Die Opfer von Orlando und die Kanzlerin

Die tagesschau kritisiert als linkes Medium, dass Kanzlerin Merkel den Anschlag in Orlando nur als „Angriff auf die freiheitliche Zivilgesellschaft“ gewertet hat, aber nicht gleichzeitig von den zahlreichen sexuellen Neigungen der Opfer gesprochen und sie  „bedingungslos als Teil der Gesellschaft“ anerkannt hat.

Dass eine Personengruppe, wie die Mitglieder eines Nacht-Clubs in Orlando, Opfer eines Terror-Anschlags ist, zeigt ihre Schutzwürdigkeit, wertet aber ihre Lebensweise nicht auf. Wenn Abtreibungsgegner in den USA einen Abtreibungsarzt töten, ist das zwar falsch, es macht Abtreibungen aber nicht appetitlicher. Ebenso wird auch ein Anschlag auf Christen einen Atheisten nicht davon überzeugen, Christen gut zu finden – und das muss er auch nicht. Es würde schon genügen, wenn den christlichen Flüchtlingen der nötige Schutz zugestanden wird.
Es ist daher das Recht einer Kanzlerin in einer konservativ geführten Regierung, Sex zwischen Menschen desselben Geschlechtes trotz des Anschlags nicht offiziell als wichtigen Teil der Gesellschaft zu adeln.

Warum dürfen Homosexuelle sich nicht therapeutische Hilfe holen?

In Therapien werden Menschen Menschen, die unter ihren religiösen Vorstellungen leiden, ermutigt, sich davon abzuwenden und werden bei dem Prozess begleitet. Andere leiden unter pädophilen Neigungen, weil ihre Gefühle nicht mit ihren Werten übereinstimmen. Wieder andere leiden aus denselben Gründen unter der zwanghaften Sucht, zu stehlen. Wieder andere leiden unter ihrem Essverhalten, und ihrem grüblerischen Wesen. Auch sexuelle Abweichungen werden durchaus therapiert. Z.B. kann jemand, der von Gegenständen sexuell stimuliert wird (sexueller Fetischismus), sich deswegen behandeln lassen – muss er aber nicht. Wenn sich ein Mensch unwohl mit seiner Sexualität fühlt, darf er sich therapeutisch behandeln lassen. Auch, wenn dieses Gefühl hochgradig mit seinen Wertvorstellungen zusammen hängt.

Die einzige Ausnahme sind Homosexuelle. Wenn ein Therapeut einen Homosexuellen behandelt, der freiwillig zu ihm kommt und ihn freiwillig darum bittet, seine homosexuelle Neigung zu ändern, droht ihm oder ihr der Entzug der Approbation. „Warum dürfen Homosexuelle sich nicht therapeutische Hilfe holen?“ weiterlesen

Pädophile setzen sich für die grün-roten Bildungspläne ein

Auf einer Demonstration gegen das Bildungspaket in Baden-Württemberg, über das seit Wochen heftig gestritten wird, kam es zu gewalttätigen Angriffen gegen die Demonstranten. Die Aktivisten trugen u.a. ein Schild mit der Aufschrift  „Pädophilie ist“. Bei den Demonstranten, die das Ziel der Angriffe waren, dürfte es sich vorwiegend um Eltern von Kindern im schulfähigen Alter gehandelt haben, die schon aus organisatorischen Gründen teilweise ihre Kinder mitbrachten. Trotz Polizeischutz wurden sie laut eigener Aussage „beworfen, körperlich angegriffen, angesprungen und offen bedroht“. Die Aggression richtete sich also nicht gegen die Pädophilen sondern gegen die Demonstranten.

Die „Gegendemonstration“, die zur offenen Gewaltaktion ausartete, wurde von den Grünen organisiert – also Staat kämpfte gegen Bürger. Weder Gewalttäter noch Pädophile wurden zurück gepfiffen und bislang (3.2.2014 , 8.00 Uhr) findet man auf der Internetpräsenz der Grünen in Baden Württemberg keine Entschuldigung sondern nur den alten Aufruf zur Gegendemonstration. „Lasst uns kämpfen“ steht da, und genau das haben die Aktivisten offenbar  getan.

Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?

