Widersprüchliche Schöpfungsberichte?

Ein häufig erhobener Vorwurf gegen die Glaubwürdigkeit des Schöpfungsberichtes ist, dass es ja eigentlich zwei gebe, die sich zu allem Überfluss auch noch zu widersprechen scheinen:

Nach dem ersten Schöpfungsbericht erschafft Gott die Pflanzen am dritten und die Menschen am sechsten Tag, also eindeutig nach den Pflanzen. Im zweiten Schöpfungsbericht beginnt die Schöpfung mit dem Menschen, und es wird ausdrücklich gesagt, dass noch keine Pflanzen gemacht wurden.

Wie löst man das Problem? Man löst es wie jedes Problem, indem man es ernst nimmt:
nehmen wir mal an, der zweite Schöpfungsbericht sei tatsächlich völlig unabhängig vom ersten entstanden und erzähle etwas völlig anderes, dann erhalten wir nach den Kritikern der Berichte etwa folgendes Bild: Gott erschuf den Menschen. Aber da es noch keine Pflanzen gab, musste er ihn zunächst im Matsch abstellen, bis der Garten fertig war.

Es ist wohl ziemlich offensichtlich, dass man den Text natürlicherweise niemals so lesen würde. Jeder liest ihn so, dass Gott den Menschen in einen fertigen Garten stellt, einen Garten also, der vor dem Menschen erschaffen wurde.

Nun werden die Kritiker natürlich darauf hinweisen, dass in Gen 2,5 ausdrücklich steht, dass „all das Gesträuch“ nicht gesprosst war, bevor die Erschaffung des Menschen berichtet wird.
Der Einwand ist ziemlich leicht zu entkräften, denn hier wird doch offensichtlich eine Begründung und keine Reihenfolge genannt. Also weil es noch nicht geregnet hatte und weil es noch keinen Menschen gab, hatte Gott die Pflanzen noch nicht wachsen lassen.
Der Mensch war also der Grund für die Entstehung der Pflanzen, auch wenn diese strenggenommen drei Tage früher entstanden.

Das Problem entsteht also nur, wenn man sich künstlich doof stellt.

Ist die Natur stinkesauer auf uns?

Wieso wird die Klimalüge so gerne geglaubt? Gibt es nicht genug Unsinn und genug unausgegorene Theorien, mit denen man die Leute unterhalten kann? Weshalb ist gerade die Theorie vom Klimakollaps so beliebt?
Man kann dies sicher nicht mit ihrer Qualität erklären (vgl. die entsprechenden Beiträge von Wanderprediger). Man kann es auch nicht mit einer konkreten Furcht erklären, denn wie soll denn das Horrorszenario aussehen? Große Landstriche stehen unter Wasser. Aber das ist ja nur dann ein Problem, wenn sie sehr schnell unter Wasser stehen, und das Abschmelzen der Pole kann man wohl kaum als ein besonders schnelles Ereignis bezeichnen. Also schade um das Land, aber ich kann mir durchaus Schlimmeres vorstellen. Z.B. ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser dieser Zeilen an Lungenkrebs stirbt, der von Feinstaubpartikeln ausgelöst wurde, erheblich größer, als die Gefahr in einer apokalyptischen Sturmflut zu ertrinken. Aber obwohl dieser Zusammenhang meines Wissens sehr gut belegt ist, hat man dieses Thema als „Hysterie“ abgetan.
Wieso also der Klimakollaps?

Ich werde versuchen zu zeigen, dass diese Angst viele Merkmale einer verdrängten Gottesfurcht besitzt:

Grundsätzlich unterscheidet sich eine Strafe von einer Folge durch ihren personalen Ursprung. Also wir werden von Personen aber nicht von Sachen bestraft.
Die Strafe richtet sich an den Willen, die Folge hängt nur von der Handlung des Menschen ab.
Strafe lässt sich durch eine Änderung des eigenen Willens also eine Läuterung der Einstellungen möglicherweise abwenden, z.B. durch Bittgebete, demonstrative Sühne, Opfer oder Ehrerbietung. Bei Folgen funktioniert das nicht. Folgen sind unerbittlich.
Die Änderung des Willens oder allgemeiner der Haltung ist im Hinblick auf die Strafe absolut entscheidend. Eine Folge kann nur durch entsprechende Änderungen der Handlung abgewendet werden, der Wille an sich ist vollkommen unerheblich.
Strafe enthält immer ein unwägbares Moment, weil sie in keinem naturwissenschaftlich strengen oder völlig klar erkennbaren Zusammenhang zur Schuld steht, sondern von dem Willen dessen abhängt, der straft.

