erstaunliche Losungen…

Eigentlich bin ich kein Freund der sog. „Losungen„, die unter Christen so verbreitet sind. Aber ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Tageslosungen während des Marburger Kongresses tatsächlich goldene Äpfel auf silbernen Schalen waren:

Der Kongress fand vom 20-24.5. statt und war von extrem christenfeindlichen Parolen begleitet. Näheres auf medrum.de.

Die Losungen dieser Tage können hier durchgeblättert werden.

Ein Kampf gegen das Christentum

Konkret geht es um einen christlichen Kongress für Therapie und Seelsorge, auf dem es (wie beim Christival neben vielen anderen auch) Seminare zur Therapie Homosexueller gibt. Ein Aktionsbündnis mit prominenter politischer Unterstützung hat diesem Kongress den Kampf angesagt. Gleichzeitig stellen die Organisatoren in ihrem Flyer aber folgendes fest:
„Ein Kampf gegen das Christentum“ weiterlesen

Was können wir über das Leben nach dem Sterben wissen?

Die Antwort ist ganz einfach: Nichts. Und deshalb fallen die Antworten so unterschiedlich aus. Darauf weisen auch Atheisten gerne hin, wobei dieser Umstand keineswegs automatisch für die atheistische Vorstellung von einem Verlöschen des Geistes spricht. Wenn man keine Messdaten hat, kann man nicht einfach von dem Messwert „Null“ ausgehen. Ebenso wenig wie man aus Unwissenheit einfach behaupten kann, dass es kein fremdes Leben im Universum gibt oder keine Natur-Wirkungen, die man noch nicht kennt. Die Vorstellung von keinem Leben nach dem Tod ist also mitnichten naturwissenschaftlicher als jede andere, sondern muss in die Reihe der vielen Jenseitshoffnungen gestellt werden – von denen sie dem Buddhismus und seinem Sehnen nach dem endgültigen Verlöschen, nicht unähnlich ist.

Wieso kann ein Christ trotz der Vielzahl sich widersprechender Jenseitshoffnungen an die Auferstehung der Toten glauben?

Weil uns mit dem Neuen Testament Berichte von verschiedenen Autoren vorliegen, die uns von einem Menschen berichten, der von den Toten auferstanden ist. Und nein, es gibt keine diversen anderen Berichte, und es war auch damals nicht üblich, dass die Menschen alles geglaubt haben und die Literatur voll ist von ähnlichen Berichten. Wer dies behauptet, mag sich gerne mal auf die Suche machen.
Die Berichte sind nicht nur von mehreren Zeugen aufgeschrieben worden, sondern sie brachten ihren Autoren auch keinen Nutzen – wenn man nicht an die Auferstehung der Toten glaubt. Außer Johannes ist kein Jünger eines natürlichen Todes gestorben, sondern alle wurden verfolgt, bedroht, gesteinigt, gefoltert und schließlich getötet. Wozu hätten sie lügen sollen?

Ferner sprechen sie zu Gemeinden, unter denen es noch eine große Anzahl von Augenzeugen der Auferstehung gab. Selbst manche Nicht-Christen, die sich mit den Texten beschäftigen, sprechen verschleiernd von einer „Ostererfahrung“, ohne eine plausible Alternativerklärung für das Phänomen Urkirche anbieten zu können.

Man kann also sagen, dass die Auferstehungszeugnisse des Neuen Testamentes das sicherste Zeugnis über ein Leben nach dem Tod ermöglichen, dass überhaupt vorstellbar ist.

Wer nun nervös wird und schon überlegt, wo der Haken bei der Sache ist, sollte sich fragen, ob er dies wirklich macht, weil er so wissenschaftlich ist, oder weil er einfach jeden Gedanken vermeiden möchte, einmal vor Gott zu stehen. Wer gegen so ein Zeugnis anrennt, hat entweder sehr gute Gründe oder er hat gar keine Gründe. Er kann die Evangelien entweder ignorieren oder wird erst Frieden mit Gott finden, wenn er glaubt, dass Jesus für seine Sünden gestorben ist.
Erst dann wird der Gedanke an seine Auferstehung nicht von Angst sondern von Hoffnung bestimmt sein.

