Was bedeutet es, Staat und Kirche zu trennen?

Bedeutet die Trennung, dass Kirchen nicht als Parteien antreten dürfen? Darf der Bundeskanzler nicht gleichzeitig Kirchenoberhaupt sein darf? Darf er überhaupt in einer Kirche sein? Oder genügt es, wenn er versucht so zu entscheiden, als wäre er kein Christ? Wie sollte er dann entscheiden? Dürfen Christen wählen? Dürfen sie christliche Parteien wählen?
Fragen über Fragen. Dabei ist das Thema durchaus wichtig und hinter der Forderung verbergen sich tatsächlich historische Erfahrungen, die auch Christen auf die Notwendigkeit einer wie auch immer gearteten Trennung gestoßen haben.

Einige dieser Erfahrungen hätte man sich sparen können, wenn man die Bibel ernst genommen hätte.
Ich werde versuchen, hier einige Grundsätze aufzuzeigen:

1. Der Mensch ist nicht Gott. Diese schlichte Feststellung hat weitreichende Konsequenzen: es gibt keine „Gottkönige“, wie sie in der Antike üblich waren. Ein König, wenn ein Volk glaubt, nicht ohne ihn auszukommen, ist an Gottes Gebote gebunden. Er darf nichts von ihnen weglassen und nichts hinzufügen. Beides hieße, Unschuldige zu bestrafen und Schuldige zu schonen.
Jede Regierung ist Gott Gehorsam schuldig.

2Kön 23,25 „Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte, ganz nach dem Gesetz des Mose, und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf.“
1Sam 12,14 „Möchtet ihr doch den HERRN fürchten und ihm dienen und seiner Stimme gehorchen und dem Munde des HERRN nicht ungehorsam sein, und möchtet ihr und euer König, der über euch herrscht, dem HERRN, eurem Gott, folgen!“

Im NT hat sich daran nichts geändert. Die Apostel haben immer deutlich gemacht, dass die Gebote des Staates sie nicht betreffen, wenn sie Ungerechtigkeit erzwingen wollen, denn „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apg 5,29) Da Christen grundsätzlich aber schuldig sind, den Staat zu respektieren und ihm zu gehorchen (Röm 13), kann man daraus das stillschweigende Verständnis voraussetzen, dass der Staat sich in seinem Bemühen um Gerechtigkeit selbstverständlich an Gottes Geboten zu halten hat.

2. Der Mensch besitzt ein begrenztes Urteilsvermögen weil er keine Einblicke in das Innenleben eines anderen Menschen nehmen kann.

1Sam 16,7 „Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz.“
Daraus ergibt sich der nächste Punkt:

3. Nicht das Wort, sondern das Werk zählt vor Gericht. Dem Staat obliegt es nicht, seine Bürger auf deren Bekenntnis hin zu richten. Dazu zählt auch der Eid, den manche für Einwanderer gerne vorschreiben würden. Wem nützt denn so eine Heuchelei? Die Lehre eines Menschen entspricht doch nicht unbedingt dem, was im Herzen ist, und kann natürlich geheuchelt sein. Hier zählt nur die Tat.

Siehe hierzu das Gleichnis von den ungleichen Söhnen (Mt 21,28ff): der eine sagt, er wolle gehorchen und gehorcht nicht, der andere sagt, er wolle nicht gehorchen aber gehorcht. Nur der Zweite hat den Willen Gottes getan. Dieses Gleichnis ist eine wichtige Warnung an Theologen, die sich viel mit Richtigkeiten beschäftigen, denn es zählt letztlich nur die Frucht. An ihr wird man erkennen, was wirklich im Herzen des Menschen ist und was nur ein Lippenbekenntnis.
Ein Gericht, dass also Irrlehren verurteilt, übersteigt seine Kompetenz. Denn dieses Lippenbekenntnis zählt nichts. Vor Gericht darf nur die Tat gelten.
Wenn über die mangelnde Trennung von Kirche und Staat in der europäischen Geschichte geklagt wird, dann handelt es sich in aller Regel um Verstöße gegen eben diesen Grundsatz!

Die Trennung von Staat und Kirche bedeutet also vor allem: der Staat darf sich nicht selbst überheben. Er darf nicht von Gottes Geboten abweichen, weil er sich dann selbst zum Gott machen würde. Es ist nicht seine Aufgabe, Lebensstile festzulegen, soweit sie nicht den Geboten Gottes widersprechen oder Gesetze zu erlassen, mit denen er nicht Unrecht verhindern, sondern ein Bewusstsein für etwas schaffen möchte. Es ist nicht seine Aufgabe, Bürger in ihrer sexuellen Entwicklung zu begleiten (im Gegensatz zu den Grünen, die – natürlich homosexuelle – Bürger eben hier unterstützen möchten. So steht es in ihrem Grundsatzprogramm). Er darf nicht eigenen Vorstellungen vom guten Leben und gerechten Zusammenleben zu verwirklichen suchen.
Und er darf nur äußerliche Vergehen richten, weil er nicht in die Herzen der Menschen sieht. D.h. auch, dass er keine Verbrechen mit dem Hinweis auf die Seelenlage eines Verbrechers entschuldigen darf. Der Staat führt ein sichtbares Schwert und darf es auch nur dort einsetzen, wo er etwas sehen kann. Ganz im Gegensatz zum Wort Gottes, das ebenfalls ein Schwert ist, aber die Gedanken im Innersten der Menschen richtet.

