Schulmassaker-Standardposting: Diesmal in Ansbach …

… gerade lese ich auf GoogleNews von einem Schulmassaker in Ansbach … ohne es zu wissen … um wieviel wollen wir wetten dass es sich WIEDER um einen Täter handelt, der METAL hörte und/oder KILLERSPIELE spielte?
Meine Frage an Dich lautet: Was wollen wir gemeinsam gegen diese Hasskultur … man kann auch sagen gegen diese Hassindustrie unternehmen?

http://blog.theocons.de/index.php/seuche-des-boesen-amok-laeufe-an-schulen [21.11.07]
Meine Prognose von damals:

„ok weiter … Denken wir mal 8 Jahre weiter … Meine Prognose: diese Amokläufe werden immer häufiger und brutaler, weil dieser Medien/Justiz-Komplex – anstatt durchzugreifen – die Täter zu Opfern macht und weil man unfähig ist die Wurzeln des Übels herauszureißen. Die Folge: Verdrängung … Aufgabe … Gewöhnung. Hurra, wir kapitulieren! Wir leben in einer Gesellschaft, die hochausgebildete Eliten dafür bezahlt für alle gesellschaftlichen Probleme Lösungen zu entwickeln. Ich will jetzt gar nicht eingehen auf liebevoll elaborierte Präventionsmodelle gegen Jugendgewalt von gut bezahlten deutschen Sozial-Ingenieuren. Meiner Meinung nach sind die meisten von ihnen blind für die wahren Ursachen der Amokläufe … blind weil sie unfähig sind in ihrem alles umarmenden Verständnis das Prinzip der Rebellion zu verurteilen, denn sie entstammen ja häufig selbst dem Zeitalter der Jugendrevolte und verklären diese autobiographisch …
Meiner Meinung nach liegen die Ursachen in dem Kult der Jugend-Rebellion, im exorbitant wachsenden Medienkonsum der Jugendlichen der immer stärker von dem Global Player Hassindustrie dominiert wird. Dies geschieht Hand in Hand mit einer Hinführung der Jugendlichen zu der Sphäre des Okkulten.
Schon im Rahmen der Reflexion zu den Ereignissen in Erfurt haben einige Journalisten sich mit diesem neuen Industriezweig auseinandergesetzt, der sich in den letzten Jahren in jugendlichen Subkulturen entwickelt hat, aber zunehmend auch die „Normalos“ in unserer Nachbarschaft erreicht. Zu dieser Hassindustrie gehören neben extremen Metalspielarten (Death Metal, Black Metal etc.), gewaltverherrlichenden und oft okkulten Communities auch große Teile der Computerspielindustrie. Hier sind vor allem die Ego-Shooter-Spiele und Okkult-Spiele zu nennen. … “

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

http://www.stern.de/politik/panorama/:Christian-Pfeiffer-Killerspielen-Die-Spiele-Psyche/587888.html
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,194999,00.html
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=std_show&entryid=1019859242&USER=user_638&threadid=2

Schulmassaker-Standardposting: Diesmal in Ansbach …

Si tacuisses, Taciturne…!

Der für Drogen- und Alkoholexzesse, Swinger-Partys, unqualifizierte Aussagen zum US-Wahlkampf und unappetitliche Äußerungen zum Thema Monogamie bekannte Schauspieler Til Schweiger hat in seiner Casting-Show „Mission Hollywood“ kürzlich wieder einmal einen absoluten Tiefpunkt deutscher Fernsehgeschichte markiert.

Kath.net und idea.de berichteten wie folgt über ein Berufsverbot, das über eine junge Frau aus Glaubensgründen verhängt wurde:

Die junge Schauspielerin Friederike Lohrer lehnte ein unmoralisches Angebot ab und schied vorzeitig aus „Mission Hollywood“ aus.

München (www.kath.net / idea) – Weil sie eine Sex-Szene nicht darstellen wollte, ist für eine christliche Schauspielerin der Traum von Hollywood vorerst geplatzt. Nun hofft die 27-jährige Friederike Lohrer (München) auf neue Rollen im TV-Bereich.

