Karikaturenstreit: TAZ … was bist Du feige!

http://web88.p15187858.pureserver.info/wp-images/pic2006/taz_jesus.jpg
Der Karikaturenstreit zeigt schlaglichartig, dass der Westen in einer neuen Epoche angekommen ist, die geprägt ist von einem [nach Faschismus und Kommunismus] neuen Totalitarismus, dem Djihad-Islamismus [-> http://fuenf.scm-digital.net/foren/readframe.html?f=37&i=150900&t=150900 ]. Für mich ist jetzt erstmal der liberale Mainstream der westlichen Kultur gefordert, denn christliche Fundamentalisten wie ich, haben immer schon davor gewarnt den „Kampf der Kulturen“ zu verharmlosen und sich nur an den [wenigen!] Fehlern von GWB zu suhlen.

Von dieser ultraliberalen Kulturschickeria ist das Christentum doch jahrzehntelang auf das Übelste schlecht gemacht worden. Kruzifixe in Urin, Jesus als Schwuler das war Kunst für sie und die Freiheit der Kunst musste gegen alle Widerstände verteidigt werden.

Nur kommt von uns christlichen Fundamentalisten eben nicht solch ein unzivilisierter, gewalttätiger Widerstand, wir protestieren eben nur verbal. Es ist interressant zu beobachten, wie diese Kulturatheisten jetzt kuschen und den Schwanz einziehen. Das beste Beispiel ist die aktuelle Blasphemie der TAZ, die dort mutig sind [gegen die Christen], wo sie nichts zu befürchten haben, aber das dann mit ziemlich kämpferischer Pose … Erbärmlich! TAZ … was bist Du feige!

Ich bin der letzte, der dafür plädieren würde, vor dem neuen Totalitarismus des Djihad-Islamismus zu kuschen, nein wir stehen erst am Anfang eines neuen Weltenbrands. Aber ich würde mich freuen, wenn dieser Konflikt dazu führen würde, dass Blasphemie [auch anti-christliche] aus der westlichen Kultur verschwindet.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
http://fuenf.scm-digital.net/foren/readframe.html?f=37&i=152991&t=152991

Kampf der Kulturen -> Deutschland in Angst …

gerade geht Sabine Christiansen zu Ende … Die Gäste: Friedbert Pflüger (CDU) Hans-Christian Ströbele (GRÜNE), Ralph Giordano (Publizist), Richard Perle (neokonservativer Sicherheitsexperte / USA), Bahman Nirumand (Publizist/Exil-Iraner) Die Themen: Iran/Atombombe/Karikaturenstreit … zu Beginn ein Kampf-der-Kulturen-Intro [-> http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen ]

… man mag ja über das Niveau der SC-Talkrunden meinen was man will, aber sie kristallisieren doch sehr oft das aktuelle Lebensgefühl der politischen Intelligenz in Deutschland wieder. Und da hat sich jetzt in den letzten Tagen interessanterweise einiges geändert. Die Karikaturen-Riots machen den deutschen Gutmenschen, die sich immer für Toleranz und Dialog eingesetzt haben schlagartig klar, dass man sie hasst! Man hasst sie, obwohl sie den Frieden und das Gute wollen, einfach nur weil sie Europäer sind, weil sie zum Westen gehören … und diesmal kann man leider argumentativ nicht wieder reflexartig die Amerikaner und speziell George W. Bush als die in Wirklichkeit Verantwortlichen vorschieben … nein im Gegenteil: Die Bush-Administration kritisierte die blasphemische Darstellung der Karikaturen sogar noch ausdrücklich … Dies ist ein Konflikt Europa vs. Islamische Welt … und man hat Angst!
Also jetzt wirds ernst … wir Europäer stehen Auge in Auge mit den Islamisten … und …. haben Angst, Angst, Angst … wir werden erinnert an die Riots der Pariser Vorstädte. Da sind Jugendliche mit Hass auf den Westen, das sind gar keine Islamisten, sie gehören sogar selber zum Westen … Sex& Drugs& Banlieue-HipHop [-> http://www.frenchrap.de/ ] … Kluge Feuilletonisten der großen deutschsprachigen Zeitungen beruhigen uns mit Beschwichtigungsformen, dass es soetwas in Deutschland niemals geben wird, weil wir hier in Deutschland wieder mal alles richtig gemacht haben … Ich denke, wir werden auch hier noch sehr sehr böse Überaschungen erleben.
Gerade gibt der Zeit-Chefredakteur im „Kulturweltspiegel“ zu bedenken, dass „wir“ offensichtlich den Kampf der Kulturen bisher immer „verleugnet haben“ … Vor den Bildern von fanatisierten Moslems, die in Beirut christliche Kirchen, dänische Flaggen (auf rotem Untergrud bezeichnenderweise ein weisses Kreuz!) und Autos von Christen in Brand stecken … Aus dem Off die besorgte Stimme eines Kulurweltspiegel-Redakteurs „DER WESTEN steht unter Druck….“ „… schon deshalb sollte DER WESTEN keine Selbstzensur üben und seine Ideale verteidigen!“ … Aus dessen Mund man ansonsten nur extremst überzogene US-Kritik hört … man spürt die neue Angst … und die USA erscheinen den Europäern vor diesem Hintergrund zunehmend in einem anderen Licht.
Man konnte es bei Sabine Christiansen förmlich spüren, mit welchem Respekt und Hochachtung Richard Perle, ein Vordenker der amerikanischen Neokonservativen und Rumsfield-Beratger behandelt wurde. Es fielen Sätze, die ich im deutschen Fernsehn lange nicht mehr gehört hatte: „Wo wären wir hier in Berlin denn ohne den Einsatz der USA für die Freiheit“ … Ströbele: „Bush hat den Iran doch als einen Schurkenstaat bezeichnet“ … Giordano: „Ja was ist denn da so falsch daran?“ … Insgesamt war mein Eindruck, dass sich die antiamerikanische Multi-Kulti-Linke (Ströbele/Nirumand) extremst ins Abseits manövriert hat. Das Volk applaudierte ihnen, als es noch nicht um die eigene Haut ging, aber jetzt spürt man richtig, wie die Luft brennt und da wirken diese Antiamerikanismen seltsam überholt.
Es geht hier um soetwas wie gefühlte Bedrohung: Und wahrscheinlich wird man die Amerikaner in unseren Breiten irgendwann wieder sehr gut verstehen …
Es könnte sein, dass die Situation in Europa und speziell in Deutschland noch viel gefährlicher wird, denn wir haben hier ein sehr bedrohliches demographisches Problem … wir haben hier einen wachsenden Anteil von jungen Muslimen, der sich absolut nicht integrieren lassen will in die deutsche Gesellschaft und in den Schlüsselstellen der deutschen Institutionen arrivierte Alt-68er, die bei Themen wie „Leitkultur“ eine extreme Gänsehaut und schwer unterdrückbare Übelkeit bekommen. … Unsere Angst ist also berechtigt …
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