Je klarer man die Unterschiede zwischen Folge und Strafe erkennt, desto leichter fällt es auch zu erkennen, wie sehr viele moderne Ängste eigentlich Ängste vor Strafen sind, was hier nur anhand des Themas Umweltschutz und dies anhand des Parteiprogrammes der Grünen von 2002 gezeigt werden soll:

Umweltschutz ist für die Autoren des Parteiprogrammes nicht nur eine Frage, welche Schäden wodurch hervorgerufen werden, welche Konsequenzen dies hat und wie man politisch rational dagegen vorgehen kann, sondern es ist zuallererst eine Frage des „Bewusstseins“:

„Wir Bündnisgrünen verdanken unsere Entstehung als politische Kraft vor allem dem erwachenden Bewusstsein, dass die natürlichen Lebensgrundlagen durch industriellen Raubbau und überschießenden Ressourcenverbrauch gefährdet werden.“ (S.24)

Was hat denn die Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen mit dem „Bewusstsein“ zu tun? Entweder sind die Grundlagen bedroht oder sie sind es nicht.
Normalerweise würde man naturschonendes Verhalten etwa so beschreiben:
Person A wünscht sich den Zustand B, aber nicht den Zustand C, der leider mit B zusammen hängt. Da sie die Folgen von C vermeiden möchte, unterlässt sie auch B.

Nun gehen die Grünen aber weiter und sagen:
Person A wünscht sich den Zustand B und schon das muss sich ändern! Die Person muss also nicht nur gut informiert werden und rational entscheiden, sondern sie muss ihre Haltung ändern, und genau an diesem Punkt verlassen die Grünen eindeutig die Umweltpolitik.

„Aber Nachhaltigkeit ist mehr als technische Innovation: Sie hat auch eine kulturelle Dimension. Sie beinhaltet auch, dass wir Werte schätzen, die keinen Preis haben: den Wert naturnaher Landschaften, die Vielfalt der Flora und Fauna, die Bedeutung freier Zeit, selbstbestimmter Tätigkeit und eines aktiven kulturellen und sozialen Lebens.“ (S.29)

Der Mensch soll eben nicht mehr nur sein Verhalten ändern, sondern das veränderte Verhalten auch besser finden als das alte. Er soll den „Wert“ dieser Dinge schätzen lernen.
Nun könnte man noch vermuten, dass dies ein wenn auch völlig überzogener Versuch ist, letztlich doch das schonende Umgehen mit menschlicher Umwelt zu sichern. Aber gerade diesem Verdacht wird in der Präambel ausdrücklich entgegen gehalten:

„Der Schutz der Natur und ihrer Lebensformen ist auch um ihrer selbst willen geboten.“ (Aus der Präambel)

Man kann also das Anliegen, eine veränderte Haltung zu bewirken ganz klar von dem Anliegen unterscheiden, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Beides sind zwei ausdrücklich nebeneinander stehende Ziele.
Und eben die Bedeutung des Sinneswandels lässt erahnen, dass nun die Folgen der Naturzerstörung eher als Strafe gesehen oder zumindest doch empfunden werden. Es klingt also vermutlich nicht zufällig religiös, wenn die Autoren von einem „erwachenden Bewusstsein“ sprechen.

Das zweite Kriterium war die Unwägbarkeit der Strafen. Die ganz konkreten Schäden scheinen im Grundsatzprogramm der Grünen nicht halb so interessant zu sein, wie die vage apokalyptischen Schilderungen, die in überhaupt keinem erkennbaren Zusammenhang mehr stehen:

„Die klimaverändernden CO 2Emissionen nehmen weltweit trotz aller gegenteiliger politischer Proklamationen weiter zu. Anhaltendes Bevölkerungswachstum, Armut und Landflucht, ebenso wie ein rücksichtsloser Industrialisierungskurs münden in einen bedrohlichen Raubbau an der Natur. Menschliche Kurzsichtigkeit führt mehr und mehr zu Naturkatastrophen wie Dürren, das Voranschreiten der Wüstenbildung oder die Häufung von Überschwemmungen und schweren Stürmen.“(S.25)

Was genau bewirkt denn jetzt die beschriebenen Katasthrophen? Es gibt ja wohl kaum Überschwemmungen wegen der Armut. Hier hat man sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, verständlich zu sein und es bleibt irgendwie nur eine vage Angst zurück. Gerade dieser vage Zusammehang von Ursache und Wirkung ist ein typisches Element der Strafe.

Sieht man sich den Text näher an, kann man sogar erkennen, wer hier vermutlich straft:
Der Text nennt erstens eine Reihe von menschlichen Vergehen. Diese „münden“ angeblich alle in einem „Raubbau an der Natur“. Der Natur wird also etwas gegen ihren Willen entrissen, was ihr gehört. Das ist das eigentliche Vergehen in dem alle anderen Umweltsünden zusammengefasst werden!
Den zweiten Teil mit der Liste der Katastrophen kann man dann kaum anders als eine Strafe der Natur lesen.
Wissenschaftlich enthält dieser Abschnitt also kaum eine einzige auch nur verständliche Aussage, aber er erklärt sich ganz leicht, wenn man eine urreligiöse Furcht vor der Natur unterstellt.

