Das Patriarchat ist im Christentum unverzichtbar

Die Hierarchie zwischen Mann und Frau wird im NT nicht nur mit dem Schöpfungsbericht (1. Tim 2,13 vor dem Fall und 1.Tim 2,14 nach dem Fall) begründet, sondern auch mit dem Verhältnis des Menschen zu Gott.
Der Mann ist Abglanz Gottes, die Frau Abglanz des Mannes (ebenfalls eine kulturübergreifende Argumentation mit dem Schöpfungsbericht, hier nach 1. Kor 11,7-11).
Noch wichtiger ist die Stelle in Eph. 5,23: „Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist…“

Dies kann man im Zusammenhang mit der Anforderung an Älteste lesen, dem eigenen Haus gut vorzustehen (1.Tim 3,4). So wird deutlich, dass der „christliche Feminismus“ entweder die Ordnung in der Familie abschaffen oder umkehren muss. Nun ist die Ehe aber ein Bild für unsere Beziehung zu Gott oder zu Christus, wie folgende Stellen belegen:
Jes 61,10 Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.
Jes 62,5 Denn wie ein junger Mann eine Jungfrau freit, so wird dich dein Erbauer freien, und wie sich ein Bräutigam freut über die Braut, so wird sich dein Gott über dich freuen.
Jer 2,2 Geh hin und predige öffentlich der Stadt Jerusalem und sprich: So spricht der HERR: Ich gedenke der Treue deiner Jugend und der Liebe deiner Brautzeit, wie du mir folgtest in der Wüste, im Lande, da man nicht sät.

Da also die Ehe ein Bild für die Beziehung zwischen Gott/Christus und der Gemeinde ist, stellt der Feminismus das Evangelium in Frage.
Denn wie sollte jemand das Bild hassen und das Original lieben können? Ein Christ wird in dem Verhältnis von Mann und Frau -und hier gerade in dem ungleichen Verhältnis- an seinen Erlöser erinnert. Umgekehrt stört sich der Feminismus an der Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und der Rolle Christi als unseres Retters, der sich für uns hingibt, weil es ihn an das Rollenmodell zwischen Mann und Frau im Patriarchat erinnert. Es ist daher kein Wunder, dass Feministinnen an Paulus nicht nur seine Texte über die Ehe kritisieren, sondern auch und noch ausführlicher seine Erläuterungen der Gnade (vgl. hierzu das Buch „Paulus“, hg. von Claudia Janssen).

Eine beliebte Stelle des „christlichen Feminismus“ ist Gal 3,28: „Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“ Allerdings geht es hier erstens nur um getaufte Christen (V.27), zweitens und vor allem geht es um das Erbe Abrahams (V.29), und das treten Frauen selbstverständlich ebenso an wie Männer.
Wer daraus ein Argument gegen jede Form von Autorität ableiten möchte, denn nur dann wäre es konsequent, muss erklären, weshalb Abraham zwar der Vater des Glaubens aber nicht der Vater der Anarchie war.

TOP 20 Theocons 2007: Die meistgelesenen Artikel

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15. Naturmystik – Die neue Religion [43]
16. Christliches Bauchaufschneiden? [37]
17. Marilyn Manson von Dämonen besessen … [35]
18. Waren die Nazis familienfreundlich? [32]
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20. Schafft die Entwicklungshilfe ab! [31]

Die Geschichte einer misslungenen Kastration

Am 22.81956 wurde Bruce Reimer und sein eineiiger Zwillingsbruder Brian im kanadischen Winnipeg geboren. Bei seiner Beschneidung wurde sein Glied so stark verletzt, dass es schwarz wurde und bald vollständig abfiel.
Nun entspricht es der gegenwärtigen political correctness, über den Verlust eines Penis zu schmunzeln, während man über den Verlust einer Brust niemals schmunzeln dürfte, aber für die Eltern war das Schicksal ihres Sohnes ein schmerzhaftes Erlebnis.

Im Februar 1967 sahen die beiden den Psychiater John Money im Fernsehen. Money behauptete in der Sendung, man könne aus Männern ohne weiteres Frauen machen. Die Eheleute Reimer glaubten, die Lösung für ihre Probleme gefunden zu haben: der Junge wird einfach eine Frau! Sie schrieben Herrn Money an, und erhielten umgehend Antwort. Was sie nicht ahnten war, dass Money seine Theorie mit schönen Worten und noch schöneren Transsexuellen unterhaltsam verbreiten, aber nicht mit einer einzigen Untersuchung belegen konnte. Denn Kritiker wiesen darauf hin, dass er bislang nur Geschlechtsumwandlungen an sexuell gestörten Menschen wie Trans- oder Intersexuellen durchgeführt habe, nie aber an einem gesunden normalen Jungen. Und eben hierfür erschien das Experiment „Bruce Reimer“ mit seinem Zwillingsbruder als Kontrollgruppe gerade recht. Volker Zastrow weist in seinem Buch „Gender – Politische Geschlechtsumwandlung“ darauf hin, dass die Begriffe „gender identity“, „gender role“ von John Money geprägt wurden. Er sei der einflussreichste wissenschaftliche Wegbereiter der Gender-Theorie, der zufolge das soziale Geschlecht (gender) bis zur vollständigen „Diskordanz“ abweichen kann: dass man also erfolgreich einen Jungen zu einer Frau oder ein Mädchen zu einem Mann erziehen könne.
Das Experiment wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und aus naheliegenden Gründen von Homosexuellen und Feministinnen begierig aufgegriffen. Alice Schwarzer lobte Money als „Ausnahmewissenschaftler“. Aber wie verlief das Zwillingsexperiment überhaupt?