Zum Sündigen verdammt

Die Menschen wollten ihre Freiheit von Gott und wurden zu Sklaven der Sünde. Nachdem sie Gott verworfen hatten, hat Gott sie an in ihrer Bosheit dahingegeben. Erst wollten sie sündigen, dann mussten sie.

Erst wollten sie am Sonntag arbeiten, dann mussten sie. („Ich weiß, dass morgen Sonntag ist, aber ihr Kollege hat das letztes Mal trotzdem für mich gemacht!“)
Erst wollten sie vor der Ehe zusammen schlafen, dann mussten sie. („Oder willst du etwa bis zur Ehe warten?“ *lachschlapp*)
Erst wollten sie ihren Tod selbst herbeiführen, dann mussten sie. (oder welches Recht hat der teure unheilbare Patient, noch am Leben zu hängen, dessen Heiligkeit niemand mehr sieht?)
Erst wollten sie abtreiben, dann mussten sie. („Wieso habt ihr das Kind denn dann bekommen? Konnte man da nicht irgendetwas machen…?“)
Erst wollten sie ihr Leben um ihre eigene Karriere aufbauen, dann mussten sie.

Wir erleben langsam, was es bedeutet, von Gott „dahingegeben“ zu werden in die Sünde, die wir scheinbar freiwillig gewählt haben. Hier hilft keine Politik, keine menschliche Macht sondern allein das Wort Gottes, das wir predigen müssen. Nur das Wort hat die Kraft, den Verdammten wieder zu Gott zu rufen und selbst Tote zum Leben zu erwecken.

„Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen – nicht mit klugen Worten, damit nicht das Kreuz Christi zunichte werde.
Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft. Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.“
(1.Kor. 1,17-21)

Wie Kirchen untergehen

Kirchen sterben nicht durch Verfolgung oder weil sie von der Gesellschaft nicht gemocht werden – das ist normal-, sondern wenn sie Christus verlieren.
Michael Horton, Professor für Apologetik und Systematische Theologie am Westminster Theological Seminary (Escondido, Kalifornien), hat einen Aufsatz unter dem Titel veröffentlicht, der auf der Seite TheoBlog auszugsweise auf Deutsch übersetzt wurde.

Belphegor: Tötet die Priester!

Kath.net meldet, daß der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann einen Auftritt der umstrittenen Band „Belphegor“ verhindern will. Die österreichische Gruppe tritt beim Würzburger Metal-Festival „Rockfalls“ an diesem Sonntag auf. „Mit ihren bisher veröffentlichten blasphemischen Liedtexten diffamiert die Band den Gottesglauben, die katholische Kirche und auch andere Religionen auf bösartige Weise“, heißt es in einer Mitteilung des Bistums Würzburg am Donnerstag. „Besonders entsetzt sind wir über die massivste Gotteslästerung sowie über das Gewaltpotential, das in den uns vorliegenden Texten auch die Aufforderung zum Töten von Priestern enthält.“

Hier eine kleine Kostprobe:
http://blogkon.blogspot.com/2007/06/ttet-die-priester-verbrennt-das-kreuz.html
„The Cruzifixus-A*** Dei

Burn – burn the cross
Kill – kill the priest
Fukk – fukk the church
A*** Dei“

Meine Frage an unsere Metal-Fraktion: Gibt es hier einen Konsens, dass sowas auf dem gleichen Level ist wie rassistische Nazi-Bands in deren Texten zu Mord und Totschlag an Juden und Flüchtlingen aufgerufen wird? Und wenn ja meine Frage, was Ihr Metal-Menschen tut, um Euch gegen sowas abzugrenzen …

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Belphegor: Tötet die Priester!

