Baden-Württembergs Pressesprecher wechselt zur CDU – Projekt PBC gescheitert?

Vom Wechsel des baden-württembergischen Pressesprechers der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) Andreas Schönberger in die CDU las ich gestern auf idea.de. Da er sich auch schon hier auf theocons.de an Diskussionen beteiligte, schrieb ich ihn an, um näheres über seine Wechsel-Motive zu erfahren. In der Anlage nun seine detaillierte Antwort …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Liebe Freunde und Bekannte,

schweren Herzens erkläre ich heute meinen Austritt aus der PBC. Dieser Schritt ist endgültig und ich bitte Euch, mich nicht durch telefonische Rückholungsversuche davon abbringen zu wollen.

Es hatten sich ja bereits in den letzten Monaten immer wieder unterschiedliche Einschätzungen im Hinblick auf programmatische und strategische Fragen ergeben, zuletzt im Hinblick auf die Frage, ob die PBC auch zur Bundestagswahl antreten solle.

Der entscheidende Grund für meinen Austritt liegt darin, dass die PBC seit mittlerweile zwanzig Jahren bei bundesweiten Wahlen Ergebnisse von 0,1 bis 0,4 % einfährt und auch bei Landtagswahlen noch nie ein Ergebnis von einem Prozent oder mehr erreicht hat. Es zeigt sich somit überdeutlich, dass das Projekt PBC, was den zählbaren Erfolg bei Wahlen angeht, als gescheitert angesehen werden muss. Ich sehe keine Aussicht auf eine Verbesserung dieser Zahlen bei zukünftigen Wahlen. Es gab – in sehr geringem Umfange – Erfolge im kommunalpolitischen Bereich. Dazu braucht es aber keine bundesweit organisierte christliche Kleinpartei – auf kommunaler Ebene ist es jederzeit jedem Christen möglich, sich mit seinen christlichen Überzeugungen in den bereits existierenden Parteien und Wählervereinigungen einzubringen.

Es reicht nicht aus, ein gutes, frommes Parteiprogramm zu haben, wenn man, weil man eine Splittergruppe ist, nicht ernst genommen wird und politisch nichts oder doch wenig erreicht.

Ich weiss, dass es ein schwieriger Weg ist, für christliche Überzeugungen, z.B. für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder, in den etablierten Parteien einzutreten. Ich sehe aber dazu keine Alternative. Ich habe daher einen Antrag auf Mitgliedschaft in der CDU gestellt. Falls diesem Antrag stattgegeben wird, so werde ich mich als einfaches CDU-Mitglied für meine christlichen Überzeugungen einsetzen, besonders bei den Christdemokraten für das Leben und im Evangelischen Arbeitskreis der CDU.

Meine Kandidatur auf der Landesliste der PBC zum Bundestag ziehe ich hiermit zurück. Ich werde den Landeswahlleiter hierüber informieren und bitte auch den PBC-Landesvorstand um Beachtung dieses Rückzuges, auch bei der Einreichung des PBC-Wahlvorschlages. Es wäre auch für die PBC nicht gerade werbewirksam, wenn sich ein bekennendes CDU-Mitglied auf ihrer Liste befände.

Für die freundschaftliche Zusammenarbeit möchte ich Euch allen ganz herzlich danken.
Möge der HERR Euch alle reichlich segnen!

Herzlich, Euer Andreas.
Baden-Württembergs Pressesprecher wechselt zur CDU – Projekt PBC gescheitert?

Ist der Buddhismus eine Religion?

Es gibt Begriff, die sind unklar und daher schwer zu definieren (z.B. „Globalisierung“, „gut“, „Freund“…). Andere können wir hingegen einigermaßen einfach definieren ( z.B. „Kugel“) weil wir eine klare Vorstellung von der bezeichneten Sache haben. Aber es gibt auch Fälle, in denen wir zwar einen klaren Begriff haben, aber zu einer Definition kaum imstande sind. Z.B. wenn wir die eigenwillige Wohnung von Siggi beschreiben wollen und jeden einzelnen Gegenstand noch vor uns sehen und einem dritten erklären wollen, wie die Wohnung so ist. Dann haben wir das Gefühl, es liegt uns auf der Zunge, aber da liegt garnichts, und so sagen wir schließlich: „sie ist einfach typisch Siggi!“
Und jeder, der Siggi kennt, weiß, was gemeint ist. Wer ihn nicht kennt, hat natürlich keine Ahnung. Er würde an der Wohnung natürlich auch nichts typisches entdecken und fände vermutlich noch nicht einmal einen Begriff, unter dem er die Wohnungseinrichtung gut fassen könnte.

