Es ginge auch anders…

Die Grünen haben ihr Wahlprogramm verabschiedet und wenig Überraschendes zu bieten: mehr Steuern, mehr Schulden (20 Milliarden), mehr Staatsquote, mehr Staat. Und 1 Million Arbeitsplätze.
Jetzt hat die Partei „Die Linke“ nachgezogen und das Paket noch übertroffen: sie möchte gerne 100 Milliarden investieren, die Steuern noch stärker anziehen und bietet dafür 2 Million Arbeitsplätze.
Selbstverständlich enstehen ein Großteil der Arbeitsplätze bei Grünen und der Linken im öffentlichen Sektor und hängen direkt von öffentlichen Investitionen ab.
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Sind Sie Hesse?

Haben Sie sich eigentlich mal gefragt, wieviel Zeit Sie in den letzten Monaten mit der Regierungsbildung in Hessen verbracht haben? Vielleicht sind Sie Hesse, aber die meisten Deutschen sind keine Hessen und haben sich trotzdem damit beschäftigt. Klar, hier geht es auch um die Frage, wie man in Zukunft mit der „Linken“ umgeht und welcher politischen Akzeptanz sie sich erfreut. Aber was hat das mit meinem Wahlverhalten zu tun? Ich wähle die Linke doch nicht, weil sie irgendwo in der Regierungsbildung in Hessen mitwuselt.
Wieviel Zeit haben Sie mit der Wahl in Amerika verbracht? Wieviel Zeit werden Sie in den nächsten Monaten mit nutzlosen Artikeln über Politker vor der Wahl verbringen? Natürlich bekommt man so einen Eindruck von den Personen, aber der ist völlig uninteressant. Entscheidend ist alleine das Parteiprogramm und der schlechteste Kandidat mit dem besten Partei-Programm wird meinen Vorstellungen viel näher kommen als der beste Kandidat eines absurden Programms. Also werde ich die Wahlvorbereitung wie gewohnt auch 2009 kurz halten: alle Parteiprogramm synchron vergleichen (gibt es vermutlich alle kostenlos im Internet also billiger als eine einzige Tageszeitung) und gut ist.

Sparen Sie Geld und Zeit und beschäftigen Sie sich doch mal mit den Themen, die wichtig sind und nicht mit den Themen, die Ihre Zeitung wichtig findet.

TOP 20 Theocons 2007: Die meistgelesenen Artikel

Aufbruch 09: Bündelung christlicher Kräfte in der Politik ist Gebot der Stunde

Karlsruhe (PBC) Der Bundes-Delegierten-Parteitag der PBC am 12. und 13. Oktober in Kirchheim / Hessen setzte durch die Wiederwahl des Vorstandes auf Kontinuität und Wachstum. Ein wirksameres Engagement christlicher Kräfte in der Politik wird breit unterstützt. Welche Rolle die PBC in diesem Prozess spielen soll, hat dieser Parteitag noch nicht beantwortet. Mehrere externe Referenten hielten klare Schritte in dieser Richtung für das Gebot der Stunde.

„Verstärktes Engagement in der Kommunalpolitik, vertiefte thematische Arbeit an politischen Konzepten sowie intensivere Zusammenarbeit mit christlichen Organisationen und anderen christlichen Parteien bleiben die Schwerpunkte der PBC auch in den kommenden Jahren“, erklärt Weiblen. Die PBC sieht sich nach seinen Worten als dynamische und progressive christlichsoziale Partei, die mittelfristig auf 50.000 Mitglieder wachsen und ein Wählerpotential von 5 – 8 % erschließen will.
Darüber, wie der Weg zu einer intensiveren Vernetzung von Christen in der Politik (Arbeitstitel „Aufbruch 2009“) aussehen könnte, hatte es seit einigen Monaten eine intensive Diskussion in der Partei über einen Antragsentwurf des Bundesvorstandes gegeben. Auf einer Bundes- und mehreren Regionalkonferenzen, in zahlreichen Telefonkonferenzen und auf vielen Parteitagen wurde intensiv darum gerungen, ob die PBC gemeinsam mit Christen aus anderen Parteien, z.B. aus dem ZENTRUM und der ÖDP, eine neue christlich-soziale Partei gründen sollte. Dazu konnte sich der Parteitag nicht durchringen. Mehrere Anträge mit verschiedenen Varianten am ersten Tag in Richtung auf dieses Ziel fanden keine Mehrheit. Dazu muss also die Diskussion weitergehen. Mit der Bestätigung des klar für „Aufbruch 2009“ werbenden Vorstandes hat der Parteitag am zweiten Tag dann doch eine mögliche Richtung vorgezeichnet.
Christa Meves, Erziehungswissenschaftlerin und Publizistin, rief in ihrem engagierten Beitrag dem Parteitag zu: „Die Bündelung der christlichen Kräfte ist das Gebot der Stunde! Jetzt! Hören Sie und wir Christen insgesamt mit kleinräumigen internen Diskussionen auf.“ Sie forderte, die Betreuung der Kinder in der Familie zu stärken, die Tätigkeit der Mutter mit einem Erziehungsgehalt
als Beruf anzuerkennen und staatliche Unterstützung zur Stärkung von Familien einzusetzen.
Dr. Jürgen Bühler, Internationaler Direktor der Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) und Leiter des deutschen Zweiges dieser Organisation, legte dem Parteitag ausgearbeitete politische Konzepte für neue Ansätze einer deutschen und europäischen Politik für die Völker des Nahen Ostens vor. „Wir werden diese hervorragenden Konzepte aufgreifen und in unsere Programmatik für die Wahlen 2009 integrieren“, kommentierte Weiblen.
Esther Kluth, Pharmaberaterin und rheinland-pfälzische Koordinatorin der überkonfessionellen Organisation „Christen im Gesundheitswesen“, zu der deutschlandweit 6.500 im Gesundheitsbereich tätige Personen gehören, beleuchtete spezifisch christliche Schwerpunkte für die Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit. „Die Gestaltung der strukturellen Gesundheitsreform wird ein
zentrales Wahlkampfthema 2009 bilden und in der nächsten Legislaturperiode des Bundestages zu lösen sein. Die PBC will in Zusammenarbeit mit Organisationen wie CiG und Fachleuten in den eigenen Reihen im PBC-internen Strategiekreis „Gesundheitspolitik“ ihre Programmatik weiter detaillieren“, versicherte Weiblen dem Bundesparteitag.
Peter Rohde, Richter, verwies in seinem Referat auf den engen Zusammenhang zwischen dem hohen sexuellen Stimulierungslevel in unserer Gesellschaft in Medien, Werbung und Internet sowie dem Anstieg von Ehebruch (einer der Hauptfaktoren für Scheidungen) und sexuell motivierter Gewalt.
Hier müsse die Politik gegensteuern und auch über klare Rechtnormen in diesem Bereich diskutieren.

