Thesen zur Flüchtingskrise

  1. Wer die wirtschaftlichen Möglichkeiten hat, Menschen in Not zu helfen, ist verpflichtet das zu tun. Das gilt für Privatpersonen wie für Staaten.
  2. Über die Finanzierung muss offen und ehrlich gesprochen werden. Wir werden nicht um neue Steuern oder den Abbau von Subventionen herum kommen.
  3. Es muss sicher gestellt werden, dass die Belastung nicht die Schwächsten in Deutschland trifft. Wer ein nobles Eigenheim in den Speckgürteln der Großstädte besitzt, wird weder in seiner Freizeit noch in seinem Berufsleben regelmäßig mit Flüchtlingen in Kontakt kommen und sie auch nie als Konkurrenz erleben. Wer aber dort lebt, wo die Flüchtlinge derzeit untergebracht werden, erlebt nicht nur den wenn auch nur gefühlten Anstieg von Kriminalität sondern vor allem eine direkte Konkurrenz um Arbeitsplätze. Die Diskussion über ein Aussetzen des Mindestlohnes zeigt deutlich, wer die Kosten tragen muss. Am schwersten wird es die Tagelöhner in Deutschland treffen, die jeden Morgen neu anstehen, um am Arbeitsamt auf Gelegenheitsjobs zu warten.
  4. Es gibt nur eine Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass die zusätzlichen Arbeitskräfte nicht den Ärmsten Konkurrenz machen: der Staat muss  Arbeitsplätze schaffen, die ausschließlich in seinem Aufgabenbereich liegen. Er könnte beispielsweise unzählige Straßenkehrer einstellen, öffentliche Beete anlegen oder pflegen lassen, Schulen sanieren etc. Nur darf keine Konkurrenz zu den bestehenden Betrieben entstehen. Auf diese Weise kann der Arbeitsmarkt entlastet und die entstehenden Kosten fair verteilt werden.
  5. Zu einer fairen Verteilung der Belastung gehört es auch, den Osten Deutschlands zu schonen. Eine tragfähige Wirtschaft hat sich dort nicht entwickelt und in vielen Regionen gibt es noch nicht einmal einen vernünftigen Internetzugang. Wer Flüchtlinge nach Einwohnern oder sogar Fläche verteilt, übersieht, dass Platz in dieser Frage das geringste Problem ist. Es wird vor allem auf eine Belastung der Kommunen hinaus laufen, deren Budget daher vor allem berücksichtigt werden muss. Peinlich genug, dass gerade der grüne Ministerpräsident des reichsten Bundeslandes als einer der ersten über Platzmangel geklagt und sich angeboten hat, den Flüchtlingen die Zugfahrt in den Osten zu bezahlen. Der Königssteiner Schlüssel berücksichtigt das Steueraufkommen zwar mit 2/3, die Größe der Bevölkerung aber immerhin noch mit 1/3. Das ist m.E. kein sinnvolles Verhältnis, wenn man bedenkt, dass eine große Zahl armer, arbeitsloser und alter Menschen überhaupt keine weiteren Opfer bringen können sondern ihrerseits ernährt werden müssen! Baden Württemberg erhält nach diesem Schlüssel ca. 12,86% der Erstaufnahmen, Sachsen aber noch ca. 5%. Das halte ich für viel zu viel für so ein armes Land. Dass die Wut und die Bereitschaft, schräge Parteien zu wählen, gerade dort so hoch ist, hat für die Menschen handfeste Gründe.
  6. Wir brauchen eine Arbeitspflicht, die öffentliche Zahlungen nur in Form von Löhnen vorsieht (vorausgesetzt, jemand ist körperlich in der Lage zu arbeiten und muss nicht für kleine Kinder oder die alten Eltern sorgen etc.). Hierzu sind Modelle wie das „Hamburger Modell“ zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen und Menschen anderer Kulturen sowie eine Kombination aus Arbeit und Ausbildung sowie (sofern erforderlich) Sprachunterricht sinnvoll.
  7. Es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass Flüchtlinge sich gegenseitig bedrohen. Auch an diesem Thema zeigt das deutsche Konsumbürgertum kein größeres Interesse. Aber es geht um den Schutz der Schwächsten, die noch keine sichere Stellung in unserer Gesellschaft haben.

