Jan Fleischhauer: Ein konservativer Michael Moore für Deutschland!

Jan Fleischhauer … Einer der coolen neuen konservativen Helden und Autor des Buches „Unter Linken“ hat – wie ich am Sonntag in der WELT am SONNTAG las sein wirklich brilliant polemisches Buch „Unter Linken“ in Michael-Moore-Art verfilmt … passt alles sehr gut in den konservativen Aufbruch den wir zur Zeit erleben.

Mein Motto: coolness is conservativ, isn´t it?

Unter Migranten

Unter Linken bei Sat 1

Unter Linken bei N24

Unter Linken bei Maischberger
Jan Fleischhauer: Ein konservativer Michael Moore für Deutschland!

Zur Sarrazin-Rezeption in Deutschland

Ihr deutschen „Journalisten“ könnt einem echt leid tun … fest eingesperrt in einem politisch korrektem Milieu der Denkverbote – wo Abweichung gegen die „herrschende Meinung“ sofort sanktioniert wird – habt ihr euch maximal entfernt von der Sichtweise der kleinen Leute vor Ort. Ein…e ntv-Telefonumfrage zeigt 96% sind der Meinung Sarrazin gehe NICHT zu weit mit seinen Aussagen[ -> www.youtube.com/watch?gl=DE&v=1aTOgcykbdk ], das deckt sich mit meinen Erfahrungen auch hier vor Ort … Hey Leute das sind doch nicht alles Faschos … Ihr bräuchtet mal sowas wie Bodenhaftung und den Mut zur wahrheit … echt jetzt!!!
OK, wer hat Lust auf eine kleine Entstalinisierung unserer Medienwelt???

Evan Sayet: Wie moderne Liberale denken

Auf der „Gegenstimme“ hab ich es schon gepostet. Aber diese Gedanken haben einfach weitestmögliche Verbreitung verdient: Die deutsche Übersetzung des brillanten Vortrages des bekannten US-amerikanischen Comedians und politischen Kommentators Evan Sayet über die Denkweise hinter der Political Correctness, dem aggressiven Atheismus und dem gesellschaftspolitischen Erbe der 68er-Generation… viel Vergnügen!

www.youtube.com/watch?v=eaE98w1KZ-c

Ich würde mich selbst als Republikaner des 13. September bezeichnen. Aufgewachsen war ich als liberaler New Yorker Jude, wesentlich liberaler geht`s kaum noch – obwohl es noch im Kleinformat war im Vergleich zu dem, was man heute „liberal“ nennen würde. Ich ging von der High School und wusste über Politik nur eines: Dass die Demokraten gut und die Republikaner böse sind.
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Man liest wieder Marx

Zeitweise war „das Kapital“ von Karl Marx seit der Finanzkrise vergriffen. Die Marxisten freuts und wir fragen uns: was erkennt man daran?
Interessieren sich die Deutschen jetzt auf einmal für volkswirtschaftliche Zusammenhänge? Dann gäbe es sicher Bücher, die ihnen hier besser weiter helfen könnten. Nein, die ernüchternde Antwort ist wohl eher, dass sich hier ein urdeutscher Reflex zeigt, der alle Hilfe vom Staat erwartet. Dieser Reflex funktioniert flächendeckend, schichtenübergreifend, altersunabhängig und unter dem Wohlwollen praktisch aller deutscher Medien.
Ich habe ja schon an anderer Stelle etwas darüber gelästert, dass ein Staat, der selbst kein Geld besitzt, den Finanzmarkt retten möchte. Besonders bizarr ist dieses ungebrochene Vertrauen aber wenn man bedenkt, dass gerade der deutsche Staat die seltene Leistung vollbracht hat, in einem einzigen Jahrhundert gleich zweimal bankrott zu gehen: nämlich 1923 und 1948 (Quelle: Wikipedia). Der marxistische Teil Deutschlands war dann in den 80er Jahren noch ein drittes Mal und nach nur etwa 40 jährigem Bestehen zahlungsunfähig. Woher kommt also das ungebrochene Vertrauen der Deutschen? Oder ist er doch nicht auf Deutschland beschränkt?

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Wie kann eine pluralistische Gesellschaft einen Schurkenstaat kritisieren?

Ich habe mal eine Talkshow gesehen, in der es ausnahmsweise nicht um die Frage ging, ob man im Stehen pinkeln darf, sondern darum, ob wir mehr Moral brauchen. Es wurde zwar nicht geklärt, wer „wir“ ist, welche Moral man zur Auswahl hat und wer jetzt für deren Durchsetzung wie sorgen soll, aber das hat offenbar niemanden davon abgehalten, sich das Gemüt wund zu debattieren.
U.a. gehörte auch ein Alt-68er zu den Diskussionteilnehmern, der Moral auf jeden Fall für entbehrlich hielt. Mit einer Einschränkung: „klar, es sei denn, jemand ist jetzt ein Neonazi!“ Im Publikum gab es zu dieser Ausnahmeregelung beifälliges Gemurmel und die Moderatorin nickte, wenigstens darauf konnte man sich einigen. Aber was ist das für eine seltsame Ethik: man kann machen was man will, solange man kein Nazi ist? Mit dieser Ethik kann man doch wohl kaum den Nationalsozialismus beurteilen, denn die Nazis selbst kannten diese Regel noch nicht.

Aber so überspitzt dämlich die These des Alt-68er war, so verbreitet scheint sie zu sein. Der Nationalsozalismus ruft Abscheu hervor aber die Deutschen haben sich nie einer Alternative zugewandt! Also bloß keine Ethik, aber auf keinen Fal ein Nazi sein.
Vielmehr ist der Nationalsozialismus selbst zu einer Anti-Ethik geworden, oder besser „zu einem Tabu“. So kommt es, dass die Menschen ihre Söhne nicht mehr „Adolf“ nennen, der Seitenscheitel und Schnäuzer aus der Mode gekommen sind und mit allen denkbaren politischen Mitteln Hakenkreuze und andere Nazi-Symbole aus der Öffentlichkeit verbannt werden aber kaum einer spontan sagen kann, nach welcher Ethik er die Nazis eigentlich verurteilt!

Es scheint mir daher eine wichtige Aufgabe der Christen zu sein, den Nationalsozialismus bewusst anhand von Gottes Geboten zu beurteilen. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, dass nicht durch eine bürgerlich-oberflächliche Betrachtung Gutes (z.B. die Familie) verloren geht und Böses (z.B. der Körperkult, um nur mal ein vergleichsweise harmloses Beispiel zu nehmen) unbemerkt übernommen wird, und wir können eine Alternative zum leicht verführbaren Geist des Bürgertums hochhalten.
Der Geist des Widerstandes in der Kirche bezog seine Kraft gerade nicht aus dem bürgerlichen Empfinden, sondern aus dem Wort Gottes. Und so muss es auch bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus bleiben.