Der Kulturkampf ist in Baden Württemberg voll entbrannt. Zankapfel ist der neue grün-rote Bildungsplan für „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, der fächerübergreifend  dafür sorgen soll, dass Schüler Homosexualität und diverse andere Spielarten, deren Unterscheidung offenbar wichtig geworden ist, gut finden. „Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?“ weiterlesen

Wie man selbst die übelsten Schandtaten salonfähig macht

Pädphilie ist noch ein Aufreger. Volker Beck hat allerdings in seinem von Spiegel-Reportern entdeckten Original-Redemanuskript erklärt, wie man die Pädophilie in Etappen entkriminalisieren kann. Das pikante daran: er widmet sich dem Thema ausdrücklich in seiner Rolle als „Schwulenpolitiker“:

„Dieser Artikel behandelt die Frage des gesellschaftlichen Umgangs mit Pädosexualität/philie aus dem Blickwinkel, des Sexual-, genauer des Schwulenpolitikers…“

Eine Etappe war für ihn die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften:

“Klar ist auch: Solange es noch einen §175 gibt, wird man sich bei einer Liberalisierung des § 176 die Zähne ausbeißen.”

Ein weiterer Schritt zur „tatsächliche(n) Verbesserung der rechtliche(n) Situation der Pädophilen“ sei die sachliche Argumentation. Oder an anderer Stelle:

„Als Etappenziel kann hier nur eine Versachlichung der Diskussion um das Problem der Pädosexualität vorgeschlagen werden.“

Der nächste Schritt wird dann darin bestehen, „das Schutzalter von 14 Jahren zur Disposition“ zu stellen.

Heute ist Volker Beck von seinem Amt als parlamentarischer Geschäftsführer zurückgetreten. Offiziell wegen des schlechten Wahlergebnisses seiner Partei. Möglicherweise war es aber auch eine Taktik der Parteispitze, sich der Diskussion um die Pädophilie in den eigenen Reihen zu entledigen.

Er wird vom ARD mit den Abschieds-Worten zitiert, er „hoffe, dass nach dem Wahlkampf nun die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas in den Vordergrund rücke.“ (zitiert nach dem Bericht „Grünen-Vorstand bietet Rücktritt an“ auf der Homepage des ARD).

Auch wenn er wiederholt darauf hinweist, an der Zurückkdrängung der schwulen Pädophilen aus den Grünen mitgewirkt zu haben, hält er offensichtlich an seinem alten Fahrplan fest und beweist damit, dass sein angeblicher Kampf gegen Pädophilie in Wahrheit nur ein Kampf gegen Pädophilie in den Reihen seiner Partei war, um keine Wähler zu verschrecken. Jetzt, da er von seinem Amt zurück getreten ist, kann er die Gelegenheit nutzen, um wieder die rechtliche Situation der „Pädos“, wie sie von ihm liebevoll genannt werden, zu verbessern.

Die Frage, vor denen die Grünen allerdings stehen, lautet: „Wie man selbst die übelsten Schandtaten salonfähig macht“ weiterlesen

Wahlkamf und Pädophilie

Netterweise haben mehrere linke Medien (wie z.B. die ARD) sich mittlerweile dafür entschieden, das Thema „Pädophile Grüne“ aus dem Wahlkampf heraus zu halten, weil das der Ernsthaftigkeit des Themas nicht gerecht werde.

Trotzdem ist jetzt von Reportern des Spiegel ein Dokument entdeckt worden, in dem der Grüne Volker Beck sich für die Entkriminalisierung von Pädophilie stark macht, bzw. der Text war schon lange bekannt, aber Beck hatte bislang behauptet, der Text sei „verfälscht“ worden. Das neue Dokument belegt nun, dass der Text identisch ist und nur die Zwischenüberschriften redigiert wurden. Beck hat sich in der Zwischenzeit für diesen Beitrag entschuldigt, bleibt aber bei der Behauptung, der Text sei gefälscht worden – und entschuldigt hat er sich auch erst jetzt, nachdem das Dokument veröffentlicht wurde.

In seiner Stellungnahme berichtet Beck darüber, dass er seitdem aber Abstand von der pädosexuellen Bestrebungen innerhalb der Homosexuellen-Bewegung genommen hat, und deutet an, wie schwierig das war.