Die bekennende Christin war Kandidatin der Anfang August zu Ende gegangenen RTL-Talentsendung „Mission Hollywood“, zu deren Jury der Filmstar Til Schweiger gehört. Die Siegerin gewann eine Rolle in dem Hollywood-Film „Bis(s) zum Abendbrot“.

In der sechsten Folge der Sendung mussten die Kandidatinnen Sex-Szenen aus bekannten Filmen nachstellen. „Ich kann diesen Dreh nicht mit meiner Einstellung vereinbaren“, erklärte Lohrer damals unter Tränen und schied aus.
Zur Auswahl standen je eine Szene aus dem Film „Enthüllung“ mit Demi Moore und Michael Douglas und „Ein unmoralisches Angebot“ mit Demi Moore und Robert Redford. Nachdem die junge Christin nun ohne Job und eine Aussicht auf eine Karriere in Hollywood dasteht, lerne sie gerade, Gott zu vertrauen, sagte sie am 27. August gegenüber idea.

Zwar liefen derzeit Gespräche über mögliche Engagements – in „trockenen Tüchern“ sei aber noch nichts. Die Zeit bei „Mission Hollywood“ hat sich aus Sicht der 27-Jährigen trotz des vorzeitigen Ausscheidens gelohnt: „Ich konnte vielen Leuten von meinem Glauben erzählen“, sagt sie.

Auch auf der Internetseite von RTL bekennt sie: „Der Glaube ist mein Anker, meine Kraftquelle“. Lohrer stammt ursprünglich aus Kassel, wo ihr Vater Diakon beim CVJM ist. Inzwischen wohnt sie mit einer Freundin in einer Wohngemeinschaft in München.

Einem größeren Publikum wurde sie bereits durch die SAT.1-Serie „Lenßen & Partner“ bekannt, in der sie zwei Jahre lang zum festen Ensemble gehörte und dort zunächst eine Sekretärin und dann eine Ermittlerin spielte.“

Es ging also nicht etwa um das Casting zu einem Pornofilm, sondern um eine Nebenrolle in einem Streifen der “Twilight”-Serie, also einem Film, dem vonseiten fortschrittlicher Humanisten ohnehin vorgeworfen wird, er würde politisch unkorrekte und dem faschistischen Kapitalismus der Finanzmonopole dienliche Abstinenzbotschaften verbreiten.

Der Zweck der Übung war also hier offenbar nicht die Erfüllung sachgerechter Anforderungen, sondern Unterwerfung, Demütigung und Gefügigmachung, die Befriedigung voyeuristische Gelüste bzw. einem Menschen den Willen zu brechen und ihm zu signalisieren, dass er seinen Stolz und seine Würde an der Garderobe abzugeben habe.

Im deutschen Rechtssystem gibt es den Begriff der so genannten “Sittenwidrigkeit”. Das beginnt bei unzulässigen Fragen im Vorstellungsgespräch und setzt sich fort bei der so genannten Drittwirkung von Grundrechten auch in von Fremdinteressenswahrungspflicht geprägten privaten Vertragsverhältnissen wie dem Arbeitsrecht, die unter anderem Verstöße gegen Art. 1 GG (Achtung der Menschenwürde) oder die Glaubens- und Religionsfreiheit schützenden Bestimmungen verbietet.

Ein öffentlicher Aufschrei selbst ernannter Sachwalter der Arbeitnehmer? Fehlanzeige! Offenbar hat man sich daran gewöhnt, dass Schauspielerei von Alters her als „unehrenhafter Beruf“ gilt.

Wir haben dazu auch nicht viel mehr zu sagen, außer: Lieber „Planet Hollywood“ als Mission Hollywood! Und – nicht nur Freunde der Musik der 80er-Jahre werden mir zustimmen -: Lieber Til Tuesday als Til Schweiger!

