Pädophilie auf der „Paris Photo 2017“

Die Paris Photo gilt als eine der bedeutendsten Messen für Fotografie. 2017 wurden in einem der Hauptgänge großformatige Fotos von nackten Kindern gezeigt, die allerdings nach meinem Kenntnisstand nirgendwo in der Berichterstattung besprochen wurden. Hat niemand sie gesehen? Oder wollte sich niemand -und schon gar nicht in der Kunstszene – als prüde outen, indem er als Erster darauf hinweist? Als Schachzug war die Platzierung natürlich genial, denn Kunst kann kaum kritisiert werden, selbst wenn es sich um schlichte Kinder-Akte handelt ohne erkennbaren künstlerischen Anspruch handelt.

Pädophilie im ARD – Tatort „Stau“

Der ARD hat sich im Kampf um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften sehr engagiert, jetzt scheint er die Pädophilie-Debatte ins Rollen zu bringen. Wie von mir voraus gesagt, beginnt es mit Fällen falscher Verdächtigungen, wie z.B. im Tatort „Stau“. In der Folge geht es um die Frage, warum ein 14jähriges Mädchen kurz nach dem Geschlechtsverkehr blutend am Straßenrand liegt. Die Geschichte entpuppt sich als reichlich konstruiert: sie hatte einfach Sex mit ihrem Freund (17) und geriet unmittelbar im Anschluss in einen Streit mit ihm, weil er meinte, es lohnt sich nicht, nach ihrem entlaufenen Hund zu suchen, was sie natürlich doch tat und prompt angefahren wurde. Durch dieses sicher reichlich alberne Szenario war es erst möglich, den Verdacht des Missbrauchs aufkommen zu lassen. Nein, eigentlich brauchte man dafür noch widersprüchliche Zeugenaussagen, für die  ein 3jähriger Junge als Zeuge genommen wurde. Immerhin war es auf diese Weise möglich, eine Geschichte um eine begründete aber fälschliche Vermutung aufzubauen. Im Verlauf der Suche wurden dann gleich 3 Männer verdächtigt, die natürlich ganz zu unrecht, als pädophil aktenkundig geworden sind. Am Ende löste sich also alles in Wohlgefallen auf, und niemand hatte wirklich Grund, an der Folge Anstoß zu nehmen. Allein die schlecht konstruierte Geschichte lässt die Frage aufkommen, ob der Zuschauer möglicherweise bewusst nicht allgemein gegen Vorurteile sensibilisiert werden sollte, sondern ein neues Vorurteil lernen sollte: bei dem Vorwurf der Pädophilie muss man gaaanz vorsichtig sein!  In juristischen Fragen ist genaues Hinschauen sicher wichtig, allein die Häufigkeit, mit der solche Fälle konstruiert werden, führt zu einer routinierten Vorwegnahme des Urteils, weil der Zuschauer glaubt, aus Erfahrung sagen zu können, dass an solchen Vorwürfen ja meistens nichts dran ist. Und genau mit diesen psychologischen Mitteln wurde auch die Bereitschaft vorbereitet, Homosexualität nicht zu verurteilen. Und wo sich die geforderte Bereitschaft nicht einstellt, hilft dann erfahrungsgemäß die gesellschaftliche Ächtung nach.

Die Etappe „Homo-Ehe“ ist erreicht. Als Nächstes kommt die Legalisierung der Pädophilie.

In meinem Beitrag vom 23.10.2013 habe ich daran erinnert, dass der Kampf um die Gleichstellung homosexueller Beziehungen mit einer Ehe nur ein Etappensieg ist. Lasst euch nicht davon täuschen, dass der Kulturkampf mit der Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften als rechtliche „Ehen“ zu Ende ist, er hat gerade erst begonnen. Hier noch einmal das entscheidende Zitat aus dem alten Text:

„Die Etappe „Homo-Ehe“ ist erreicht. Als Nächstes kommt die Legalisierung der Pädophilie.“ weiterlesen

Snake-Speech

Die Abschiedsrede von Hillary Clinton wurde von vielen Seiten als würdevoller Abgang gewürdigt. Es ist grundsätzlich nett, Verlierer nicht auch noch mit Füßen zu treten, aber ganz nüchtern betrachtet hat sie ihre Anhänger zum Kampf aufgerufen. Sie hat zwar auch gesagt, dass sie das Ergebnis anerkennen werde, aber dass es sich lohne, für linke Werte zu kämpfen. Tosender Applaus und eine Rednerin, die mit einem bitteren jetzt-kannste-mal-sehen-Blick in die Runde nickt. Hat sie damit nur den politischen Kampf gemeint?