Hebr 4,12 „Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.“
(und man darf das wohl als Hinweis auf seine Besonderheit verstehen, wodurch es von aller weltlichen Gewalt unterschieden wird)

Für die Kirche hingegen bedeutet die Trennung von Kirche und Staat, dass sie sich nicht auf die äußerlichen, politischen Themen verengen darf, weil sie sonst die Gerechtigkeit vor Gott und die Gerechtigkeit vor Menschen verwechselt. Jemand, der gut bürgerlich lebt, wird sich dann leicht für einen guten Christen halten, und jemand, der als Verbrecher in die Kirche kommt, findet keine Vergebung für sein zerknirschtes Herz, weil die Kirche nur die gleiche Gerechtigkeit wiederholt, die er auch von seinen Richtern kennt.

Ich weiß, dass man heute gerade die politische und „aktuelle“ Predigt rühmt. Aber steckt in diesem Urteil über eine Predigt nicht die Heuchelei der Gerechten, die gerne in dem unterrichtet werden möchten, was ihnen ohnehin keine Schwierigkeiten bereitet? Oder im schlimmsten Fall sogar an dem Vergnügen, die üblichen Verdächtigen, die man schon aus den Zeitungen kennt, wieder mal am Pranger zu sehen?
Wer stattdessen die Feindesliebe, Demut und Selbstverleugnung predigt, wird nie viel Lob erhalten. Aber dies ist das Amt in der Kirche. Denn nur wo Gottes Gerechtigkeit klar gepredigt wird, entsteht auch die Sehnsucht nach seiner Vergebung. Und sie zu predigen, ist dann die höchste Aufgabe der Kirche.

Ab wann besitzt der Mensch eine unantastbare Würde?

(Der folgende Text ist ein Auszug aus meiner Erwiderung zu dem Artikel „Die Frucht der Freiheit“ von Volker Gerhardt in der ZEIT Nr. 49 vom 27.11.03., in welcher dieser versucht hat, die Menschenwürde auf den Zeitpunkt der Geburt zu verlegen. Volker Gerhardt war zu jener Zeit Mitglied von Schröders sog. „Ethik-Kommision“. Der Text wurde von der ZEIT nicht abgedruckt.)