Eine Frage bleibt allerdings: war es nur eine Meinung, die er damals vertreten hat, oder hatte Beck selbst Sex mit Kindern? Die Missbrauchsfälle, die in der Katholischen Kirche aufgedeckt wurden, lagen ebenfalls teilweise Jahrzehnte zurück. Mit einer Entschuldigung wäre es dann nicht mehr getan. Wer das Original-Manuskript liest, merkt deutlich, mit wieviel persönlicher Anteilnahme Beck sich zu der rechtlichen Situation pädophiler Gewalttäter äußert. Hier ein paar Beispiele:

„Klar ist auch: Solange es noch einen §175 gibt, wird man sich bei einer Liberalisierung des § 176 die Zähne ausbeißen.“ Beck stellt hier also eine politische Salami-Taktik vor: man kann das Fernziel straffreie Pädophilie jetzt nicht erreichen, aber man kann zunächst die Homosexualität liberalisieren. Der Kampf der Schwulenbewegung war für ihn damals nur ein Etappensieg auf dem Weg zur freien Pädosexualität. Aber:

„Den Grünen wird man nur durch eine breite Bewegung von außen Dampf machen können. Von einem Beschluß von oben ist bei einem Thema wie Pädophilie jedoch auch nichts zu halten.“ Es ist schwer vorstellbar, dass jemand solche Utopien entwirft, der nicht selbst Nutznießer der geforderten rechtlichen Reformen wäre.

Das Papier zeigt aber auch, dass es ihm im damaligen gesellschaftlichen Klima nicht möglich erschien, das Thema offen anzugehen. An der Haltung zur Pädophilie hat sich seitdem nicht viel geändert, so dass man sich die Frage stellen muss, ob seine Abgrenzung von den pädophilen Strömungen innerhalb der Homosexuellen-Bewegung, viel mehr als Wahlkampftaktik ist. Immerhin arbeitet er ja noch am ersten Ziel der Etappe: der völligen Gleichstellung homosexueller Beziehungen mit der Ehe.

Grüne wollen Therapie an sexuellen Empfindungen verbieten

Wie die Welt am 23.3.2013 berichtet, wollen die Grünen Therapieangebote zunächst für Kinder und Jugendliche verbieten, die das Ziel hätten, die sexuelle Identität zu ändern. Wer nur ein wenig Ahnung von politischen Abläufen hat, weiß natürlich, dass es sich dabei um eine Salamitaktik handelt, bei der die eigenen Interessen scheibchenweise durchgesetzt werden. Natürlich gibt es sehr wenig Fälle, in denen Jugendliche mit diesem Anliegen in Therapien kommen, aber wenn dieses Gesetz einmal durch ist, ist der nächste Schritt, nämlich das Verbot für jeden Menschen, seine sexuelle Identität zu ändern, ebenfalls nur noch ein kleiner Schritt und es wäre darüber hinaus unlogisch, ihm nicht zu zu stimmen, wenn man das erste Gesetz bereits gebilligt hat. Es wäre also politische Naivität, sich durch die Formulierung des Gesetzesentwurfes in dem Glauben zu wiegen, es gehe um den Jugendschutz. „Grüne wollen Therapie an sexuellen Empfindungen verbieten“ weiterlesen

Was feiern eigentlich die Teilnehmer des „Christopher Street Days“?

Jedes andere Fest macht es einem leichter, wenn man die Frage nach Sinn und Herkunft stellt. Bisher habe ich immer nur sehr knappe Antworten erhalten, es ginge damals irgendwie um Polizeiwillkür. Aber ich hatte immer den Eindruck, dass die Antworten eher widerwillig kamen – und wieso sollte man Polizeiwillkür feiern? „Was feiern eigentlich die Teilnehmer des „Christopher Street Days“?“ weiterlesen

Lektorenkurse oder „Wir erobern die Macht in unserer Kirche zurück!“

Ende der 80er Jahre bildete sich in der DDR die Basisgruppe „Kirche von Unten“ (KvU) eine oppositionelle evangelische Gruppierung. Im Mittelpunkt standen gesellschaftliche Themen und es gab Veranstaltungen mit systemkritischen Künstlern. Mir waren diese langhaarigen Revoluzzer nicht besonders sympathisch, hatte ich doch erst kurz vorher selber dieser Lebenshaltung den Rücken gekehrt … Aber jeder weiß heute, dass neben treuen bibelgläubigen Betern auch diese „EKD-Laien“ Anteil am Ende dieses totallitären Staates hatten. Mauern, Mächtige und Mächte sind gefallen – Freiheit zum Atmen wurde erkämpft und erbetet.