Säkulare Frömmigkeit

Religionswissenschaftler haben schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass die „tagesschau“ in ihrer Intro verblüffende Analogien zu religiösen Ritualen hat. Der Gong spielt vor Versammlungen eine wichtige Rolle und ruft z.B. zum gemeinsamen Gebet, zur Meditation oder allgemein zur Zusammenkunft auf. Trompeten erheben den Geist und bereiten ihn auf die Ankunft eines Großen vor.
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Die Hetzer als Opfer (oder das Diktat der Postmoderne)

„Am Anfang aller Linken Politik steht das Opfer. Jemand ist Unrecht widerfahren: Er wurde in seinen Rechten verletzt, ihm wurde vorenthalten, was ihm zusteht; man hat ihm den Respekt versagt, ihn beleidigt oder gedemütigt. (…) Nun geht es darum, Wiedergutmachung zu erlangen. Eine Kompensation für das Erlittene, eine Entschädigung. Das Opfer kann das nicht allein durchsetzen, es ist zu schwach, eben deshalb ist es ja zum Opfer geworden. Es braucht einen Interessenvertreter, einen Anwalt, der sich seiner annimmt und ihm zu seinem Recht verhilft. So kommt die Linke ins Spiel. (…) Die Linke war immer Anwalt der Schwachen, davon lebt ihr Ruf, darauf gründet ihr Selbstbild.“ (aus: Jan Fleischhauer, „Unter Linken“,Die Erfindung des Opfers – Die Linke bringt sich selbst in Stellung)

Ein eindrückliches Beispiel dafür wie man sich zum Anwalt vermeintlicher Opfer macht lieferte aktuell das NDR-Magazin Zapp. Hier der Link zu dem betreffenden Bericht:

NDR Zapp

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„Um eine “atheistische Missionierung” ist es uns nicht bestellt“

Dieses Zitat stammt von der Homepage der Organisatoren der atheistischen Buskampagne, die in mehreren Städten Europas zu sehen war. Nach eigenen Angaben haben sie ca. 15-20 Millionen Menschen „erreicht“ (ich dachte, das wäre frommes Vokabular?). Ist die Kampagne nun eine Mission oder nicht? Da „Mission“ einen Auftraggeber voraussetzt, der die Missionare eben „sendet“, kann eine atheistische Kampagne nie eine Mission sein. Allerdings kann ein Atheist kaum jemandem Mission vorwerfen, weil er nicht an die Sendung glauben kann. Aus seiner Sicht handelt es sich bei Mission ebenfalls nur um eine Kampagne – wenn auch auf aus seiner Sicht falschen Voraussetzung. In Berlin wurde die Buswerbung der Atheisten nicht genehmigt, weil dort überhaupt keine religiöse oder weltanschauliche Werbung zugelassen werden soll. Es scheint, als würde den Atheisten niemand ihre Ablehnung der Missionierung abnehmen.
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Von der gar nicht so freien Presse

Dieser Beitrag ist eigentlich ein Unterpunkt zu dem Beitrag „Struktur und Meinung„, in dem es mir darum ging zu zeigen, wie Entwicklungen durch Strukturen gebahnt oder zumindest begünstigt werden.
Hier soll es darum gehen, welche Bahnen es in den freien Medien gibt.
Das Recht auf freie Presse ist mit gutem Grund in unserem Grundgesetz verankert und wird m.W. auch von niemandem in Frage gestellt. Die Frage ist nur: wie frei ist die freie Presse wirklich? Ich denke hier nicht an die Fälle staatlicher Übergriffe, über die sich Journalisten schnell ereifern, sondern um strukturelle Einflüsse. Hier denkt man vielleicht an die Werbung oder die schmeichlerischen Rabatte für Journalisten, durch die eine freie Berichterstattung nur mit angezogener Handbremse möglich ist, oder man denkt an die teilweise vielleicht allzu große Nähe zwischen Politikern und Journalisten. Vielleicht denkt man noch an die Abhängigkeit von den Konsumenten, die bestimmte Dinge einfach nicht wissen wollen und ein in einem gewissen Rahmen aufgeräumtes Weltbild erwarten.
Aber es gibt noch ganz andere Einflüsse, die der Berufsstand des Journalisten selbst mit sich bringt.
„Von der gar nicht so freien Presse“ weiterlesen

