Compassionate Conservatism

Worum dreht sich denn alles bei den Konservativen?
Nur um die Ökonomie … und ein bißchen um christlich-abendländische Werte? Was wir evangelikalen Christen hier in Deutschland als Leitgestirn für den gesamten deutschen Konservativismus leisten müssten, wären meiner Meinung nach 3 Dinge:
1. Eine klare Kommunikation christlicher Werte.
2. Eine Erklärung der Tagespolitik aus einer apologetischen Perspektive der „Christlichen Weltsicht“
3. Umsetzung des Konzepts des „Compassionate Conservatism“ [=mitfühlender Konservativismus] auf die Deutschen Verhältnisse.

Was bedeutet mitfühlender Konservativismus?
Ein Konservativismus, der wieder soziales Engagement und Mitgefühl für die Armen hochhält. Deutschland braucht keine Konservativen, die sich im Angesicht eines heruntergekommenen Arbeitslosen wegdrehen … ich möchte wieder eine Liebe und ein Feuer für die Armen sehen … Wir brauchen eine christliche Bürgergesellschaft, die Barmherzigkeit für die Armen zeigt … und ich meine damit explizit NICHT eine Erhöhung der anonymen Transferleistungen … Marvin Olasky, der Herausgeber von WORLD MAGAZIN eines Magazins für christliche Weltsicht war in seiner Studentenzeit ein Linksextremer … ein Maoist, der beim Lenin-Studium die Bibel und durch die Bibel Jesus Christus entdeckt hat und zum bibeltreuen Evangelikalen konvertierte. Von ihm stammt das Konzept des „Compassionate Conservatism“. Glaubensbasierte Gruppen v.a. aus christlichen Gemeinden kümmern sich mit Hingabe und Barmherzigkeit um die verarmten Randgruppen … führen sie zu Jesus Christus … führen sie zur Buße und Umkehr …. aus Alkoholikern und Drogensüchtigen werden so wiedergeborene Christen, die Jesus Christus als Herr haben …

Ich glaube Jesus hätte dieser Konservativismus gut gefallen

Wer sich dafür interessiert kann Marvin Olasky´s Buch „Compassionate Conservatism“ ja mal lesen …

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Compassionate Conservatism

Logik des Antiamerikanismus

Über diesen verlogenen AlSarkawiisttot!-Thread auf Jesus.de habe ich mich heute aufgeregt …

Apropos Schwert …
Römer 13,3-4 [-> http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/13.html#13,3 ]
3Denn vor denen, die Gewalt haben, muß man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. … 4Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.

Die Kommentare hier zum Tod von Al Sarkawi sprechen für sich … Man hat das Gefühl die irrationalen antiamerikanischen Ressentiments gehen bei einigen soweit, dass man hier klammheimlich mit den größten Terror-Monstern sympathisiert … Hauptsache sie bringen nur genug amerikanische GI´s um.

Man mag von dem Irakkrieg halten was man will … Tatsache ist, dass Bush den Kampf gegen den Terrorismus tausende Meilen von den USA konzentriert … Tatsache ist, dass es seit dem 11. September 2001 KEINEN WEITEREN ANSCHLAG IN DEN USA gegeben hat, obwohl die halbe islamische Welt die USA abgrundtief hasst … schon mal mit dieser Tatsache auseinandergesetzt?

Was wären Eure Kommentare zu einem neuen MEGA-Anschlag in den USA? Nein … ich möchte sie eigentlich gar nicht hören …

Zu dem Thema Sympathie linker Gutmenschen für totalitäre Monster habe ich heute einen guten Artikel in der NZZ gelesen, den ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte …

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

http://www.nzz.ch/2006/06/08/fe/articleE6E2N.html
aus Neue Zürcher Zeitung vom 8. Juni 2006,
„Falsche Helden“ von Ian Buruma

Über die fortgesetzte Verführbarkeit von Intellektuellen durch die autoritäre Macht
Im 20. Jahrhundert haben sich viele Intellektuelle durch autokratische oder totalitäre Herrscher blenden lassen, wenn diese nur vorgaben, im Namen der Utopie zu handeln. Auch nach dem Untergang des Nationalsozialismus und der Sowjetunion finden Autokraten auf der Basis eines antiamerikanischen Drittwelt-Romantizismus noch heute Anhänger.

Logik des Antiamerikanismus
Es gibt schlimmere Fälle westlicher Verblendung, und man hängte sich schon an üblere Führer als an Hugo Chávez. Erinnert sei nur an den britischen Linksradikalen George Galloway, dem Saddam Hussein Audienzen gewährte, und an andere, die mörderische Diktatoren hofierten und dabei behaupteten, «den Stimmlosen eine Stimme» zu geben in den «Abgründen der Entrechtung auf dieser Welt». Der gemeinsame Nenner solcher radikaler Drittwelt-Ideologen ist die Obsession durch die amerikanische Macht, so als seien die USA so abgrundtief böse, dass jeder ihrer Feinde – von Kim Jong Il über Castro zu Ahmadinejad – automatisch ein Freund sein müsse. Eben darin besteht Chávez‘ Faszination: Er hofft, zum Caudillo des weltweiten Antiamerikanismus zu werden.