Gott selbst stellt jede unrechtmäßige Attacke gegen einen Menschen unter Strafe, weil er es als Angriff auf sein Bild wertet (Genesis 9,6). Weil die Unantastbarkeit des Menschen von Gott selbst gefordert wird, entzieht sie sich jeder von Menschen bestimmten Bedingung und Definition. Sie erscheint wie eine Eigenschaft, die dem Menschen objektiv zukommt, ohne sinnlich wahrnehmbar zu sein. Da keine weiteren Bedingungen gefordert sind als das „Menschsein“, kann man sich auf eine sehr biologische Grenze für die Menschenwürde zurückziehen: Der Mensch ist ein Lebewesen (so weit so gut). Als Lebewesen ist er ein Organismus, und Organismen müssen nur in einem bestimmten Medium mit Nahrung versorgt werden, um dann von ganz allein eine genetisch vorgeschriebene Entwicklung zu durchlaufen. Daraus ergibt sich die Definition: Ein Mensch ist ein Organismus mit menschlichem Erbgut. Eine einzelne menschliche Zelle enthält zwar das menschliche Erbgut, ist aber kein Organismus. Diese Unterscheidung ist in der Biologie üblich und wird selbst auf einzellige Lebewesen angewendet: Sie gelten als vollwertige Organismen mit nur einer Zelle und sind nicht analog zu den Einzelzellen zu sehen. Auch eine Stammzelle ist kein Organismus, solange sie nicht z.B. in die Hülle einer Mäuse-Eizelle eingepflanzt wird. Dass die Gegner der Stammzellforschung den Beginn des einzelnen Menschen in der Vereinigung der haploiden Chromosomensätze beider Elternzellen sehen, mag einen einfachen Grund haben: Durch die entsprechenden Debatten ist der Blick auf die Bedeutung des Gencodes fixiert worden. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, ein Lebewesen sei eine Abfolge von Säuren. Man übersieht dabei aber leicht das komplizierte Zusammenspiel in einer Zelle, in der ein Gencode allein wenig ausrichten kann. Bei der natürlichen Vermehrung beginnt demnach der Mensch nach der Verschmelzung von Samen und Eizelle, auch wenn die Chromosomensätze noch getrennt sind.
Dieser rein biologische Zugang mag für manchen Geisteswissenschaftler wenig Charme haben. Er ist aber die einzige Möglichkeit, die Würde aller Menschen anzuerkennen. Selbst wenn man die für die Menschenwürde erforderlichen Kriterien noch so eng an die Definition des Menschen anschmiegt, werden zwei Gruppen von Menschen gebildet, und nüchtern betrachtet ist das ja auch der Sinn der ganzen Debatte. Der Umgang mit Kriterien ist aber riskant: Wenn sie nicht in einem willkürlichen Zeitpunkt bestehen, lassen sich auch immer Erwachsene denken, denen keine Menschenwürde zukommt. Gerhardt selbst spricht davon, dass der Mensch von der Gemeinschaft als Mensch aufgenommen wird. Wohl dem, der dieses Glück hat.
Und weshalb sollte sich eine Gesellschaft, wenn sie ohnehin selbst festlegen kann, wer Träger der Menschenwürde ist, unnötig einschränken? Weshalb sollte man sich dem Kind verpflichtet fühlen, nur weil man es geboren hat? Es gibt genug Beispiele für Kulturen, in denen die Eltern erst nach der Geburt und einer gründlichen Inspektion über das Lebensrecht des Kindes entschieden haben. Und dass dies auch in Deutschland bereits möglich ist, zeigen Einzelfälle, die aus den Kliniken an die Öffentlichkeit dringen.
Man kann die unbedingte Menschenwürde also nicht von einer rein biologischen Definition des Menschen trennen. Es gibt hier keine eher konservative oder eher liberale Auffassung, denn der Bruch, der mit der Trennung von dem Mensch als Lebewesen und dem Träger der Menschenwürde eintritt, kann grundlegender kaum sein: Jetzt fängt die Suche danach an, was einen Menschen würdig erscheinen lässt. Menschenwürde kommt dem Menschen nicht mehr zu, sondern wird zu einer Eigenart des Betrachters. Der hält typischerweise etwas für würdig oder nicht; die Menschenwürde des Objektes wird ersetzt durch die Humanität des Subjektes. Statt sich auf ein Grundrecht zu berufen, kann man dann nur noch sagen, was man selbst für schützenswürdig hält.

Christliche Wirtschaftspolitik in 3 Minuten

Kapitalismus und Sozialismus sind sich mindestens in einer Frage einig: entscheidend für das Wohl eines Volkes ist das richtige Wirtschafts“system“. Und genau das ist offensichtlich falsch:
Die meisten magischen Kulturen beispielsweise kennen vermutlich keine staatliche Lenkung des Wirtschaftslebens, und dennoch haben sie nichts entwickelt, was dem wirtschaftlichen Verhalten der Industrienationen auch nur ähnlich sieht. Andererseits haben sich in „sozialistischen Staaten“ mit einer Politik der Enteignung und Lenkung nie Gesellschaften entwickelt, in denen Besitz wirklich keine Rolle mehr spielte.
Sowohl der Kapitalist als auch der Sozialist haben ihre Rechnung ohne den Menschen gemacht. Es sind nämlich Menschen, die planvoll wirtschaften oder in den Tag hinein leben, es sind Menschen, die gierig sind oder deren Ideal in Armut besteht.

Welche Konsequenzen hat diese Beobachtung aber für die Wirtschaftspolitik? Zunächst einmal die, dass sie bestimmte Dinge NICHT tut, nämlich die Wirtschaft anzukurbeln, indem sie der Wirtschaft mehr Skrupellosigkeit durchgehen lässt, oder das Elend abbauen will, indem sie mehr umverteilt (das Experiment ist schon oft genug gescheitert).

Das einzige, was ein Staat wirklich machen kann, ist das Eigentum – das Kapital – der Bürger zu schützen. Eigentlich sollte wirtschaftliches Handeln zwar immer von der Liebe bestimmt sein, aber der Staat kann nicht ins Herz sehen und darf daher nur eingreifen, wenn ein handfestes Vergehen vorliegt. Und das ist spätestens dann erreicht, wenn jemand seine Existenzgrundlage verliert.
Hier unterscheidet sich christliche Wirtschaft sowohl von Kapitalismus als auch von Sozialismus: der Kapitalismus sieht kein größeres Problem darin, wenn ein kleiner unrentabler Betrieb von einem größeren geschluckt wird – da ja der Allgemeinnutzen wächst. Und der Sozialismus würde, damit genau das nicht geschieht und sich immer mehr Kapital bei immer weniger Menschen anhäuft, während die anderen verelenden, gleich alle enteignen.

