Die Entstehung des modernen Opfer-Begriffes

Wer heute ein Opfer ist, möchte das auch bleiben. Niemand gibt freiwillig den Status des Opfers auf. Opfersein, bedeutet „Macht haben“. Wer kein Opfer ist, versinkt in die politische Bedeutungslosigkeit.
Wir haben uns an diese Tatsachen gewöhnt, aber wenn wir uns darüber Gedanken machen, werden sie fragwürdig. Und die erste Frage, die sich dabei stellt ist: wie konnte sich dieser auf den ersten Blick bizarre Opferbegriff entwickeln?

Die Anregung zu dem Thema erhielt ich durch ein „Bulletin“ des Institutes für Jugend und Gesellschaft, das unter dem Thema „Moderne Opferrhetorik“ stand.

Am meisten faszinierte mich ein Auszug aus dem Buch „Ich sah den Satan vom Himmel fallen“ von Rene Girard, der zuletzt an der Stanford Universität als Professor für französische Sprache, Literatur und Kultur tätig war.
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„Kulturkampf 2.0“

Ich möchte hier nur auf einen Artikel von Dr. Thomas Schirrmacher hinweisen, der den Begriff des „Kulturkampfes 2.0“ geprägt hat. Der Aufsatz ist Bestandsaufnahme, historische Bewertung und Appell.

http://www.medrum.de/?q=content/der-aufziehende-kulturkampf-20

Hinzuzufügen gibt es nicht viel, außer, dass der Kampf gegen das Christentum der einzige wirkliche Kampf gegen die Verfassung ist, den die Gesellschaft wirklich zu befürchten hat – nur dass er so offen ausgetragen wird, dass der Verfassungsschutz sich wohl nicht damit beschäftigen muss. Dieser Punkt wird von Christen soweit ich sehe noch zu wenig betont.
Wer die Ehe zwischen Mann und Frau gegenüber der homosexuellen Beziehung nivellieren will, kämpft gegen das Grundgesetz (vgl. zu diesem Punkt den zeitlich nachfolgenden Beitrag; Anm. MW). Wer den staatlichen Religionsunterricht abschaffen möchte, kämpft gegen das Grundgesetz. Wer den besonderen Schutz der Religionsgemeinschaften abschaffen möchte, kämpft gegen das Grundgesetz, ebenso wie derjenige, der die staatliche Sonntagsruhe abschaffen möchte.
Das Grundgesetz hat nicht nur verschiedene Freiheiten gesichert, sondern auch das Verhältnis von Staat und Kirche und die Institution der Familie geschützt. Leider haben sich insbesondere die Grünen angewöhnt, in jedem politischen Gegner geradezu reflexhaft einen Verfassungsfeind zu sehen, (und wo das nicht geht, muss das Grundgesetz eben geändert werden), und gerade deshalb ist es wichtig, ihnen das Grundgesetz nicht als persönliches Spielzeug zu überlassen. Auf gute bestehende Ordnungen darf man sich als Christ berufen, solange es sie gibt.

Wie Familie und Kirche die bürgerlichen Freiheiten sichern (sollten)

Familie und Kirche erscheinen vielen als eng. Die Kirche wacht über der Lebensführung ihrer Mitglieder und die Eltern über dem Leben der Kinder. Man könnte also das Gefühl haben, dass beide Institutionen eigentlich nur eine Quelle der Einschränkungen sind, die es abzuschütteln gilt. Tatsächlich sind diese Institutionen die Voraussetzungen dafür, dass der Staat einen Gang runter schalten kann. Wo es kein Verbrechen gibt, braucht man auch kein Gesetz. Erst wenn das Verbrechen auftaucht, spricht man von einer „Gesetzeslücke“. Und selbst wenn es das Gesetz gibt, muss der Staat die Kontrolle nur so weit treiben, wie es das Maß an Gesetzesübertretungen erfordert. Wenn z.B. das Betreten einer Wiese verboten ist – z.B. weil dort ein Nistgebiet einer vom aussterben bedrohten Vogelart ist – und sich alle daran halten, genügt ein einfaches Schild und niemand muss sich darum kümmern. Wenn alle paar Jahre mal ein Chaot das Gebiet betritt, wird sich daran nicht viel ändern. Wahrscheinlich genügt sogar zunächst ein Schild „Bitte nehmen Sie Rücksicht auf brütende Gänse“ o.ä., und erst später ist ein ausdrückliches Verbot nötig. Zunächst kommt man mit Bußgeldern, später wird mit Anzeigen gedroht. Wenn es häufiger vorkommt, dass Spaziergänger das Verbot missachten, wird aber irgendwann jemand nötig, der regelmäßig dort die Grenzen abgeht und gegebenenfalls Bußgelder verhängt. Je nachdem, wie reizvoll das Betreten ist, oder vielleicht, weil es zum politischen Kampfplatz wird, reicht ein einzelner Aufpasser nicht mehr aus, und man fängt an, gewaltige Zäune zu bauen, Überwachungskameras zu installieren, die Strafen zu verschärfen etc… oder das Verbot einfach von der Masse überrennen zu lassen.
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Wie sinnvoll sind Nazi-Vorwürfe?