Pädophile setzen sich für die grün-roten Bildungspläne ein

Auf einer Demonstration gegen das Bildungspaket in Baden-Württemberg, über das seit Wochen heftig gestritten wird, kam es zu gewalttätigen Angriffen gegen die Demonstranten. Die Aktivisten trugen u.a. ein Schild mit der Aufschrift  „Pädophilie ist“. Bei den Demonstranten, die das Ziel der Angriffe waren, dürfte es sich vorwiegend um Eltern von Kindern im schulfähigen Alter gehandelt haben, die schon aus organisatorischen Gründen teilweise ihre Kinder mitbrachten. Trotz Polizeischutz wurden sie laut eigener Aussage „beworfen, körperlich angegriffen, angesprungen und offen bedroht“. Die Aggression richtete sich also nicht gegen die Pädophilen sondern gegen die Demonstranten.

Die „Gegendemonstration“, die zur offenen Gewaltaktion ausartete, wurde von den Grünen organisiert – also Staat kämpfte gegen Bürger. Weder Gewalttäter noch Pädophile wurden zurück gepfiffen und bislang (3.2.2014 , 8.00 Uhr) findet man auf der Internetpräsenz der Grünen in Baden Württemberg keine Entschuldigung sondern nur den alten Aufruf zur Gegendemonstration. „Lasst uns kämpfen“ steht da, und genau das haben die Aktivisten offenbar  getan.

Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?

Der Kulturkampf ist in Baden Württemberg voll entbrannt. Zankapfel ist der neue grün-rote Bildungsplan für „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, der fächerübergreifend  dafür sorgen soll, dass Schüler Homosexualität und diverse andere Spielarten, deren Unterscheidung offenbar wichtig geworden ist, gut finden. „Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?“ weiterlesen

Die Sexualisierung von Klein(st)kindern ist unter Grünen nach wie vor virulent

Heute werden Politiker der Grünen sich nicht mehr offen für Sex zwischen Erwachsenen und Kindern stark machen. Aber es ist auch keineswegs ein Thema, dass man zu den Akten legen kann, wie die Entwicklung der Lehrpläne in genau den Bundesländern beweist, die Rot-Grün oder sogar Grün-Rot regiert werden. Gerade Baden-Württemberg (das einzige Bundesland mit einem grünen Ministerpräsidenten) bietet einen Sexualkundeunterricht, der weit über die Aufklärung hinaus geht, woher die Kinder kommen. In einem Artikel der Welt gibt es aber auch Beispiele aus Nordrhein-Westfalen, das rot-grün regiert wird. Das Ziel der neuen Sexualpädagogik ist ganz offenbar nicht, vor Gefahren durch Aufklärung zu schützen, sondern eine Sexualmoral zu vermitteln – natürlich eine rotgrüne mit ganz viel Sex zwischen Männern und Frauen. Offensichtlich gibt es nach wie vor Bildungspolitiker, denen an einer möglichst frühen Sexualisierung von kleinen Kindern gelegen ist.

Baden-Württembergs Pressesprecher wechselt zur CDU – Projekt PBC gescheitert?

Vom Wechsel des baden-württembergischen Pressesprechers der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) Andreas Schönberger in die CDU las ich gestern auf idea.de. Da er sich auch schon hier auf theocons.de an Diskussionen beteiligte, schrieb ich ihn an, um näheres über seine Wechsel-Motive zu erfahren. In der Anlage nun seine detaillierte Antwort …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Liebe Freunde und Bekannte,

schweren Herzens erkläre ich heute meinen Austritt aus der PBC. Dieser Schritt ist endgültig und ich bitte Euch, mich nicht durch telefonische Rückholungsversuche davon abbringen zu wollen.

Es hatten sich ja bereits in den letzten Monaten immer wieder unterschiedliche Einschätzungen im Hinblick auf programmatische und strategische Fragen ergeben, zuletzt im Hinblick auf die Frage, ob die PBC auch zur Bundestagswahl antreten solle.

Der entscheidende Grund für meinen Austritt liegt darin, dass die PBC seit mittlerweile zwanzig Jahren bei bundesweiten Wahlen Ergebnisse von 0,1 bis 0,4 % einfährt und auch bei Landtagswahlen noch nie ein Ergebnis von einem Prozent oder mehr erreicht hat. Es zeigt sich somit überdeutlich, dass das Projekt PBC, was den zählbaren Erfolg bei Wahlen angeht, als gescheitert angesehen werden muss. Ich sehe keine Aussicht auf eine Verbesserung dieser Zahlen bei zukünftigen Wahlen. Es gab – in sehr geringem Umfange – Erfolge im kommunalpolitischen Bereich. Dazu braucht es aber keine bundesweit organisierte christliche Kleinpartei – auf kommunaler Ebene ist es jederzeit jedem Christen möglich, sich mit seinen christlichen Überzeugungen in den bereits existierenden Parteien und Wählervereinigungen einzubringen.