Christliche Wirtschaftspolitik muss hingegen den kleinen Betrieb schützen, weil er die Lebensgrundlage seines Besitzers. Sie verbietet also kein Eigentum sondern schützt es gerade bei allen! Und sie sieht im Gegensatz zum Kapitalismus auch das Elend des Einzelnen und opfert ihn nicht dem Allgemeinnutzen – der dann in Form von schlechterer Qualität und höheren Preisen durchaus leiden darf. Ansonsten besteht aber Entscheidungsfreiheit in allen Handelsbeziehungen, so wie ja auch sonst ein größtmögliches Maß an Freiheit anzustreben ist.

Diese Wirtschaftspolitik vermeidet zum Einen eine Kapitalakkumulation auf Kosten einer größer werdenden Gruppe abhängig arbeitender Menschen und sie rückt die Bedeutung des Erbes wieder neu in den Blick. Das Erbe ist der Anteil, den ich nicht erarbeitet habe, sondern der mir aus Gnade zufällt. Diesen Gedanken scheinen heute wenige guten Gewissens und offen genießen zu können, aber er ist wichtig, weil er das Bewusstsein der Abhängigkeit von Gott fördert.
Der Angestellte hingegen wird nur für seine Leistung bezahlt. Sein Wert bestimmt sich nach seiner Funktion (auch hier ist es kaum ein Zufall, dass die Lehre vom freien Markt im gleichen Land und im gleichen Jahrhundert entstanden ist, wie die Evolutionstheorie!) und sowohl Kapitalismus als auch Sozialismus verwenden ihn in ihrem Sinn: im einen Fall wird der Mensch zu einem Teil in einer Bewegung im anderen Fall zu einem Rädchen im Getriebe. In beiden Fällen ist der Mensch durch seine Funktion oder Aufgabe bestimmt.
Eine christliche Wirtschaftsethik muss dagegen deutlich machen, dass ein Mensch sich weder sein Existenzrecht selbst erkämpfen muss, noch von der Gruppe zugeteil bekommen. Es fällt ihm von Gott zu und ist für andere nicht verfüg- und verhandelbar. Und diese Gnade kommt nirgendwo besser zum Ausdruck als im Erbe eines Kapitals.
Es ist also die höchste Aufgabe einer christlichen Wirtschaftspolitik, gerade die kleinsten Unternehmen und Familienbetriebe vor Übergriffen zu schützen und auch nach einem Zusammenbruch wieder aufzurichten – eventuell durch entsprechende Insolvenzverfahren, an deren Ende dann nicht das Null-Konto, sondern wieder das lebenserhaltende Eigenkapital steht.

„Du sollst nicht zum Pfande nehmen den unteren und oberen Mühlstein; denn damit hättest du das Leben zum Pfand genommen.“
(5Mo 24,6)

Politische Entscheidungen könnten so aussehen (nur eine Auswahl):
– Abschaffung der Erbschafts-, Unternehmens – und aller möglicher anderen Steuern, von deren Existenz ich gar nichts wissen will…
– Abbau der Dokumentationspflichten für kleine Unternehmen und die weitestgehende Vereinfachung eines Einstiegs in die Selbstständigkeit
– ein unternehmerfreundliches Insolvenzrecht mit dem Recht, das eigene Unternehmen nach einem Verkauf jederzeit wieder zurück zu kaufen.
– das Verbot von Geschäftskettenbildung u.ä.
– Mindestlöhne (jemandem nicht genug zum Leben zu geben, obwohl er arbeitet, ist mit nichts zu entschuldigen)
– strenges Vorgehen gegen Preisdumping
– Arbeitsangebote für Arbeitslose statt Sozialleistungen
– vermutlich fällt mir später noch mehr ein… (in den Kommentaren gehe ich z.T. näher auf diese Punkte ein)

Gab es einen urkirchlichen „Kommunismus“?

Es gibt zwei Stellen im Neuen Testament, die immer wieder angeführt werden, um zu belegen, dass die Urchristen kommunistisch gelebt haben:

1. „Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war.“ (Apg.2,44f)

2. „Die Menge derer aber, die gläubig geworden, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein eigen sei, sonder es war ihnen alles gemeinsam.“ (Apg. 4,32)

Ist das die Beschreibung einer kommunistischen Lebensweise? Es ist auf jeden Fall kommunistischer als alles, was Linke Politiker und ihre Anhänger in Deutschland zu leben bereit sind, weil sie sich darauf beschränken, den Kommunismus vom Staat zu fordern.

Aber es handelt sich hier tatsächlich nicht um Kommunismus, und dafür gibt es einen einfachen Grund:
Im Kommunismus, würden diese Aussagen keinen Sinn machen. Wenn niemand Eigentum besitzt weist man nicht darauf hin, dass niemand etwas von seiner Habe sein eigen nennt. Im Kommunismus gibt es keine Habe, und die Tatsache, dass niemand da ist, der etwas seine Habe nennt, ist lächerlich und ganz sicher kein Hinweis darauf, dass die Menschen ein Herz und eine Seele sind!