Und diese Furcht wiederum lässt sich leicht als eine verschobene Gottesfurcht erklären. Denn die Natur ist keine Person, sie ist niemandem gram und straft natürlich auch nicht – und sie vergibt auch nicht. Die Angst vor Strafe wir daher bleiben, solange ein Mensch nicht Frieden mit Gott gefunden hat. Kein politisches Engagement in Partei oder NGO und keine Verehrung der Natur wird die Angst bezwingen.

Neo-Atheismus : neue Fundamentalisten auf dem Vormarsch!

Schlaglichtartig machte uns DER SPIEGEL mit seinem Titel „Gott ist an allem Schuld! Der Kreuzzug der neuen Atheisten“ Ende Mai klar, dass sich etwas geändert hat in der Lufthoheit über den Seelen Deutschlands. Und nicht nur in Deutschland – weltweit blasen die sogenannten „neuen Atheisten„, oft auch „Brights“ genannt zum Angriff auf alles Religiöse.
Obwohl das Thema „Vormarsch der Gottlosen“ mittlerweile schon in Polylux bei Deutschlands zehnmalklugen Popkultur-Diva Tita von Hardenberg genüßlich zelebriert wurde, scheint es trotzdem wohl mehr als ein Sommer-Hype zu werden.
Die Helden der Bewegung sind Christopher Hitchens, Daniel Dennett, Michel Onfray, Sam Harris. Nicht zu vergessen der neue Atheisten-Papst und Erfinder der Meme Richard Dawkins. In Deutschland spielt die Giordano Bruno Stiftung eine Schlüssel-Rolle, denn hier findet man die Crème de la Crème der deuschen Atheisten.

Man will also nichts weniger, als nun endlich – ohne lange zu fackeln – die Aufklärung vollenden … Auf dass alle Atheisten werden!
Und bist Du nicht willig … hört man da die neuen atheistischen Fundamentalisten schon flüstern.

Diese ganze Welle kommt dabei mit einem ausgesprochen intoleranten, aggressiven Habitus daher. Woher kommt diese Wut? Kann man den Amerikanern bis heute nicht den 11. September 2001 verzeihen, den in dieser Frage wohl entscheidenden Wendepunkt der Geschichte. Ist wieder mal der wiedergeborene G. W. Bush oder sind gar die vorlauten, immer frecher werdenden Kreationisten und intelligenten Designer Schuld? Oder reibt man sich „nur“ an den eifernden Islamisten aus dem Karikaturenstreit und dem entstehenden Großkalifat Eurabia?
Ich denke es gibt eine verworrenes Konglomerat von Ursachen. Ich werte den neuen Atheismus hauptsächlich als eine Art Massen-Verschwörung gegen die in den Feuilletons vielbeschriebene Rückkehr der christlichen Religion. Mit staunenden Augen mußten ansonsten selbstsichere Intellektuelle mit ansehen, wie sich beispielsweise eine immer größer werdende Menge von Jugendlichen wieder vermehrt christlich geprägten konservativen Werten und … was für sie am allerschlimmsten war … dem Papst zuwandte. Die Religion sollte doch absterben … Das Gegenteil war jedoch der Fall. Um so stärker wuchs die Wut und der Hass der Atheisten. Ein großer Teil der Wut, die durch islamistische Eiferer entsteht wird gerne bevorzugt an den Christen abgearbeitet [-> TAZ, was bist Du feige!]
Sehr schön fasst das Markus Reder von der katholischen Tagespost zusammen: „Solche Attacken sind ein sicheres Indiz dafür, dass die Rückkehr der Religion kein Feuilleton-Phänomen ist, sondern Realität. Es geht nicht darum, eine machtvolle Renaissance des Christentums herbeizureden. Doch da ist etwas in Bewegung geraten. Das zeigen gerade diese Angriffe. Wo der Glaube wächst, da wachsen auch Widerstände. Für Christen ist das weder neu noch erschreckend: Nicht der Atheismus ist der Verstehensschlüssel für das 21. Jahrhundert, sondern die Religion.“
Ich persönlich finde einen weiteren Aspekt noch ausgesprochen wichtig. Viele Blogger aus dem christlich-neokonservativen Spektrum verbünden sich auf dem Gebiet der Islamismus-Kritik gerne mit den USA-freundlichen Libertären … und gerade hier gibt es eine riesengroße Schnittmenge zur „neuen Atheismus-Szene“. Mir gefällt das nicht, aber das ist das gute an dem Thema „neuer Atheismus“ … hier kann man die manchmal sehr verschwommenen Standpunkte sehr scharf voneinander getrennt darstellen.
Wir werden auf dieses Thema hier daher in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt legen.
… Zumal wir theocons ja mittlerweile selber im Zentrum der atheistischen Angriffe stehen 😉
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Neo-Atheismus : neue Fundamentalisten auf dem Vormarsch!

