Technik und Politik

Die technische Entwicklung beeinflusst unser Gehirn, sie prägt unseren Alltag, sie lässt Berufe sterben und aufblühen. Aber bisher wurde m.W. (ich lasse mich gerne eines Besseren belehren) wenig über ihren Einfluss auf die Politik nachgedacht.
Welche Auswirkungen hat es auf eine politische Kultur, wenn geistige Arbeit von elektronischen Helfern erledigt wird? Denn darum geht es ja: alles, was wir heute an Beispielen für moderne technische Entwicklung anführen würden, wären Beispiele, in denen es darum geht, das Gehirn zu entlasten. Elektronik entlastet unser Gehirn als Speicher, es entlastet uns von Recherchen, die Suchmaschinen für uns erledigen. Es entlastet uns vor unangenehmen Gedanken, indem wir Musik hören, gegen virtuelle Gegner spielen, oder Filme sehen – und zwar jederzeit und überall.
Spätestens, seit es mp3-Player gibt, muss niemand mehr Langeweile ertragen oder sich mit schweren Gedanken plagen, wenn er nicht will.

Welche Entwicklung wir durchgemacht haben, kann man am besten erkennen, wenn man sich die Aufmerksamkeitsspanne früherer Zuhörer vor Augen führt:
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TOP 20 Theocons 2007: Die meistgelesenen Artikel

Hurra, wir kapitulieren vor dem Islam!

Hallo zusammen,
in der Anlage zu diesem Posting findet Ihr einen Link zu einem ausgezeichneten Kommentar von Philip Geck von dem christlichen Online-Dienst jesus.de zum Thema Political Correctness. Er geht darin vor allen Dingen um das neue Buch von Henryk M. Broder: „Hurra, wir kapitulieren!“ Ich finde es sehr bemerkenswert, dass Jesus.de trotz der eher links-evangelikalen Grundeinstellung in der Redaktion solche mutigen Kommentare veröffentlicht. Hätte auch von mir sein können 😉
Mit freundlichen Grüßen

elf.scm-digital.net/show.sxp/3916_kapitulieren_wir_.html?

Hier nur zwei Auszüge:
… Es ist die Feigheit, welche Politiker, Journalisten und normale Bürger dazu bringt, im Spiel der Political Correctness mitzuspielen, meint Broder. Europa bekomme es mit der Angst zu tun, wenn islamische Terroristen Busse in die Luft jagen, wenn ein islamischer Mob dänische Flaggen und Botschaften verbrennt, wenn hauptsächlich arabische Jugendliche in Pariser Vorstädten Autos abfackeln und beleidigte Muslime zum Jihad aufzurufen.
Lieber flüchte man sich dann in politisch korrekte Phrasen, um möglichst wenig anzuecken. „Es ist nicht der Respekt vor anderen Kulturen, der das Verhalten der Menschen bestimmt, sondern das Wissen um die Rücksichtslosigkeit der Fanatiker, mit denen man es zu tun hat, “ schreibt Broder.
Wir – die wir die demokratischen Wertvorstellungen teilen – wollen die für uns so unberechenbaren Muslime nicht provozieren. Und suchen die Fehler bei uns: Ist dieser heilige Zorn der Unterdrückten nicht gerechtfertigt? Können wir mit unserem beschränkten religiösen Denken überhaupt verstehen, dass Menschen zum Mord aufrufen – weil ihr Prophet auf einigen Karikaturen abgebildet worden ist? Ja, haben wir diese Menschen nicht dazu gezwungen, ihren Glauben zu verteidigen – aus Mangel an Sensibilität und Kulturverständnis?
Broder kritisiert den Sonderstatus, der Muslimen in der westlichen Öffentlichkeit zugestanden wird. Würden fromme Juden oder Christen wegen einer polemischen Darstellung ihres Glaubens andere Menschen töten, wäre die Empörung hingegen groß. …
… Ironischerweise verleiht Europa dem Terrorismus gerade mit dieser Einstellung Legitimation, und drängt die Muslime in die Märtyrerrolle. Natürlich müsse man auch zwischen Islamisten und dem Islam unterscheiden, wie immer wieder betont wird. „Aber“, fragt Broder: „Sind wir noch nie auf die Idee gekommen, dass der Islamismus den Islam nicht missbraucht, sondern ihn wörtlich nimmt?“ …

Bitte lest den kompletten Kommentar hier:
elf.scm-digital.net/show.sxp/3916_kapitulieren_wir_.html?
Hurra, wir kapitulieren vor dem Islam!

Howard & Roberta Ahmanson: Die Finanziers

Howard & Roberta Ahmanson wurden im Februar vom TIME MAGAZINE in die Liste der 25 einflussreichsten Evangelikalen Amerikas aufgenommen.
Geld regiert die Welt und dieses wohlhabende, konservative Republikaner-Ehepaar unternimmt schwindelerregende geistliche Anstrengungen um finanzielle Mittel für Evangelisation aufzubringen. Die Projekte die Spar- und Darlehns-Multimillinäre Howard und Roberta Ahmanson über Fieldstead & Co, eine private Philanthropie-Organisation in Irvine, Californien über die Jahre finanziert haben bilden ein Füllhorn von glaubensbasierten Aktivitäten, einschliesslich eines Institutes, das in der Kreationismus– und Intelligent-Design-Bewegung verankert ist sowie einer Studie über soziales Engagement von Pfingstgemeinden in der Dritten Welt. „Howard & Roberta Ahmanson: Die Finanziers“ weiterlesen