Der Unterschied besteht darin, dass hier formal der Besitz abgegeben wird, während er im Kommunismus nicht existiert. Das mag finanziell auf das Gleich hinauslaufen, ist aber ein erheblicher Unterschied! Denn hier wird das Einkommen, Verdienst etc. nicht abgeschafft und auch nicht verpönt, sondern verteilt – nach den Regeln der Liebe. Handelte es sich um einen Kommunismus, fände die Verteilung nicht nur ohne Liebe statt, sie verhindert sie sogar, denn wie kann man etwas aus Liebe geben, wenn man gar nichts besitzt? Und gerade das Abgeben ist ein sehr wichtiger Teil der Liebe, wenn auch nicht der einzige.
Es gibt bis heute christliche Gruppen, die aufgrund dieser Bibelstellen einen wirklichen Kommunismus leben – es ist nebenbei bemerkt die einzige mir bekannte Form des Kommunismus, die überhaupt jemals halbwegs funktioniert hat und nicht wie in den atheistischen Spielarten immer in Diktaturen ausgearet ist. Es handelt sich um die Hutterer, und vermutlich auch die Amish-People. Wer mal einen Bericht über diese Geselschaften gelesen oder gesehen hat, wird schnell merken, dass die beiden o.g. Verse so dort nie erlebt werden könnten, weil Kommunismus für liebevolles Abgeben keinen Raum lässt (vgl. in diesem Zusammenhang 1.Joh 3,17). In meinen Augen ist das Einschläfern der Liebe unter den Menschen eine schlimmere Eigenschaft des Kommunismus als die Unfreiheit oder der wirtschaftliche Entwicklungsstand.

In der Apostelgeschichte trübte bald ein Ereignis das Bild: Hananias und Saphira verkauften ebenfalls ihren Besitz, behielten aber einen Teil des Geldes heimlich für sich und gaben den Rest der Gemeinde. Interessant ist die Reaktion von Petrus darauf:
„Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und von dem Kaufpreis des Feldes beiseite geschafft hast? Blieb es nicht dein, wenn es unverkauft blieb, und war es nich, nachdem es verkauft war, in deiner Verfügung? Warum hast du dir diese Tat in deinem Herzen vorgenommen? Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott.“ (Apg. 5,3f)

Die Fragen sind rethorisch gemeint und mit „Ja“ zu beantworten: Ja, es war dein Feld, und ja, es war dein Geld. So etwas könnten Hutterer u.a. nie sagen.

Christlicher Hexenwahn?

Die Hexenverfolgungen gegen das Christentum ins Feld zu führen, dürften zu dem gesicherten Grundbestand unserer Kultur gehören. Wer gebildet ist, ist a) kein Christ und sollte es b) mindestens mit den Hexenverfolgungen begründen können.

Nun bin ich jederzeit bereit zuzugeben, dass Christen viel Mist gemacht haben. Die Frage ist nur, ob es christlicher Mist war.
Die Hexenverfolgung beispielsweise diente vor allem der Abwehr von Schadenszauber. Die Menschen hatten eine heillose Furcht vor den Flüchen der vermeintlichen Hexen.

Der Witz ist nur: es gibt im Christentum überhaupt keinen Schadenszauber. Man kann hier geradezu von einem Kuriosum des Christentums sprechen, denn das ganze Heidentum ist tatsächlich voller Praktiken, die helfen sollen, den Schadenszauber zu vermeiden oder zu bekämpfen. Jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Religionswissenschaft auskennt, wird hierin ein verbreitetes Motiv in fast allen Kulturen wiederentdecken.
Aber im Christentum gilt: ein unverdienter Fluch trifft nicht ein (Sprüche 26,2). Die Begegnungen Jesu mit den gefährlichen Dämonen zeigen, dass für Christen das Thema gegessen ist. Dämonen haben nämlich eine Höllenangst vor Jesus!

Nun stellen sich allerdings zwei Fragen: 1. Wieso kam es dann zu den Hexenverfolgungen? 2. Wieso hat die Katholische Kirche hier so begeistert mitgemacht?

Zu 1: Allgemein war die Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts eine Zeit, die von den Umbrüchen der Reformation geprägt war. In dem Vakuum, das durch die Streitereien zwischen Katholiken und Evangelischen Christen entstand, wandten viele Menschen sich wieder verstärkt den alten Formen des Aberglaubens zu, die von der Katholischen Kirche immer nur mühsam unterdrückt wurden – nicht selten zu dem Preis, dass die Kirche den Aberglauben einfach übernahm. Durch den Zerfall ihres Machtmonopols, blühte der Aberglaube wieder auf. Der Brockhaus von 1969 nennt hier konkret: „altheidnische Sagenerinnerungen (Wetterhexe, Giftmischerin), orientalische-hellenistische Literaturtraditionen (Liebeszauber, Teufelsbuhlschaft) und zeitgenössische Phantasien“, die im europäischen Hexenwahn zusammenflossen.