Ich genieße es den Teufel aufschreien zu hören!

Viele von Euch kennen meine Vorliebe für den am 24.09.2003 in Jerusalem verstorbenen ehemaligen Cambridge-Gelehrten Derek Prince. Er ist in meinen Augen einer der brilliantesten Bibellehrer unserer Zeit gewesen. Überaschenderweise sieht das Alexander Seibel, neben Wolfgang Bühne und Horst Koch einer der bekanntesten Warner vor charismatisch-pfingstlerischen Irrlehren der erzkonservativen Evangelikalen im deutschsprachigen Raum ähnlich. Dies könnte man jedenfalls annehmen, liest man die einführenden Worte zu Seibels englischsprachiger Generalabrechnung mit Derek Prince: „The late Derek Prince (1915-2003) was a brilliant man who preached and wrote many good things.“
Auf die Beschreibung brillianter Prince-Lehren läßt sich Seibel dabei jedoch nicht großartig ein, genauer gesagt überhaupt nicht. Denn die Intention dieses Artikel ist nach meinem Eindruck eher eine bösartige Demontage dieses großen alten Mannes der Pfingst- und der Charismatischen Bewegung.
Als nächstes wird Derek Prince persönlich mit dem Toronto-Segen in Zusammenhang gebracht. Seibel behauptet, weil seine eigene „Geistestaufe“ mit Manifestationen wie „Ruhen im Geist“ und „Lachen im Geist“ einherging, hätte Prince Probleme sich vom Toronto-segen zu distanzieren. Einen Beleg für diese Aussage in den vielen Büchern und Kassetten von Prince liefert Seibel natürlich nicht.
Im nächsten Abschnitt geht es dann um das Drama der „Ft. Lauderdale’s Five“, denen Derek Prince angehörte. Eine sehr einflußreiche Hirten-Bewegung, die jedoch in extremen Kontroll- und Unterordnungstrukturen sowie einen der größten geistlichen Mißbrauchsskandale der charismatischen Bewegung endete. Immerhin erwähnt Seibel, dass Derek Prince 1984 die grundlegenden Prinzipien der Hirtenbewegung widerrief und sich von diesem Team trennte, jedoch nicht ohne darauf hinzuweisen, dass er auch nachher immer noch Kontakt mit diesen Männern hatte. Was Seibel jedoch hier unerwähnt läßt ist, dass Prince 1991 hierzu auch öffentlich Buße getan hat (Vortrag im August 1991, OstWest-Konferenz, Karlsruhe). Was wir im übrigen in einem bekannten anti-charismatischen Seibel/Stadelmann-Text nachlesen können.

Kommen wir nun zum in meinen Augen eigentlichen Skandal dieses Textes. Es geht um die Beschreibung des Befreiungsdienstes von Derek Prince, die Befreiung von Dämonen. Um korrekt zu sein, sieht Derek Prince meiner Meinung nach hinter zu vielen menschlichen Probleme ursächlich Dämonen, daß Dämonen diese Probleme jedoch bewirken können und daß sie durch einen biblisch fundierten Befreiungsdienst im Namen jesus christus weichen müssen bleibt jedoch in meinen augen unbestritten, aber das ist jetzt eine andere Geschichte …
… Fahren wir fort in unserem Seibel-Text, denn jetzt wird er endlich einmal konkret. Er beschreibt wie er eine Befreiungsdienst-Kassette hörte, wo Prince die Befreiung von Flüchen und Bindungen bei seinem christlichen Publikum praktizierte, was dort zu dämonischen Manifestationen im sinne von Schreiattacken etc. führte. Seibel stellt Prince selbst nun in einem extrem diabolischen Licht dar, in dem er beschreibt, dass das Schreien und Kreischen aus dem Publikum sich ziemlich gruselig angehört habe und Prince dies wörtlich mit dem Kommentar versehen hätte „Ich liebe es, die Stimme Satans zu hören!“
Als ich diesen Seibel-Text zuerst las, wunderte ich mich sehr über diese in der Tat hinterfragenswerte Aussage von Derek Prince und hoffte irgendwann mal im Original auf sie zu stossen, um den Sachverhalt zu prüfen.
Nun ja … Dies ist heute geschehen und jeder, der möchte, kann sich nun sein eigenes Urteil bilden. Hier ist der Link zu Teil 3 der Predigt im MP3-Format.
Der Zusammenhang ist folgender: Es ging um das Brechen von Flüchen, auch von generationsübergreifenden Familienflüchen. Der theologische Schwerpunkt lag im Tausch am Kreuz, dass Jesus für uns am Kreuz zum Fluch wurde (vgl. Gal 3,13) und das wir dies aktiv für uns beanspruchen können. Derek Prince vertritt die Meinung, dass man dies aktiv aussprechen müsse. Derek Prince führte sein Publikum in ein Gebet an Jesus und als er an die Stelle kam wo auf Deutsch übersetzt wurde „… vom heutigen Tag an will ich Dir gehorchen und Dir folgen“ kamen die ersten gellenden „Dämonenschreie“ (0:05:40). Das Publikum muß wohl ziemlich verstört reagiert haben, denn Prince sagt ganz cool „That´s all right … relax! … There will be a lot more of this“
Und so kommt es dann auch … heftigste Schreiattacken brechen los. Derek Prince ist während all diesen Attacken vollkommen routiniert und gelassen. Sein lapidarer Kommentar lautet(0:05:56): „I allways enjoy, hearing the devil cry out!“ Meine Übersetzung dazu lautet: „Ich genieße es immer den Teufel aufschreien zu hören!“ Das ist etwas ganz anderes als zu sagen: „Ich liebe es die Stimme Satans zu hören!“ Es geht ganz einfach darum, dass in diesem an Jesus Christus gerichteten Gebet Flüche gebrochen wurden und offensichtlich massenhaft Dämonen aus den Menschen ausgefahren sind. Das sollte für jeden Christen eine Freude sein! Die Verfälschung des angeblich wörtlich wiedergegebenen Zitats ist in meinen Augen ein bewußte Irreführung der Leser auf Seidels Homepage.
Wer übrigens alle drei Teile des Prince-Vortrags hören will sei noch auf Teil 1 und Teil 2 im Speziellen und für weiteres Interesse an Derek Prince auf Derek Prince auf online-predigt.de im Allgemeinen verwiesen, wo man sich sehr viele seiner Predigten als MP3 herunterladen kann.