Das ist ein Beispiel für einen Fall, in dem man einen Gegenstand nicht über seine Eigenschaften definieren kann, sondern ihn über die Eigenschaften eines Dritten definieren muss.
Jeder, der schon mal verliebt war, kennt das Gefühl, durch alle möglichen Personen oder Gegenstände an den geliebten Menschen erinnert zu werden, wo ein Außenstehender keine Chance hätte, diese geheime Verbindung der Dinge und Personen zu erkennen. Bei der einen erinnert ihn die Stimme, bei der anderen vielleicht die Form der Fingernägel oder sogar ihr Auto an sie.

Und genau dieser Fall scheint mir auch bei dem Begriff „Religion“ vorzuliegen: jeder hat eine ziemlich klare Vorstellung davon und hat vielleicht sogar den Eindruck, es könne nur eine Formsache sein, hier noch eine Definition zu finden. Und erst bei näherem Hinsehen fällt auf, dass es kein Element gibt, dass alle gemeinsam haben. Es sei denn, man formuliert es so vage, dass der Begriff nicht mehr von einer „Weltanschauung“ zu trennen und letztlich uninteressant ist.
Für dieses Phänomen ist es die naheliegendste und beste Erklärung, von einem Urbild auszugehen, also einer Religion, die gleichsam zum Modell für jede sogenannte „Religion“ wurde, weil sie alle Gedanken, die auch in anderen Religionen auftauchen, in der klarsten Weise enthält.

Ich möchte dies anhand des Buddhismus etwas ausführlicher zeigen:
Der Buddhismus bereitet dem Definitionssucher eine besondere Schwierigkeit, weil er keinen Gott kennt und auch kein Jenseits, wie wir es verstehen. Denn „Jenseits“ drückt die Trennung und Unterscheidbarkeit von einem Diesseits aus, die der Buddhismus m.W. so nicht kennt.
Und dennoch zögert kaum jemand, den Buddhismus als Religion zu bezeichnen. Warum? Weil er dem Christentum ähnlich sieht. Das mag auf den ersten Blick überraschen, aber wenn man aus dem Christentum den persönlichen Gott wegdenkt, erhält man eine Religion, die dem Buddhismus sehr ähnlich sieht, und zwar ähnlicher als jede polytheistische Religion.
Das Gebet wird dann zu einer Übung, bei der der Gläubige keinen Kontakt mit einer Person sucht, sondern bemüht ist, die vermeintliche Pespektive eines Gottes selbst einzunehmen, der das Wesen aller Dinge versteht und so zur Erleuchtung gelangt. Aus dem Gebet ist die Meditation geworden. In beiden Fällen nimmt die Seele für eine Zeit Urlaub vom Leben auf der Erde und erhält einen kleinen Vorgeschmack von dem oder auf das, worauf ihre Hoffnung ruht.

Nimmt man der christlichen Ethik den persönlichen Gott, wird aus dem moralischen Anspruch eine mechanische Konsequenz. D.h. negative Konsequenzen kommen nicht aus dem Zorn Gottes, sondern aus dem Handeln des Menschen. Sie sind keine „Strafe“ sondern „Folge“, mechanisch, notwendig und vor allem unpersönlich.

Dadurch entsteht aber das Problem, wie man mit dem Versagen des Menschen umgeht, denn Gnade kann es im Buddhismus nicht geben. Die Lösung bietet die Wiedergeburt, bei der jeder Mensch in beliebig häufiger Folge zum perfekten Menschen werden kann. Im Christentum kennen wir diese Konzeption aus der Katholischen Kirche. Auch hier wurde das Heil Gottes mechanisiert und zu einem Heils-Algorithmus pervertiert, der für Gott wenig Raum ließ. Das Problem der fehlenden Gnade löste man hier durch die Erfindung des „Fegefeuers“, bei dem die schlechten Taten noch weggebrannt werden können, bevor die Seele des Gläubigen dann zu guter Letzt doch noch in den Himmel kann. Der Buddhismus hat das Fegefeuer hingegen auf die Erde verlegt und lässt den Menschen hier für seine Vergehen büßen, bis der Mensch vollkommen und – wie ein Christ sagen würde – „heilig“ ist.

Für einen Christen bietet der Buddhismus daher einen sehr großen Wiedererkennungeffekt und er wird ihn als Religion bezeichnen, ohne vielleicht genau zu wissen, wieso. Bei anderen Religionen ist der Vergleich noch einfacher, weil sie meistens die Verehrung eines Gottes kennen und sich mit der Frage nach Schuld und Sühne, Güte und Jenseits beschäftigen.