Zum Thema: „Satanisten glauben nicht an Satan“

Hi BMer, Hi interessierte Laien, Hi posers united,
hier kommt die Antwort auf einige eurer netten Postings zum Thema „Satanisten glauben doch gar nicht an Satan“ … Am besten ist es natürlich, Euch einfach zu ignorieren. Nun habt Ihr mir hier allerdings wirklich nette Postings gewidmet und irgendwie hab ich dann doch ein paar Minuten meiner kostbaren Zeit investiert, um Euch hier mal aus einer kleinen RetroCollage meine Sicht zu erklären … und vor allen Dingen natürlich wie ich Euch sehe … Ich erlaube mir, Eure freundliche Zustimmung vorausgesetzt, Euch einfach zu Duzen …

OK los gehts … Natürlich hast Du recht, wenn Du glaubst, dass ich mich Euch gegenüber ziemlich überlegen fühle. Aber nicht durch meinen eigenen Verdienst, sondern dadurch, dass ich als wiedergeborener Christ die Gnade habe, das Geheimnis Gottes zu erkennen, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. [Kolosser 2,2-3]

Ich erkläre es Dir gerne. Du und die meisten BlackMetaller und natürlich auch fast alle Satanisten, die was auf sich halten … Ihr alle glaubt selbstverständlich gar nicht an Satan als Person. Und gerade intellektuelle B-Metaller wie Du legen ganz besonders großen Wert auf den Zusammenhang von individuellem Protest und der Symbolik des Bösen. Auf die Methaphorik des Destruktiven und Satanischen hat ja Baudelaire schon vor Jahrhunderten hingewiesen. In Die Litaneien Satans [hast Du doch sicher gelesen … ] erscheint „Satan“ als letzte Zuflucht der Unterpriveligierten. Wenn Ihr den Teufel als kulturelle Symbolisierung sozialer Verhältnisse begreift, dann wird in Euren Augen mit den satanischen Symbolen das Aufständische, die Rebellion, das die Ordnungen sprengende und die Macht an sich reissende Moment symbolisiert. Der Teufel ist für Euch die archaische Metapher für den sozialen Aufstand. In diesem Sinn ist die BlackMetaltypische Symblik des Bösen [NumberOfTheBeast, Pentagramme etc.], des Todes und des Extremen und das „Prinzip Satan“ mit der Quasi-Wiederbelebung einer archaisch-religiösen Metapher Ausdruck für eine unbesiegbare und unkontrollierbare anarchische Gegenkraft gegen die moderne Ordnung und die unbeeinflussbaren, fernen Machtorganisationen und „Unterdrückungsstrukturen“.
Das idealisierte „Prinzip Satan“ als Freund und Helfer der Unterdrückten und Verstoßenen, als Trost der Armen und Verurteilten – so arbeiten die Gehirne der B-Metaller. Im Prinzip ist ja die gesamte Heavy-Metal-Kultur sehr stark im Kontext des sich auflösenden proletarischen und subproletarischen Milieus angesiedelt, in den Subkulturen der Arbeiterjugendlichen, den „maskulin orientierten“ Subkulturen, die in der Tradition der Halbstarken, Rockern, Fussballfan und Straßencliquen stehen …
… Aber ich schweife ab:
Das Problem was ihr aus meiner Sicht habt ist dabei Folgendes: Ihr idealisiert Satan als eine Art „Prinzip der Rebellion“
… ABER …
seid blind für die REAL EXISTIERENDE GEISTLICHE WELT. Ihr seid blind dafür, dass Menschen, die sich der dunklen Seite hingeben, wahrhaftig von den dunklen Wesenseinheiten dieser geistlichen Welt umsessen und noch schlimmer besessen sein können. Satan existiert in dieser Welt und er hat Macht. Black Metal gibt ihm Macht über junge Menschen … denn sie geben ihm Anrecht auf ihr Leben.
Natürlich ist das für Euch nicht greifbar, der Glaube an Jesus Christus rangiert bei Euch so ungefähr auf dem selben Level wie der Glaube an den Weihnachtsmann. Es ist, als wenn Ihr in einem Bungalow wohnt und Euch will jemand was vom Keller und vom Dachgeschoß erzählen … OK ich weiss von mir wollt Ihr es nicht hören, aber vielleicht lasst Ihr es Euch einfach von Head dem Ex-Gitarristen von Korn [PostNuMetal] erzählen [-> http://www.headtochrist.com/ ] oder von Alice Cooper [Ausschnitte aus einem Interview mit der Münchner Abend-Zeitung ] …

AZ: Seit wann sind Sie Christ?
Alice Cooper: Ungefähr neun Jahre. Ich war mein ganzes Leben Alkoholiker, aber all die Autos, Häuser, Frauen, Drogen: Am Ende bleibt Dir nichts. Ich trinke nicht mehr und in der Kirche habe ich gefunden, worum es geht: unsere Beziehung zu Gott, nicht zu Dingen.