Es reicht nicht aus, ein gutes, frommes Parteiprogramm zu haben, wenn man, weil man eine Splittergruppe ist, nicht ernst genommen wird und politisch nichts oder doch wenig erreicht.

Ich weiss, dass es ein schwieriger Weg ist, für christliche Überzeugungen, z.B. für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder, in den etablierten Parteien einzutreten. Ich sehe aber dazu keine Alternative. Ich habe daher einen Antrag auf Mitgliedschaft in der CDU gestellt. Falls diesem Antrag stattgegeben wird, so werde ich mich als einfaches CDU-Mitglied für meine christlichen Überzeugungen einsetzen, besonders bei den Christdemokraten für das Leben und im Evangelischen Arbeitskreis der CDU.

Meine Kandidatur auf der Landesliste der PBC zum Bundestag ziehe ich hiermit zurück. Ich werde den Landeswahlleiter hierüber informieren und bitte auch den PBC-Landesvorstand um Beachtung dieses Rückzuges, auch bei der Einreichung des PBC-Wahlvorschlages. Es wäre auch für die PBC nicht gerade werbewirksam, wenn sich ein bekennendes CDU-Mitglied auf ihrer Liste befände.

Für die freundschaftliche Zusammenarbeit möchte ich Euch allen ganz herzlich danken.
Möge der HERR Euch alle reichlich segnen!

Herzlich, Euer Andreas.
Baden-Württembergs Pressesprecher wechselt zur CDU – Projekt PBC gescheitert?

Dr. theol. Lothar Gassmann: Kommt die Diktatur Europa? Kommt eine Verfolgung bibeltreuer Christen?

Mit der freundlichen Erlaubnis von Dr. Lothar Gassmann persönlich erhaltet Ihr in der Anlage zu diesem Posting eine interessante Rede vom letzten Wochenende zum Thema Europa. Im Rahmen einer Demonstration der Partei Bibeltreuer Christen wurde sie von Dr. Lothar Gassmann vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe gehalten.
Ich möchte diese Rede hier gerne zur Diskussion stellen.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Die Europäische Union (EU) steht in großer Gefahr, sich zu einer Diktatur zu entwickeln.
Begründung:
1. Nur in den wenigsten Ländern wurde die Bevölkerung befragt, ob sie der EU beitreten will.
2. Alle wesentlichen Entscheidungen in der EU werden zentralisiert.
3. Die Bevölkerung in den einzelnen Ländern und die nationalen Parlamente haben kaum Möglichkeiten, auf die laufende europäische Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Gelegentliche Wahlen und das mit hohen Hürden versehene Petitionsrecht können daran nur wenig ändern.
4. Die EU hat sich in allen entscheidenden Bereichen von Politik, Wirtschaft und Justiz de facto eine Totalermächtigung eingeräumt.
5. Die Bundesrepublik Deutschland büßt ihre Souveränität immer mehr ein, ebenso die anderen der EU angeschlossenen Staaten.
6. Das Recht der einzelnen Staaten (z.B. das deutsche Grundgesetz) wird zunehmend vom „Europarecht“ verdrängt.
7. Das Bundesverfassungsgericht als höchstes deutsches Gericht muss seine entscheidenden Kompetenzen an den Europäischen Gerichtshof abgeben.
8. Die EU erstrebt Aufrüstung und eine Europa-Armee.
9. Die EU-Politik kann – insbesondere durch ihre „Nichtdiskriminierungs“-Klausel – eine Einschränkung der Meinungs- und Predigtfreiheit zur Folge haben.
10. Die Präambel und die Grundwerte-Definition des EU-Verfassungsvertrags stehen in wesentlichen Punkten im Gegensatz zum christlichen Glauben und könnten – besonders im Blick auf die „Nichtdiskriminierungs“-Klausel – eine Christenverfolgung in Europa herbeiführen.

„Dr. theol. Lothar Gassmann: Kommt die Diktatur Europa? Kommt eine Verfolgung bibeltreuer Christen?“ weiterlesen

Ja zum Grundgesetz – Nein zum EU-Reformvertrag von Lissabon

Der Pressesprecher der Partei Bibeltreuer Christen Andreas Schönberger hat im Theocons.de-Kommentarbereich einen Auffruf zu einer EU-kritischen Kundgebung am 18.04.09 in Karlsruhe gepostet, auf den ich hiermit ausdrücklich hinweisen möchte.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Ja zum Grundgesetz – Nein zum EU-Reformvertrag von Lissabon