Nicht nur in Deutschland sondern auch in Amerika ist es ein beliebtes Mittel, unliebsame politische Gegner öffentlich zu beschädigen, indem man sie mit Nazis vergleicht. Es war zunächst ein Spiel der 68er, Nazis in allem und jedem zu finden, und es war nur fair, dass die Gegenseite dieses Spiel aufgriff. Auch Abtreibungsgegner sprechen (selten) vom „Babycaust“.
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Das Ende des Internets

Jede Gesellschaft bringt die Technik hervor, die sie braucht. Und ebenso kann sie die Technik auch wieder ablegen, wie einen Wintermantel. Dieser Gedanke ist schwer verdaulich in einer Kultur, die vom Mythos der ewigen Evolution allen Lebens geprägt ist. Wir haben doch eher das Bild, dass die Technik wie eine großer Turm ist, bei dem zwar jede Etage auf der darunter liegenden aufbaut, aber die Richtung immer gleich bleibt, nämlich steil nach oben.
Tatsächlich können Wissenschaften aussterben oder doch zur Bedeutungslosigkeit herabsinken. Heute wird jemand, der sich mit dem Verlauf der Gestirne auskennt, nicht mehr berühmt. In westlichen Kulturen ist die Kunst des Fährtenlesens praktisch ausgestorben. Von vielen Techniken alter Kulturen scheinen wir noch nicht einmal zu wissen, dass es sie gab, nur dass wir ihre kulturellen Leistungen nicht erklären können. Seefahrernationen haben Schifsrümpfe entwickelt, vor denen noch ein moderner Bootsbauer beeindruckt ist. Theologen konnten im Mittelalter berühmt werden, wenn sie es schafften, eine Synthese zwischen der Bibel und den berühmten antiken Autoren zu konstruieren. Heute könnten sie mit dieser Kunst kaum noch einen Kurs in einer Volkshochschule voll kriegen.
Wer sich für das Thema interessiert, wird in dem Buch „Der Untergang des Abendlandes“ noch erstaunlichere Beispiele aus der Mathematik finden. Wir haben nicht nur weiter entwickelt, sondern auch viel Wissen und viele Fertigkeiten verloren. Das muss kein Grund zum Klagen sein, aber man fängt natürlich an zu fragen, wieso unsere Gesellschaft gerade ihre Techniken entwickelt hat, und ob sie möglicherweise irgendwann aussterben.
Ich möchte das mal anhand des Internets durchspielen, eine Technik, von der man sich kaum vorstellen kann, dass eine Gesellschaft auf sie einmal verzichten wird. Es ist aber denkbar, dass es sich in wenigen Jahrzehnten zu einer reinen Datenbank entwickeln wird und Chats und Foren aussterben werden.
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Der Turmbau zu Babel