Struktur und Meinung

Die Älteren unter uns können sich vielleicht noch an Eva Herman erinnern. Sie war Journalistin und wurde aus ihrem Berufsstand ausgespuckt, weil sie die politisch falsche Meinung über Autobahnen hatte oder so ähnlich. Aber eigentlich war allen ziemlich klar, dass ihr eigentliches Vergehen ihr Versuch war, in diversen Veröffentlichungen die Rolle der Frau als Mutter zu stärken.
Der nahe liegende Vorwurf, sie sei ja selbst eine Karrierefrau, die sich nicht aufs Muttersein beschränkt habe, kam natürlich prompt und traf voll ins Schwarze. Aber dieser Vorwurf offenbarte eigentlich ein Dilemma mit weitreichenden Folgen: es ist aus strukturellen Gründen unmöglich, eine andere Position als den Feminismus in der Öffentlichkeit zu finden. Alle Frauen, die in Politik und Medien arbeiten, haben sich bereits für ein Modell entschieden, je mächtiger und einflussreicher sie sind, desto stärker kommt dieser Effekt zum Tragen. Auf diese Weise kann sich eine politische Haltung in kürzester Zeit parteiübergreifend durchsetzen, ohne, dass sie jemals diskutiert oder ernsthaft in Frage gestellt wurde.
Das psychologische Konzept, das dabei im Hintergrund arbeitet, ist der bekannte Wunsch des Menschen, kognitive Dissonanzen zu vermeiden. Also im Klartext bedeutet es, dass Menschen versuchen, Widersprüche zwischen Leben und Denken oder Gefühlen und Denken zu vermeiden. Das klingt integer, weil man im ersten Moment an die Fälle denkt, wo sich das Handeln an den Überzeugungen orientiert. Die Vermeidung kognitiver Dissonanzen ist aber in der Regel eine kognitive Vermeidung, d.h. das Denken wird an das Handeln angepasst.
„Struktur und Meinung“ weiterlesen

Der Turmbau zu Babel

Die Geschichte vom Turmbau zu Babel steht in Genesis 11. Sie taucht zwar in fast jeder größeren Kinderbibel auf, wird jenseits des 7. Lebensjahres aber weder von Christen noch von Nicht-Christen viel beachtet . Dabei berichtet die Geschichte von einer hochinteressanten Phase, einer sehr frühen menschlichen Gesellschaft. Die Situation, in der sich die Menschen befanden, war überaus heikel:
Die Gruppe wuchs und begann, unübersichtlich zu werden. Vermutlich bildete sich schon auf einer sehr frühen Stufe so etwas wie Lokalpatriotismus, die Leute aus der Sippe X konnten die aus der Sippe Y nicht leiden, die Bauern hatten Vorbehalte gegenüber den Handwerkern und die Viehhirten gegenüber den Ackerbauern, die Sesshaften gegenüber denen, die eigentlich lieber weiterziehen wollten…
Bis zu diesem Zeitpunkt lebten alle in einer großen und immer größer werdenden Gruppe, aber nun wurde die Frage virulent, wie man den Zusammenhalt der Gemeinschaft sichern können würde. Denn, dass die Notwendigkeit bestand, haben die damaligen Oberhäupter offenbar so gesehen. Und man kann sich leicht vorstellen, welche Sorgen sie mit der Vorstellung eines Auseinanderbrechens der Gemeinschaft verbanden: wenn die Sippen nicht mehr zusammen halten würden, wären sie in kürzester Zeit befeindet. Diese Erfahrung dürften sie zu diesem Zeitpunkt schon gemacht haben. Die Menschen befanden sich außerhalb der Gemeinschaft im rechtsfreien Raum und ahnten wohl instinktiv, dass sie einander zum Wolf werden würden – zumindest außerhalb des Rudels.

Woher kam dieses ängstliche Zusammenglucken? „Der Turmbau zu Babel“ weiterlesen

Was ist Toleranz?