Es ist daher nicht erstaunlich, dass die Religionswissenschaft auf christlichem Boden – wenn auch nicht von Christen – entwickelt wurde. Denn das Christentum bietet zwar kein genuines Interesse an dem Religionsvergleich, aber es bietet das Urbild, durch das überhaupt der zu erforschende Gegenstand erkennbar wird.
Wieviel Vergnügen einem Christen allerdings die Beschäftigung mit anderen Religionen, zeitgenössischen und antiken, bietet, werde ich vielleicht in einem weiterem Beitrag zeigen.

TOP 20 Theocons 2007: Die meistgelesenen Artikel

Wir lassen die Seitenzugriffe auf unseren Blog durch Google-Analytics messen. Hier präsentieren wir Euch die 20 Artikel, auf die im Jahr 2007 am häufigsten zugegriffen wurde:
1. Die Klimalüge: Klimaskeptiker schlagen Alarm! [1.335]
2. Kostenloser Derek-Prince MP3-Predigt-Download auf Online-predigt.de gestoppt [670]
3. Der Große Schwindel um die Erderwärmung [460]
4. Neo-Atheismus : neue Fundamentalisten auf dem Vormarsch! [333]
5. Homosexuelle als Kanonenfutter des Kulturkampfes [213]
6. CDU ohne C – Christliche Kleinparteien fusionieren für Superwahljahr 2009! [147]
7. Christlicher Hexenwahn? [133]
8. Bist Du theokonservativ? [126]
9. Das Kopftuch [91]
10. MFC: Heiratsquote unter Christen ver1000fachen [77]
11. Ich genieße es den Teufel aufschreien zu hören! [59]
12. Ab wann besitzt der Mensch eine unantastbare Würde? [59]
13. Die Dekadenz der vierten Gewalt [56]
14. 11.06. 22:15 RTL Der große Klima-Schwindel [45]
15. Naturmystik – Die neue Religion [43]
16. Christliches Bauchaufschneiden? [37]
17. Marilyn Manson von Dämonen besessen … [35]
18. Waren die Nazis familienfreundlich? [32]
19. Die wissenschaftliche Widerlegung der Evolutionslehre von Charles Darwin [32]
20. Schafft die Entwicklungshilfe ab! [31]

Artikel des Monats November 2007

Liebe Leser von theocons.de,
im November keine Zeit zum Lesen gehabt?
Kein Problem … theocons.de hat Euch ein paar wirklich lesenswerte Artikel zusammengestellt
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Christenfeindliches
2007/11/28 [blog:PI] PK-Medien über die “bösen Christen”
Demokratie
2007/11/29 [FTD] Thomas Klau: Gegenwind für die Volksherrschaft
Eva Hermann
2007/11/03 [kath.net/Pur-Magazin] Bernhard Müller: Die Wortpolizisten und Tribunalisten in den Medien gehen gezielt vor
Evangelisation
2007/11/22 [idea] Können Asiaten und Afrikaner Europa evangelisieren?
George W. Bush
2007/11/02 [blog:PI] Bushs Rede über den Anti-Terror-Krieg
Iran
2007/11/15 [FAZ] Interview Norman Podhoretz: Warum wir Iran bombardieren müssen
Islam
2007/11/26 [Pro] Ehemaliger Kirchenrat Hauser: „Islam will herrschen“
Islamismus
2007/11/21 [blog:PI] Trotz Morddrohungen: Nassim Ben Iman in Kiel
2007/11/21 [WELT] Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann: Wir dürfen uns nicht in Scheingemeinsamkeiten verstricken
2007/11/28 [focus] Radikale Türken bereiten Sorge
Israel
2007/11/28 [WELT] Bernard Lewis: Israel muss leben
2007/11/30 [israelnetz] Johannes Gerloff: Wie geht es weiter nach dem „Gipfel der Angst“?
Justitz
2007/11/11 [WELT] Prof. Dr. Udo di Fabio: Westen muss Westen bleiben
Multikulturalismus
2007/11/06 [blog:PI] Zum Stand des multikulturellen Menschenversuchs
Judentum
2007/11/07 [WELT] Leo-Baeck-Preis an Merkel – Wolf Biermann lobt die „promovierte FDJlerin“
Neue Bürgerlichkeit
2007/11/03 [WELT] Tilman Krause: Martin Mosebach bringt es an den Tag – Die „Modernen“ gehen uns auf die Nerven
Nicolas Sarkozy
2007/10/07 [WELT] Staatsbesuch – Sarkozy umgarnt Amerika wie eine Liebhaberin
Protestanten
2007/11/01 [ZEIT] Robert Leicht: Wir glauben an die UN
Schule
2000/11/22 [idea] Für die Schule beten
USA
2007/11/20 [CristianityToday.com] 5 Kinds of Christians
US-Evangelikale
2007/11/02 [pro] Spitzenvertreter der US-Evangelikalen besuchen Berlin
US-Wahlkampf
2007/11/24 [pro/jesus.de] Mike Huckabee: Ein Prediger auf dem Weg ins Weiße Haus

