Dr. theol. Lothar Gassmann: Kommt die Diktatur Europa? Kommt eine Verfolgung bibeltreuer Christen?

Mit der freundlichen Erlaubnis von Dr. Lothar Gassmann persönlich erhaltet Ihr in der Anlage zu diesem Posting eine interessante Rede vom letzten Wochenende zum Thema Europa. Im Rahmen einer Demonstration der Partei Bibeltreuer Christen wurde sie von Dr. Lothar Gassmann vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe gehalten.
Ich möchte diese Rede hier gerne zur Diskussion stellen.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Die Europäische Union (EU) steht in großer Gefahr, sich zu einer Diktatur zu entwickeln.
Begründung:
1. Nur in den wenigsten Ländern wurde die Bevölkerung befragt, ob sie der EU beitreten will.
2. Alle wesentlichen Entscheidungen in der EU werden zentralisiert.
3. Die Bevölkerung in den einzelnen Ländern und die nationalen Parlamente haben kaum Möglichkeiten, auf die laufende europäische Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Gelegentliche Wahlen und das mit hohen Hürden versehene Petitionsrecht können daran nur wenig ändern.
4. Die EU hat sich in allen entscheidenden Bereichen von Politik, Wirtschaft und Justiz de facto eine Totalermächtigung eingeräumt.
5. Die Bundesrepublik Deutschland büßt ihre Souveränität immer mehr ein, ebenso die anderen der EU angeschlossenen Staaten.
6. Das Recht der einzelnen Staaten (z.B. das deutsche Grundgesetz) wird zunehmend vom „Europarecht“ verdrängt.
7. Das Bundesverfassungsgericht als höchstes deutsches Gericht muss seine entscheidenden Kompetenzen an den Europäischen Gerichtshof abgeben.
8. Die EU erstrebt Aufrüstung und eine Europa-Armee.
9. Die EU-Politik kann – insbesondere durch ihre „Nichtdiskriminierungs“-Klausel – eine Einschränkung der Meinungs- und Predigtfreiheit zur Folge haben.
10. Die Präambel und die Grundwerte-Definition des EU-Verfassungsvertrags stehen in wesentlichen Punkten im Gegensatz zum christlichen Glauben und könnten – besonders im Blick auf die „Nichtdiskriminierungs“-Klausel – eine Christenverfolgung in Europa herbeiführen.

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Sind Sie Hesse?

Haben Sie sich eigentlich mal gefragt, wieviel Zeit Sie in den letzten Monaten mit der Regierungsbildung in Hessen verbracht haben? Vielleicht sind Sie Hesse, aber die meisten Deutschen sind keine Hessen und haben sich trotzdem damit beschäftigt. Klar, hier geht es auch um die Frage, wie man in Zukunft mit der „Linken“ umgeht und welcher politischen Akzeptanz sie sich erfreut. Aber was hat das mit meinem Wahlverhalten zu tun? Ich wähle die Linke doch nicht, weil sie irgendwo in der Regierungsbildung in Hessen mitwuselt.
Wieviel Zeit haben Sie mit der Wahl in Amerika verbracht? Wieviel Zeit werden Sie in den nächsten Monaten mit nutzlosen Artikeln über Politker vor der Wahl verbringen? Natürlich bekommt man so einen Eindruck von den Personen, aber der ist völlig uninteressant. Entscheidend ist alleine das Parteiprogramm und der schlechteste Kandidat mit dem besten Partei-Programm wird meinen Vorstellungen viel näher kommen als der beste Kandidat eines absurden Programms. Also werde ich die Wahlvorbereitung wie gewohnt auch 2009 kurz halten: alle Parteiprogramm synchron vergleichen (gibt es vermutlich alle kostenlos im Internet also billiger als eine einzige Tageszeitung) und gut ist.

Sparen Sie Geld und Zeit und beschäftigen Sie sich doch mal mit den Themen, die wichtig sind und nicht mit den Themen, die Ihre Zeitung wichtig findet.

Nach der Demontage von Roland Koch … Wo bleibt die neue christlich-konservative Partei?