Politisch verwässerten Begriffen nähert man sich am Besten im Ausschlussverfahren: Von der Wortbedeutung muss es sich um eine Art von „Gewährenlassen“ oder „Erdulden“ handeln, aber wir sprechen nicht von Toleranz, wenn jemand gemobbt wird. Er erduldet zwar möglicherweise viel, aber er erduldet es nicht freiwillig. Tolerant ist auch nicht derjenige, der Unrecht geschehen lässt, in das er eingreifen müsste. Ein toleranter Mensch ist zwar einerseits irgendeiner Form von Wissen um gut und schlecht verhaftet – wer nichts schlecht findet, kann auch nichts tolerieren – und doch scheint es eine Form des Duldens zu geben, die dem Guten nicht widerspricht.
Gibt es solche Fälle? Im Alltag kennen wir sie recht häufig: z.B. wenn Nachbarn duldsam sind gegenüber einem kläffenden Hund oder plärrenden Kindern oder Grillgerüchen. Es ist eine ganz einfach Form der Duldsamkeit, die ohne großes Pathos daher kommt. An diesen Beispielen kann man sehen, was wir an dieser Form der Duldsamkeit loben, wenn wir sie als „tolerant“ qualifizieren: es ist ein tolerieren, mit dem man niemandem schadet und mit bescheidenen Mitteln den Frieden sichert.
Nun werden aber einige psychologisch vorbelastete Menschen gleich einwenden, dass es aber auch sein kann, dass dieses scheinbar so tolerante Verhalten ja einfach eine Form von Feigheit sein kann. Vielleicht sind die toleranten Nachbarn ja, wenn sie abends alleine am Küchentisch sitzen und unter sich über den kläffenden Hund und die plärrenden Kinder reden, eher ein Muster für Engstirnigkeit als für Toleranz.
„Was ist Toleranz?“ weiterlesen

Schulmassaker-Standardposting: Diesmal in Winnenden …

… gerade hörte ich im Radio von einem Schulmassaker in Winnenden … ohne es zu wissen … um wieviel wollen wir wetten dass es sich WIEDER um einen Täter handelt, der METAL hörte und KILLERSPIELE spielte?
Meine Frage an Dich lautet: Was wollen wir gemeinsam gegen diese Hasskultur … man kann auch sagen gegen diese Hassindustrie unternehmen?

http://blog.theocons.de/index.php/seuche-des-boesen-amok-laeufe-an-schulen [21.11.07]
Meine Prognose von damals:

„ok weiter … Denken wir mal 8 Jahre weiter … Meine Prognose: diese Amokläufe werden immer häufiger und brutaler, weil dieser Medien/Justiz-Komplex – anstatt durchzugreifen – die Täter zu Opfern macht und weil man unfähig ist die Wurzeln des Übels herauszureißen. Die Folge: Verdrängung … Aufgabe … Gewöhnung. Hurra, wir kapitulieren! Wir leben in einer Gesellschaft, die hochausgebildete Eliten dafür bezahlt für alle gesellschaftlichen Probleme Lösungen zu entwickeln. Ich will jetzt gar nicht eingehen auf liebevoll elaborierte Präventionsmodelle gegen Jugendgewalt von gut bezahlten deutschen Sozial-Ingenieuren. Meiner Meinung nach sind die meisten von ihnen blind für die wahren Ursachen der Amokläufe … blind weil sie unfähig sind in ihrem alles umarmenden Verständnis das Prinzip der Rebellion zu verurteilen, denn sie entstammen ja häufig selbst dem Zeitalter der Jugendrevolte und verklären diese autobiographisch …
Meiner Meinung nach liegen die Ursachen in dem Kult der Jugend-Rebellion, im exorbitant wachsenden Medienkonsum der Jugendlichen der immer stärker von dem Global Player Hassindustrie dominiert wird. Dies geschieht Hand in Hand mit einer Hinführung der Jugendlichen zu der Sphäre des Okkulten.
Schon im Rahmen der Reflexion zu den Ereignissen in Erfurt haben einige Journalisten sich mit diesem neuen Industriezweig auseinandergesetzt, der sich in den letzten Jahren in jugendlichen Subkulturen entwickelt hat, aber zunehmend auch die „Normalos“ in unserer Nachbarschaft erreicht. Zu dieser Hassindustrie gehören neben extremen Metalspielarten (Death Metal, Black Metal etc.), gewaltverherrlichenden und oft okkulten Communities auch große Teile der Computerspielindustrie. Hier sind vor allem die Ego-Shooter-Spiele und Okkult-Spiele zu nennen. … “

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

http://www.stern.de/politik/panorama/:Christian-Pfeiffer-Killerspielen-Die-Spiele-Psyche/587888.html
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,194999,00.html
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Schulmassaker-Standardposting: Diesmal in Winnenden …