Zu 2: In der Bevölkerung haben sowohl katholische als auch evangelische Männer und Frauen Hexen verfolgt. Hierbei muss man aber die Begriffe mit Vorsicht verwenden, weil die Zugehörigkeit zu einer Konfession damals vom Wohnort abhing. Interessanter ist das Vorgehen der Kirchen. Und hier galt die Hexenverfolgung tatsächlich als ein typisch katholisches Phänomen, das von evangelischen Theologen oft kritisiert wurde. Dieser Umstand wird heute gerne verschleiert, um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um ein typisch christliches Phänomen.

Dass es in gewisser Hinsicht typisch für die Katholische Kirche war, liegt möglicherweise an ihrer traditionellen Praxis, Aberglauben lieber zu übernehmen, und ihm so den eigenen Stempel aufdrücken zu können. Im Falle der Hexenverfolgung war das noch nicht einmal besonders abwegig, denn es gibt Bibelstellen, durch die eine Hexenverfolgung bis zu einem gewissen Grade gedeckt werden: (z.B. 2.Mose 22,17; 5. Mose 18,10 hier werden übrigens die grausamen Praktiken des heidnischen Umfeldes angedeutet, in denen auch das Verbrennen bei lebendigem Leib dazu gehörte).

Offenbar war es für manche Theologen schwierig, dieses Gebot von den ganzen heidnischen Einflüssen und folkloristischen Phantasien zu trennen. Denn allein aus diesen Geboten hätte sich weder ein Hexenwahn noch eine Hexenverfolgung im bekannten Ausmaß ergeben können:
Der Hexenwahn macht keinen Sinn, wenn es keinen Grund gibt, sich vor Hexen zu fürchten. Die Hexenverfolgungen machen nur Sinn, wenn der Straftatbestand der Hexerei durch Zeugen belegt ist. Das entspräche dem alttestamentlichen Vorgehen. Die Bibel kennt keine Verhöre unter Folter, keine Zaubertricks in der Rechtsprechung, magischen Prüfungen und auch keine Verbrennungen als Todesstrafe!
Also alle Bestandteile, die aus einer ethischen Regel einer Religion ein Massaker machten, waren heidnischen Ursprungs.
Den Christen die Hexenverfolgung anzulasten ist so absurd wie der denkbare Vorwurf (vielleich späterer Generationen), die Christen hätten die Homosexualität gefördert. Klar gibt es Christen, die immer alles mitmachen und das Ergebnis dann möglicherweise sogar theologisch begründen und vielleicht sogar aktiver für ihre Sache eintreten als ihre Mitstreiter. Aber dass die Unterstützung der Homosexuellen eine typisch christliche Leistung ist, wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen – unabhängig davon, wie man zu dem Thema steht.

Es ist eine Ironie der europäischen Geschichte, dass sich die Menschen gerade diesen heidnischen Einflüssen wieder mit Begeisterung zuwenden – und damit auch über kurz oder lang der Angst vor bösen Geistern, vor denen das Christentum die westliche Welt befreit hat.

Und es ist naiv, sich auch nur über die heidnische Angst zu ereifern, während man gleichzeitig bereit ist, seinen Wohlstand durch den Tod der eigenen Kinder zu erkaufen…

Der Verweis auf die Hexenverfolgung kommt mir daher nicht besonders ehrlich vor und dient möglicherweise eher politischen als ethischen Motiven. Irgendwie fällt mir dazu dieses Zitat ein:
„Der größte Volksschaden sind unsere Pfarrer beider Konfessionen. […] [Hitler führt hier das erste Beispiel zur Begründung seiner berüchtigten „Verordnung gegen Volksschädlinge“ aus; Anmerkungen MW]
Es wird der Augenblick kommen, da ich mit ihnen abrechne ohne langes Federlesen. Ich werde über juristische Zwirnsfäden in solchen Zeiten nicht stolpern. Da entscheiden nur Zweckmäßigkeitsvorstellungen. Ich bin überzeugt, in zehn Jahren wird das ganz anders aussehen. Denn um die grundsätzliche Lösung kommen wir nicht herum. Glaubt man, dass es notwendig ist, die menschliche Gesellschaft auf einer Sache aufzubauen, die man als Unwahrheit erkannt hat, so ist die Gesellschaft gar nicht erhaltenswert. Glaubt man, dass die Wahrheit genügend Fundament sein kann, dann verpflichtet einen das Gewissen, für die Wahrheit einzutreten und die Unwahrheit auszurotten.
Jedes Jahrhundert, das sich mit dieser Kulturschande weiterhin belastet, wird von der Zukunft gar nicht mehr verstanden werden. Wie der Hexenwahn beseitigt werden musste, so muss auch dieser Rest beseitig werden!“ (Adolf Hitler, Tischgespräche in der Wolfsschanze, 8.2.1942)

Hitler hat Legende vom christlichen Hexenwahn verwendet, um gegen das Christentum mobil zu machen.

