substanzlosem Starrummel, wie man dies in Lakeland erlebt hat.
Wir leben in einer Zeit nie da gewesenen moralischen Zerfalls und geistlicher Kompromisse in unserer heutigen Nation. Ich empfehle jedem in der charismatischen Bewegung dringend, für Bentley, seine Frau Shonnah und seine drei kleinen Kindern zu beten… Lasst uns beten, dass Gott diesen betrüblichen Fehlschlag zu einer wunderbaren Wiederherstellung führt.
J. Lee Grady [Charisma Magazine]: Das Leben nach Lakeland: Lektionen aus geistlicher Verwirrung

Warum der Irak-Krieg geführt werden mußte

Ich gehöre zu den ganz wenigen Deutschen, die immer noch der Meinung sind, daß der Irak-Krieg trotz aller Planungsfehler im Grunde richtig war und George W. Bush ein ausgezeichneter Präsident ist.
Solch eine Haltung in Deutschland „durchzuhalten“ ohne irgendwann entnervt aufzugeben ist fast unmöglich und ich möchte daher hier nach Jahren einige meiner zentralen Bausteine offenbaren, die für mich das Fundament für diese Zuversicht legen.
Meine Fundamente auf die ich in dieser Angelegenheit baue, sind Leute wie David Aikman [„Ein Mann des Glaubens“ -> http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/1043__ber_den_glauben_des_us-pr_sidenten.html? ], ein ehemaliger Redakteur des TIME Magazin, der George W. Bush sehr gut kennt und ein Buch über ihn geschrieben hat, dass ich allen christlichen Bush-Kritikern ans Herz legen möchte.
Bezüglich des Irak-Krieges erscheinen mir die Aussagen von „Georges Sada“ [-> http://en.wikipedia.org/wiki/Georges_Sada ], ein Christ, der unter Saddam als Generalmajor der irakischen Luftwaffe diente, sehr belastbar zu sein. Er bezeugte persönlich das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak und deren Rausschmuggeln nach Syrien. Er vertritt die Meinung, dass wenn Amerika den Diktator Saddam Hussein nicht in den Arm gefallen wäre dieser Israel vernichtet hätte … Ich möchte daher allen Irak-Krieg-Kritikern als nächstes das Buch von Georges Sada als Bett-Lektüre empfehlen [Georges Sada: Saddams Geheimnisse -> https://www.maisonbible.net/en/index.php?sType=nrp&sValue=bru111939 ], vielleicht geht ihnen dabei ja ein Licht auf.
Ein weiteres zentraler Baustein ist ein Vortrag von Rik Joyner [-> http://en.wikipedia.org/wiki/Rick_Joyner ], dem prophetisch begabten Leiter der MorningStar Fellowship Church in Fort Mill, South Carolina.
Es geht hier neben dem Irak-Krieg und der absoluten Integrität des wiedergeborenen Christen George W. Bush in Glaubensfragen unter anderem auch um die Zusammenarbeit von Regierungsbehörden mit christlichen Propheten bei der Terrorabwehr in den USA selber. Denn diese Frage konnte mir bisher noch kein Gegener von G. W. Bush und dem Irak-Krieg ernsthaft beantworten: Warum gab es eigentlich keinen weiteren verhehrenden Anschlag von den Islamisten nah dem 11. September 2001, obwohl den USA dies doch ständig von den Terroristen in Videobotschften angedroht wird?