http://www.netzeitung.de/ausland/380711.html

Kampf der Kulturen -> Deutschland in Angst …

Papst warnt vor Clash of Civilizations

Eigentlich mag ich den Kurier aus Wien wegen seinen ätzenden Bush-Artikeln überhaupt nicht, aber die Kombination Papst/Huntington [bzw. CfC] wirkt bei mir offensichtlich wie ein Pawlov´scher Reflex 😉
Es ist wichtig, dass in einem Multi-Kulti-Europa, jemand der so einen großen Einfluss im weltlichen wie auch im geistlichen Bereich hat wie der der Papst die wirklichen Gefahren offen ausspricht und keine Angst vor politischer Korrektness hat.
Erfreulich auch der Hinweis auf das Existenzrecht Israels durch den Papst auf diesem Neujahrsempfang für das beim Heiligen Stuhl akkreditierte diplomatische Corps.
Papst warnt vor Clash of Civilizations

[Die Welt] Heilige Pflichten

In der Welt vom 02.08.2005 mokiert sich der brilliante Jeffrey Gedmin, seines Zeichens Chef des Aspen-Instituts in Berlin über die naive kritik an den Anti-Terror-Vorschlägen des bayerischen Innenministers Beckstein. Sehr nachdenklich stimmet die Schlusspassage seines Kommentars:“Natürlich sind die Terroristen gegen die ‚Besetzung‘ des Irak. Aber sie sind unter anderem auch gegen die ‚Besetzung‘ Südspaniens. Gemäß Bin Laden muß Andalusien, das seit 1492 zu Spanien gehört, wieder unter moslemische Kontrolle gebracht werden. Ein Islamist sagt, er sei ‚gegen die Besetzung des Islam an sich‘, was auch immer das bedeutet. Ich würde gerne mehr über die Vorschläge von Herrn Beckstein hören.“
Ich auch ….
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

[Die Welt] Heilige Pflichten

NPD-Ziel Kulturhoheit über deutschen Mainstream

Die Rechtsextremisten im Allgemeinen und die NPD im Besonderen streben meiner Meinung nach eine Art Kulturhoheit über den deutschen Mainstream an. Dabei handelt es nicht nur um Verstärkung von mehr oder weniger latent vorhandenen ausländerfeindlichen Tendenzen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft oder den Einbruch in bisher vollkommen unerschlossene Jungwählerpotentiale mit rechtslastiger Gothic oder Black-Metal-Musik. Mittlerweile gibt es sogar Allianzen zwischen Nazis und Islamisten !!!
„NPD-Ziel Kulturhoheit über deutschen Mainstream“ weiterlesen

Joschka Fischer und „Die Rückkehr der Geschichte“

Eine Neuerscheinung auf dem schnelllebigen Marktplatz des politischen Buches darf man sich als echter theocon in den nächsten Tagen nicht entgehen lassen … Joschka Fischer: „Die Rückkehr der Geschichte“.
Laut der Rezension im Handelsblatt widmet sich Fischer erst nach viel Balsam für die amerikanische Seele seinem Baby Europa … Die Rezensionen lassen überraschenderweise vermuten, dass Fischer sich trotz aller Kritik an Neokonservativen wie G.W. Bush und Wolfowitz in Stilfragen und Nebensächlichkeiten sich in diesem „politischen Testament eines Aussenministers“ offensichtlich als überzeugter Transatlantiker in die Annalen der Geschichtsschreibung eingehen will. Die Welt am Sonntag behauptet amüsanterweise sogar kühn: Joschka Fischer ist ein Neokonservativer.
„Joschka Fischer und „Die Rückkehr der Geschichte““ weiterlesen