Mittlerweile sind die Jahre durch das Land gegangen. Ich habe sie aus der Perspektive der charismatischen Gemeinden erlebt, anfangs noch in West-Berlin, seit ein paar Jahren nun in Brandenburg. Was gab es da Ende der Neunziger für eine Aufbruchsstimmung: Große Prophetien, Erweckung für ganz Deutschland war noch das Mindeste, was auf der Agenda stand … Wunder, Wunderheilungen, wo man nur hin sah … echte, verblüffende aber auch viele falsche oder noch schlimmer Wunder von der falschen Seite. Vielen falschen Propheten hing man in dieser Herde an den Lippen. Mittlerweile ist neben Frustration aber auch Nüchternheit in die ausgedünnten Reihen eingekehrt … Und das ist nicht das schlechteste, nein ich würde sogar sagen, das war dringend nötig! Denn selbstverständlich brauchen wir die Geistesgaben in unseren Gemeinden, aber wir brauchen auch die Nüchternheit eines Paulus und die wichtige Gabe der Geistunterscheidung, um die Auswüchse der menschlichen Seele von den Werken des Heiligen Geistes zu unterscheiden. Für mich ist diese neue calvinistische Nüchternheit eine wesentliche Korrekturhilfe geworden. Und ich sehe weltweit ein Zusammenwachsen zwischen Charismatikern und Reformierten (Calvinisten). Das beste Beispiel ist der Hamburger Pastor Wegert ( http://www.arche-gemeinde.de ), einer der bekanntesten deutschen Pfingst-Pastoren. Er hat vor ein paar Jahren den Pfingstlern den Rücken gekehrt und ist ins Lager der Calvinisten gewechselt.

OK, nun aber endlich zu den Lektorenkursen: Im gesamten Hoheitsgebiet der EKD werden diese zunehmend häufiger durchgeführt. Die evangelische Kirche der Zukunft wird nämlich eine Laien-Kirche sein [-> http://www.kirche-von-morgen.de/du-bist-oldenburg/ehrenamt_und_gottesdienst.htm ]. In diesen Kursen werden den zukünftigen Lektoren vor allen Dingen Grundzüge der Kirchengeschichte und eine solide Einführung in die evangelische Liturgie vermittelt. Am Ende steht die Befähigung zum Amt des Lektors. Dieser ist allerdings nicht nur für Lesedienste und Ankündigungen zuständig, sondern erhält durch diesen Kurs auch die “Lizenz zum Predigen” und sei es nur eine selbst gewählte „gepfefferte“ Lesepredigt. 🙂

Daher lautet mein Aufruf an alle, die sich um den Kurs unserer von linksalternativen Gutmenschen gekaperten Evangelischen Kirche sorgen: Laßt Euch zu Lektoren ausbilden!! Homo-Ehen in evangelischen Pfarrhäusern und Verleugnung der eigenen spirituellen Wurzeln? Das ist nicht mehr unsere Kirche! Diese Kirche wird absterben!

Momentan schafft sich unsere Kirche ja schon selber ab … Durch die geplante Gebietsreform, die dazu führt, dass immer weniger Pfarrer für immer größere Gebiete und Verwaltungsaufgaben zuständig sind, wird es zu einer starken Überdehnung der Organisations-Strukturen kommen.

Und das ist unsere Chance: Laßt Euch zu Lektoren ausbilden! Laßt uns mit Gottes Hilfe und Gebet die Macht in unserer Kirche zurückerobern! Unterstützt unsere altgedienten gläubigen Pfarrer! Aber wenn die Wachablösung kommt, dann sind wir vorbereitet … Ok formulieren wir es positiv: Die jungen theologisch-liberalen Polit-Pastoren dürfen nach der Gebietsreform gerne kommen, wir brauchen sie für dringend notwendige Verwaltungsaufgaben, mit denen wir uns nicht rumplagen wollen … Aber predigen, predigen werden wir !!! 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Die Entstehung des modernen Opfer-Begriffes

Wer heute ein Opfer ist, möchte das auch bleiben. Niemand gibt freiwillig den Status des Opfers auf. Opfersein, bedeutet „Macht haben“. Wer kein Opfer ist, versinkt in die politische Bedeutungslosigkeit.
Wir haben uns an diese Tatsachen gewöhnt, aber wenn wir uns darüber Gedanken machen, werden sie fragwürdig. Und die erste Frage, die sich dabei stellt ist: wie konnte sich dieser auf den ersten Blick bizarre Opferbegriff entwickeln?

Die Anregung zu dem Thema erhielt ich durch ein „Bulletin“ des Institutes für Jugend und Gesellschaft, das unter dem Thema „Moderne Opferrhetorik“ stand.

Am meisten faszinierte mich ein Auszug aus dem Buch „Ich sah den Satan vom Himmel fallen“ von Rene Girard, der zuletzt an der Stanford Universität als Professor für französische Sprache, Literatur und Kultur tätig war.
„Die Entstehung des modernen Opfer-Begriffes“ weiterlesen