Kritik an der amerikanischen Politik und Wirtschaft ist nötig und oft berechtigt. Doch warum hören Linke nicht auf, ihren Ruf als kritische Instanz zu beschädigen, indem sie Autokraten preisen, die ihre Kritiker unterdrücken oder gar ermorden lassen? Bedient sich die Linke, unter veränderten politischen Vorzeichen, nicht der gleichen Methode, die das amerikanische Handeln im Kalten Krieg in Verruf brachte: «Zwar ist er ein Bastard, doch er ist unser Bastard.» Oder handelt es sich einfach um eine fatale Faszination, der Schriftsteller und Künstler erliegen, die sich marginalisiert und machtlos vorkommen in kapitalistischen Demokratien, um einen Willen zur Macht, in Humanismus verpackt? Es mag eine romantische Sehnsucht dahinterstecken, die man sonst eher mit der Rechten in Verbindung bringt – nach «authentischer» lokaler Gemeinschaft, welche die eigene Identität und Kultur vor der Wurzellosigkeit und dem Kosmopolitismus des Westens bewahrt. Oder ist es eine Art von moralischem Rassismus, dahingehend, dass wir im Westen das Recht haben, unsere Regierungen zu attackieren, nicht aber die Kubaner und Iraker, die gefälligst den US-Imperialismus zu kritisieren haben, wenn sie nicht als «Verräter» gebrandmarkt werden wollen?

Logik des Antiamerikanismus

[Die Welt] Das ewig Konservative

In der Welt am Sonntag vom 31.07.05 beschwert sich Till-R. Stoldt über die anscheinend vollkommen widerstandslose Übernahme des Konservativismus durch den liberalen Zeitgeist und ganz konkret über die Reduktion auf eine liberale Wirtschaftspolitik. Er zitiert einige aktuelle Verlautbarungen konservativer Gallionsfiguren, die beispielsweise fordern, konservative Forschungspolitik bedeute, „die Union müsse sich der embryonalen Stammzellforschung öffnen“.
Dem hält er das konservative Credo entgegen: „Menschen sind fehlbare Mängelwesen, ihre Mündigkeit ist schnell überfordert und ihre Freiheit genauso Verführung wie Chance – weshalb sie begrenzt und eingehegt werden muß. Dieser Grundgedanke durchzieht das konservative Denken Europas vom Fürsten Metternich bis zu Benedikt XVI.“
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[Buchtip] Peter Hahne: Schluss mit lustig

Seit Wochen hält dieses Buch den Platz 1 auf der Sachbuch-Bestsellerliste. Man kann es gar nciht fassen, dass „einer von uns“ Evangelikalen es geschafft hat Interesse beim Mainstream zu wecken. Es geht in dem Buch um die Bedeutungsverschiebung, die die Weltsicht des Westens seit dem 11. September 2001 erfahren hat. Es ist eine Bestandsaufnahme dazu wo unsere Gesellschaft heute steht und eine ernste Abrechnung mit der 68er-Revolutuion und der Spass-Generation.
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Deutsche Konservative ohne Vision …

Heute morgen habe ich endlich mal richtig ausgeschlafen und ausserdem noch um die Ecke einen Zeitungshändler gefunden, der mich ab sofort regelmäßig mit meinem neuen Lieblingsmagazin „Cicero“ versorgen kann. Aus dem Herzen spricht mir die Kolummne „Kühle Wende“ des Cicero-Chefredakteurs Wolfram Weimer. Er konstatiert darin, dass es den Konservativen in Deutschland an inhaltlicher konservativer Substanz fehlt und sie statt dessen nur einem kalten Utilitarismus frönen.
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Konservativ = Leben aus dem, was immer gilt …

Heute habe ich in der WELT einen aussergewöhnlichen Artikel von Alexander Gauland gelesen, der das politische Dilemma der deutschen Konservativen meiner Meinung nach auf den Punkt bringt. Es ging um den höchstwahrscheinlich bevorstehenden Machtwechsel und eine Warnung davor notwendige wirtschaftsliberale Reformen mit konservativer Politik zu verwechseln. Im Gegenteil, in den Augen von Gauland ist die Wirtschaft heutzutage sogar „links“.
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68er-Revolution am Ende

Idea-Spektrum berichtet in seiner aktuellsten Ausgabe vom 08.Juni2005 über den lutherischen Sozialphilosoph Prof. Günter Rohrmoser aus Stuttgart, der auf der Jahrestagung des Vereins „Die Wende“ in Löwenstein das Ende der 68er-Revolution proklamierte, die Ursache hierfür jedoch nicht als den Verdienst konservativer Gruppen darstellte, sondern hierin ein „unverdientes Geschenk Gottes“ sieht. Genau zu dieser Sichtweise neigen auch wir bei Theocons.de …
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