AZ: Was ängstigt Sie noch?
Alice Cooper: Der Amoklauf an der Columbine-Highschool in Littleton und die Tatsache, dass es das Böse gibt. Es hieß: Die Musik ist schuld, es waren die Filme, die Computerspiele. Aber wie können Sie und ich solche Spiele spielen und nicht zu Mördern werden? Wo kommt diese Mordinstinkt her? Er kommt von einem viel dunkleren Ort in der Seele. Man mag das für altmodisch halten, aber ich glaube, diese Jungs waren vom Satan besessen.

AZ: Ist Satan nicht eine allegorische Figur?
Alice Cooper: Der Satan tut nichts, der Satan macht Vorschläge. Er ist ein großartiger Verkäufer.

AZ: Haben Sie ihn getroffen?
Alice Cooper: Nein, aber ich weiß, wer er ist. Ich weiß, was die Bibel über ihn sagt: Er ist der schönste Engel des Himmels. Der Song „Give me this“ auf dem Album dreht sich um ihn. Er fragt: Wünschst du dir nicht alles zu haben? Und dann fordert er einen auf, niederzuknien und ihn anzubeten. Es gibt nur einen, der das nötig hat. Satan erscheint nicht als Monster, der Satan verkleidet sich als Verführer.

AZ: Ist Satan in Littleton als Rock’n’Roll erschienen?
Alice Cooper: Warum sollte er sich nur auf Rock’n’Roll verlassen? Alles was einen denken lässt, man sei wichtiger als Gott, ist Satan.

AZ: Kann Rockmusik überhaupt etwas bewirken?
Alice Cooper: Wenn Musik sagt „Geht raus und tötet, geht raus und zerstört“, dann stimmt damit etwas nicht. Aber die meisten Kids sind klug genug, um sowas zu erkennen.

… gutes Schlußwort

In diesem Sinne
Euer wanderprediger

Gebet für Marilyn Manson … bitte betet mit! …

Liebe Geschwister,
Eben erreichte mich per mail ein Gebet für Marilyn Manson. Ich habe es nur in kleinen Nuancen abgeändert und möchte, dass wir es alle gemeinsam beten! Bitte … jeder der es ernst meint, soll es laut vorlesen und beten. Bitte stellt es auf Eure Homepages und schickt es per mail an alle eure christlichen Freunde …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Lieber Vater im Himmel,

Danke, HERR, dass Du uns ausrüstest, als Deine Jünger, dass wir Licht und Salz sein können.

Wir bitten Dich, lieber Herr Jesus, für Marilyn Manson, um Erlösung von diesem rebellischen Weg, der doch den Satan verherrlicht und nicht Dich. Die Tatsache, lieber HERR, dass Du uns berufst, für diesen Menschen zu beten, zeigt uns doch, dass Du ihn noch nicht aufgegeben hast.

Welch ein gewaltiges Zeugnis wäre das für Dich, HERR, wenn er erlöst würde und öffentlich umkehren würde zu Dir.

Er ist doch christlich erzogen worden.

Wir bitten Dich, HERR, dass die Trennung seiner Frau, der Alkoholismus und diese dämonische Besessenheit ihm zeigen, dass der Teufel nichts verschenkt, sondern alles nimmt und Menschen, wie ihn in Elend und Verderbnis führt. Bitte lass das, was er schon weiß, und bisher verspottet hat, in ihm lebendig werden und lass ihn eine 180 Grad-Wendung vollziehen, so dass aus diesem Satansjünger Dein Jünger wird.

Wir wissen, HERR, dass viele Geschwister für ihn beten und wir wissen auch, dass Deine Macht viel größer ist, als die finstere Macht unter der er noch steht.

Führe diesen gefangenen Menschen siegend heraus.

Auch zum Zeugnis für seine Frau, die ihn zurecht verlassen hat.

Und zum Zeugnis für alle, die er bisher verführt hat!

Darum bitten wir Dich in Jesu Namen. Amen.