Und sie ist heute mal wieder topaktuell: Hier ein Auszug aus der gestrigen Ausgabe der Berliner Morgepost: „Islamisten wollten New York brennen sehen“
Anschlag auf Treibstoffpipeline für Flughafen verhindert. Ermittler: ein „unvorstellbar schrecklicher Plan“ mit mehreren Tausend Toten [-> http://www.morgenpost.de/content/2007/06/04/politik/903549.html ]

Der oben angekündigte Vortrag also wurde von Rick Joyner im Rahmen der Konferenz: „Dawn of a new Day“ vom 19.-22. Mai 2004 in Tübingen gehalten. Die Passage über den Irak-Krieg und George W. Bush folgt im Anschluß im Wortlaut, Ihr könnt ihn Euch aber auch als MP3-Datei [-> http://www.online-predigt.de/scripts/stream.php?file=1260 ] herunterladen.
„In der Welt wird es nie etwas vollkommenes geben. In der Welt und in der gegenwärtigen politischen Situation ist die allerbeste Lösung für eine Situation oft nur ein ganz bißchen besser als die schlimmste Lösung. Und es gibt Probleme, egal wie Du Dich entscheidest, es wird immer absolut chaotisch sein: Und ich glaube, daß es Zeiten gibt, in denen eine Regierung etwas tun muß, daß absolut unpopulär sein wird. Und sie werden mißverstanden werden. Und die Regierung wird nicht in der Lage sein, andere dazu zu bringen das zu verstehen und nachzuvollziehen zu können. Und am Anfang hatte ich den Eindruck, daß wir das tun mussten, was im Irak geschah. Es war immer noch eine Tragödie und es war das Ergebnis von viel Versagen, was dem vorangegangen war. Und ich dachte, es würde der Anfang von einem absolut fürchterlichen Krieg werden. Und das glaube ich auch immer noch … und ich glaube das wird immer unschöner und unschöner werden, aber daß es trotzdem geschehen muß, weil die Alternative noch viel schlimmer gewesen wäre. Und ich glaube der Grund, weshalb es geschehen mußte – und das ist meine persönliche Meinung – glaube ich, daß es um Israel willen geschehen mußte. Saddam Hussein hat sich selber für eine Inkarnation von Nebukadnezar gehalten. Und Nebukadnezar war der erste, der Israel zum ersten Mal vollkommen zerstörte. Und er hatte das Gefühl, es sei seine Bestimmung Israel zu zerstören. Und ich möchte da jetzt nicht mehr drüber sagen, aber ich glaube, daß letztenendes bewiesen werden wird, daß er wirklich solche Massenvernichtungswaffen hatte und was mich dabei am meisten erschreckt ist, daß sie jetzt nicht mehr da sind … sie haben das Land verlassen. OK … und … ich hatte den Eindruck das würde ganz am Anfang geschehen … Aber wenn Amerika nicht getan hätte, was es dann getan hat, hätte Israel es tun müssen und das wäre noch viel, viel schlimmer gewesen. Aber all die Massenvernichtungswaffen, von denen eigentlich der Irak den Vereinten Nationen schon eine ganze Inventarliste gegeben hatte und das war einige Jahre früher. Die haben so einen Liste aufgestellt und sagen „Das haben wir!“ Und plötzlich sagen sie „Jetzt haben wir sie nicht mehr!“ Und sie können aber auch keinen Ort darstellen, an denen sie sie vernichtet hätten. Diese Waffen, die gibt´s noch irgendwo. Und sie alle zusammen genommen würden wahrscheinlich in zwei LKW-Ladungen passen. Ausreichend um Millionen um Millionen von Menschen zu vernichten … Wo sind sie? Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen. Aber ganz persönlich habe ich den Eindruck gehabt, dass der Herr mir das bestätigt, dass dies wirklich so ist und dass es noch mehr Kriege gibt, die auf uns zukommen werden und sie werden immer schlimmer werden, sie werden immer blutiger und verwirrender werden. Und viele Gründe, die dahinter stehen, die können wir gar nciht öffentlich sagen … Aber was ich euch über unseren Präsidenten [G. W. Bush Anm. wanderprediger] sagen kann: Er ist ein wiedergeborener Mann Gottes! Er hat sich dem tief hingegeben, den Willen Gottes zu suchen. Er ist noch ein sehr junger Christ, aber er ist schon erstaunlich weise. Und der General der den Oberbefehl über unsere Truppen im Irak hatte, hat einem Freund von mir gesagt, dass jedesmal, wenn er sich mit dem Präsidenten getroffen hat – und das war einmal die Woche – hat er gesagt, dass der Präsident nie ein Meeting mit jemanden hatte, ohne zuerst zu beten. Jede Kabinett-Sitzung beginnt mit Gebet. Und er sagt, er weigert sich mit irgendjemanden zu treffen , wenn der nicht bereit ist vorher zu beten. Er sucht ernsthaft nach dem Willen Gottes. Das bedeutet nicht, dass er es jedesmal richtig erwischt. Also ich kann das gar nicht erfassen, unter was für einem Druck dieser Mann steht und die verschiedenen Dinge, die er immer gegeneinander abwägen muß. Und ich glaube, dass alle unsere Leiter und Führer unter einem gewaltigen Druck stehen. Und ich glaube, das wir wirklich für unsere Staatschefs beten müssen. Und ich glaube, es ist ein bißchen töricht und auch unreif, zu erwarten , dass sie absolut vollkommen sind. In der Welt werden die Dinge einfach nicht vollkommen sein. Und ich weiß, dass es jetzt einige sehr häßliche Dinge geben wird, die ans Licht kommen werden. Aber wenn Du selbst im Kampf gestanden hast – viele von Euch waren da vielleicht breits – wenn Deine Freunde anfangen umzukommen und Du jeden Tag bomben und Schüssen ausgesetzt bist. Und Du bist irgendwo selber noch ein halber Teeny, ja manche von ihnen sind 18, 19 Jahre alt, dann kann man nachvollziehen, weshalb sie den Gefangenen einiges schlimmes antun. Ich möchte das überhaupt nicht rechtfertigen, ja ich finde das wirklich total schlimm und falsch, es ist schrecklich … und ich glaube, dass wir jedem menschlichen Wesen mit dem allerhöchsten respekt begegnen sollten. Aber Krieg ist einfach das schlimmste, das uns einfach passieren kann. Und Menschen tun fürchterliche Sachen in Kriegen. Und diese Teenies … machen von denen haben überhaupt kein Wissen über Gott und sie haben erlebt, wie ihre Freunde umgekommen sind und sie sind sehr sehr zornig … das kommt über Dich, wenn Du in solch einer Situation steckst … und deswegen denke ich, dass wir auch für sie beten müssen. aber ich glaube trotzdem, daß es sehr schlimm ist, dass sowas passiert. Und ich glaube, dass viele von ihnen wirklich diszipliniert werden. Und ich glaube, worum es mir gerade geht ist, das wir nicht erwarten können dass die Welt vollkommen ist und es wird immer schlimmer und schlimmer werden. Und ich weiß, daß der prophetische Dienst bisher in solchen Situationen geholfen hat. Und in dem ganzen Kampf gegen Terroristen hat es schon geholfen und die Terroristen sind schon gefangen worden. Und schon die höchsten Regierungsebenen in unserem Land haben sich an die Propheten gewendet, um zu fragen. Und das war erst neulich in den letzten paar Wochen. Weißt du unser FBI benutzt manchmal Wahrsager und so okkulte Leute. Fast alle Regierungen versuchen das mal früher oder später. Aber unsere Regierung hat gesagt und sich festgemacht, sie würden alle okkulte Leute, Wahrsager usw. loswerden, rauswerfen. Und sie haben gesagt, sie würden sich nicht mehr an solche Menschen wenden, an solche übersinnlichen, wenn die Propheten Gottes anfangen ihnen zu helfen!!! [Applaus] Aber die meisten Dinge kann man gar nicht öffentlich sagen, aber ich glaube, dass es sich wirklich erwiesen hat, dass der Herr heute neue Propheten hochhebt, die die Geheimnisse wissen können, die bei anderen Leitern gesprochen werden.“

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

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Warum der Irak-Krieg geführt werden mußte