Nebenbei bekommt Prince schließlich noch vorgehalten, dass er den Pastor einer Jerusalmer Gemeinde auf dessen Heilungswunsch mit den Worten abserviert habe:“… meine „Heilungs“-Gabe wirkt nicht im Privaten, sondern nur in großen Menschenmengen.“; was Seibel natürlich sofort benutzt um Prince irgendwie in die Nähe des Spiritismus zu stellen.

Der krönende Abschluß ist eine Seibelsche Anrufung des Herrn mit den Worten: „Möge unser Herr der Herrlichkeit uns Weisheit und Urteilsvermögen in diesen letzten Tagen von wachsendern Konfusion und Irreführung verleihen.“ Verwiesen wird dann noch auf 1. Tim 4,1 „Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen“.

Damit wäre der Kreis geschlossen von dem Derek Prince, der anfangs noch als „brillianter Mann“ vorgestellt wurde, der viele gute Dinge gelehrt und gepredigt hat hin zu einem verführerischen Geist, der „teuflische Lehren“ vertritt und … „die Stimme Satans liebt“!

Bitte nun nicht glauben, dass ich als pietistischer Neo-Charismatiker alles was Herr Seibel gegen die Charismatiker schreibt ablehnen würde. Dem ist mitnichten so! Ganz im Gegenteil! Um mit den Worten Derek Prince´s zu sprechen: „Das Vollbringen von Wundern bestätigt nicht notwendigerweise die Wahrheit. Hier werden Charismatiker in Schwierigkeiten geraten, denn die meisten Charismatiker werden irgendetwas glauben, wenn es von einem Wunder begleitet ist. Und der Antichrist wartet nur auf sie … Es gibt nur einen Weg Wahrheit ermitteln und das geschieht über die Schrift“ Da liegen Seibel und Prince wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander. Hochinteressant fand ich beispielsweise auch einen Seibel-Artikel über Arnold Bittlinger einer Art Urgestein der GGE, der ich selber angehöre. Da werde ich noch prüfen müssen. Prüfen tue ich als Arzt im Übrigen auch vorzugsweise charismatische Wunderheilungen, wie beispielsweise Charles Ndifon in der Berliner Pfingstgemeinde Kirche am Südstern. Obwohl ich also bei der charismatischen Gemeindeerneuerung mitmache, sind für mich doch nicht alle charismatische Lehren mittragbar und ich sage das auch allen ganz offen.

Das andere Extrem ist aber, ALLES für Schlecht zu erklären, um es verwerfen zu können.

Für diesen Artikel wird sich Alexander Seibel einmal rechtfertigen müssen!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf jesus.de

Ich genieße es den Teufel aufschreien zu hören!