Die Geschichte vom Turmbau zu Babel steht in Genesis 11. Sie taucht zwar in fast jeder größeren Kinderbibel auf, wird jenseits des 7. Lebensjahres aber weder von Christen noch von Nicht-Christen viel beachtet . Dabei berichtet die Geschichte von einer hochinteressanten Phase, einer sehr frühen menschlichen Gesellschaft. Die Situation, in der sich die Menschen befanden, war überaus heikel:
Die Gruppe wuchs und begann, unübersichtlich zu werden. Vermutlich bildete sich schon auf einer sehr frühen Stufe so etwas wie Lokalpatriotismus, die Leute aus der Sippe X konnten die aus der Sippe Y nicht leiden, die Bauern hatten Vorbehalte gegenüber den Handwerkern und die Viehhirten gegenüber den Ackerbauern, die Sesshaften gegenüber denen, die eigentlich lieber weiterziehen wollten…
Bis zu diesem Zeitpunkt lebten alle in einer großen und immer größer werdenden Gruppe, aber nun wurde die Frage virulent, wie man den Zusammenhalt der Gemeinschaft sichern können würde. Denn, dass die Notwendigkeit bestand, haben die damaligen Oberhäupter offenbar so gesehen. Und man kann sich leicht vorstellen, welche Sorgen sie mit der Vorstellung eines Auseinanderbrechens der Gemeinschaft verbanden: wenn die Sippen nicht mehr zusammen halten würden, wären sie in kürzester Zeit befeindet. Diese Erfahrung dürften sie zu diesem Zeitpunkt schon gemacht haben. Die Menschen befanden sich außerhalb der Gemeinschaft im rechtsfreien Raum und ahnten wohl instinktiv, dass sie einander zum Wolf werden würden – zumindest außerhalb des Rudels.

Woher kam dieses ängstliche Zusammenglucken? „Der Turmbau zu Babel“ weiterlesen

Dr. theol. Lothar Gassmann: Kommt die Diktatur Europa? Kommt eine Verfolgung bibeltreuer Christen?

Mit der freundlichen Erlaubnis von Dr. Lothar Gassmann persönlich erhaltet Ihr in der Anlage zu diesem Posting eine interessante Rede vom letzten Wochenende zum Thema Europa. Im Rahmen einer Demonstration der Partei Bibeltreuer Christen wurde sie von Dr. Lothar Gassmann vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe gehalten.
Ich möchte diese Rede hier gerne zur Diskussion stellen.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Die Europäische Union (EU) steht in großer Gefahr, sich zu einer Diktatur zu entwickeln.
Begründung:
1. Nur in den wenigsten Ländern wurde die Bevölkerung befragt, ob sie der EU beitreten will.
2. Alle wesentlichen Entscheidungen in der EU werden zentralisiert.
3. Die Bevölkerung in den einzelnen Ländern und die nationalen Parlamente haben kaum Möglichkeiten, auf die laufende europäische Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Gelegentliche Wahlen und das mit hohen Hürden versehene Petitionsrecht können daran nur wenig ändern.
4. Die EU hat sich in allen entscheidenden Bereichen von Politik, Wirtschaft und Justiz de facto eine Totalermächtigung eingeräumt.
5. Die Bundesrepublik Deutschland büßt ihre Souveränität immer mehr ein, ebenso die anderen der EU angeschlossenen Staaten.
6. Das Recht der einzelnen Staaten (z.B. das deutsche Grundgesetz) wird zunehmend vom „Europarecht“ verdrängt.
7. Das Bundesverfassungsgericht als höchstes deutsches Gericht muss seine entscheidenden Kompetenzen an den Europäischen Gerichtshof abgeben.
8. Die EU erstrebt Aufrüstung und eine Europa-Armee.
9. Die EU-Politik kann – insbesondere durch ihre „Nichtdiskriminierungs“-Klausel – eine Einschränkung der Meinungs- und Predigtfreiheit zur Folge haben.
10. Die Präambel und die Grundwerte-Definition des EU-Verfassungsvertrags stehen in wesentlichen Punkten im Gegensatz zum christlichen Glauben und könnten – besonders im Blick auf die „Nichtdiskriminierungs“-Klausel – eine Christenverfolgung in Europa herbeiführen.