Vegetarismus und Menschenwürde

Es gibt verschiedene Gründe, kein Fleisch zu essen: manche Menschen vertragen es nicht, manche mögen es nicht, manche mögen die Art nicht, wie bei uns Tiere gehalten und geschlachtet werden oder fürchten sich vor übertragbaren Krankheiten.

Meistens ist mir der Vegetarismus aber mit einer anderen Begründung vorgestellt worden: mit einer Polemik gegen die christliche Trennung zwischen Tier und Mensch. Nur durch diese Trennung wird dem Menschen seine herausgehobene Würde gesichert und gleichzeitig der Fleischgenuss erlaubt.
Lehnt man diese Trennung ab, wird der Mensch zu einem von vielen Tieren und manche Zeitgenossen überbieten sich geradezu darin, ihn im Wert immer weiter unten in der Skala zu sehen (z.B. unter den Bakterien, weil die schon so alt und erfolgreich sind etc.). Unter anderen Tieren sei es aber nicht mehr möglich, andere „Mitgeschöpfe“ einfach aufzuessen.
Das klingt chic, ist es aber nicht. Denn wenn die Scheu, Tiere zu essen, so begründet wird, verliert man jeden Grund für Menschenwürde! Das darf man nicht vergessen.
Es gibt dann nur zwei Möglichkeiten:
Entweder schätzt man alle Lebewesen gleich wert oder man bemisst ihren Wert nach irgendwelchen Eigenschaften.
Wenn alle Lebewesen gleich wertvol sind, muss man sich umbringen. Denn in jeder Sekunde verenden Bakterien in meinem Magen, während ein Mensch durch seinen Tod vielen Bakterien zur Nahrung dienen kann. Es wäre also grob unmoralisch, am Leben zu bleiben, einem Leben, das so viele andere Leben kostet.
Faktisch wählen daher alle (noch lebenden) Gegner der Menschenwürde den zweiten Weg und unterscheiden sich nur in der Wahl der Eigenschaften, die sie für besonders schützenswert halten. Die Einen schützen die Leidensfähigkeit, die Anderen nur Lebewesen mit Augen …
Alle Eigenschaften haben gemeinsam, dass der Wert eines Menschen von bestimmten Eigenschaften abhängt und ein Mensch also seinen Wert verlieren kann. Was ist nämlich mit Menschen, die keine Augen haben, kein Bewusstsein entwickeln (zumindest nach allem, was man sagen kann), mit Menschen ohne Augen ohne erkennbaren Willen zum Leben? Darf man sie nun töten? Die Antwort müsste für den überzeugten Gegner der christlichen Menschenwürde klar lauten: ja, selbstverständlich.

Es gibt natürlich noch eine andere Möglichkeit: man vermeidet jede Wertzuweisung. Nur ist die Menschenwürde dann erst recht obsolet.

Nach dem dritten Reich hat man aus einem tiefsitzenden Schrecken über die Gräueltaten der Nazis die Menschenwürde in der Verfassung verankert; leider ohne sie zu begründen. Und dieses Versäumnis rächt sich, denn jeder Schrecken verfliegt und es war nur eine Frage der Zeit, bis spätere Generationen diese Menschenwürde ablehnen, deren religiöse Grundlagen keinen Rückhalt in der Bevölkerung mehr hatte.