Zum Thema: „Satanisten glauben nicht an Satan“

Hi BMer, Hi interessierte Laien, Hi posers united,
hier kommt die Antwort auf einige eurer netten Postings zum Thema „Satanisten glauben doch gar nicht an Satan“ … Am besten ist es natürlich, Euch einfach zu ignorieren. Nun habt Ihr mir hier allerdings wirklich nette Postings gewidmet und irgendwie hab ich dann doch ein paar Minuten meiner kostbaren Zeit investiert, um Euch hier mal aus einer kleinen RetroCollage meine Sicht zu erklären … und vor allen Dingen natürlich wie ich Euch sehe … Ich erlaube mir, Eure freundliche Zustimmung vorausgesetzt, Euch einfach zu Duzen …

OK los gehts … Natürlich hast Du recht, wenn Du glaubst, dass ich mich Euch gegenüber ziemlich überlegen fühle. Aber nicht durch meinen eigenen Verdienst, sondern dadurch, dass ich als wiedergeborener Christ die Gnade habe, das Geheimnis Gottes zu erkennen, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. [Kolosser 2,2-3]

Ich erkläre es Dir gerne. Du und die meisten BlackMetaller und natürlich auch fast alle Satanisten, die was auf sich halten … Ihr alle glaubt selbstverständlich gar nicht an Satan als Person. Und gerade intellektuelle B-Metaller wie Du legen ganz besonders großen Wert auf den Zusammenhang von individuellem Protest und der Symbolik des Bösen. Auf die Methaphorik des Destruktiven und Satanischen hat ja Baudelaire schon vor Jahrhunderten hingewiesen. In Die Litaneien Satans [hast Du doch sicher gelesen … ] erscheint „Satan“ als letzte Zuflucht der Unterpriveligierten. Wenn Ihr den Teufel als kulturelle Symbolisierung sozialer Verhältnisse begreift, dann wird in Euren Augen mit den satanischen Symbolen das Aufständische, die Rebellion, das die Ordnungen sprengende und die Macht an sich reissende Moment symbolisiert. Der Teufel ist für Euch die archaische Metapher für den sozialen Aufstand. In diesem Sinn ist die BlackMetaltypische Symblik des Bösen [NumberOfTheBeast, Pentagramme etc.], des Todes und des Extremen und das „Prinzip Satan“ mit der Quasi-Wiederbelebung einer archaisch-religiösen Metapher Ausdruck für eine unbesiegbare und unkontrollierbare anarchische Gegenkraft gegen die moderne Ordnung und die unbeeinflussbaren, fernen Machtorganisationen und „Unterdrückungsstrukturen“.
Das idealisierte „Prinzip Satan“ als Freund und Helfer der Unterdrückten und Verstoßenen, als Trost der Armen und Verurteilten – so arbeiten die Gehirne der B-Metaller. Im Prinzip ist ja die gesamte Heavy-Metal-Kultur sehr stark im Kontext des sich auflösenden proletarischen und subproletarischen Milieus angesiedelt, in den Subkulturen der Arbeiterjugendlichen, den „maskulin orientierten“ Subkulturen, die in der Tradition der Halbstarken, Rockern, Fussballfan und Straßencliquen stehen …
… Aber ich schweife ab:
Das Problem was ihr aus meiner Sicht habt ist dabei Folgendes: Ihr idealisiert Satan als eine Art „Prinzip der Rebellion“
… ABER …
seid blind für die REAL EXISTIERENDE GEISTLICHE WELT. Ihr seid blind dafür, dass Menschen, die sich der dunklen Seite hingeben, wahrhaftig von den dunklen Wesenseinheiten dieser geistlichen Welt umsessen und noch schlimmer besessen sein können. Satan existiert in dieser Welt und er hat Macht. Black Metal gibt ihm Macht über junge Menschen … denn sie geben ihm Anrecht auf ihr Leben.
Natürlich ist das für Euch nicht greifbar, der Glaube an Jesus Christus rangiert bei Euch so ungefähr auf dem selben Level wie der Glaube an den Weihnachtsmann. Es ist, als wenn Ihr in einem Bungalow wohnt und Euch will jemand was vom Keller und vom Dachgeschoß erzählen … OK ich weiss von mir wollt Ihr es nicht hören, aber vielleicht lasst Ihr es Euch einfach von Head dem Ex-Gitarristen von Korn [PostNuMetal] erzählen [-> http://www.headtochrist.com/ ] oder von Alice Cooper [Ausschnitte aus einem Interview mit der Münchner Abend-Zeitung ] …

AZ: Seit wann sind Sie Christ?
Alice Cooper: Ungefähr neun Jahre. Ich war mein ganzes Leben Alkoholiker, aber all die Autos, Häuser, Frauen, Drogen: Am Ende bleibt Dir nichts. Ich trinke nicht mehr und in der Kirche habe ich gefunden, worum es geht: unsere Beziehung zu Gott, nicht zu Dingen.