Zunächst einmal begann es damit, dass dem 22 Monate alten Bruce die Hodensäcke entfernt und aus der Haut des Hodensacks rudimentäre Schamlippen geformt wurden. Für die beiden Jungs gehörten Ärzte und Therapeuten ab jetzt zum Alltag. Die Eltern und Verwandten erhielten strenge Anweisungen, Bruce und auch sonst niemanden über dessen wahres Geschlecht zu informieren und ihn konsequent als Mädchen zu behandeln. Aus „Bruce“ wurde „Brenda“. Doch obwohl die beiden Zwillinge ausgesprochen zarte und niedliche Gesichter besessen haben sollen, blieb „Brendas“ Verhalten jungenhaft: Er wollte lieber mit dem Spielzeug seines Bruders spielen als mit den Puppen, dem Schmuck und den Kleidern, die man ihm anbot. Er tobte, raufte und interessierte sich für Autos und Waffen. Money bewertete das Verhalten als „Wildfang“-Verhalten, wie es auch sonst bei Mädchen hin und wieder vorkäme. Aber sein Verhalten wurde immer auffälliger: er konnte nur durch besondere Gutachten in die Schule aufgenommen werden, konnte sich nicht integrieren noch die geforderten Leistungen bringen – im Gegensatz zu seinem eineiigen Bruder!
Ab seinem elften Lebensjahr quälte „Brenda“ sich mit Selbstmordgedanken. Aber „alle Anzeichen von Verwirrung und schließlich Verzweiflung, die das Kind zeigte, wurden von seinen Betreuungspersonen beiseite geschoben, uminterpretiert oder geleugnet.“
Für „Brenda“ waren die Besuche bei John Money – wie er später berichtete – „eine unerträgliche Qual“. Aber so sehr er sich schon als Vierjähriger dagegen sträubte, gegen seine Eltern konnte er sich nicht durchsetzen. In Zukunftsträumen beschrieb er sich als Mann mit Schnurrbart in einem Sportwagen. Mit beginnender Pubertät diagnostizierte Money bei Brenda eine „lesbische Veranlagung“, weil er sich von Mädchen angezogen fühlte.
Als Jugendlicher bekam „Brenda“ weibliche Hormone verabreicht, um den körperlichen Umbau der Pubertät einzuleiten. Zur Überraschung der Ärzte durchlief er aber dennoch den Stimmbruch, blieb allerdings kleiner als sein Bruder. Den nun anstehenden zahlreichen Operationen widersetzte sich „Brenda“ – jetzt 13 Jahre alt – so heftig, dass er nicht mehr zu den Arztbesuchen in Baltimore überredet werden konnte.
Erst jetzt sagten die Eltern ihren Söhnen die ganze Wahrheit, und „Brenda“ beschrieb seine Empfindung: „Ich war erleichtert. Plötzlich verstand ich, warum ich mich so fühlte, wie ich mich fühlte. Ich war kein komischer Kauz. Ich war nicht verrückt.“
Ab sofort wollte er als Junge leben, nannte sich „David“ (weil er gegen eine Übermacht gekämpft und gewonnen hat) und schluckte nun männliche Hormone. Später ließ er soweit wie möglich sein Genital operativ wieder herstellen und heiratete schließlich sogar.
Aber im Frühjahr 2004 erschoss sich David Reimer mit einer Schrotflinte; sein Bruder Brian nahm sich im Jahr zuvor mit Tabletten das Leben.

Nach 1980 verwendete Money den Fall Reimer nicht mehr in seinen Veröffentlichungen, blieb aber weiter bei seiner Behauptung. Aus feministischen Schriften wurde der Fall in den folgenden Jahren stillschweigend gestrichen – nicht jedoch die Theorie.

Dabei gab es gewichtige Entdeckungen im Bereich der Hirnforschung, welche die Vorstellung eines rein sozialen Geschlechtes widerlegten.

Money ordnete die mit Beginn des neuen Jahrtausends nach dem Bekanntwerden von David Reimers wirklichem Schicksal aufbrandende Kritik an seiner Arbeit und die verändete Haltung der Presse als „Bestandteil der antifemisnistischen Bewegung“ ein. Seine Gender-Theorie ist aus der nationalen und Internationalen Politik nicht mehr wegzudenken und bildet noch heute die Grundlage von Quotenregelung und Familienpolitik.