CDU ohne C – Christliche Kleinparteien fusionieren für Superwahljahr 2009!

Es rumort in der CDU … Viele Konservative können sich in dem linksliberalen Kurs der Parteivorsitzenden Frau Merkel nicht mehr wiederfinden. Glänzend auf den Punkt bringt dies eine in der Tageszeitung DIE WELT veröffentlichte Protestnote von Wulf Schönbohm, dem Bruder des nach eigenen Aussagen letzten Konservativen der CDU, dem Brandenburger Innenminister Jörg Schönbohm.
Wulf Schönbohm wirft Angela Merkel vor, sie ruiniere das konservative Profil der Union und mache sich zum blinden Erfüllungsgehilfen der linken Mitte – auch auf Kosten ihrer eigenen Pateifreunde. Wenn dies so weitergehe, würde die Union untergehen. Schönbohm erwähnt neben Personalquerelen der CDU Themen wie
Antidiskriminierungsgesetz, Kernenergie, Klimaschwindel, Krippenausbau. Aus unserer christlich-konservativen Sicht fehlen mindestens noch die Themen Abtreibung, Homo-Ehe, Stammzellforschung und Islamisierung auf der Unzufriedenheits-Agenda.
Aber weiter mit Schönbohm, denn seine Schlußsätze haben schon etwas prophetisches, wenn er meint: „in der linken Mitte tummelt sich bei uns alles, die rechte Mitte kann nur von der Union besetzt werden. Tut sie dies nicht, lädt sie eine neue Partei dazu ein, diese Marktlücke zu schließen. Und dann gute Nacht, Union!“
Und diese neue christliche Partei soll gerade gegründet werden!
Interessanterweise gibt es hierzu noch überhaupt keinen Presseartikel. Wie aus einem passenderweise mit der diesjährigen „Neues wächst“-Jahreslosung beginnenden Mitgliederbrief der Partei Bibeltreuer Christen hervorgeht, wird zur Zeit fleißig an einer neuen christlichen Plattform „Aufbruch ´09“ gearbeitet. „Am 20. April trafen sich 25 geistliche und politische Leiter in Baunatal bei Kassel. Hartmut Steeb, Prof. Dr. Buchner (Bundesvorsitzender der ÖDP), 9 Vertreter der PBC, 3 Vertreter der Zentrumspartei, 3 weitere Geschwister aus der ÖDP, Uwe Dahlke (CZK), Michael Winkler (Forum Leben Netzwerk), Micha Siebeneich (Treffpunkt Leben Ditzingen), Joost Reinke (freikirchl. Beauftragter beim Landtag NRW), Claus Philippin (ICCC Deutschland), Gerard Geijtenbeek (CU), Vertreter von Kaleb e.V. und Christdemokraten für das Leben, sowie Horst Koch (JmeM Altensteig). Verschiedene Aspekte und Fragen wurden behandelt, aber in einem Punkt waren sich alle einig: Jesus will, dass die Christen in der Politik zusammenrücken und es ist Kairos, also der von Gott geschenkte, richtige Zeitpunkt dafür. Ursprünglich wollten wir die Frage: „Ist Aufbruch `09 von Gott?“ bis Ende Juni 07 geklärt haben. Zunächst Ende März in Gnadenthal war den Teilnehmern schon klar: ja, es ist so. In Kassel Ende April hat sich das wiederholt: die Teilnehmer sagen, „wir brauchen nicht mehr wiederzukommen im Juni. Es ist jetzt schon klar.“

CDU ohne C – Christliche Kleinparteien fusionieren für Superwahljahr 2009!