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Vom Kampf um einen Begriff

Die Konferenz gegen Rassismus ist gleich am ersten Tag eskaliert und scheint allen Recht gegeben zu haben, die ihr fern blieben. Nun ist die Empörung groß und man hört in vielen Zeitungen das Seufzen „es hätte so schön werden können…“. Dabei haben weder die Befürworter einer Teilnahme noch die Boykottierenden das eigentliche Problem gesehen: wie kann es zu so derben Meinungsverschiedenheiten kommen, wenn alle einer Meinung sind, nämlich in ihrer Verurteilung des Rassismus? Auch Irans Präsident ist angetreten, um gegen Rassismus zu kämpfen, zumindest ist das sein Anspruch. Die Demonstranten machen gegen ihn Stimmung, indem sie „no racism“-Fähnchen hochhalten und alle anderen Parteien rechtfertigen ihre Teilnahme oder Absage mit ihrem ganz persönlichen Kampf gegen Rassismus und Intoleranz.
Der Grund dafür liegt natürlich in der Konturlosigkeit des Begriffs „Rassismus“. Und für den gibt es einen einfachen Grund: Es scheint zwar der gutbürgerliche linke Konsens zu sein, dass wir keine „Moral“ brauchen und schon gar keinen Gott, der diese Moral einmal einklagen wird. Aber in dieser Gebots-Phobie gibt es ein Loch, und das ist das Dritte Reich, von dem ebenfalls alle sagen, dass es so etwas nie wieder geben darf. Wenn man heute also moralisch urteilen möchte, gibt es bekanntlich kein wirkungsvolleres Mittel, als immer eine Verbindung zum Dritten Reich hinzubiegen. Dieses Verfahren kann man als „Sack-Ethik“ bezeichnen: man nimmt einen Sack, schreibt „Rassismus“ oder „Faschismus“ darauf und schlägt auf alles, was sich in diesem Sack befindet. Die Kunst besteht lediglich darin, alles in den Sack zu packen, was einem nicht gefällt. Dieses Spiel hat in Deutschland die politische Linke erfunden und Ahmadinedschad zeigt, wie leicht es zu durchschauen und zu torpedieren ist. Da der Begriff „Rassismus“ immer weiter ausgedehnt wird, nimmt er sich dieses Recht auch selbst heraus. Was sich im Anschluss an seine Rede abspielte, zeugt nicht vom Problembewusstsein um die Verwendung einer Ethik, die nur noch von politischen Launen und stimmungsvollen Begriffen lebt, sondern von dem unbeugsamen Anspruch, dass der Westen sich die Deutungshoheit über mächtige Begriffe keinesfalls aus der Hand nehmen lassen möchte und sie notfalls auch mit Gewalt zu verteidigen bereit ist. Und genau das ist besorgniserregend, weil die Sack-Ethik ein potentes Mittel für Diktaturen ist.
Ja, es ist Heuchelei, vom Kampf gegen Rassismus zu reden, wenn man eigentlich den Kampf gegen die persönlichen Feinde meint. Aber Ahmadinedschad hat diese Heuchelei nur kopiert und karikiert.

Good Bye Mr. President G. W. Bush!

Am Samstag kam auf BBC World News eine weitere Folge von „intelligence squared“. Thematisch diskutierte man diesmal die populäre These, Bush sei der schlechteste US-Präsident der letzten 50 Jahre gewesen. Als einer der letzten deutschen Bush-Freunde möchte ich vor allen Dingen auf die Reden seiner beiden namhaften Verteidiger William Kristol, dem Papst der amerikanischen Neokonservativen und Karl Rove, dem erfolgreichen Wahlkampfregisseur von G. W. Bush hinweisen.
Ich denke, dass unseren Kindern in 20 Jahren wesentlich mehr Hintergrundinformationen zur Amtszeit von G. W. Bush zur Verfügung stehen werden als uns heute und man seine Entscheidungen dann in einem anderen Licht sehen wird.

Kurzer Exkurs: Im 20. Jahrhundert wurde die Welt von zwei großen Totalitarismen in Geiselhaft genommen: 1. Faschismus und 2. Kommunismus. Die Welt wurde massgeblich durch den Einfluss der USA von diesen beiden Totalitarismen befreit. Zur Zeit hat ein dritter Totalitarismus der freien Welt den Krieg erklärt: Der Islamo-Faschismus. Diese Ideologie strebt nach der Weltherrschaft. Ich glaube nicht, dass wir ohne die Führung der USA gegen diese Macht irgendeine Chance haben. Ich bin G. W. Bush dankbar, dass er gegen alle Apeasement-Stimmen wie kein anderer dem Islamofaschismus mutig die Stirn geboten hat!