Schulmassaker-Standardposting: Diesmal in Winnenden …

… gerade hörte ich im Radio von einem Schulmassaker in Winnenden … ohne es zu wissen … um wieviel wollen wir wetten dass es sich WIEDER um einen Täter handelt, der METAL hörte und KILLERSPIELE spielte?
Meine Frage an Dich lautet: Was wollen wir gemeinsam gegen diese Hasskultur … man kann auch sagen gegen diese Hassindustrie unternehmen?

http://blog.theocons.de/index.php/seuche-des-boesen-amok-laeufe-an-schulen [21.11.07]
Meine Prognose von damals:

„ok weiter … Denken wir mal 8 Jahre weiter … Meine Prognose: diese Amokläufe werden immer häufiger und brutaler, weil dieser Medien/Justiz-Komplex – anstatt durchzugreifen – die Täter zu Opfern macht und weil man unfähig ist die Wurzeln des Übels herauszureißen. Die Folge: Verdrängung … Aufgabe … Gewöhnung. Hurra, wir kapitulieren! Wir leben in einer Gesellschaft, die hochausgebildete Eliten dafür bezahlt für alle gesellschaftlichen Probleme Lösungen zu entwickeln. Ich will jetzt gar nicht eingehen auf liebevoll elaborierte Präventionsmodelle gegen Jugendgewalt von gut bezahlten deutschen Sozial-Ingenieuren. Meiner Meinung nach sind die meisten von ihnen blind für die wahren Ursachen der Amokläufe … blind weil sie unfähig sind in ihrem alles umarmenden Verständnis das Prinzip der Rebellion zu verurteilen, denn sie entstammen ja häufig selbst dem Zeitalter der Jugendrevolte und verklären diese autobiographisch …
Meiner Meinung nach liegen die Ursachen in dem Kult der Jugend-Rebellion, im exorbitant wachsenden Medienkonsum der Jugendlichen der immer stärker von dem Global Player Hassindustrie dominiert wird. Dies geschieht Hand in Hand mit einer Hinführung der Jugendlichen zu der Sphäre des Okkulten.
Schon im Rahmen der Reflexion zu den Ereignissen in Erfurt haben einige Journalisten sich mit diesem neuen Industriezweig auseinandergesetzt, der sich in den letzten Jahren in jugendlichen Subkulturen entwickelt hat, aber zunehmend auch die „Normalos“ in unserer Nachbarschaft erreicht. Zu dieser Hassindustrie gehören neben extremen Metalspielarten (Death Metal, Black Metal etc.), gewaltverherrlichenden und oft okkulten Communities auch große Teile der Computerspielindustrie. Hier sind vor allem die Ego-Shooter-Spiele und Okkult-Spiele zu nennen. … “

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

http://www.stern.de/politik/panorama/:Christian-Pfeiffer-Killerspielen-Die-Spiele-Psyche/587888.html
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,194999,00.html
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=std_show&entryid=1019859242&USER=user_638&threadid=2

Schulmassaker-Standardposting: Diesmal in Winnenden …

TOP 20 Theocons 2007: Die meistgelesenen Artikel

Wir lassen die Seitenzugriffe auf unseren Blog durch Google-Analytics messen. Hier präsentieren wir Euch die 20 Artikel, auf die im Jahr 2007 am häufigsten zugegriffen wurde:
1. Die Klimalüge: Klimaskeptiker schlagen Alarm! [1.335]
2. Kostenloser Derek-Prince MP3-Predigt-Download auf Online-predigt.de gestoppt [670]
3. Der Große Schwindel um die Erderwärmung [460]
4. Neo-Atheismus : neue Fundamentalisten auf dem Vormarsch! [333]
5. Homosexuelle als Kanonenfutter des Kulturkampfes [213]
6. CDU ohne C – Christliche Kleinparteien fusionieren für Superwahljahr 2009! [147]
7. Christlicher Hexenwahn? [133]
8. Bist Du theokonservativ? [126]
9. Das Kopftuch [91]
10. MFC: Heiratsquote unter Christen ver1000fachen [77]
11. Ich genieße es den Teufel aufschreien zu hören! [59]
12. Ab wann besitzt der Mensch eine unantastbare Würde? [59]
13. Die Dekadenz der vierten Gewalt [56]
14. 11.06. 22:15 RTL Der große Klima-Schwindel [45]
15. Naturmystik – Die neue Religion [43]
16. Christliches Bauchaufschneiden? [37]
17. Marilyn Manson von Dämonen besessen … [35]
18. Waren die Nazis familienfreundlich? [32]
19. Die wissenschaftliche Widerlegung der Evolutionslehre von Charles Darwin [32]
20. Schafft die Entwicklungshilfe ab! [31]