AZ: Was ängstigt Sie noch?
Alice Cooper: Der Amoklauf an der Columbine-Highschool in Littleton und die Tatsache, dass es das Böse gibt. Es hieß: Die Musik ist schuld, es waren die Filme, die Computerspiele. Aber wie können Sie und ich solche Spiele spielen und nicht zu Mördern werden? Wo kommt diese Mordinstinkt her? Er kommt von einem viel dunkleren Ort in der Seele. Man mag das für altmodisch halten, aber ich glaube, diese Jungs waren vom Satan besessen.

AZ: Ist Satan nicht eine allegorische Figur?
Alice Cooper: Der Satan tut nichts, der Satan macht Vorschläge. Er ist ein großartiger Verkäufer.

AZ: Haben Sie ihn getroffen?
Alice Cooper: Nein, aber ich weiß, wer er ist. Ich weiß, was die Bibel über ihn sagt: Er ist der schönste Engel des Himmels. Der Song „Give me this“ auf dem Album dreht sich um ihn. Er fragt: Wünschst du dir nicht alles zu haben? Und dann fordert er einen auf, niederzuknien und ihn anzubeten. Es gibt nur einen, der das nötig hat. Satan erscheint nicht als Monster, der Satan verkleidet sich als Verführer.

AZ: Ist Satan in Littleton als Rock’n’Roll erschienen?
Alice Cooper: Warum sollte er sich nur auf Rock’n’Roll verlassen? Alles was einen denken lässt, man sei wichtiger als Gott, ist Satan.

AZ: Kann Rockmusik überhaupt etwas bewirken?
Alice Cooper: Wenn Musik sagt „Geht raus und tötet, geht raus und zerstört“, dann stimmt damit etwas nicht. Aber die meisten Kids sind klug genug, um sowas zu erkennen.

… gutes Schlußwort

In diesem Sinne
Euer wanderprediger

Gebet für Marilyn Manson … bitte betet mit! …

Liebe Geschwister,
Eben erreichte mich per mail ein Gebet für Marilyn Manson. Ich habe es nur in kleinen Nuancen abgeändert und möchte, dass wir es alle gemeinsam beten! Bitte … jeder der es ernst meint, soll es laut vorlesen und beten. Bitte stellt es auf Eure Homepages und schickt es per mail an alle eure christlichen Freunde …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Lieber Vater im Himmel,

Danke, HERR, dass Du uns ausrüstest, als Deine Jünger, dass wir Licht und Salz sein können.

Wir bitten Dich, lieber Herr Jesus, für Marilyn Manson, um Erlösung von diesem rebellischen Weg, der doch den Satan verherrlicht und nicht Dich. Die Tatsache, lieber HERR, dass Du uns berufst, für diesen Menschen zu beten, zeigt uns doch, dass Du ihn noch nicht aufgegeben hast.

Welch ein gewaltiges Zeugnis wäre das für Dich, HERR, wenn er erlöst würde und öffentlich umkehren würde zu Dir.

Er ist doch christlich erzogen worden.

Wir bitten Dich, HERR, dass die Trennung seiner Frau, der Alkoholismus und diese dämonische Besessenheit ihm zeigen, dass der Teufel nichts verschenkt, sondern alles nimmt und Menschen, wie ihn in Elend und Verderbnis führt. Bitte lass das, was er schon weiß, und bisher verspottet hat, in ihm lebendig werden und lass ihn eine 180 Grad-Wendung vollziehen, so dass aus diesem Satansjünger Dein Jünger wird.

Wir wissen, HERR, dass viele Geschwister für ihn beten und wir wissen auch, dass Deine Macht viel größer ist, als die finstere Macht unter der er noch steht.

Führe diesen gefangenen Menschen siegend heraus.

Auch zum Zeugnis für seine Frau, die ihn zurecht verlassen hat.

Und zum Zeugnis für alle, die er bisher verführt hat!

Darum bitten wir Dich in Jesu Namen. Amen.