1. G. W. Bush hat die Welt von einem der gefährlichsten Dikatatoren aller Zeiten befreit: Saddam Hussein: Er tötete ca. 500.000 Menschen (u.a. mit chemischen Massenvernichtungswaffen), ließ sich als Reinkarnation Nebukadnezars feiern und wollte Israel vernichten. … Übrigens Massenvernichtungswaffen, 2002 waren wir doch alle überzeugt, dass Saddam diese Waffen hatte. Der Irak-Krieg wurde übrigens aufgrund eines BND-Berichtes über Saddams Massenvernichtungswaffen begonnen! Ich möchte ausserdem daran erinnern, dass der libysche Staatschef Gaddafi durch die harte und konsequente Haltung des amerikanischen Präsidenten dem Terrorismus abgeschworen hat.
2. G. W. Bush hat durch den War against Terror in Afghanistan und im Irak die riesigen Scharen islamofaschistischer Heißsporne, hunderte von Millionen junger Männer in der Arabischen Welt (und den Migrationsghettos Europas!), die nichts besitzen als ihren Zorn [s. Sloterdijk in Cicero 0806] fern von den USA gehalten … Dass es Bush gelang, einen weiteren großen Anschlag auf die USA zu verhindern grenzt doch an ein Wunder! Es sind unter G. W. hunderte Anschlagpläne in den USA rechtzeitig vereitelt worden … Meine Prognose: unter Obama kommt der Super-Anschlag … dann werden die Amerikaner vielleicht erkennen, wie sicher sie unter G. W. Bush lebten!
3. G. W. Bush konnte mit der Auswahl des begnadeten Generals David Petraeus (US-Präsidentschaftskandidat 20016?) und der Konzeption der Truppenaufstockung im Irak (The Surge) den schon verloren geglaubten Sieg im Irak gegen massiven Widerstand der Demokraten sichern … Übrigens: Woran erkennt man, dass es für die USA gut läuft im Irak? -> In den deutschen Medien gibt es keine Irak-Meldungen mehr … Ausser irgenwelche Irre werfen mit Schuhen auf den US-Präsidenten und befriedigen unbewusste deutsche Bush-Attentatsehnsüchte …
3. G. W. Bush verweigerte eine Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls, welches die USA zum Hauptzahlmeister gemacht hätte und deren Hauptglobalisierungskonkurenten China und Indien kostenlos durchgewinkt hätte … ein wirtschaftliches Selbstmordprogramm für die USA … Auf das Thema Klimaschwindel muß ich in diesem Zusammenhang ja nicht extra eingehen …
4. Bush war ein starker Freund Israels.
5. No Child Left Behind Act (NCLB) ist ein Bildungsgesetz, mit der G. W. Bush die Qualität der öffentlichen Schulen der Vereinigten Staaten deutlich verbessert hat.
6. Indem G.W. Bush John Roberts und Sam Alito im Supreme Court installiert hat und Roberts zum Obersten Richter ernannt hat, hat er es auf Jahrzehnte hinaus konservativ geprägt … dies machen sich Obama-Fans nicht wirklich klar!
7. G. W. Bush ist ein wiedergeborener Christ, „Ein Mann des Glaubens

Mr. President, ich danke Ihnen für Ihren Mut!
Mit brüderlichen Grüßen
wanderprediger
Good Bye Mr. President G. W. Bush!

Das Gerangel um den Antisemitismus

Der Kampf gegen den Antisemitismus scheint neue Formen anzunehmen: die beiden letzten Bösewichte waren der ifo-Chef Hans-Werner Sinn, und jetzt Christian Wulff von der niedersächsischen CDU.
Sinn hat die wachsende Empörung gegen die Banker in der Finanzkrise in einem Interview mit dem tagesspiegel mit der Suche nach einem Sündenbock in der Weltwirtschaftskrise von 1929 verglichen, bei der die Juden an den Pranger gestellt wurden. Wörtlich sagte er:

„In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken. Auch in der Weltwirtschaftskrise von 1929 wollte niemand an einen anonymen Systemfehler glauben. Damals hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager. Als Volkswirt sehe ich stattdessen falsche Anreize und fehlende Regeln.“

Wulff sagte wörtlich:
„Ich finde, wenn jemand 40 Millionen Steuern zahlt als Person und Zehntausende Jobs sichert, dann muss sich gegen den hier nicht eine Pogromstimmung entwickeln.“

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