Encyclopædia Britannica erlaubt blogs den Zugriff auf Volltext

Wer kennt sie nicht, die 34bändige „Encyclopædia Britannica“ die Enzyklopädie der Enzyklopädien … Noch während meines Studiums habe ich mir die schweinsledern gebundene Print-Version vom Munde abgespart und erfreue mich heute noch an ihr.
Gerne würde man einen Online-Zugang haben, doch der Preis dafür ist mit 51 Euro pro Jahr doch etwas hoch. Dabei ist dieser Preis wahrscheinlich durch das Aufkommen von wikipedia inzwischen schon drastisch gesunken.
Nun gibt es offensichtlich einen neuen Marketing-Ansatz, indem man versucht in die blogoshäre einzudringen, indem man aus Blogs und Webseiten heraus einen Zugriff auf die EB-Volltexte erlaut. Ob der Beliebtheits-Vorsprung der kostelosen Internetenzyclopedie wikipedia bei der jungen Generation dadurch allerdings aufzuholen ist, bleibt fraglich.
Ich habe jedenfalls die Gunst der Stunde genutzt, um den treuen Lesern von TheoKonservativ ein paar interessante Links zu den Volltexten der besten Enzyklopädie der Welt zu ermöglichen:

christianity
protestantism
lutheranism
calvinism
pentecostalism
intelligent design
creationism
conservatism
atheism

Viel Spass beim Schmöckern!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Heilungsritus von Martin Luther entdeckt

Hallo liebe Geschwister,
leider wird ja in unseren evangelischen Landeskirchen kaum noch das Krankengebet nach Jakobus 5,13ff [-> http://www.bibel-online.net/buch/59.jakobus/5.html#5,13 ] geschweige denn die Krankensalbung praktiziert. Grundsätzlich war ich immer der Meinung, dass schon Martin Luther diesbezüglich sehr „nüchtern“ gewesen sei. Bei meinen Recherchen zu einem „Heilungs“-Vortrag aus biblischer Sicht habe ich jetzt aber auf eine Art verschütteten „Heilungsritus“ bei Martin Luther entdeckt. [-> http://www.healingrooms-hanau.de/resources/luther-heilungsgebet.html ] Dieser Text, den Ihr in der Anlage zu diesem Posting findet, wird auch in zusammengefasster Form erwähnt in dem sehr empfehlenswerten Buch „Wenn Gott nicht heilt“ von dem „Landeskirchler“ Roland Scharfenberg, mit dem ich mich zur Zeit hauptsächlich auf den Vortrag vorbereite. Letztendlich handelt es sich bei dem Luther-Text um einen Brief an den Pfarrer Schulze zu Belgern, in dem Luther genau erklärt, wie sich der Pfarrer einem „unheilbar“ erkrankten Gemeindemitglied gegenüber verhalten sollte.
Kaum ein evangelischer Pfarrer wird heutzutage diese Anweisung Luthers noch kennen. Wer möchte, kann daher über -> http://www.gemeindeatlas.de die E-Mail seines Pastors raussuchen und ihm diesen „Heilungsritus“-Brief von Luther zumailen.
Bitte gebt in Eurer E-Mail auch die genaue Quelle des Luther-Briefes an:
Luther, Martin. „An den Pfarrer Schulze zu Belgern“. Dr. Martin Luthers sämtliche Schriften 21b. Hg. Joh. Georg Walch. St. Louis: Concordia, 1904 3172-73

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger [ http://www.youtube.com/watch?v=TsPh_8Dxl3E ]

Dem würdigen Ern. Schulzen, Pfarrer zu Belgern, meinem günstigen, guten Freund. Gnade und Friede im Herrn und Jesus Christus!