Marilyn Manson von Dämonen besessen …

Viele kennen meine Abneigung gegen Gothic, Black Metal im Allgemeinen und Marilyn Manson im Speziellen.
Zwischenzeitlich hatte Manson, im Übrigen ein Reverend der Church of Satan die berühmte Stripperin Dita von Teese geheiratet. Die Ehe ging – wie sollte es auch anders sein – schon nach einem Jahr in die Brüche. Die Stripperin zog kürzlich aus dem gemeinsamen Haus und der fast vollkommen dem Suff verfallene Manson bekam davon noch nicht mal etwas mit. Dass Manson von Dämonen besessen ist, wollte man selbst in Christenkreisen unter den aufgeschlossenen Liebhabern der dunklen Seite der Rock-Musik noch nie wahrhaben … Jetzt steht es in allen Zeitungen! Spiegel Online schreibt: „Von Teese habe wirklich hart an der Beziehung gearbeitet. Doch offenbar wurde der Stripperin die Grusel-Masche des Gothic-Rockers, der sich stets grell geschminkt in Lack und Leder präsentiert, zuviel. Manson werde von zu vielen Dämonen heimgesucht, sagte der Freund der Zeitung. Zudem habe Manson im vergangenen Jahr kräftig dem Alkohol zugesagt, sehr zum Missfallen Von Teeses.“.
Kometenhafter Aufstieg und erbärmlicher Zerfall. Dies ist die typische Karriere von Menschen, die von der dunklen Seite in Besitz genommen werden. Dämonen, die ihm anfangs die Kraft und Dynamik gaben, die unbestrittene Nummer Eins in dieser düsteren Musik-Szene zu werden, führen nun zur Selbstzerstörung … Scheidung, körperlicher Verfall durch Alkohol und Drogensucht … und schließlich … Tod!
Laut Joh. 8,44 ist Satan ein … „Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ -> 1. Joh. 3,8 „… Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.“
Konkreter Aufruf: Betet dafür, dass Manson durch diese Krise zu Jesus Christus findet und von seiner dämonischen Besessenheit befreit wird!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussionsverlauf auf Jesus.de
Marilyn Manson von Dämonen besessen …

Memetik vs. Kol 2,2-3

Hallo,
Ich beziehe mich hier vor allem wenn es um Verschörungstheorien und vor allem um Anti-Amerikanismus geht immer wieder auf Meme oder Memplexe [-> http://de.wikipedia.org/wiki/Meme http://www.bertramkoehler.de/memetik.htm ]. Ich möchte in diesem Posting kurz darstellen, wie man als Christ mit diesen postmodernen Konstrukten glaubwürdig umgehen kann.
Bei der Memetik geht es ja letztendlich nicht darum, welche Seite recht hat oder was wahr ist, sondern es geht um die Art, wie Ideen sich über ihre Wirtsorgane des menschlichen Geistes in der Geschichte ausbreiten und ganze Epochen dominieren können. Letztendlich wird ein evolutionstheoretisches Denken auf die Geisteswelt übertragen. Insofern geht es nicht um die Frage, welche Idee ist wahr, sondern um die Frage: Welche Idee ist aus welchen Gründen historisch erfolgreich?
Die Memetik passt ja gerade deshalb so gut in unsere postmoderne Denklandschaft, weil sie ganz im Sinne des Dekonstruktivismus den Begriff der Wahrheit relativiert.
Und selbstverständlich möchten Vertereter der Memetik auch das Christentum relativieren, indem sie aus den Religionen große Memplexe machen.

Aus meiner christozentrischen Sichtweise wird die Memetik in diesem Punkt natürlich selber wieder zu einem x-beliebigen Mem, deren intellektuell anspruchsvollen Angriffe ich mich erfolgreich entziehen kann durch bewusste Hinwendung zu Jesus Christus, der ja wie er selber sagt, der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN ist … und das WORT GOTTES ist.

Vor dem Sündenfall war der menschliche Geist vollkommen, er war geschaffen für die Kommunikation mit Gott. Von Gott ging nur Wahrheit aus.
Nach dem Sündenfall … [ -> Verführung von Satan zum Essen von der Frucht des Baumes der Erkenntnis] hatte Satan den Vollzugriff auf den menschlichen Geist. Satan ist ja nicht irgendso ein ekliges Horrormonster mit zwei Hörnern, sondern er ist eines der schönsten und klügsten Wesen, die Gott je erschaffen hatte. Die Ideen die er in die Welt setzt, müssen den ungeschützten menschlichen Geist naturgemäß von der Brillianz und Schönheit her faszinieren. Der Mensch dessen Geist nicht in Jesus Christus wurzelt hat keine Chance gegen diese verführerischen Ideen und selbst mit einer guten Beziehung zu Gott sind wir verführbar für die Lüge, so wie das Beispiel von Adam und Eva zeigt.

Also …. für mich zentral ist die Aussage in Kolosser 2,2-3 wo bezeichnenderweise unter der Überschrift „Warnung vor Irrlehren“ zu lesen ist: „…zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“

Nicht alle Ideen sind satanisch, aber für mich ist die Memetik eine Art Erklärungsansatz dafür zu verstehen, wie Satans Lügenideen sich in unserer Welt durchsetzen …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

PBC: Partei Bibeltreuer Christen

Ich denke wir werden in den nächsten 10 Jahren hier in Deutschland eine „Christian Coalition“, ähnlich dem evangelikalen Vorbild aus den USA haben. Die Partei Bibeltreuer Christen hat dabei vor allem die Aufgabe permanente die evangelikale Flagge in der bundesrepublikanischen Parteienlandschaft hochzuhalten. Es geht um Permanenz und Konstanz. Die PBC ist so einen Art Katalysator, der die theokonservative Themen vorantreibt und öffentlich erkennbar im politischen Umfeld präsentiert.
„PBC: Partei Bibeltreuer Christen“ weiterlesen