Waren die Nazis familienfreundlich?

Man kann die Familienpolitik der Nazis leicht zusammenfassen: „Mütter“ wurden geehrt, wenn sie gutes Erbmaterial möglichst oft weitergaben. Sie mussten arisch, durften nicht „kriminell“ sein oder „asozial“ sein oder krank sein.
Natürlich wurde das Wort „Mutter“ in diesem Zusammenhang erwähnt, aber tatsächlich wurden Frauen dadurch zu „Zuchttieren“. Um die Fürsorge der Frau für ihre Kinder ging es dabei gar nicht. Zuviel Einfluss der Eltern auf die Kinder konnte Hitler wie jedem anderen Diktator gar nicht recht sein, weil er die ideologische Indoktrination der nächsten Generation lieber unter staatliche Aufsicht stellen wollte („die Jugend gehört uns“). Ab einem bestimmten Alter hörte daher die Bewunderung für die mütterliche Zuwendung zu ihren Kindern auf, und die Kinder sollten nach Möglichkeit ihre Zeit in der Hitler-Jugend und im BDM verbringen.
Gegen eine Arbeitstätigkeit der Frauen hatten die Nazis grundsätzlich nichts einzuwenden. Dass sie zunächst aus der Arbeitswelt herausgedrängt wurden, hatte keine ideologischen Gründe, sondern sollte den Arbeitsmarkt entspannen (was sogar gelang). Als es zu einem Arbeitskräftemangel kam, wurden sie wieder – und oft widerwillig – ins Arbeitsleben zurückgelockt.

Mit Familienfreundlichkeit oder der Achtung vor dem Beruf „Mutter“ hatte die Familienpolitik der Nazis wenig zu tun.

Homeschooling

In Stuttgart haben nach Angaben von Idea „Baptistische Hausschuleltern“ in Baden-Württemberg eine juristische Niederlage vor dem Stuttgarter Verwaltungsgericht erlitten.
Nach Aussage der Richter sei der Lehr- und Erziehungsauftrag des Staates höher zu bewerten als das Recht der Eltern auf religiöse Erziehung. Davon abgesehen, dass Bildung ein Auftrag der Länder und nicht des Staates ist, fragt man sich natürlich, wer den Staat damit beauftragt hat, unsere Kinder zu erziehen.
Beim Thema „Homeschooling“ geht es offenbar nicht in erster Linie um Wohl und Ausbildung des Kindes, und die Urteilsbegründung der Richter macht ganz deutlich, dass der Staat offen zu seinem Interesse steht, neben der Ausbildung auch die Erziehung und Prägung der Kinder zu übernehmen.

Auf der folgenden Seite habe ich eine informative, gut lesbare und thematisch breit angelegte Hausarbeit zu dem Thema „Homeschooling“ gefunden:

http://www.homeschooling.de/alhippel.pdf

Frau Hippel geht auf die rechtliche Lage ein, skizziert die Geschichte der Schulpflicht und diskutiert die Frage, ob die Schulpflicht für die Ausbildung eines Kindes nötig ist, oder ob sie nur dem Lenkungswunsch des Staates entspricht.
In Deutschland, dass vergleichsweise hart gegen Hausschuleltern vorgeht, geht der strafbewehrte Schulzwang auf das Reichsschulpflichtgesetz von 1938 zurück. Man muss allerdings dazu sagen, dass 1975 der Verstoß gegen die allgemeine Schulpflicht in den meisten Bundesländern von einer Straftat auf eine Ordnungswidrigkeit zurückgestuft wurde.

Mixa: Deutsche Familienpolitik ist kinderfeindlich und ideologisch

Bischof Mixa: „Dass in einer Wohlstandsgesellschaft junge Mütter ihre kleinen Kinder in staatliche Fremdbetreuung geben müssten, um selbst wirtschaftlich überleben zu können, ist das Gegenteil einer modernen und humanen Familienpolitik“ Das trifft den Kern der Sache und dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
MfG wanderprediger

Mixa: Deutsche Familienpolitik ist kinderfeindlich und ideologisch

Tag 19: Schule und Bildung [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Heranwachsende brauchen Vorbilder als Orientierung in unserer komplexen Welt. Ziel der Bildung muss deshalb sein, ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Alltagsbewältigung zu erkennen und zu fördern. Da der Glaube konkrete Hilfe zum Leben ist, muss für die Auseinandersetzung mit christlichen Leitbildern und biblischer Ethik auch in den Schulen der Raum erhalten bleiben.
Wir beten:
• dass Eltern und Lehrer ihre primäre Rolle als Vorbilder und Vermittler von Leitbildern erkennen und wahrnehmen
• dass christliche Werte in den Schulen, auch im Religionsunterricht, Ihren Platz behalten
Internet: www.smd.org (Schülerarbeit und Studentenmission)
Tag 19: Schule und Bildung [40 Tage beten und fasten für unser Land]