Ehrwürdiger Herr Pastor!
Es hat mir der Schösser zu Torgau und der Rath zu Belgern zugeschrieben und vor die Frau Hans Kornerin gebeten, ihr guten Rath und Trost zu geben, damit ihrem Manne möchte geholfen werden. Nun weiss ich wahrlich keinen weltlichen Trost, und wo die Ärzte nicht Hülffe wissen, so ist es gewiss nicht eine schlechte [d.h. gewöhnliche] Melancholie, sondern vielmehr ein versuchlicher Angriff des Teufels, dem man durch Gebete des Glaubens in der Kraft Christi begegnen muss. So machen wir es und pflegen es so zu machen. Es war nämlich hier ein Schmuckkästchenmacher so (wie Herr Korner) vom Wahn ergriffen. Den haben wir durch das Gebet in Christus geheilt. Darum mach es bitte folgendermaßen: Gehe hin zu ihm mit dem Hilfsprediger und zwei oder drei guten Männern – du in der gewissen Zuversicht als Inhaber des öffentlichen geistlichen Amtes und als Ortspastor -, lege ihm die Hände auf und sprich: „Friede sei mit dir, lieber Bruder, von Gott, unserem Vater, und vom Herrn Jesus Christus!“ Danach bete mit vernehmlicher Stimme über ihm das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser. Zum Abschluss sage dann: „Gott, allmächtiger Vater, der du zu uns gesagt hast durch deinen Sohn:, Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater um etwas in meinem Namen bittet, so gibt er es euch‘- und ein ander mal durch ihn uns geheissen und genötigt hast zu beten: ,Betet und empfanget‘, ebenso Psalm 50,15: ,Rufe mich an am Tage der Trübsal, und ich reiße dich heraus, und du verherrlichst mich‘ -, darum beten wir unwürdigen Sünder auf das Wort und den Befehl deines Sohnes zu deiner Barmherzigkeit mit aller Kraft unseres Glaubens: würdige diesen Menschen, dass du ihn von allem Übel befreist und das Werk Satans in ihm zerstörst zur Ehre deines Namens und zum Wachstum des Glaubens und der Heiligen durch denselben unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen.“

Dann gehe weg, lege ihm die Hände auf und sage noch einmal: „Die Zeichen, die denen, die da glauben, folgen, sind diese: auf die Kranken legen sie die Hände, und es geht ihnen gut.“ Dieses wiederhole bis zu dreimal täglich. Außerdem bete im Gemeindegottesdienst von der Kanzel, bis Gott erhört. Wir vereinigen uns ganz und gar in Fürbitte und Gebet mit aller unserer Glaubenskraft unaufhörlich in Gott. Lebwohl! Einen anderen Rat habe ich nicht, der ich bin – usw. 1545

Heilungsritus von Martin Luther entdeckt

Bist Du theokonservativ?

Lieber Bruder, liebe Schwester,
fühlst Du Dich durch diesen Blog angesprochen? Könntest Du das Intro rechts neben diesem Text ohne Bauchschmerzen unterschreiben? Hast Du Jesu Liebe für die Armen, für die Verlorenen im Herzen? Und für Deine wiedergeborenen Mitgeschwister … seien es nun Pfingstler, Katholiken oder gar Links-Evangelikale? Würdest Du auch gerne hier etwas schreiben? Hast Du ein gewisses Talent dafür? … Wenn ja, möchte ich Dich gerne einladen, Theocons.de regelmäßig zu besuchen und von der Kommentarfunktion Gebrauch zu machen. Die eigentliche Intention dieses Aufrufs ist es jedoch, Dich mittelfristig für diesen sog. Weblog als Autor bzw. Autorin zu gewinnen.
Bitte habe Verständnis dafür, dass bei diesem Projekt keine kommerziellen Absichten vorhanden sind und deswegen natürlich auch keine Autorenvergütungen vorgesehen sind. Wenn Du Dich also dafür erwärmen könntest, gelegentlich einen maximal DinA4-Seiten langen Artikel mit aktuellem politischen Hintergrund für Theocons.de zu schreiben oder schon geschriebene Artikel hier zweitzuverwerten, nimm doch bitte Kontakt zu mir auf [-> E-Mail]. Falls wir zusammenkommen, richte ich Dir dann einen Login auf unser Redaktionssystem ein, mit welchem Du hier ganz leicht Artikel veröffentlichen kannst. [Ein Redaktionssystem-Demo: http://demo1.b2evolution.net/stable/admin.php?login=admin&pwd=demopass ]. Ich würde mich freuen, wenn Du Theocons.de weiteren potentiell theokonservativen Autoren, die Du kennst empfehlen würdest!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Bist Du theokonservativ?