Conservapedia.com … Das neokonservative Wikipedia für Christen aus den USA

Hallo zusammen,
vor einigen Tagen habe ich den Pro-Artikel Ein Wikipedia für Christen gelesen, wo das konservativ-christliche US-Wiki conservapedia.com vorgestellt wurde.
Ich war vollkommen begeistert, als ich las, dass dieses Wiki von einem amerikanischen Rechtsanwalt und 58 Studenten gegründet wurde, weil ihnen das bekannte Online-Lexikon Wikipedia zu anti-christlich, anti-amerikanisch und politisch zu weit links war. Auf Conservapedia.com sind laut „Pro“ Kritik an der Evolutionstheorie und Ansichten der Konservativen ausdrücklich erwünscht.
Natürlich wollte ich mir sofort die Domain sichern um das hier für Deutschland aufzuziehen 😉 Kurzer Domain-Check conservapedia.de … und … frei? …. Nein, man landet man bei theologiewiki.de.
Wow, die Leute vom Theologieforum haben sich also diesen anspruchsvollen Brocken an Bord gezogen. OK … let´s wait and see! Ich wünsche ihnen jedenfalls Gottes Segen für ihr Projekt und hoffe, dass die deutsche Conservapedia-Version im Vergleich zur us-amerikanischen etwas mehr christliche Inhalte anzubieten haben wird. Theologisch ist dieses von der „pro“ hochgelobte Web-2.0-Tool meines Erachtens leider noch alles andere als komplett, wie die Jesus-Seite zeigt. Dafür bekommt der buddhistisch orientierte Konservative jedoch wenigstens die 5 noblen Wahrheiten des Buddhismus aufgezählt …
Also bisher ist die us-amerikanische Conservapedia ein Skelett aus Zwei-Satz-Lexikoneinträgen vorwiegend zur Weltgeschichte, versetzt mit etwas konservativer Kritik am Zeitgeist und ein paar interessanten Debattenseiten … Im Vergleich dazu hat es das deutsche Team gar nicht mal unbedingt so schwer dieses Level aufzuholen.

Also bis denne theologiewiki … germany twelve points 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Conservapedia.com … Das neokonservative Wikipedia für Christen aus den USA

Compassionate Conservatism

Worum dreht sich denn alles bei den Konservativen?
Nur um die Ökonomie … und ein bißchen um christlich-abendländische Werte? Was wir evangelikalen Christen hier in Deutschland als Leitgestirn für den gesamten deutschen Konservativismus leisten müssten, wären meiner Meinung nach 3 Dinge:
1. Eine klare Kommunikation christlicher Werte.
2. Eine Erklärung der Tagespolitik aus einer apologetischen Perspektive der „Christlichen Weltsicht“
3. Umsetzung des Konzepts des „Compassionate Conservatism“ [=mitfühlender Konservativismus] auf die Deutschen Verhältnisse.

Was bedeutet mitfühlender Konservativismus?
Ein Konservativismus, der wieder soziales Engagement und Mitgefühl für die Armen hochhält. Deutschland braucht keine Konservativen, die sich im Angesicht eines heruntergekommenen Arbeitslosen wegdrehen … ich möchte wieder eine Liebe und ein Feuer für die Armen sehen … Wir brauchen eine christliche Bürgergesellschaft, die Barmherzigkeit für die Armen zeigt … und ich meine damit explizit NICHT eine Erhöhung der anonymen Transferleistungen … Marvin Olasky, der Herausgeber von WORLD MAGAZIN eines Magazins für christliche Weltsicht war in seiner Studentenzeit ein Linksextremer … ein Maoist, der beim Lenin-Studium die Bibel und durch die Bibel Jesus Christus entdeckt hat und zum bibeltreuen Evangelikalen konvertierte. Von ihm stammt das Konzept des „Compassionate Conservatism“. Glaubensbasierte Gruppen v.a. aus christlichen Gemeinden kümmern sich mit Hingabe und Barmherzigkeit um die verarmten Randgruppen … führen sie zu Jesus Christus … führen sie zur Buße und Umkehr …. aus Alkoholikern und Drogensüchtigen werden so wiedergeborene Christen, die Jesus Christus als Herr haben …

Ich glaube Jesus hätte dieser Konservativismus gut gefallen

Wer sich dafür interessiert kann Marvin Olasky´s Buch „Compassionate Conservatism“ ja mal lesen …

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Compassionate Conservatism

PBC: Partei Bibeltreuer Christen

Ich denke wir werden in den nächsten 10 Jahren hier in Deutschland eine „Christian Coalition“, ähnlich dem evangelikalen Vorbild aus den USA haben. Die Partei Bibeltreuer Christen hat dabei vor allem die Aufgabe permanente die evangelikale Flagge in der bundesrepublikanischen Parteienlandschaft hochzuhalten. Es geht um Permanenz und Konstanz. Die PBC ist so einen Art Katalysator, der die theokonservative Themen vorantreibt und öffentlich erkennbar im politischen Umfeld präsentiert.
„PBC: Partei Bibeltreuer Christen“ weiterlesen

[Buchtip] Peter Hahne: Schluss mit lustig

Seit Wochen hält dieses Buch den Platz 1 auf der Sachbuch-Bestsellerliste. Man kann es gar nciht fassen, dass „einer von uns“ Evangelikalen es geschafft hat Interesse beim Mainstream zu wecken. Es geht in dem Buch um die Bedeutungsverschiebung, die die Weltsicht des Westens seit dem 11. September 2001 erfahren hat. Es ist eine Bestandsaufnahme dazu wo unsere Gesellschaft heute steht und eine ernste Abrechnung mit der 68er-Revolutuion und der Spass-Generation.
„[Buchtip] Peter Hahne: Schluss mit lustig“ weiterlesen