Literaturhinweis:

http://www.amazon.de/Gender-Politische-Geschlechtsumwandlung-Volker-Zastrow/dp/3937801138/ref=sr_1_1/302-4179261-5541620?ie=UTF8&s=books&qid=1188297704&sr=1-1

Das Kopftuch

Es geht ja mittlerweile längst nicht mehr nur um Kopftücher. Selbst einer Muslima, die eine Baskenmütze aufsetzen wollte, wurde ihre Kopfbedeckung untersagt. Baskenmützen sind zwar streng genommen kein typisches Symbol des Islam, aber die Besitzerin trüge sie ständig, und daher sei sie Ausdruck ihrer Religion.

Ich mache mir jetzt ein wenig Sorgen, dass in irgend einer Religion möglicherweise das Tragen von Hosen für Männer vorgeschrieben ist. Ich trag eigentlich ständig eine und möchte das auch ganz gerne weiterhin tun…egal, bisher sind also nur Kopfbedeckungen für Frauen verboten, sofern sie „ständig“ getragen werden.

Das Ganze droht ernsthaft albern zu werden, was man merkt, wenn man nur die naheliegendsten Rückfragen an so eine Regelung stellt:

Wofür steht das Kopftuch eigentlich?
Steht es für den Islam? Dann kann man nicht mehr gegen das Tuch haben, als gegen die Religion, die es angeblich vertritt. Und vor dem Kopftuch hatte man faktisch kein größeres Problem mit religiösen Symbolen, auch wenn man jetzt versucht, den anderen Religionen aus dem Gebot der Fairness heraus auch irgend etwas zu verbieten.

Steht es für die „Unterdrückung der Frau“, handelt es sich nicht um ein religiöses Symbol, sondern bestenfalls um ein Symbol der Unterdrückung.
Ist das aber der Fall, ist es aberwitzig, ein Berufsverbot zu erteilen, denn unterdrückten Personen hilft man nicht, indem man ihnen auch noch den Gelderwerb versagt!
Es kann sich also nur um ein Symbol für die Unterordnung der Frau handeln – unabhängig davon, ob sie freiwillig oder unfreiwillig erfolgt.
In diesem Fall wird es aber zu einem staatlichen Vorgehen gegen die private Ethik seiner Bürger. Genaugenommen verbietet der Staat seinen Bürgern, die im Staatsdienst arbeiten, nach der eigenen Ethik zu leben, so dass es andere mitbekommen. Das bedeutet aber strenggenommen, keine stillen Gebete vor dem Kantinenessen, kein Rauchen (klar ist das eine ethische Entscheidung!), keine „Pace“-Aufkleber am Auto, mit dem man zum Dienst fährt und strenggenommen sollten sich Frauen auch nicht mit offenen Haaren sehen lassen, weil dies nicht weniger ein Symbol für die Freiheit der Frauen in westlichen Gesellschaften ist, als das Kopftuch für die Unterordnung in vielen anderen Kulturen (keineswegs nur islamische sondern auch christliche). Ich kannte einen Lehrer, der uns ausdrücklich auf darauf hinwies, dass er zu seinem Jacket eine Jeans trüge, die für ihn eine Reminiszens an seine 68er-Vergangenheit sei. So was geht natürlich gaaar nicht. Also wenn das mal kein Symbol einer Weltanschauung ist…

Kurz: Man kann dieses Verbot vernünftigerweise nicht aufrecht erhalten, und es gibt auch keinen Grund dazu: jeder kennt Lehrer aus seiner Schulzeit, die mehr oder weniger, bestimmte Weltanschauungen in den Unterricht gebracht haben. Na und? Die Buntheit eines Lehrerkollegiums sorgt möglicherweise mehr für die freie Entfaltung der Schüler, als die genormte Schein-Neutralität.

Ein Problem wird die Ethik nur dann, wenn die Berufsausübung behindert wird. Wenn also jemand im Kundenkontakt steht oder Schüler unterrichten soll, kann man nach meinem Rechtsempfinden verlangen, dass das Gesicht zu erkennen ist. Das spräche für ein Verbot von Vollschleiern an der Ladentheke und im Unterricht, möglicherweise auch für jede Form von Schleiern im Friseursalon. Hier sehe ich den einzigen Bereich, in dem möglicherweise ein Verbot aller Kopftücher zulässig sein könnte.

Tag 31: Gottes gute Ordnung für Mann und Frau [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Gott will mit seinen Ordnungen seine Schöpfung nicht einschränken, sondern gelingendes Leben ermöglichen. Das gilt auch für das Gebot „du sollst nicht ehebrechen“. Es schützt die Ehe von Mann und Frau sowie das Aufwachsen von Kindern mit Vater und Mutter. Wir brauchen gesunde Familien, die Modellcharakter haben und zum verbindlichen Zusammenleben als Familie ermutigen.
Wir beten:
• um mehr ermutigende Beispiele von christlicher Ehe und Familie
• um den Schutz der Einzigartigkeit der Ehe in Staat und Recht
Tipp: Prüfen Sie einmal, wie weit die eigenen Maßstäbe biblisch orientiert oder an gesellschaftliche Trends angepasst oder aufgeweicht sind.

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
http://www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 31: Gottes gute Ordnung für Mann und Frau [40 Tage beten und fasten für unser Land]