Wenig später brannten die ersten Autos und der Mob tobt bis jetzt in zahlreichen Städten durch die Straßen. Hat sie das mit „Kampf“ gemeint? Spätestens jetzt wäre es ein guter Zeitpunkt gewesen, um sich von der Gewalt zu distanzieren. Hat sie aber nicht. Und daher muss man ihr im vollem Umfang unterstellen, dass sie exakt genau das gemeint und ihre Anhänger zur Gewalt gegen die neue Regierung aufgerufen hat.

Interessant hierbei: der Protest geht nicht in erster Linie von Afroamerikanern aus oder Hispanics sondern von Studenten. Der Aufstand veranschaulicht meine These, dass es eigentlich um einen Kampf zwischen Universitäts-Aristokratie und Wirtschafts-Aristokratie geht.

Welche Hautfarbe hat Donald Trump?

Klar ist, dass sie sich ständig ändert: von Blutorange, unreifem grünen Kürbis über gesund bis aschfahl ist alles dabei. Nach meinem Eindruck fallen diese Schwankungen innerhalb eines Nachrichtenmagazins aber weniger auf. So bevorzugt die tagesschau offenbar den Ton Blutorange, während die FAZ einen sehr gesunden Hautton zeigt. Das linke Wochenmagazin DIE ZEIT beweist mit einem aktuellen Foto zum Thema Gesundheitszustand eine betont runzelige Haut und eine fahle Gesichtsfarbe. In der Boulevardpresse sind die Schwankungen stärker, vermutlich weil einfach die Zeit für Bildebarbeitung fehlt. Sie bieten alles von grün bis rot. Schönes Beispiel dafür, wie man mit Weißabgleich Politik machen kann.

Und was ist mit Hillary Clinton? In der deutschen Presse erfreut sie sich einer sehr stabilen und neutralen bis gesunden Hautfarbe. In den amerikanischen Medien sind die Abweichungen nach meinem ersten Überblick übrigens ähnlich stark wie bei Trumps Hautfarbe in den deutschen Medien. Auch hier habe ich alles von grün über orange bis aschfahl gesehen.

Nachtrag: Blau, offenbar hatte ich diese Hautfarbe übersehen, aber sie scheint sich für Donald Trump durchzusetzen. Hauptsache die Berichterstattung ist neutral.

Evolutionstheorie in der Zwickmühle

Die klassische Evolutionstheorie erklärt Verhalten durch Funktion. Auch aktuelle Lehrbücher der Verhaltensbiologie beschäftigen sich daher mit Kosten – Nutzen – Analysen für die Zeit, die Tiere in den Nachwuchs investieren, in die Nahrungsbeschaffung, ggf. Abwehr von Feinden etc.

Auf der anderen Seite gibt es ein starkes Bestreben, Tiere als gefühlsfähige Wesen mit einem reichen Innenleben darzustellen, und der Nachweis dieses Innenlebens funktioniert regelmäßig über den Nachweis von nutzlosen Verhaltensweisen. Die kleinen unlogischen Entscheidungen, die niemandem nützen, aber einfach Spaß machen, wie z.B. im Schnee einen Abhang runterrutschen etc.

Der Konflikt, der sich daraus für die Evolutionstheorie ergibt, scheint bisher kaum jemandem aufgefallen zu sein: ein Biologe muss sich entscheiden, ob er der Evolutionstheorie die Schuld an der Entseelung der Welt gibt und damit an den Umweltkatastrophen, die aus dieser kalten Sicht entstanden sind, oder ob er weiter Tiere als Reproduktionseinheiten darstellt.

„Evolutionstheorie in der Zwickmühle“ weiterlesen