Vor ca. einer Stunde meldete der Landeswahlleiter den Sieg der CDU (36,8%) über die SPD (36,7%) in Hessen … Aber der Verlierer der Hessen-Wahl ist trotzdem in den Augen aller: Roland Koch. Wie konnte das passieren? Koch die heimliche Nummer 2 der Bundes-CDU. Wie konnte er so tief fallen? Nun, Hessen ist eigentlich seit Urzeiten immer rot gewesen … und ich muß es wissen, denn ich bin selber gebürtiger Hesse 🙂 Es ist doch das eigentliche Wunder, dass dieser streitbare Konservative sich überhaupt so lange in Hessen als Ministerpräsident halten konnte; als rotes Tuch für die gesamte deutsche Linke. Nur zum Vergleich der Dimension stelle man sich doch mal vor, die SPD würde sich 9 Jahre in Bayern an der Macht halten können …
Roland Koch ist es hoch anzurechnen, dass er das heiße Eisen der dramatisch ansteigenden Kriminalitätsquote von ausländischen Jugendlichen angepackt hat. Seine Gegner aus dem medienrelevanten Lager der post-68er-Gutmenschen können bei Ausländerüberfällen offensichtlich nur reflexartig die armen Täter bedauern, wie der Chefredakteuer der ZEIT di Lorenzo treffend schreibt.
Auf den Hinweis, mein ältester Sohn sei von mehreren türkischen Jugendlichen einfach so zusammengeschlagen und sogar noch per Handy dabei gefilmt worden, warf mir meine eigene Schwester in einer innerfamiliären Debatte um „den rassistischen Wahlkampf von Roland Koch“ doch tatsächlich vor: „Wie unverantwortlich von Dir, dass Du ihn nicht längst in einen Karate-Kurs gesteckt hast!!!“
Oh wow … ich muss schon sagen, die Anti-Koch-Kampagne greift!
Ich selber habe ja nicht nur deutsche Gutmenschen in der Verwandschaft, sondern bin glücklicherweise auch mit einer wunderbaren Frau „mit Migrationshintergrund“, einer Italienerin mit spanischen Wurzeln mütterlicherseits verheiratet. Bei unserem letzten Aufenthalt in Ihrer „Heimatstadt“ Mannheim hatte ich ein Gespräch mit meinem italienischen Schwiegervater … einem sog. „Ausländer“ …
Wir diskutierten den München-Überfall und ich mußte feststellen, dass er sogar eine noch radikalere Ansicht in der Frage der Verschärfung des Jugendstrafrechts hatte als ich. Er würde in solchen Fällen nicht lange fackeln und die Täter SOFORT aus Deutschland ausweisen. Auch mein italienischer Schwager, der übrigens bald Pastor einer pfingstgemeinde sein wird gestand mir offen seine Sympathie zu Roland Koch und seinen Wahlkampfinhalten. Heute höre ich, dass der spanische Cousin meiner Frau von acht Türken zusammengeschlagen wurde und mit Tritten ins Gesicht schwer verletzt wurde … Was soll ich sagen … meine „ausländischen“ Verwandten scheinen erfreulicherweise gegen die typische Politischen Korrektheit der linksalternativen deutschen Medien insgesamt resistent zu sein.
Auf einige SPD-Mitglieder trifft das ja im Übrigen auch zu … Hier ein Zitat von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD):
„Man muss das mal sagen, selbst wenn es manche nicht gern hören: Beim organisierten Autodiebstahl sind Polen nun mal besonders aktiv, das Geschäft mit der Prostitution wird dominiert von der Russen-Mafia, Drogenkriminelle kommen besonders häufig aus Südosteuropa und Schwarzafrika. Man schützt die hier lebenden gesetzestreuen Ausländer nicht, indem man Ausländerkriminalität totschweigt. Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell!“
Dieses Schröder-Zitat schien innerhalb der Hessen-SPD nicht viel zu gelten, betrieb sie doch erfolgreich eine Diffamierungskampagne gegen den hessischen Regierungschef Roland Koch, die gar nicht auf die Realitäten der Amtsführung zielte, sondern auf unterstellte Absichten.
Siehe Ypsilanti im TV-Duell: „Das Problem, warum das so diskutiert wird, ist, dass man Ihnen das zutraut.“
Aus heutiger Sicht scheint Roland Koch und damit weite Teile des konservativen Flügels der CDU nach dieser schweren Niederlage wirklich demontiert. Deutschland ist nach links und die CDU ist zu Merkels linker Mitte gerutscht. Man mag das bedauern … zu ändern ist das nicht!
Oder etwa doch? Für mich bedeutet diese Entwicklung die historische Chance für die Bildung einer neuen christlich-konservative Partei. Nach dem Desaster der PBC, die sich kürzlich putschartige von Ihrem Vorsitzenden Weiblen trennte, der mit der Forcierung der Initiative Aufbruch 2009 genau dieses Ziel hatte – frage ich Euch: Wo bleibt die neue christlich-konservative Partei? Nie war sie wichtiger als heute!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Nach der Demontage von Roland Koch … Wo bleibt die neue christlich-konservative Partei?