Was feiern eigentlich die Teilnehmer des „Christopher Street Days“?

Jedes andere Fest macht es einem leichter, wenn man die Frage nach Sinn und Herkunft stellt. Bisher habe ich immer nur sehr knappe Antworten erhalten, es ginge damals irgendwie um Polizeiwillkür. Aber ich hatte immer den Eindruck, dass die Antworten eher widerwillig kamen – und wieso sollte man Polizeiwillkür feiern? „Was feiern eigentlich die Teilnehmer des „Christopher Street Days“?“ weiterlesen

Was ist ein Weltaidstag?

An einem Weltaidstag geht es um drei Ziele „Aufklärung, Schutz und Solidarität“. Dabei kann man die Botschaft viel einfacher und klarer formulieren: Es geht um freien Sex mit Kondomen. Über die Schwächen von Kondomen soll nämlich gerade nicht aufgeklärt werden. So bekennt Ann Furedi aus England auf einem Abrteibungskongress ganz offen:

„Mein Sohn“, so sagt Ann Furedi, „soll in einer Welt leben, in der er soviel Spaß mit Sex haben kann wie er will. Und wir wissen doch, dass Verhütung nicht funktioniert. Wir brauchen Abtreibungen als Sicherungssystem. Es wird mehr Abtreibungen geben, wenn mehr Frauen Spaß beim Sex haben – und das ist doch nicht schlecht“.
Und wenn die Verhütung mit Kondomen nicht sicher funktioniert, dann auch nicht der Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Das Risiko ist nicht groß und die Ausfälle der Kondome beruhen meist auf Fehler in der Verwendung. Aber ein gewisses Risiko bleibt bestehen auf das man auch ehrlicherweise hinweisen sollte – wenn man die Aufklärung schon vollmundig als erstes Ziel eines Weltaidstages nennt.

Das dritte Ziel bestätigt leider, was Frau Furedi schon über die Sicherheit von Verhütungsmitteln allgemein sagt: es gibt sie nicht. Denn wenn man gleichzeitig die Verwendung von Kondomen jedem von riesigen Plakatwänden und von allen Seiten einschärft und gleichzeitig mit den Infizierten seine Solidarität erklärt, dann ist das ein stillschweigendes Bekenntnis, dass es in einer Gesellschaft, in der es keine eheliche Treue mehr gibt, auch trotz Kondomen selbstverständlich immer zur Verbreitung von Geschlechtskrankheiten kommen wird. Gleichzeitig will man aber das Thema „Treue“ nicht anrühren. Es werden unglaubliche Geldmengen in die AIDS-Forschung gesteckt und der unaufhaltsame Tod durch die Immunschwächekrankheit billigend in Kauf genommen, um Sex nicht an die Ehe binden zu müssen (es geht nicht um Sex, davon haben Verheiratete ohnehin mehr als Unverheiratete), sondern um die Ehe!
Es geht nicht um die Frage, ob Sex für Menschen wichtig ist, sondern ob man den Anspruch der Treue noch erträgt, Sex nur mit einen einzigen Menschen zu praktizieren. Das Thema „AIDS“ könnte so einfach vom Tisch sein. Und dabei hätten vermutlich viele derjenigen, die am Weltaidstag dem Mainstream folgen gar keine Probleme mit dem Anspruch der Treue und träumten vielleicht selbst einmal von einer lebenslangen Beziehung. Aber an diesem Tag werden sie aufgefordert, diese Träume aufzugeben, ein gewisses Ansteckungsrisiko und Abtreibung als Verhütungsergänzung billigend in Kauf zu nehmen und ihren Wunsch nach freiem Sex über alle anderen Wünsche zu stellen. Man kann daher ohne Risiko die Aufgabe eines Weltaidstages so beschreiben:
Ein Weltaidstag ist einfach das umständliche Bekenntnis einer Gesellschnaft, ihre Sexualität nicht mehr im Griff zu haben.

Prostitutionsverbot: Christliche Werte mit LINKEN und GRÜNEN durchsetzen!

Ich zitiere ja immer mal wieder gerne Frau Oberfeministin Alice Schwarzer. In einem Spiegel-Interview beklagt sie sich zu Recht über die Legalisierung der Prostitution 2002 durch die damalige rot-grüne Bundesregierung.
„Das ist ein einmaliges Phänomen in Deutschland – im Ausland kann man es kaum fassen, dass wir uns auch noch brüsten mit diesen Sexfabriken und die Medien neckische Reportagen darüber machen.“
Da können selbst Bibeltreue nicht anders als heftigst zuzustimmen …
In den meisten Ländern wird die Prostitution sagen wir mal „geduldet“ … aber nein am deutschen Geist und Wesen … Wir sollen natürlich wieder mal sozialutopische Vorreiter sein … deutsche Sozialingenieure an die Front!!!
Wir erleben gerade in Berlin eine ganz neue Qualität der Massenprostitution, mit all seinen schrecklichen Auswirkungen. Erfreulicherweise kommt es inzwischen zu massiven Bürgerprotesten.
Ganz neue Wege gehen unsere Mitstreiter innerhalb der werteorientierten „Moral Majority“ in Schweden. Dort hat man vor einem Jahr durch ein Verbot von Kauf und Vermittlung sexueller Dienstleistungen Prostituierter der Prostitution einfach das Wasser abgegraben. André Anwar berichtet in dem Spiegel-Artikel „Glückliche Huren gibt es nicht„:
Doch die Bilanz kann sich sehen lassen. „Wir haben heute deutlich weniger Prostitution als unsere Nachbarländer, auch wenn wir berücksichtigen, dass ein Teil im Verborgenen geschieht“, sagt Trolle. „In Stockholm sind nur noch zwischen 105 und 130 Frauen aktiv – Internet und Straßenstrich zusammengenommen. In Oslo sind es 5000.“
Kaum ein EU-Land hat heute weniger Probleme mit Menschenhandel. Laut Polizei werden heute 400 bis 600 Ausländerinnen im Jahr zur Prostitution nach Schweden gebracht. Im nur halb so großen Finnland sollen es zwischen 10.000 und 15.000 Frauen sein. Erleichtert wird hier der Menschenhandel durch die Nähe zu Russland und den baltischen Ländern. Jetzt wird dort über ein Gesetz nach schwedischem Muster nachgedacht. Ebenso in Norwegen: Die regierende Arbeiterpartei will auf diese Weise den Handel vor allem mit Frauen aus Nigeria bekämpfen.

Wo bleibt das große AntiProstitutions-Bündnis in Deutschland zwischen uns, der LINKSPARTEI und den GRÜNEN? 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

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Prostitutionsverbot: Christliche Werte mit LINKEN und GRÜNEN durchsetzen!